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Vorrichtung zum Drucken und Ausgeben von verschiedenen Fahrkarten
oder Eintrittskaren. Es sind Vorrichtungen zum. Drucken und Ausgeben von verschiedenen
Fahrkarten be= kannt, bei denen die von verschiedenen, fest nebeneinander angeordneten
Papierstreifenrollen kommenden Papierstreifen zwischen einer der Anzahl der Streifen
entsprechenden Anzahl von Vorschubwalzen und Gegendruckn alten hindurchgeführt werden,
die wahlweise durch Stellhebel mit dem Antriebsmotor gekuppelt werden können, so
daß dann die Vorschubvorrichtung sowie-die Druckvorrichtung in Tätigkeit treten.
Bei dieser Einrichtung muß für jedes Druckwerk ein besonderes Vorschubwalzenpaar
sowie eine besondere Kupplungsvorrichtung und ein Rädergetriebe vorgesehen sein,
welches die Druckvorrichtung mit den Vorschubwalzen verbindet.
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Demgegenüber ist die vorliegende Druckvorrichtung dadurch wesentlich
vereinfacht, daß für alle Papierstreifen ein gemeinsamer, bei jeder Benutzung der
Maschine eine Umdiehung ausführender Druckzylinder vorgesehen ist und die der Zahl
der Papierstreifen entsprechenden Gegendruckwalzen an schwingbaren Rahmen angeordnet
sind, von denen mittels einer Taste o. dgl. jedesmal einer so gedreht wird, daß
die Gegen:druckwalze unmittelbar gegen den Druckzylinder gepreßt wird, um den Vorschub
des Papierstreifens und den Druck zu bewirken. Die besonderen Kupplungsvorrichtungen,
die besonderen Vorschubwalzen sowie die Rädergetriebe zur Verbindung jedes Druckzylinders
mit der zugehörigen Vorschubwalze kommen bei der vorliegenden Einrichtung- also
in Fortfall, Sie ist also einfacher als die: bekannten und daher weniger Betriebsstörungen
unterworfen. Die besondere Anordnung der Gegendruckwalzen gibt ferner dieMöglichkeit,
in einfacher Weise dis Fahrkarten auf beidenSeiten zu bedrucken.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf den Zeichnungen dargestellt.
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Fig. i und 2 zeigen in Vorder- und Seitenansieht, die in einem Schalterraum
über der Ausgabeöffnung angeordnete Vorrichtung.
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Fig. 3 zeigt in Vorderansicht drei der Fahrkartenausgabevorrichtungen,
wobei die auf der rechten Seite befindliche Vorrichtung zum Teil nach Linie B-B
von Fig. 5 geschnitten ist..
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Fig. 4 zeigt drei Einstelltasten in Oberansicht mit den zugehörigen
Sperrplatten, welche verhindern, daß' zur Zeit mehr als eine Taste niedergedrückt
wird.
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Fig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Vorrichtung, der
auf der Innenseite unmittelbar neben dem linken Seitenrahmen gedacht ist.
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" Fig. 6 zeigt in Oberansicht eine Kupplungsplatte, welche dazu dient,
beim Niederdrücken einer Taste die Farbvorrichtungen und die Abschneidevorrichtung
der ausgewählten Fahrkartenausgabevorrichtung mit der Hauptantriebsvarrichtung zu
kuppeln.
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Fig. 7 zeigt in Hinteransicht die Färbvorrichtungen für eine der Fahrkartenausgabevorrichtungen.
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Fig.8 zeigt einen Schnitt durch die Abschneidevorrichtung nachLinieC-C
vonFig:5 in Richtung der eingezeichneten Pfeile.
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Fig. 9 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung
zum
Antreiben der Färbvorrichtungen und der Abschneidevorrichtung einer der Ausgabevorrichtungen.
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Fig io zeigt die in Fig. 9 dargestellte Hubscheibe in Hinteransicht.
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Fig. i i ist ein Horizontalschnitt nach Linie D-D von Fig. 5 in Richtung
der eingezeichneten Pfeile.
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Fig.12 zeigt in Ansicht, teilweise im Schnitt, einen der Druckzylinder
mit den Klischees und der Datumdruckvorrichtung.
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Fig. 13 ist ein Querschnitt nach Linie G-G von Fig. 12 in Richtung
der eingezeichneten Pfeile.
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Fig. 14 ist eine Seitenansicht des in Fig. 12 dargestellten Druckzylinders
von rechts gesehen.
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Fig. 15 zeigt in Ansicht den anderen Druckzylinder mit den Klischees
und der Vorrichtung zum Drucken der fortlaufenden Numinern.
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Fig. 16 ist ein Querschnitt durch den in Fig. 15 dargestellten Zylinder
nach der Linie E-E in Richtung der eingezeichneten Pfeile.
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Fig. 17 zeigt eine mit der Vorrichtung gedruckte und ausgegebene Fahrkarte
in Ansicht vor, beiden Seiten. .
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Fig. 18 ist eine Seitenansicht der Maschine von links gesehen unter
Fortlassung des Motors und des Gehäuses.
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Fig. i9 zeigt die Motorkupplung und die mit ihr zusammenwirkende Hubscheibe
für sich in Oberansicht.
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Fig. 2o ist ein Schnitt nach der Linie F-F von Fig. i9.
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Fig.21 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung von recht, geshen.
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Fig. 22 ist eine Vorderansicht von Fig. 21. Die Vorrichtung ist mit
einer Anzahl von Druck- und Ausgabevorrichtungen versehen, von denen jede eine Fahrkarte
bedrucken und von dem betreffenden. Streifen abschneiden kann. Die verschiedenen
Fahrkartenstreifen können von verschiedener Farbe sein. Ein Druckzylinder erstreckt
sich durch die ganze Länge der Maschine und trägt eine Anzahl von Vorrichtungen
zum Drucken des Datums sowie eine entsprechende Anzahl von Klischees, wobei für
jede Ausgabevorrichtung Eine Druckvorrichtung und ein Klischee vorgesehen sind.
Ein zweiter Druckzylinder, der sich ebenfalls durch die ganze Länge der Maschine
erstreckt, trägt eine gleiche Anzahl von Klischees und eine entsprechende Anzahl
von Vorrichtungen zum Drucken fortlaufender Nummern, wobei für jede AusgabevorrIchtung
ein Klischee und. eine Nummerndruckvorrichtung vorgesehen ist. Diese beiden Zylinder
erhalten bei jeder Handhabung der Maschine- eine vollständige Umdrehung. Eine .Anzahl
von Rahmen, je einer für eine Ausgabevorrichtung, sind unabhängig voneinander drehbar
auf einer Querstange angeordnet. In jedem Rahmen sind zwei Gegendruckrollen angeordnet;
die mit _\iorschubflächen der beiden obenerwähnten Druckzylinder zusammenarbeiten,
wenn die entsprechende Fahrkartenausgabevorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, so
daß durch dieses Zusammenarbeiten der ausgewählte Fahrkartenstreifen vorgeschoben
wird, wobei er von dem betreffenden Druckwerk mit der fortlaufenden Nummer und dem
Datum bedruckt wird, während die Klischees den sonstigen Aufdruck bewirken. Jeder
Druckrollenrahmen kann durch eine Taste so geschwungen werden, daß die Gegendruckwalzen
sich gegen die Druckzylinder legen. Für jede Ausgabevorrichtung ist eine besondere
Taste vorgesehen. Die auf den Zylindern angebrachten Klischees drucken, wenn es
sich um Herstellung von Eisenbahnfahrkarten handelt, den Namen der Abgangsstation,
den Namen -der Bestimmungsstation und die betreffende Klasse r1Pr 'Fabrlearte, oder
irgendeine andere gewünschte Bezeichnung. Wenn die Maschine für einen anderen Zweck
bestimmt ist, werden entsprechend eingerichtete Klischees verwendet. Die Vorrichtungen
zum-.Drucken des Datums sind so eingerichtet, daß sie von Hand eingestellt werden
können. Die Vorrichtungen zum Drucken der "fortlaufenden Nummern werden dagegen
bei jeder Handhabung der Maschine so in Tätigkeit gesetzt, daß sie um eins weiter
geschaltet werden und drucken die betreffende Nummer auf die Fahrkarte. Jede Ausgabevorrichtung
enthält auch eine unab. hängige Abschneidevorrichtung. Diese Vorrichtungen werden
durch entsprechende Hubscheiben in Tätigkeit gesetzt, die für gewöhnlich mit der
Hauptantriebsvorrichtung nicht gekuppelt sind. Wenn eine der Tasten niedergedrückt
wird, wird die Hubscheibe für die Abschneidevorrichtung der betreffenden Ausgabevorrichtung
mit der Hauptantriebsvorrichtung gekuppelt, so daß die von der ausgewählten Druckvorrichtung
vorwärtsgeschobene Fahrkarte abgetrennt wird.
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Wie in Fig. i und :2 dargestellt, ist die Maschine in einem Rahmen
a5 angeordnet, der mit Scharnieren 26 an einem Rahmen oder eher Schiene 27 befestigt
ist, die auf der Innenseite des Schalterraumes über dem Ausgabefenster 36 angebracht
ist. Die Papierstreifen 28, von denen die Fahrkarten abgeschnitten werden, sind
in Rollenform auf einer Welle 29 angeordnet, die in den Schlitzen 32 von an dem
Rahmen 25 befestigten Armen 33 ruhen. Die Maschine und die Papierstreifenrollen
sind auf dem Rahmen 25 angeordnet, damit sie in wagerechter Richtung- von. der
Vorderwand
des Schalterraumes beiseite gedreht werden können, so daß die Färbvorrichtungen
frei zugänglich werden und die Maschine auch sonst näher besichtigt werden kann.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Maschine sind 12 Papierstreifen 28 vorgesehen
und dementsprechend auch 12 Druck- und Ausgabevorrichtungen. Die Zahl kann natürlich
aber nach Belieben geändert werden. Bei jeder Handhabung der Maschine wird ein Papierstreifen
vorgeschoben, eine Fahrkarte auf den Streifen gedruckt und der bedruckte Teil abgeschnitten.
Die abgeschnittenen Fahrkarten fallen durch einen Trichter 34 auf das Schalterbrett
35 vor das Fenster 36 des Schalterraumes. Die Vorder-und die Hinterwand des Trichters
werden zweckmäßig aus Glas oder eimem anderen durchsichtigen Stoff hergestellt.
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Auf einem Deckel oder einer Tür 37(Fig. die einen Teil der Vorderseite
des Gehäuses der Maschine bildet, sind Scheiben 38 angeordnet, welche die Art der
betreffenden Fahrkarte näher angeben. Diese Platten sind von der betreffenden Ausgabevorrichtung
angeordnet und enthalten den Bestimmungsort, den Wert und irgendeine andere gewünschte
Angabe über die von der betreffenden Vorrichtung auszugebende Fahrkarte. Der Deckel
37 ist zweckmäßig bei 39 (Fig. i und 5) -drehbar an der Oberseite des Gehäuses befestigt
und kann mittels eines Knopfes 40 gehoben werden, um das Innere der Maschine zugänglich
zu machen. Die verschiedenen Druck- und Ausgabevorrichtungen sind alle von derselben
Bauart und unterscheiden sich voneinander nur durch die Klischees. Es braucht deshalb
nur eine einzige Vorrichtung näher beschrieben zu werden. Der Papierstreifen wird
von der Vorratsrolle durch einen Trichter 43 (Fig. 5) zwischen eine Gegendruckrölle
4..4 und einen allen Papierstreifen 28 gemeinsanl:-#n Klischeezylinder 45 geführt,
sodann durch einen Trichter 46 zwischen eine Gegendruckrolle 47 und einen Klischeezylinder
48 und von hier durch einen Trichter 49 zu der Abschneidevorrichtung. Die abgeschnittene
Fahrkarte fällt durch einen Trichter So in den gemeinsamen Trichter 34, der die
Fahrkarte vor das Schalterfenster 36 bringt. Für jede Ausgabevorrichtung sind besondere
Trichter 43, 46 49 und 50 vorgesehen.
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Die Trichter 43 sind in Schlitzen oder bffnungen einer Querschiene
53 angebracht, die mit ihren Enden an den Seitenrahmen 54 (Fig. 3) der Maschine
befestigt ist und durch Zwischenrahmen 55 unterstützt wird. Die Trichter 46 sind
in Schlitzen oder öffnung en einer QuerschieneS6 angebracht und dieTrichter 49 in
einem Schlitz 61 einer Querschiene 57. Die Querstange 56 und die Querschiene 57
erstrecken sich durch die gänze Länge der Maschine, sind an den Seitenrahmen 54
befestigt und von den Zwischenrahmen 55 unterstützt. Die Trichter 5o sind auf der
Bodenplatte des Gehäuses der Maschine angebracht.
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Die Druckrollen 44 und 47 einer Ausgabevorrichtung sind lose auf Achsen
58 und 59 angeordnet, die in den Seitenwangen 6o eines Rahmens 62 (Fig. 3 und 5)
angebracht sind. Für jede Ausgabevorrichtung ist ein besonderer Rahmen dieser Art
vorgesehen. Der Rahmen 62 ist auf der Querstange 56 lose drehbar.und ist für gewöhnlich
so eingestellt, daß die Druckwalzen 44 und 47 außer Berührung mit den entsprechenden
Fahrkartenstreifen stehen. Die unteren vorderen Enden der Seitenwangen 6o des Rahmens
62 sind mit Schlitzen 63 versehen, welche über Führungsrollen 64 greifen, die an
dem hinteren Ende von Tasten 65 (Fig. 5. und i i) angebracht sind. Für jede Druckvorrichtung
ist eine solche Taste 65 vorgesehen. Diese Tasten sind in einer Querschiene 66 verschiebbar
angeordnet, die von den Rahmen 54 und 55 der Maschine (Fig. 3, 45 und i i) getragen
wird: Auf der Querschiene 66 sind oberhalb der Tasten 65 Arme 67 angebracht, und
zwar je einer für jede Druckvorrichtung. -Wenn eine der Tasten 65 nach innen gedrückt
wird, wird der zugehörige Rahmen 62 in Richtung des Uhrzeigers um die Welle 56 geschwungen,
bis die Druckrollen 44 und 47 des Rahmens gegen den Fahrkartenstreifen treffen und
ihn gegen die Zylinder 45 und 48 pressen. Die Klischeezylinder 45 und 48 erstrecken
sich über die ganze Länge der Maschine und sind an ihren Enden mit Scheiben 51 und
52 versehen (Fig. 12), mit denen sie in den Seitenrahmen 54 der Maschine drehbar
gelagert sind. Die Zylinder 45, 48 erhalten bei jeder Benutzung der Maschine mittels
der weiter unten zu beschreibenden Hauptantriebsvorrichtung eine vollständige Umdrehung
in Richtung der in Fig. 5 eingezeichneten Pfeile. Die Bewegung jedes Rahmens 62
mittels einer Taste 65 in der oben beschriebenen Weise erfolgt entgegen der Spannung
einer Feder 69, die mit ihrem hinteren Ende an einer Ouerschiene 7o des Rahmens
62 befestigt ist und mit ihrem vorderen Ende an einem Haken 73 des entsprechenden
Armes 67. Wenn der Rahmen 62 durch diese Schwingbewegung in Arbeitsstellung gebracht
ist, wird er in ihr durch weiter nach unten zu beschreibende Vorrichtungen festgehalten
bis gegen Ende der Tätigkeit der Maschine, worauf er von der Feder 69 mit der Taste
65 in die gewöhnliche Stellung zurückgeführt wird. Wie aus Fig. 12 und 15 zu ersehen,
sind die Zylinder 45 und 48 mit-Vorschubflanschen 74 und 75 versehen.
Wenn
eine Taste niedergedrückt wird, wird der betreifende Rahmen 62, wie oben erwähnt,
so geschwungen, daß die Druckwalzen 44 und 47 den Fahrkartenstreifen gegen die Vorschubflanschen
74 und 75 pressen. Bei der DrehungderZylinder45 und48 werden deshalb die Vorschubflanschen
den Fahrkartenstreifen um die Länge der abzuschneidenden Fahrkarte nach unten schieben.
Diese Vorschubanschen können von beliebiger Länge sein, entsprechend der Länge der
auszugebenden Fahrkarten. Da die Druckrollen 44 und 47 für gewöhnlich außer
Berührung mit den Fahrkartenstreifen und den Klischeezylindern 45 und 48 stehen,
so wird nur derjenige Streifen vorwärtsbewegt, der von den Druckrollen der ausgewählten
Ausgabevorrichtung gegen die Klischeezylinder gedrückt ist. Zwischen den V.orschubflanschen
74 des Zylinders 45 sind nicht dargestellte Klischees angebracht. Das zu der ausgewählten
Ausgabevorrichtung gehörige Klischee druckt den Namen der Ausgangsstation und den
Wert oder irgendeine andere Angabe auf die eine. Seite der Fahrkarte (Fig: i7),
wenn der Fahrkartenstreiferi vorwärts geschoben wird.
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In dem Klischeezylinder 45 ist eine Anzahl von Vorrichtungen zum Drucken
fortlaufender Nummern angeordnet (Fig. 15 und i6), wobei für jede Ausgabevorrichtung
eine besondere Numeriervorrichtung vorgesehen ist, Jede Vorrichtung enthält eine
Anzahl vom Rädern 79, die lose drehbar auf einer Welle 8o angebracht sind, die mit
ihren Enden in den Seitenarmen eines an dem Zylinder 45 befestigten Rahmens 83 gelagert
ist.
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Die Druckräder 79 treten ein wenig durch Öffnungen 9i des Zylinders
45 hinaus., so daß sie beim Vorschub des Fahrkartenstreifens den Druck bewirken.
Eine vielarmige Klinke 84 ist drehbar in einem Bügel 85 gelagert, der auf der Welle
8o. lose drehbar ist. Jede Klinke 84 ist von der üblichen Einrichtung und besitzt
Finger von abnehmender Länge, von denen jeder für eines der mitden Druckrädern 79
fest verbundenen Schalträder 82 bestimmt ist. EineAntriebsschiene 86 ist in Schlitzen
des Zylinders 45 in der Weise angeordnet, daß sie radial in diesem.Zylinder bewegt
werden kann. Ein Stift 87 verbindet die Schiene 86 reit dem rechten Seitenarm des
Rahmens 85. Wenn einer der Rahmen 62 (Fig. 5) in Richtung des Uhrzeigers durch die
betreffende Taste 65 in der oben beschriebenen Weise geschwungen ist, wird die gekrümmte
Fläche 88 eines am oberen Ende des Rahmens angebrachten Armes 89 in den Bereich
der oberen gekrümmten Kante 9o der erwähnten Antriebsschiene 86 gebracht. Wenn nun
der Zylinder 45 bei der Handhabung der Maschine gedreht wird, trifft die Kante 9R
der Schiene 86 gegen die gekrümmte Fläche 88; so daß die- Schiene 86 radial in das
Innere des Zylinders.hineingeschoben wird. Hierdurch wird der Rahmen 85 (Fig. 16)
entgegen der Richtung des Uhrzeigers gedreht, so daß ein Finger der Klinke 84 hinter
dem nächsten Zahn des zugehörigen Schaltrades 82 einfällt. Wenn die Schiene 86 dann
wieder außer Berührung mit der abgeschrägten Fläche 88 des Armes 89 kommt, werden
die Schiene 86 und der Rahmen 85 durch nicht dargestellte Federn in ihre Anfangsstellung
zurückgebracht, wobei der Finger der Schaltklinke 84 das betreffende Rad 82 um einen
Zahn weiter schalten wird, so daß auch das damit verbundene Druck-! rad 79 um eine
Teilung weiterbewegt wird. Beim Antrieb der Maschine wird nur dasjenige Numerierwerk
;in Tätigkeit gesetzt, dessen Druckwerk mittels der Taste 65 eingestellt wurde,
da die Arme 89 der nichtdargestellten Druckvorrichtungen außerhalb des Bereiches
der betreffendenAntriebsschienen 86 liegen.
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Der Klischeezylinder 48 ist mit nicht dargestellten Klischees versehen,
die zwischen den Vorschubflanschen 7 5 liegen und dazu dienen, den Namen. der Bestimmungsstation
und irgendwelche andere Angaben auf die Rückseite der von dem Klischeezylinder 45
bedruckten Fahrkarte zu drucken. Außer diesen Klischees sind auf dem Zylinder 48
eine Anzahl von Datumrädern 93 (Fig. i2 und 13)
angebracht, welche den Tag,
den Monat und das Jahr drucken. Für jede Druckvorrichtung ist eine solche Datumvorrichtung
vorgesehen. Diese Datumräder 93, die etwas durch eine Uffnung 92 des Zylinders 48
hindurchtreten, sind auf einer Welle 94 gelagert, die sich der Länge nach durch
den ganzen Zylinder 48 erstreckt und mit ihren Enden in den Endscheiben oder Köpfen
52 des Zylinders drehbar ist. Die Datumräder für die Monats sind auf der Welle 74
befestigt, die an ihrem rechten Ende mit einem viereckigen Zapfen versehen ist ;
(Fig. i4), so daß: sie mittels eines Schlüssels gedreht werden kann.- Die Räder
für die Tage und für das Jahr sind lose auf dieser Welle94 drehbar. An#eiuerLängsverschiebung
auf dieser Welle werden sie durch Abstands- , hülsen 95 verhindert. Mit den Einerrädern
für die Tage sind Zahnräder 97 fest verbunden (Fig. i2 und 13), die mit Zahnrädern
98
in Eingriff, stehen, die auf der Welle 99 befestigt sind. Zahnräder ioo,
die auf den Zehnerrädern der Datumräder befestigt sind, stehen mit Zahnrädern 103
in Eingriff, die auf einer Welle ro4 befestigt sind. Die Wellen 99 und io4 erstrecken
sich ebenfalls durch die ganze Länge des Zylinders und sind an ihrem rechten Ende
mit viereckigen Zapfen zur Aufnahmeeines Schlüssel5verselien,1us
dieser
Bauart ergibt sich, daß die Räder für die Monate unmittelbar durch Einstellung der
Welle 94 mittels -des Schlüssels eingestellt werden und daß die Einer und Zehner
der die Tage- angebenden Räder durch Einstellung der Wellen 99 und 104 mittels der
Zahnrädergetriebe ioo und 103 eingestellt werden. Die Räder für Angabe des Jahres
sind lose auf der Welle 94 drehbar und werden von Hand eingestellt. Sperrfedern
i,o5 greifen in die Zahnräder 97 und ioo ein, die mit den Rädern für Angabe der
Tage fest verbunden sind, ebenso in Zahnräder i i i, die reit den Rädern für die
Monate und die Jahre verbunden sind, um die Räder in der eingestellten Stellung
festzuhalten.
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Die Druckwalzen 44 und 47 sind so argeordnet, d!aß sie von, Hand:
in den Rahmen 62 mit Bezug auf die entsprechenden Klischeezylinder 45 und 48 eingestellt
werden können, damit die Klischees in der gewünschten Klarheit den Abdruck auf den
Fahrkarten erzeugen. Zu diesem Zweck sind die Spindeln 58 und 59 nahe an ihren Enden
mit Gleitblöcken roh (Fig. 5) versehen, die in Schlitzen 107 der Wangen 6o des Rahmens
62 verschiebbar sind. Die äußeren Enden der Spindeln. 58 und 59 sind mit Abflachungen
iio8 versehen, die in .'S!chlitze log von Platten iio eingreifen.. Diese Platten
iio sind bei 113 in den Seitenwangen 6o des Rahmens 62 drehbar gelagert und mit
gekrümmten Verlängerungen oder Flanschen 114 (Fig. 3 und 5) versehen. In diesen
sind Schlitze i 15 vorgesehen, durch welche Schrauben 116 hindurchtreten, die in
die gekrümmten Teile 112 der Seitenwangen 6o eingeschraubt werden können. Nach Lösung
dieser Schrauben können die Platten i io nach der einen oder der anderen Richtung
verschoben werden, so daß durch die Spindeln 58 oder 59 die auf ihnen sitzenden
Druckrollen dem betreffenden Druckzylinder genähert oder von ihm entfernt werden
können. Wenn z. B. die Druckrolle 47 gegen den Druckzylinder 48 bewegt werden soll,
werden die Platten i io im Sinne des Uhrzeigers (Fig. 5) um ihren Drehzapfen gedreht.
Da die Schlitze 107 in einem Winkel zu den Schlitzen log. angeordnet sind, wird
diese Bewegung der Platten die Spindeln 59 zurücktreiben, indem die Gleitblöcke
io6 in den Schlitzen 107 zurückgeschoben werden. In derselben Weise werden,
`nenn die Druckwalze 47 von dem Druckzylinder 48 far tbewegt werden soll, die Platten
i i o entgegen der Richtung des Uhrzeigers gedreht, so d'aß durch die Wirkung der
Schlitze 107 und io8 eine Vorwärtsbewegung der Druckwalze bewirkt wird.
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Für jede Druck- und Ausgabevorrichtung sind Farbvorrichtungen für
die Klischees, die Datumräder lind die Numeriervorrichtung vorgesehen. Diese Farbvorrichtungen
sind für gewöhnlich außer Tätigkeit, und erst beim Einstellen einer bestimmten Vorrichtung
wird auch die zugehörige Farbvorrichtung so eingestellt, daß sie in Tätigkeit tritt..
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Diese Farbvorrichtungen bestehen aus je einer Farbwalze i 17 (Fig.
5 und 7) für die Vorrichtungen zum Drucken der fortlaufenden Nummern -und die Klischees
des Zylinders 45 und je einerFärbwalze 118 für dieVorrichtungen zum Drucken des
Datums und die Klischees des Zylinders 48. Diese Farbwalzen sind in Rahmen i 19
angebracht, die einstellbar auf Armen r2ö befestigt sind, und zwar durch Schrauben
121, die durch Schlitze 122 (Fig. 7) des Rahmens 11.9 hindurchtreten. Die Enden
der Bolzen 123, welche die Färb= wälzen tragen, treten durch Schlitze 124 der Seiten
des Rahmens iig hindurch. Federnde Arme r25, die an den Rahmen iig befestigt sind,
dienen dazu, die Bolzen 123 in Eingriff mit den Enden der Schlitze 124 und so die
Farbwalzen auf den Rahmen iig zu halten. Die Arme 120, welche die Farbwalzen 117
tragen, sind an ihren unteren Enden an Armen 126 drehbar befestigt, die auf einer
Welle 127 befestigt sind. Diese Welle ist mit ihren Enden in den Seitenrahmen 54
der Maschine gelagert. Die Arme i2o, welche die Färbesalze 118 trägen, sind ebenfalls
an ihren unteren Enden mit Armen 126 drehbar verbunden, die auf einer Welle 128
befestigt sind. Diese ist mit ihren Enden in den Seitenrahmen 54 der Maschine gelagert.
In jedem Arm 126 ist eine Schraube 129 befestigt, die durch einen Schlitz i3o (Fig.
7) des betreffenden Armes i2o hindurchtritt. Auf der Schraube 129 sitzt eine Feder,
die zwischen dem Arm i2o und dem Kopf der Schraube i29 angespannt wird. Auf diese
Weise kann die Spannung der Farbwalzen durch Einstellung der Schrauben 129 geregelt
werden.
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Die Federn 131 haben das Bestreben, die Arme i2o und mit ihnen dieFärbwalzen
gegen die betreffenden Klischees 45 und 48 zu pressen. Die Färbesalze i 17 wird
für gewöhnlich daran gehindert, mit dem Zylinder 45 in Berührung zu kommen, indem
der Arm i2o mit einer Querstange 134 in Berührung steht, die mit ihren Enden in
den vorderen Enden von Hebeln 135 gelagert ist, die lose drehbar auf einer sich
durch die ganze Länge der Maschine erstreckenden Stange 1361 angeordnet sind (Fig.
3, 5 und 7). Die hinteren Enden der Hebel 135 sind durch eine Querstange 141 verbunden,
die mit Armen i36 und 137 versehen ist. Eine Querstange 138, die von den Armen 136
und 137 getragen wird, legt sich gegen eine abgeschrägte Kante 139 (Fig. 5) eines
Vorsprunges i4.o des Armes 120, der die
Färbwalze 118 trägt. Diese
Berührung verhindert für gewöhnlich, daß die Färbwalze 118 von der Feder 13
i gegen den Klischeezylinder 48 gepreßt wird. Das untere Ende des c Armes 136 ist
bei 143 (Fig. 5, 7 und 9) drehbar mit einem Arm 144 verbunden, der lose auf einer
Querstange 145 drehbar ist. Der Arm 144 trägt eine Rolle 146, die sich gegen den
Umfang einer Hubscheibe 147 legt. Diese ist auf einer Hülse 148 befestigt, die lose
auf einer durch die ganze Länge der Maschine sieh erstreckenden Welle 149 sitzt,
welche bei jeder Betätigung der Maschine eine volle Umdrehung macht, wie weiter
unten beschrieben wird. Auf der Welle 149 ist ein Kupplungsglied 150 mittels
eines Keiles befestigt (Fig. 11), das mit Vorsprüngen 153 versehen ist, die für
gewöhnlich außer Eingriff mit entsprechenden Vertiefungen 154 des Endes der Hülse
148 stehen (Fig. 1o und 11). Ein Rahmen 155 (Fig. 5, 6 und 11) ist auf der Querstange
57 verschiebbar angeordnet. Wie aus Fig. 5 und 6 zu ersehen, sind in nach unten
sich erstreckenden Flanschen 156 desselben Schlitze vorgesehen, welche die Welle
149 umfassen. Das Vorderende des Rahmens 155 ist gabelförmig gestaltet und jeder
Gabelteil ist so gebogen, daß er einen Haken 158 bildet, in welchem der am hinteren
Ende der Taste 65 angebrachte Stift 64 ruht. An dem linken Flansch 156 des Rahmens
155 ist eine Hubscheibe 159 befestigt, mit einem Schlitz, ähnlich dem Schlitz 157
des Flansches 156. Durch diesen Schlitz tritt die Welle 149 hindurch.
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Wenn die Taste 65 nach innen gedrückt wird, wird der Rahmen 155 zurückgeschoben,
und die hintere geneigte Fläche der Hubplatte 159 legt sich gegen den Kupplungsteil
15o und verschiebt diesen nach rechts, so daß seine Vorsprünge 153 in die Ausschnitte
154 der betreffenden Hülse 148 eingreifen. In dieser Stellung der Kupplung erhält
die Hülse 148 und mit ihr die Hubscheibe 147 bei der Drehung der Welle 149 eine
volle Umdrehung. Die Hubscheibe 147 ist so geformt; daß bei Beginn der Betätigung
der Maschine ihre radiale Kante 16o (Fig. 9) hinter die Rolle 146 gelangt, worauf
die Arme 136 und 137 gehoben und die Arme 135 nach unten geschwungen werden, so
daß die Färbwalzen 117 und 118 mit ihren Klischeezylindern 45 und 48 in Berührung
kommen. Die Bewegung der Arme 135, 136 und 137 erfolgt unter dem Einfluß der Federn
131, die auf den Schrauben 129 sitzen. Nachdem die Klischee- und die Datumräder
sowie die Vorrichtungen zum Drucken der fortlaufenden Nummern der Klischeezylinder
in der richtigen Weise eingefärbt sind, bringt di,2 Hubscheibe 147 den Arm 144 in
die Normalstellung zurück. Hierdurch werden die Arme 136, 137 und die Hebel 135
so bewegt, daß die Färbwalzen 117, 118 wieder außer Berührung mit den Klisch eczylindern
4.5, 48 kommen. Für jede Vorrichtung zum Ausgeben einer Fahrkarte ist die oben beschriebene
Färbvorrichtung vorgesehen. Es wird aber nur diejenige Färbvorrichtung, die zu der
ausgewählten Ausgabevorrichtng gehört, in Tätigkeit gesetzt, indem nur diejenige
Hubscheibe 147 mit der Welle 149 gekuppelt wird, die von dem Kupplungsglied 150
des von der Taste 65 nach innen gedrückten Rahmen 155 beeinflußt wird..
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Wenn die Färbwalzen 117 und 118 mit Farbe versehen oder gegen andere
ausgewechselt werden sollen, werden die Wellen 127 und 128 in Richtung der eingezeichneten
Pfeile (Fig. 5 und 21) gedreht, wodurch die Walzen 117 vorwärts und die Walzen 118
rückwärts geschwungen werden. Um die Wellen 127 und 128 drehen zu können, sind ihre
rechten Enden mit viereckigen Zapfen versehen (Fig. 21), um einen Schlüssel aufzunehmen.
Um die Wellen 127 und 128 für. gewöhnlich gegen Verdrehung zu schützen, legen sich
die unteren Enden von Sperrarmen 161 (Fig. 21) gegen Schultern 162 von auf den Wellen
angebrachten Ringen 1626. Die Sperrarme sind an ihrem oberen Ende drehbar an dem
rechten Seitenrahmen 54 der Maschine gelagert und werden von Federn 172 beeinflußt,
welche die Arme für gewöhnlich in der Sperrstellung halten. Wenn die Welle 127 oder
z28 gedreht werden soll, wird der entsprechende Sperrarm 161 von Hand aus seiner.
Sperrstellung heraus bewegt. Die Färbwalzen 118 werden zugänglich, nachdem: der
die Maschine tragende Rahmen 25 mittels der Gelenke 26 (Fig. 1) in der beschriebenen
Weise gedreht ist. Um Zutritt zu den Walzen 117 zu erhalten, wird der Deckel 37,
der den vorderen Teil des Gehäuses abdeckt, angehoben. .
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Die Querschiene 57 (Fig. 5 und 11) bildet einen Teil der Abschneidevorrichtung.
Der bedruckte Fahrschein tritt durch den Schlitz 61 hindurch. Auf der Querschiene
57 ist ein Rahmen 166 (Fig. 5 und 8) angebracht, welcher eine Anzahl von beweglichen
Messern 167 trägt, je eins für jede Druck- und Ausgabevorrichtung. Zwei von Federn
beeinflußte Bolzen 168, die in dem Rahmen 166 angeordnet sind, dienen dazu, das
betreffende bewegliche Messer 167 gegen die untere Seite der Querschiene 57 zu pressen.
Nur dasjenige Messer 167, das zu der ausgewählten Ausgabevorrichtung gehört, wird
während der Tätigkeit der Maschine in Tätigkeit versetzt. Zu diesem Zwecke ist jedes
Messer 167 mit einem entsprechenden Schlitten 170 (Fig. 5, 9
und
11) verbunden. Die hinteren Enden der Messer 167 treten in Ausschnitte 171 (Fig.
9) der vorderen Enden der Schlitten 170 ein und sind in diesen befestigt. Die Schlitten
170
sind mit Schlitzen 173 versehen, durch welche die Hülsen 148 hindurchtreten,
und an ihrem hinteren Ende mit Schlitzen 174, durch welche die Querstange 145 hindurchtritt,
so daß die Schlitten durch diese Hülsen und die Stange in ihrer wagerechten Bewegung
geführt werden. Jeder Schlitten 17o trägt eine Rolle 175, die in eine Kurvenmut
176 in der Vorderseite der auf der Hülse 148 befindlichen Scheibe 177 eingreift.
Die Kurvennut 176 ist so geformt, daß bei der Drehung der Hülse 148 und der
Scheibe 177 der ausgewählten Ausgabevorrichtung das entsprechende Messer 167 vorwärtsbewegt
wird, nachdem die bedruckte Fahrkarte durch den Schlitz 61 hindurchgeschoben ist.
Diese Bewegung des Messers ti ennt durch das Zusammenarbeiten mit der Messerkante,
die von dem Schlitz 61 der Schiene 57 gebildet wird, die Fahrkarte ab, welche dann
durch den Trichter 50 (Fig. 5) und den Trichter 34 vor die Ausgabeöffnung des Schalters
fällt. Um die Hülsen 48 und die Hubscheiben 147 und 177 der nicht , ausgewählten
Ausgabevorrichtungen an einer Drehung während der Tätigkeit der Maschine zu verhindern,
sind die Außenflächen der Hubscheiben 177 mit halbkreisförmigen Ausschnitten 178
(Fig: 5; 9) versehen, in welche für gewöhnlich Sperrollen 179 eingreifen, die an
entsprechenden Armen 18o befestigt sind. Die Arme 18o sind drehbar an den unteren
Enden von Stühlen 183 befestigt, die auf einer Querschiene i84 des Rahmens der Maschine
angeordnet sind. In dieser Querschiene sind Federn 185 angebracht, die sich gegen
die unteren Enden der Arme 18o legen und bestrebt sind, die Rollen 179 in die Ausschnitte
178 hineinzupressen. Wenn ein Rahrren 155 durch die zugehörige Taste 65 zuri5ickgeschoben
wird, trifft e.,n am hinteren Ende des Rahmens angeordneter, nach oben gerichteter
Vorsprung 186 gegen den entsprechenden Arm 18o und hebt dadurch die Rolle 179 aus
dem Ausschnitt 178 der betreffenden Scheibe I77 heraus. Wenn der Rahmen 155 und
die Taste am Ende der Tätigkeit der Maschine in ihre Normalstellungen zurückbewegt
werden, und nachdem die Welle 149 eine volle Umdrehung gemacht hat, erteilt die
Feder 185 dem Arm 18o eine Bewegung, durch die die Rolle 179 wieder in den Ausschnitt
178 hineingelegt wird. Da dieRollen 179 der Arme 18o der nicht auszewählten Ausgabevorrichtungen
. nicht außer Eingriff mit den Ausschnitten 178 der betreffenden Scheiben 177 der
nicht gekuppelten Hülsen 148 gebracht worden sind, werden diese während der Tätigkeit
der Maschine än einer Drehung verhindert.
-
Für jede Ausgabevorrichtung ist eine Vorrichtung 19o zum Anzeigen
fortlaufender Nummern (Fig. 3 und 5) vorgesehen. Diese Vorrichtung ist auf den Armen
67 angebracht. Jede Vorrichtung umfaßt eine Anzahl von Registrierrädern 193 (Fig.
3), die auf einer Welle 194 angeordnet sind, in der Weise, daß bei jeder Drehung
der Welle 194 die Vorrichtung um eine Zahl weiter geschaltet wird. Die Welle 194
ist auf ihrem linken Ende mit einem Arm 195 versehen, der mit einem Stift 196 in
den Schlitz 197 am vorderen oberen Ende einer entsprechenden Platte 198 eingreift.
Die Platte 198 ist an ihrem hinteren Ende mit der unteren Seite des betreffenden
beweglichen Messers 167 durch Stifte 199 (Fig.1 r) verbunden, während das vordere
Ende mit seiner Unterseite auf der Querschiene 67 geführt ist. Aus dieser Anordnung
ergibt sich, daß jedesmal, wenn das bewegliche Messer 167 in Tätigkeit gesetzt wird,
die Platte 198 vorwärtsgeschoben wird, wobei sie der Welle 194 des Zählwerkes eine
Schwingung erteilt, wodurch das 7ählwerk um eine Zahl weiter geschaltet wird. Da
die beweglichen Messer der nicht ausgewählten Ausgabevorrichtungen nicht verschoben
werden, wird nur das Zählwerk der ausgewählten Ausgabevorrichtung in Tätigkeit gesetzt.
Die von dem Zählwerk angegebene Zahl kann durch Öffnungen Zoo (Fig. I und 5) des
Deckels 37 von außen abgelesen werden.
-
Um zu verhindern, daß mehr als eine Taste gleichzeitig in Tätigkeit
tritt, sind Sperrplatten 203 (Fig. 3, 4 und 5) vorgesehen, und zwar für jede
Taste eine Platte. Diese Sperrplatten sind verschiebbar zwischen den Tasten angeordnet
und ruhen auf der Querschiene 66. Sie sind mit Schlitzen 2o4 (Fig. 3) versehen,
durch welche Stifte 2o8 der OOuerschiene 66 hindurchtretcn. Die Sperrplatten
203 sind, wie aus Fig. 4 zu ersehen, mit abgeschrägten Kanten 2o9 versehen,
zwischen welchen der Tastenschaft hindurchtritt. Jeder Tastenschaft ist mit entsprechenden
Ausschnitten 21o versehen, in welche sich die abgeschrägten Kanten der Sperrplatten
hineinlegen können, so daß', wenn eine Taste nach innen gedrückt wird, die Platten
203 in ihrer Längsrichtung verschoben werden, wobei die Platten in die Ausschnitte
aller übrigen Tasten hineintreten und dadurch eine Einwärtsbewegung derselben verhindern.
-
Die dargestellte Maschine kann entweder durch einen Elektromotor oder
mittels einer von Hand angetriebenen Kurbel angetrieben werden. Der Motor ist in
den Zeichnungen nicht dargestellt, da dies für das Verständnis der Erfindung nicht
notwendig ist und irgendeine
bekannte Motorart benutzt werden kann.
Die Kupplung des Motors mit der Maschine erfolgt in an sich bekannter Weise. Ein
kleines Zahnrad 2 i 5 (Fig. 18, i g und 2o) ist fest auf einer Hülse 216 befestigt,
die lose auf einem in den linken Seitenrahmen 54 der Maschine eingeschraubten Bolzen
217 der Maschine drehbar ist. Die Hülse 2z6 ist mittels der Schrauben oder Stifte
-2 19 fest mit einem Kupplungsgliede 218 verbunden. Dieses Kupplungsglied
liegt in einem auf der Zeichnung nicht dargestellten dosenförmigen Kupplungsteil,
der von dem Anker des Motors unmittelbar angetrieben wird. Diese beiden Kupp-; lungsteile
werden durch Reibung miteinander gekuppelt, und zwar durch Rollen 22o, die auf einer
lose auf dem Stift 2i7 drehbaren Scheibe 22i befestigt sind. Die Scheibe 22i erhält
durch Federn eine Anfangsbewegung, wenn die Maschine freigegeben wird, wodurch die
Kupplung in an sich bekannter Weise herbeigeführt wird: Ein den Motor sperrender
Arm 224 (Fig. 18) ist lose auf deniZapfen 225 drehbar und legt sich für gewöhnlich
mit seiner Nase 226 gegen eine Schulter 227 der Scheibe 2.21. Wenn dieser Sperrarm
entgegen der Richtung des Uhrzeigers gedreht wird, -wie weiter unten beschrieben
wird, wird die Nase 226 außer Eingriff mit der Scheibe 22i gebracht, worauf die
beiden Kupplungsteile durch die Rollen 22o miteinander gekuppelt werden. ' Das Zahnradzi5
greift in ein Zwischenrad 2ii, das seinerseits mit einem Rade 2i2 in Eingriff steht.
Dieses ist auf einem Zapfen 2i3 befestigt, der von dem linken Kopfende 5i des Klischeezylinders
45 hervortritt. Auf diesem Zapfen ist ferner ein Zahnrad 2a2 befestigt, das mit
einem Zahnrad ä23 in Eingriff steht. Dieses ist auf dem Zapfen 231 befestigt, der
an dem linken Kopf 52 des Klischeezylinders 48 befestigt ist. Das Zahnrad 223 steht
im Eingriff mit einem Zahnra(1 232, das auf der \Z'elle 149 befestigt :st. Die Zahnräder
215, 2i i und zig haben denselben Durchmesser. Die Räder .#:22, 223 und 23ä
haben ebenfalls dieselbe Größe.. Bei jeder Betätigung der Maschine erhalten daher
die oben, genannten Zahnräder eine volle Umdrehung und erteilen somit auch den Zylindern
45 und 48 und der Welle 149 eine vollständige Umdrehung in Richtung der in Fig.
5 und 18 eingezeichneten Pfeile. Eine auf der Hülse :2i6 befestigte Scheibe a28
und eine auf dieser Hülse lose drehbare Scheibe 229 sind mit einander entsprechender:
Ausschnitten 230 (Fig. 18) versehen, in welche für gewöhnlich eine Rolle
233 eingreift, die an dem unteren nach vorn gerichteten Arm des Hebels 234 angebracht
ist. Der Hebel 234 ist lose auf dem Bolzen 235 drehbar, der an dem Arm 236 angebracht
ist, und eine Feder 237, die mit ihrem vorderen Ende an dem Hebel 234 und mit ihrem
hinteren Ende an einen Bolzen 238 des Rahmens der Maschine angreift, hält den Hebelfür
gewöhnlich in -der in Fig. 18
dargestellten Lage. Der Sperrhebel 2-24 legt
sich für gewöhnlich gegen eine Schulter der Scheibe 228 und das Ende eines Blockes
240 der Scheibe 229. Wenn der Sperrhebel 224 aber entgegen dier Richtung des Uhrzeigers
geschwungen wird, erhält die Scheibe 2,29 eine kleine Bewegung gegenüber der Scheibe
228, ur d zwar von einer Feder 243, die auf der Hülse 216 angeordnet ist. Diese
Bewegung der Scheibe 229 bewirkt, daß der -Ausschnitt 23o der einen Scheibe 229
nicht mehr mit dem Ausschnitt der anderen Scheibe 228 übereinstimmt. Es wird hierdurch
dem Hebel 234 entgegen der Wirkung der Feder 237 eine Schwingbewegung im Sinne des
Uhrzeigers erteilt. Durch diese Bewegung des Hebels 234 wird eine nicht dargestellte
Stromschlußvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, die den Stromkreis des Motors schließt,
so daß die Maschine in Tätigkeit gesetzt wird. Das Ausrücken des Sperrhebels 224
behufs Freigabe der Maschine geschieht in folgender Weise. Ein Hebel 245 (Fig. 18)
ist lose drehbar auf dem Bolzen 225 und ist bei 246 drehbar mit dem vorderen Ende
eines Armes 247 verbunden. Das hintere Ende dieses. Armes ist mit eurem Schlitz
248 versehen, durch welchen ein am Maschinenrahmen angebrachter Stift 249 hindurchtritt.
Eine Feder 250 ist mit ihrem vorderen Ende an einem Stift :251 des Rahmens 236 und
mit ihrem hinteren Ende an einem Stift 253 des Armes 247 verbunden und ist für gewöhnlich
bestrebt, den Arm 247 nach vorn zu ziehen. , Diese Bewegung des Armes 247 wird für
gewöhnlich. dadurch verhindert, daß seine senkrechte Kante 254, die über dem offenen
Ende des Schlitzes 248 liegt, sich gegen einen Ansatz 255 legt, der von .einem um
den Zapf en257 drehbar an dem Rahmen 236 angeordnetem Arm 256 seitwärts vorspringt.
Ein Hebel 258 ist fest auf der Welle 25g befestigt, die sich der Länge nach durch
die Maschine erstreckt und mit ihren Enden in den Rahmen 54 gelagert ist. Der Hebel
258 ist bei 26o drehbar mit einer Klinke 263 verbünden, deren unteres Ende sich
für gewöhnlich von oben gegen den seitlichen Vorsprung 255 legt. Auf der Welle
259 ist eine Anzahl von Armen 264 befestigt, und zwar je einer für jede Ausgabevorrichtung.
Jeder von diesen Armen 264 (Fig. 5) ist mit zwei Fingern 265 und z66 verseben. Wenn
einer der Rahmen 62 im Sinne des. Uhrzeigers durch Zurückdrücken der betreffenden
Taste 65 eine Schwingbewegung erhält, trifft die vordere Kante einer Querschiene
267,
die an dem oberen Ende der Seitermra'ngen6o des Rahmens befestigt ist, gegen den
Finger 266 und erteilt dadurch dem Arm 264, der Welle 259 und dem Hebel 258 eine
Bewegung entgegen der Richtung des Uhrzeigers (Fig. 5 und i8). Am Ende der Bewegung
des Rahmens 62 -legt sich der hintere Finger 265 des Armes 264 hinter die hintere
Kante der Querschiene 267 des Rahmens 62 und sperrt dadurch den Rahmen 62 in seiner
eingestellten Stellung. Die Finger 265 der nicht ausgewählten Arine 26d. treten
bei der Schwingbewegung der Arme264 und der Welle 259 frei in Schlitze 268 ein,
welche in den Querschienen 267 ihrer entsprechenden Rahmen 62 vorgesehen sind. Wenn
der Hebe1258 entgegen der Richtung des Uhrzeigers geschwungen wird (Fig: r8), erteilt
die Klinke 263, die auf den seitlichen Ansatz 255 einwirkt, dem Arm 256 eine
Drehung entgegen der Richtung des Uhrzeigers und bringt dadurch den Ansatz 255 außer
Bereich der senkrechten Kante 254 des Armes 247, so daß nunmehr die Feder
250 in Tätigkeit treten kann und den Arm 247 nach vorn zieht. Bei dieser
Vorwärtsbewegung tritt der Schlitz 248 über den Ansatz 255. Durch diese Bewegung
dcs Armes 247 wird der Hebe1245 entgegen der Richtung des Uhrzeigers gedreht und
ein an diesem Hebel befesfigter Stift27o, der in einen Einschnitt273 des Sperrhebels
224 eingreift, erteilt letzterem eine solche Schwingbewegung, daß er außer Eingriff
mit der Scheibe 22z kommt, so daß die Maschine freigegeben wird.
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Der Hebel 234 trägt einen Stift 27d., der in den Schlitz 275 eines
lose um den Bolzen 277 drehbaren Armes 276 eingreift. Das hintere Ende dieses Armes
276 trägt einen seitlichen Vorsprung 278, der für gewöhnlich auf der Kante 279 und
über einer Schulter 28o des Hebels 258 ruht. Der Schlitz 275 ist exzentrisch zu
dem Bolzen 235 angeordnet, so daß, wenn dem Hebel 234 von der Scheibe 229 eine Schwingbewegung
im Sinne des Uhrzeigers erteilt wird, der Arm 276 entgegen der Richtung des Uhrzeigers
bewegt wird, wobei sein Vorsprung 278 in Eingriff mit der Schulter 28o des Hebels
258 kommt und diesen und die Welle 259- in ihrer neuen Stellung sperrt. Der Hebel
245 trägt eine Rolle 283 (Fig. z8), die bei der Bewegung dies Hebels entgegen der
Richtung des Uhrzeigers mit der Außenfläche einer Hubscheibe 284 (Fig. 3,
19 und 2o) in Berührung kommt, die mittels einer Schraube 282 mit der auf
der Hülse 216 befindlichen Scheibe 228 fest verbunden ist. Die Hubscheibe 284 ist
so gestaltet, daß während der Tätigkeit der Maschine der Hebel245 im Sinne des Uhrzeigers
in seine Normalstellung bewegt wird, wobei er den Arm 247 in seine Normalstellung
zurückschiebt und den Arm 224 in seine normale Sperrstellung. Der Arm 22,.1. wird
dann die Scheibe 22z in der Normalstellung für das Auslösen der Motorkupplung sperren
und :die Scheiben 228 und 229 in ihrer Normalstellung anhalten, in welcher ihre
einander entsprechenden Ausschnitte 23o (Fig. 18) sich gegenseitig decken.
Die Feder 237 schwingt dann den Hebel 23d in seine Normalstellung zurück und durch
die Bewegung des Stiftes 274 in dem Schlitz 275 wird gleichzeitig der Arm 276 angehoben,
wobei der Vorsprung278 außer Eingriff mit der Schulter28o des Hebels 258 kommt.
Sobald dies geschehen ist, führt die Feder 69 (Fig. 5) der ausgewählten Ausgabevorrichtung
den Rahmen 62 in die Normalstellung zurück. Während dieser Bewegung des Rahmens
62 ist die hintere Kante der Querschiene 267 des Rahmens in Eingriff mit dem Finger
265 des entsprechenden Armes 26d. und schwint die Welle 2 59 und den Hebel
258 in die' Normalstellung zurück. Die Bewegung des Rahmens 62 in die Normalstellung
schiebt auch die vorher nach innen gedrückte Taste 65 in ihre Anfangsstellung zurück.
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Die hintere Kante der Klinke 263 legt sich gegen die senkrechte Kante
254 des Arrees 247, so daß, wenn dieser Arm nach vorn bewegt wird, um die Maschine
freizugeben, wie oben beschrieben, die Klinke 263 entgeg_n der Richtung des Uhrzeigers
und entgegen der Wirkung der Feder 29o, die zwischen einem Ansatz 291 des Hebels
258 -find einem Vorsprung 292 der Klinke liegt, gedreht wird. Nachdem der seitliche
Ansatz 255 außer Berührung mit der Kante 254 des Armes 257 gekommen ist, werden
die Klinke 263 und der Hebel 258 noch etwas weiter gedreht, so daß die untere Kante
der Klinke 263 etwas unter der oberen Kante des Ansatzes 255 liegt. Wenn daher der
Arm 247 gegen Ende der Tätigkeit der Maschine zurückgeschoben wird, wird die hintere
Kante der Klinke 263 sich gegen die vordere Kante des Ansatzes 255
legen und
wird diesen in seine Anfangsstellung zurückschieben, wobei er aber zwischen der
Kante 254 des Armes 247 und der hinteren Kante der Klinke 263 liegt. Diese Anordnung
ist getroffen, um zu verhindern, daß, wenn der die Maschine bedienende Beamte seine
Finger nicht eher von der Taste 65 herabnimmt bis die Tätigkeit der Maschine beendet
ist, eine unmittelbar folgende zweite Betätigung der Maschine vorgenommen wird.
Sollte der Beamte seine Finger nicht von der gedrückten Taste herunternehmen und
die Taste erst nach Ausgabe der Fahrkarte freigeben, so wird die Klinke 263, wenn
der Hebel 258 in seine Normalstellung
zurückgebracht wird,
durch die Feder 29o in ihre Normalstellung zurückbewegt, wobei ihr unteres Ende
in normaler Weise mit der oberen Kante des Ansatzes--55 inEingriff kommt. Wenn deshalb
dieselbe Taste oder eine andere Taste der Maschine gedrückt wird, wird die Maschine
in der oben beschriebenen Weise freigegeben.
-
Für den Fall, daß die elektrische Antriebsvorrichtung die arbeitenden
Teile der Maschine nicht von selbst wieder in die Anfangsstellung zurückbringt,
ist folgende Einrichtung getroffen: Eine Rolle 296 (Fig. i9 und 2o) ist am oberen
Ende eines Armes 297 befestigt (Fig. 3, 18 und 2o), die sich gegen eine Scheibe
295 legt. Diese ist an der Scheibe 228 und somit auch an der Hülse 216 mittels einer
Schraube 282 -befestigt. Der Arm 297 ist mit seinem unteren Ende drehbar an dem
linken Seitenrahmen der Maschine befestigt. Eine Feder 298, die mit ihrem hinteren
Ende an dem Arm 297 und mit ihrem vorderen Ende an einem Stift des Rahmens 5.4 angreift,
hält die Rolle 296 in Berührung mit der Außenfläche der Hubscheibe 295.- Diese Hubscheibe
ist so gestaltet, daß während der Tätigkeit der Maschine dem Arm 297 eine Schwingbewegung
entgegen der Richtung des Uhrzeigers erteilt wird, wobei die Feder 298 angespannt
w=ird. Sobald die Schulter 227 der Scheibe 22i gegen die Nase 226 des Sperrhebels
224 trifft, gelangt der Mittelpunkt der Rolle 296 über den höchsten Punkt der Hubscheibe
295 hinaus und legt sich hinter die nahezu radiale Kante 3oo der Hubscheibe, so
daß die Feder 298 den Motor in der Zurückführung der einzelnen Teile in die Normalstellung
unterstützt. Es ist eine Vorrichtung vorgesehen, um die Welle 149 in ihrer Normalstellung
festzuhalten, wenn die Maschine nicht in Tätigkeit ist. Hierbei ist es wesentlich,
daß die Welle in einer solchen Stellung festgehalten wird, daß die Hülsen 148 (Fig.
10 und i i) durch die Kupplungsglieder 150 mit der ausgewählten Vorrichtung
gekuppelt werden können. Für diesen Zweck ist ein Arm 3o3 (Fig. i S) vorgesehen,
der mit seinem oberen Ende drehbar an dem linken Rahmen 54 der Maschine befestigt
ist und an seinem unteren Ende eine Rolle 304 trägt. Diese greift für gewöhnlich
in einen V-förmigen Ausschnitt 305 einer auf der Welle 149 befestigten Scheibe
3o6 ein. Eine gespannte Feder 307-ist mit ihrem hinteren Ende an dem Arm 303 und
mit ihrem vorderen Ende an einem Stift des Seitenrahmens 54 befestigt, so daß die
Rolle 304- mit nachgiebigem Druck in den Einschnitt 305
hineingepreßt wird,
wenn die Maschine nicht in Tätigkeit ist: Hierdurch wird die Welle 149 in der richtigen
Stellung festgehalten. Die Maschine ist weiter mit einer Vorrichtung versehen, um
sie von Hand in Tätigkeit setzen zu können; wenn ein elektrischer Motor nicht vorgesehen
ist oder falls dieser außer Betrieb sein sollte. Die von Hand zu betreibende Antriebsvorrichtung,
die in Fig.2i und 22 dargestellt ist, besteht aus einer Kurbel 313, die verschiebbar-
auf einem von dem rechten Seitenrahmen der Maschine vorspringenden Zapfen 314 vorgesehen
ist. Auf diesem Zapfen 31q. ist lose drehbar ein Zahnrad 315 angeordnet, das mit
einem auf dem Zapfen 317 lose drehbar gelagertem Zahnrad 316 in Eingriff steht.
Das Zahnrad 316 greift in ein Zahnrad318, das auf einem Stift319 befestigt ist,
welcher von der.rechten Kopfscheibe 51 (Fig. 15) des Klischeezylinders 45 vorspringt.
Die Nabe 32o des Zahnrades 315 und die Nabe 323 der Kurbel 313 sind so eingerichtet,
daß die Handkurbel, wenn sie gegen den Rahmen 54 bewegt wird, mit dem Zahnrad 315
gekuppelt wird. Nach dieser Kupplung ist es erforderlich, der Handkurbel zwei volle
Umdrehungen zu geben, um dem Klischeezylinder 45 eine volle Umdrehung zu erteilen,
weil die Zahnräder 316 und 318 -doppelt soviel Zähne haben wie das Zahnrad 315.
Wenn die Maschine mittels der Handkurbel in Tätigkeit gesetzt wird, werden der Klischeezylinder
48 und die Welle 149 mittels der Zahnräder 222, 223 und 232 (Fig. 18) in derselben
Weise in Tätigkeit gesetzt, als wenn die Maschine von dem Elektromotor angetrieben
wird. Beim Antrieb der Maschine durch den Elektromotor wird die Handkurbel von dem
Zahnrad 315 zurückgeschoben, so daß die Handkurbel nicht gedreht wird. Nachdem in
vorstehendem die Einzelheiten der Maschine erläutert sind, sei nochmals kurz zusammengefaßt,
daß die Maschine m e h -r e r e Fahrkartendruck- und -ausgabevorrichtungen enthält,
die von einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung aus angetrieben werden. Die gewünschte
Druck- und Ausgabevorrichtung wird jedesmal durch Niederdrücken der entsprechenden
Taste 65 in Tätigkeit gesetzt. Durch das Niederdrücken der Taste werden die in Fig.-5,
9, fo'und ii dargestellten Vorrichtungen zum Einschalten der Färbvorrichtung gekuppelt,
um die beweglichen Messer 167 und das Zählwerk i9.1 der ausgewählten Ausgabevorrichtung
in Tätigkeit zu setzen. Das Zurückdrücken der Taste 65 bewirkt auch die Freigabe
der Maschine durch die Schwingung des entsprechenden Rahmens 62, welcher eine Schwingbewegung
der Welle 259 und des Hebels 258 herbeiführt, um die in Fig. 18 und i9 dargestellte
Vorrichtung zum Sperren des Motors in Tätigkeit zu setzen. Während der Tätigkeit
der Maschine werden die Klischeezylinder 45 und 48 gedreht, um eine Fahrkarte
von
dem ausgewähltenFahrkartenstreifen vorzuschieben und zu drucken. Dabei wird das
bewegliche Messer 167 in Tätigkeit gesetzt, um die gedruckten Fahrkarten von dem
Streifen abzuschneiden. Am Ende der Tätigkeit der Maschine tritt, wenn die den Motor
sperrende Vorrichtung in die Normalstellung zurückgeführt ist, die Feder 69 (Fig.
5) in Tätigkeit, um den Rahmen 62 und die gedrückte Taste 65 in die Anfangsstellung
zurückzuführen.