DE325973C - Verfahren zur Entfernung von UEberzuegen von Metallen o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von UEberzuegen von Metallen o. dgl.

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DE325973C
DE325973C DE1917325973D DE325973DD DE325973C DE 325973 C DE325973 C DE 325973C DE 1917325973 D DE1917325973 D DE 1917325973D DE 325973D D DE325973D D DE 325973DD DE 325973 C DE325973 C DE 325973C
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pressure
pumps
removing coatings
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Dipl-Ing John Billwiller
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Dipl-Ing John Billwiller
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B25/00Obtaining tin
    • C22B25/06Obtaining tin from scrap, especially tin scrap
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
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Description

  • Verfahren zur Entfernung von Überzügen -von Metallen o. dgl. Zur Wiedergewinnung des Zinns, Zinks u. dgl. von verzinnten oder verzinkten Eisenblechen o. dgl. oder aus Amalgamen usw: werden bekanntlich die zu behandelnden Gegenstände vor allem mit wäßrigen Ätzalkalilösungen bei Temperaturen bis ungefähr go ° erhitzt. Des weiteren sind ähnliche Verfahren bekannt, z. B. aus der britischen Patentschrift 5273 vom Jahre igo7, welche bei erhöhter Temperatur und unter Druck Stannatlösungen o. dgl. liefern. Die entstehenden Zinkat-Stannat-Lösungen u. dgl. können vor allem elektrolytisch zerlegt werden.
  • Das vorliegende Verfahren zeigt einen neuen Weg, auf welchem es möglich ist, Zinn, Zink u. dgl. in vorteilhaftester Weise, z. B. von verzinnten bzw. verzinkten Gegenständen oder aus Amalgamen o. dgl., wiederzugewinnen. Die Zinn- oder Zinkentfernung von beliebigen Gegenständen oder die Zerlegung von Amalgamen u. dgl. kann durch Hochdruckzirkulationspumpen oder .solche Zentrifugalpumpen u. dgl., welche unter dem jeweils herrschenden Arbeitsdruck laufen, in äußerst vorteilhafter Art und Weise vor sich gehen. Durch solche Pumpen wird vor allem, zum Unterschied von den Verfahren nach der genannten britischen Patentschrift, eine äußerst vorteilhafte Ausnutzung des teuren Druckraumes erreicht.
  • Bisher wurden die mit Flüssigkeiten beschickten druckfesten Gefäße bei Beheizungen oder zu Durchmischüngen bei der Durchführung chemischer Reaktionen vor allem im besten Falle nur in einer zweckentsprechenden Weise in Rotation versetzt. .
  • Das vorliegende Verfahren zeigt einen neuen Weg, -auf welchem es möglich ist, Bespülungen o. dgl. zur Entfernung von Zinn- oder Zinküberzügen unter Druck und bei erhöhter Temperatur in vorteilhaftester Weise durchzuführen. Das Verfahren besteht vor allem darin, daß die Bespülungen der in Betracht kommenden festen Gegenstände unter hohem Druck und bei erhöhter Temperatur in der Weise vorgenommen werden, daß eine dauernde intensive Bespülung der zu behandelnden Gegenstände mit einer möglichst kleinen Flüssigkeitsmenge vermittels Hochdruckzirkulationspumpen oder solchen ZentrifugalPumpen o. dgl., welche unter dem ,jeweils herrschenden Arbeitsdruck laufen, erreicht wird. Durch die Zuhilfenahme solcher Pumpen wird insbesondere der teure Druckraum äußerst vorteilhaft ausgenutzt, indem große Mengen Weißblech o. dgl., z. B. durch Atzalkalilösung, schon bei etwa i5o ° innerhalb sehr kurzer Zeit vollkommen entzinnt werden Nicht nur bei der hierbei eintretenden Stannatbildüng o. dgl., sondern auch durch die Oxydation der blanken Eisenoberflächen werden bedeutende Mengen komprimierten Wasserstoffs als wertvolles Nebenprodukt gewonnen.
  • Ausführungsbeispiel. Ein senkrecht stehendes, inwendig vernickeltes Druckgefäß von etwa 500 1 Rauminhalt wird mit Weißblech gefüllt; vom unteren er- Vveiterten Ende dieses Druckgefäßes werden alsdann vermittels einer dauernd unter dem jeweilig herrschenden Arbeitsdruck laufenden Zentrifugalpumpe .,ungefähr 7o 1 einer 16prozentigen Nätriumhydröxydlösung so rasch als möglich durch- ein geeig"s Steigrohr bis zur höchsten Stelle des Druckgefäßes gepumpt. Durch. die über sämtliche Weißblechstücke herabfließende Ätznatronlösung wird das am Eisenblech haftende Zink bei einer Temperatur von etwa '15o° innerhalb 20 Minuten quantitativ gewonnen, und es können sukzessive, und zwar durch geeignete Hochdruckventile o. dgl. bedeutende Mengen komprimierten. Wasserstoffs abgelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRtTcff: Verfahren zur Entfernung von Überzügen von Metallen oder zur Zerlegung von Amal= gamen o. dgl. mit Hilfe von zweckentsprechend verdünnten alkalischen Laugen bei erhöhter Temperatur und unter hohem Drucke, dadurch gekennzeichnet, daß die zu behandelnden Gegenstände mit möglichst kleinen Mengen der in Betracht kommenden Lösungen vermittels Hochdruckzirkulationspümpen oder solchen ZentrifugäJ.pumpen o. dgl., welche unter dem jeweils herrschenden Arbeitsdruck laufen, während der Reaktion dauernd bespült werden.
DE1917325973D 1917-11-30 1917-11-30 Verfahren zur Entfernung von UEberzuegen von Metallen o. dgl. Expired DE325973C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997014823A1 (de) * 1995-10-16 1997-04-24 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zur entfernung von zinn

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1997014823A1 (de) * 1995-10-16 1997-04-24 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zur entfernung von zinn

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