DE396157C - Feldberegnungsanlage - Google Patents
FeldberegnungsanlageInfo
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- DE396157C DE396157C DEH92959D DEH0092959D DE396157C DE 396157 C DE396157 C DE 396157C DE H92959 D DEH92959 D DE H92959D DE H0092959 D DEH0092959 D DE H0092959D DE 396157 C DE396157 C DE 396157C
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- Germany
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- irrigation system
- pump
- water
- field irrigation
- network
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G25/00—Watering gardens, fields, sports grounds or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
(H 92Q59
Die Erfindung bezieht sich auf eine Beregnungsanlage, bei welcher im Verteilungsrohrnetz
an den Anschlußstellen für die eine fahrbare Motorpumpe, welche die ganze Anlage bedient,
bei Verbindung mit dem Speisebehälter ein solcher Druck herrscht, daß das Wasser der
Pumpe zugeführt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist an die Zuleitung vor dem Hauptschieber nicht ein
Speisebehälter, sondern es sind zwei Speisebehälter angeschlossen, welche wechselweise an
das Verteilungsnetz anschließbar sind. Der eine dieser Behälter enthält reines Wasser bzw. Klarwasser,
während der andere Behälter entweder Rieselwasser oder Lehmschlamm- bzw. Kalkschlammwasser
enthält.
Durch diese Ausbildung der Anlage wird erreicht, daß die Pumpe an jeder Anschlußstelle,
wenn sie die in ihrem Bereich liegende Zone mit Rieselwasser bzw. Schlammwasser beregnet hat,
in unmittelbarem Anschluß daran, ehe sie zum nächsten Anschluß gefahren wird, die Pflanzen
mit Klarwasser nachspült bzw. von dem aufgeregneten Rieselwasser oder Schlamm rein
wäscht. Die Behandlung mit Lehmschlamm bzw. Kalkschlamm, der durch den Beregnungsapparat der Pumpe in beliebig feiner gleichmäßiger
Schicht auf dem Boden verteilt werden kann, ist besonders wertvoll zur Bodenimprägnierung
von sterilem Sandboden, wobei die Imprägnierung mit Lehmschlamm der Berieselung voranzugehen hat, um zu erreichen, daß das Rieselwasser
nicht wirkungslos durch die sterile Sandschicht hindurchgeht. Es ist aber, wenn mit
Schlammwasser oder Rieselwasser beregnet wird, notwendig, die Pflanzen nachzuspülen, und dies
wird bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung in vollkommener Weise erreicht.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 eine Beregnungsanlage gemäß der vorliegenden Erfindung.
Abb. 2 veranschaulicht schematisch und beispielsweise die W echselschaltvorrichtung. Abb. 3
zeigt eine Beobachtungsvorrichtung.
, In der Zeichnung ist α das zu beregnende Feld, beispielsweise von 25 ha Größe, das nach dem Beispiel quadratisch ist, also gleich lange Seitenkanten χ hat. b ist die Speiseleitung, von welcher in Abständen y von etwa 100 m die Verteilungsrohre c ausgehen, die in gleichen Abständen Anschlußrohred, vorteilhaft mit Schnell-Verschlüssen, zum Anschluß an die fahrbar z. B. auf einem Kraftwagen angeordnete Pumpe -p mit Regenapparat haben. Die ganze Leitung ist frostfrei unter dem Erdboden verlegt. Es wird an jeder Anschlußstelle etwa 10 Minuten lang vorteilhaft in drei Zonen mit verschiedener
, In der Zeichnung ist α das zu beregnende Feld, beispielsweise von 25 ha Größe, das nach dem Beispiel quadratisch ist, also gleich lange Seitenkanten χ hat. b ist die Speiseleitung, von welcher in Abständen y von etwa 100 m die Verteilungsrohre c ausgehen, die in gleichen Abständen Anschlußrohred, vorteilhaft mit Schnell-Verschlüssen, zum Anschluß an die fahrbar z. B. auf einem Kraftwagen angeordnete Pumpe -p mit Regenapparat haben. Die ganze Leitung ist frostfrei unter dem Erdboden verlegt. Es wird an jeder Anschlußstelle etwa 10 Minuten lang vorteilhaft in drei Zonen mit verschiedener
Schleuderweite eine kreisförmige Fläche beregnet und dann mit der Pumpe zur nächsten
Anschlußstelle gegangen. e ist der Hauptschieber, welcher unter Umständen einige KiIometer
von dem Felde entfernt ist. Vor diesem sind von der Speiseleitung h zwei Zweigleitungen
f abgezweigt, von denen jede zu einem Speisebehälter ^1 bzw. £2 führt. In diese Zweigleitungen
sind je ein Schieber Zi1 bzw. h.2 einjo
geschaltet, welche, wie Abb. 2 zeigt, nach dem gezeichneten Feispiel durch einen \ ■ agebalken i
verbunden sind, der durch ein Uhrwerk oder eine elektrische Schaltvorrichtung in vorbestimmten
Zeitabschnitten aus der einen Grenzstellung in die andere umgelegt wird. In der
dargestellten Mittelstellung wurden beide Leitungen //, und U2 halb geöffnet sein, in jeder
Grenzstellung ist die eine offen, die andere geschlossen. Zunächst wird das ganze Rohrnetz
mit Klarwasser gefüllt und wenn mit der Feregnung begonnen wird und die Pumpe ρ an der
ersten Anschlußstelle angeschlossen wird, was durch irgendein Signal oder telephonisch dem
Schieberwärter angezeigt wird, wird die Schaltvorrichtung für den Wechselschieber in Gang
gesetzt. IMe abwechselnde Beregnung mit Klarwasser und Kicselwasser wird zweckmäßig so
ausgeführt, daß zunächst, um die Pflanzenporen mit Klarwasser zu füllen, kurze Zeit mit diesem
beregnet wird, beispielsweise etwa 1 Minute, was etwa 1J., mm Regenhöhe ergibt. Sodann wird
beispielsweise 5 Minuten gleich 21Z2 mm Regenhöhe
mit Rieselwasser beregnet und danach etwa 4 Minuten gleich 2 mm Regenhöhe wiederum
mit Klarwasser. Dies ergibt im ganzen etwa 5 mm Regenhöhe bei einer Dauer von 10 Minuten
an jedem Anschluß. Fiesem Feispiel ist eine Beregnungspumpe von 5 cbm minutlicher
Leistung zugrunde gelegt, die jedesmal 1 ha = 10 000 qm beregnet, also in 2 Minuten für
10 000 qm eine Regenhöhe von 1 mm ergibt. Damit der Pedienungsmann der Pumpe beobachten
kann, ob Klarwasser oder Rieselwasser bzw. Schlammwasser gepumpt wird, ist eine Beobachtungsvorrichtung nach dem Beispiel der
Abb. 3 vorteilhaft. Diese besteht aus einem Trichter 0, der durch einen kurzen Verbindungsschlauch η mit einer Glasrohre m verbunden ist,
an der sich eine Skala und unten ein Ablaßhahn, beispielsweise Quetschhahn r, befindet. Fie
ganze Vorrichtung ist am v\ agengehäuse k angebracht.
Zur Beobachtung der Skala vom Inneren des W agens dient ein Fenster s. Bei p
ist die Pumpe und bei / ein oben abgebrochenes Beregnungsrohr angedeutet. Die Beregnungsrohre tragen oben eine umlaufende Beregnungsdüse.
Γ ie V' irkungsweise der Vorrichtung ist folgende
: Bei Beginn der Beregnung wird der Absperrhahn r geschlossen. Die Eeregnungsflüssigkeit
gelangt durch den Trichter « in die Glasrohre m, wo sie sich ansammelt, und zwar bei
der Reihenfolge des angegebenen Beispiels in drei Schichten Klarwasser, Riesehvasser und
Klarwasser. Durch ein geeignetes Abmessung*- Gg
verhältnis des Querschnittes der oberen Trichteröffnung zu dem Querschnitt der Glasröhre hissen
sich die Höhen der aufeinanderfolgenden Flüssigkeitssäulen so bemessen, daß jederzeit ein bequemes
Ablesen möglich ist und der Wagenführer jederzeit den Stand der Beregnung erkennen
kann. Nach Beendigung der Beregnung bei einem Anschluß wird der Hahn r geöffnet, so
daß sich die Vorrichtung entleert und an der nächsten Stelle wieder benutzt werden kann.
Die Skala, welche neben oder auf der Glasrohre angeordnet sein kann, wird zweckmäßig hell gefärbt,
damit man die Flüssigkeit und die Teilung gut beobachten kann. Der \\ agenführer kann
die Skala vom Inneren des W agens aus beobachten, ist also gegen Belästigung durch das
Riesehvasser geschützt.
Claims (3)
1. Feldberegnungsanlage, bei welcher das Verteilungsrohrnetz mit einer fahrbaren
Pumpe mit Beregnungsvorrichtung betrieben wird und bei Verbindung mit dem Speisebehälter
die Beregnungsflüssigkeit durch den Truck im Netz der Motorpumpe zugeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Hauptschieber (t) zwei Speisebehälter Iq,, <;.})
mit Klarwasser und Riesel- bzw. Schlammwasser angeordnet sind, die wechselweise
an das Netz anschließbar sind.
2. Ein W echselschieber für die Feldberegnungsanlage nach Anspruch 1, bei welchem
durch ein Uhrwerk oder eine elektrische Schaltvorrichtung nach verschieden hemessenen
Zeitabschnitten mittels eines Wagebalkens (i) oder anderen Gestänges die beiden
Einzelschieber (A1, A2) selbsttätig umgeschaltet
werden.
3. Eine Beobachtungsvorrichtung für die Feldberegnungsanlage nach Anspruch 1, bestehend
aus einer absperrbaren Glasrohre (in) mit Auffanetrichter (n) für die Beregnungsflüssigkeit, die an dem Pumpenfahrzeug im
Bereich des niederfallenden Regens angebracht ist und an welcher die aufeinanderfolgenden
Schichten der verschiedenen Beregnungsflüssigkeit mittels einer Skala abgelesen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH92959D DE396157C (de) | 1923-03-09 | 1923-03-09 | Feldberegnungsanlage |
| DEH97762D DE413351C (de) | 1923-03-09 | 1924-07-02 | Feldberegnungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH92959D DE396157C (de) | 1923-03-09 | 1923-03-09 | Feldberegnungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396157C true DE396157C (de) | 1924-05-30 |
Family
ID=7166586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH92959D Expired DE396157C (de) | 1923-03-09 | 1923-03-09 | Feldberegnungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396157C (de) |
-
1923
- 1923-03-09 DE DEH92959D patent/DE396157C/de not_active Expired
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