DE353968C - Vorrichtung zum Beizen des Getreides - Google Patents
Vorrichtung zum Beizen des GetreidesInfo
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- DE353968C DE353968C DE1921353968D DE353968DD DE353968C DE 353968 C DE353968 C DE 353968C DE 1921353968 D DE1921353968 D DE 1921353968D DE 353968D D DE353968D D DE 353968DD DE 353968 C DE353968 C DE 353968C
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- 238000005554 pickling Methods 0.000 title claims description 26
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 24
- 235000013339 cereals Nutrition 0.000 description 15
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000004464 cereal grain Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C1/00—Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
- A01C1/08—Immunising seed
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Cereal-Derived Products (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AW 29. MAI 1922
AW 29. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 353968 KLASSE 45 b GRUPPE
Gottfried Neuhäus in Eberswalde.
Vorrichtung zum Beizen des Getreides.
. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um den Getreidestrom, welcher aus
dem Aufgabetrichter dem Beizbottich zurieselt, noch vor Erreichen der Beizflüssigkeit
ausgiebig zu befeuchten, um das Untersinken der gesunden Getreidekörner in der Beizflüssigkeit
zu erleichtern und zu beschleunigen. Bisher zeigte sich der Übelstand, daß ein. großer Teil des Saatgutes infolge der den Getreidekörnern
anhaftenden Luftbläschen län-
gere oder kürzere Zeit auf der Oberfläche der Beizflüssigkeit schwamm und erst allmählich
nach Durchfeuchtung der Körner untersank. Dieser Übelstand ist für den ordnungsgemäßen
Betrieb der Beizapparate von erheblichem Nachteil, da er die Innehaltung girier bestimmten
Beizdauer erschwert.
Nach der Erfindung soll nun der detreidestrom durch ein Rohrsystem hindurch dem
ίο Beizbottich zugeführt werden, wobei der Querschnitt des Rohrsystems der Form des
Getreidestromes angepaßt ist. Auf ihren dem Getreidestrom zugekehrten Seiten besitzen die
Rohre zahlreiche feine Öffnungen, aus denen die Beizflüssigkeit in feinen Strahlen austritt,
um den Getreidestrom zu berieseln. Da der Verbrauch an Beizflüssigkeit nicht so groß
ist, daß die als Ersatz zugeführte Flüssigkeit eine hinreichend intensive Berieselung gestatten
würde, wird der Erfindung gemäß vorgeschlagen, die von der Transportschnecke mit
dem fertiggebeizten Getreide gehobene Flüssigkeit nicht dem Beizbottich unmittelbar
wieder zuzuführen, sondern ebenfalls der Berieselungsvorrichtung zuzuleiten, wodurch
für den Berieselungsvorgang eine genügende Menge an Beizflüssigkeit zur Verfügung steht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht,
und zwar in
Abb. ι in Gesamtansicht und in Abb. 2 im Querschnitt nach der Linie A-B
der Abb. 1.
In den Abbildungen bedeutet α einen Aufgabetrichter,
aus welchem das zu beizende Getreide an einer rotierenden Aufgabewalze b vorbei in die sich im Beizbottich c befindende
Beizflüssigkeit gelangt. Nach Durchführung des Beizvorganges wird das Saatgut und die
ihm anhaftende Beizflüssigkeit durch eine Förderschnecke d gehoben, welche durch ein
Zahnräderpaar e, f in Drehung versetzt wird. Das fertiggebeizte Getreide verläßt die Förderschnecke
durch die Austrittsöffnung g, während die mitgehobene Beizflüssigkeit durch
einen Ablauf h abläuft. Der Erfindung gemäß soll nun die durch die Ablauföffnung h
abtropfende Beizflüssigkeit dem Beizbottich nicht unmittelbar zugeführt werden, sondern
sie gelangt in einen Behälter i, aus dem sie durch eine Rohrleitung k in ein Rohrsystem
Z1 m gleitet. Das Zuführungsrohr k ist zweckmäßigerweise
an einer oder beiden Schmalseiten des Rohrsystems I1 m angeordnet, damit
der für den Durchtritt des aus dem Aufgabetrichter α kommenden Getreidestromes
bestimmte Raum η zwischen den Rohren I, in
nicht beengt wird. Das Rohrsystem I1 in besteht
aus einem oder mehreren untereinander angeordneten Rohren oder kastenförmigen Behältern, deren dem Raum η zugekehrte Seiten
mit zahlreichen feinen Öffnungen versehen sind, durch welche die Beizflüssigkeit in feinen
Strahlen austritt, um den durch den Raum η rieselnden Getreidestrom zu feuchten. Tn das
Rohr k mündet eine Rohrleitung O1 welche von
dem Beizflüssigkeitsreservoir p kommt, aus dem durch eine geeignete Regulierung so viel
Flüssigkeit, als der verbrauchten Flüssigkeit entspricht, durch das Rohrsystem I1 m dem
Beizbottich zugeführt wird.
Die Wirkungsweise der Erfindung ist die folgende:
Die beträchtliche Menge der von der Förderschnecke d gehobenen Beizflüssigkeit fließt
nicht unmittelbar in den Beizbottich zurück, sondern vereinigt sich mit der zur Ergänzung
der verbrauchten Flüssigkeit vom Reservoir p kommenden Flüssigkeit und tritt in feinen
Strahlen durch ein Rohrsystem aus, durch dessen freien Mittelraum der vom Getreideaufgabetrichter
α kommende Getreidestrom passiert. Auf diese Weise wird der Vorteil
erreicht, daß das dem Beizbottich zugeführte Saatgut schon vor Erreichen der Oberfläche
der Beizflüssigkeit gut angefeuchtet wird, so daß es leichter und sicherer als bisher in der
Beizflüssig"keit untersinkt.
Da die Zeit des Beizvorganges erst von dem Zeitpunkt an, in dem die Getreidekörner unter- go
sinken, geregelt werden kann, ist es von erheblicher Wichtigkeit, ein langes Schwimmen
der Getreidekörner auf der -Oberfläche der Beizflüssigkeit zu verhindern.
Claims (2)
- P ATENT-Ansprüche:r. Vorrichtung zum Beizen des Getreides, dadurch gekennzeichnet, daß unter ■ dem Aufgabetrichter (a) ein Rohrsystem (I1 m) angeordnet ist, durch dessen freien Zwischenraum (η) der Getreidestrom hin-• durch geführt wird, wobei der durch den Raum (n) passierende Getreidestrom durch aus feinen Öffnungen des Rohrsystems (/, in) heraustretende Strahlen befeuchtet wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rohrsystem (I1 in) sowohl durch eine Rohrleitung (k) die von der Förderschnecke (d) mit dem fertiggebeizten Saatgut gehobene Beizflüssigkeit, als auch die vom Beizflüssigkeitsreservoir (P) kommende Beizflüssigkeit zugeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE353968T | 1921-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE353968C true DE353968C (de) | 1922-05-29 |
Family
ID=6285500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921353968D Expired DE353968C (de) | 1921-06-23 | 1921-06-23 | Vorrichtung zum Beizen des Getreides |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE353968C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029654B (de) * | 1955-04-23 | 1958-05-08 | Baumgarten Muehlen Speicherbau | Mit einer Sprueheinrichtung versehene Melassiervorrichtung |
-
1921
- 1921-06-23 DE DE1921353968D patent/DE353968C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029654B (de) * | 1955-04-23 | 1958-05-08 | Baumgarten Muehlen Speicherbau | Mit einer Sprueheinrichtung versehene Melassiervorrichtung |
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