AT120101B - Vorrichtung zum Reinigen von aktiver Kohle, Kieselsäure od. dgl. durch Umwälzung. - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von aktiver Kohle, Kieselsäure od. dgl. durch Umwälzung.Info
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Description
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Vorrichtung zum Reinigen von aktiver Kohle, liieselsäure od. dgl. durch Umwälzung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Reinigung von Aktivkohlen, kieselsäurehaltigen Massen und sonstigen Stoffen, die in der für Sandfilter an sich bekannten Art mit einer Umwälz- vorrichtung ausgestattet ist.
Die Erfindung besteht darin, dass die Umwälzvorrichtung an eine Pumpe angeschlossen ist, mit welcher die Spülflüssigkeit der Umwälzvorrichtung über einer oder mehrere Einrichtungen zur Regenerierung oder Regelung der Eigenschaften der Spülflüssigkeit, wie z. B. Konzentrationsregler, Temperaturregler, Einrichtungen zur mechanischen Reinigung der Spülflüssigkeit von Verunreinigungen usf. zugeführt wird, wobei der Spü1flÜssigkeitsablauf aus dem Filter od. dgl. wieder zur Pumpe zurückgeführt ist.
Dies ermöglicht, Spülflüssigkeiten, die zumeist mit entsprechenden Chemikalien bzw. Reagenzien versetzt sind, unter beliebiger Regelung ihrer Eigenschaften und selbst unter einer Regenerierung, durch welche sie auf den ursprünglichen Zustand zurückgebracht werden kann, wiederholt zur Umwälzung und Spülung der Massen auszunutzen und einen sparsamen Betrieb zu erreichen.
Zweckmässig ist die Einrichtung so ausgebildet, dass die Saug-oder Druckwirkung der Pumpe zur Förderung der Wasserzusätze in die Saug-bzw. Druckleitung der Pumpe ausgenützt ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung zum Entehlorieren von mit Chlor keimfrei gemachten Wassers mittels Aktivkohle od. dgl. gezeigt, bei welcher zur Umwälzung und Umlagerung eine aus Düse und Strahlrohr bestehende Einrichtung dient.
Die Vorrichtung ist nach Art eines Sandfilters mit Umlagerungsvorriehtung ausgebildet und besteht aus einem, z. B. mit Aktivkohle j ! beschickten Behälter 2, der unten mit einer Düse 3 versehen ist, die mit einem im Behälter j ! angeordneten Strahlrohr 4 so zusammenwirkt, dass bei Inbetriebsetzung der Düse die Aktivkohle durch die Saugwirkung der Düse angesaugt und durch das Strahlrohr 4 hindurch von unten nach oben geführt, d. h. umgelagert bzw. umgewälzt wird. Das zu entchlorierende Wasser wird durch die Leitung 5 in die Vorrichtung eingeführt und läuft entehloriert durch die Leitung 6 ab.
Wenn die Aktivkohle bzw. die Reagenzmasse an Wirksamkeit verliert, so wird die aus Düse 3 und Strahlrohr 4 bestehende Umwälzvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, mit welcher die Aktivkohle od. dgl. umgelagert und gleichzeitig gereinigt wird.
Zum Betriebe der Düse kann eine Regenerierflüssigkeit verwendet werden, die in einem Behälter 7 bereitgestellt ist, aus welchem sie mittels einer Pumpe 9 durch daS'Saugrohr 8 hindurch angesaugt und unter entsprechendem Druck über ein Filter 10 und gegebenenfalls über eine Anwärmvorrichtung bzw. eine Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur durch die Leitung 11 in die Düse 3 gedrückt wird, wobei sie im Filter von etwa vorhandenen mechanischen Verunreinigungen befreit wird.
Die so durch den Apparat gedruckte Flüssigkeit tritt oben bei 12 aus.
Als Regenerierfiüssigkeit wird nun zumeist nicht gewöhnliches Wasser verwendet, sondern chloriertes Wasser oder Wasser, dem Salze zugesetzt sind, die eine Wiederbelebung der Kohle bzw. des Reagenzmaterials bewirken, z. B. Soda od. dgl. oder mit Ammoniak versetztes Wasser usf. Nachdem immer mit einem gewissen Überschuss an solchen Zusätzen gearbeitet wird, also die Zusätze in der Vorrichtung nicht vollständig verbraucht werden, so sind in der ablaufenden Flüssigkeit noch immer gewisse Mengen dieser Zusätze vorhanden.
Gemäss der Erfindung wird das ablaufende Wasser gesammelt und durch Anreicherung wieder auf die ursprüngliche bzw. auf die für die Regenierung erforderliche Konzentration gebracht, so dass die Umwälzung wiederholt mit der gleichen Flüssigkeit durchführbar ist.
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Zu diesem Zwecke ist die Ablaufleitung 13 des SpÜlwassers in den Behälter 7 geführt und der Chemikalien-od. dgl. Zusatz wird z. B. in der Druckleitung 11 der Pumpe bewerkstelligt, in welche eine Düse 14 eingebaut ist, die durch eine Saugleitung-M die Chemikalien od. dgl. aus einem Behälter 16 ansaugt.
Durch in den Flüssigkeitskreislauf eingebaute Temperaturregler, Konzentrationsregler usf. können die gewünschte Flüssigkeitskonzentration, Temperatur und die sonstigen gewünschten Eigenschaften der Regenerierflüssigkeit erhalten bzw. aufrechterhalten werden.
Selbstverständlich kann die Einrichtung zur Anreicherung auch in der Saugleitung der Pumpe angebracht werden.
Als Umwälzvorriehtung kann auch jede andere für eine Umwälzung geeignete Vorrichtung, z. B. eine Pumpe, benutzt werden, die den Unterteil der Vorrichtung mit dem Oberteil verbindet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Reinigen von aktiver Kohle, Kieselsäure od. dgl. in Filtern oder fiIterälll1IÏch ausgebildeten Vorrichtungen, die mit einer Umwälzvorrichtung ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülflüssigkeit der Umwälzvorrichtung im Kreislauf über eine oder mehrere Einrichtungen zur Regenerierung oder Regelung ihrer Eigenschaften zugeführt wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugwirkung oder Druckwirkung der zur Hervorrufung des Flüssigkeitskreislaufes dienenden Pumpe zur Förderung der Wasserzusätze in die Saug-oder Druckleitung der Pumpe ausgenutzt ist.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Saug-oder Druckleitung der Pumpe eine Düse angeordnet ist, deren Saugleitung die Förderleitung für die Wasserzusätze ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT120101T | 1928-09-29 |
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| AT120101B true AT120101B (de) | 1930-12-10 |
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1928
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