DE323171C - Maschine zum Lochen von Platten aus Metall und anderen Stoffen - Google Patents
Maschine zum Lochen von Platten aus Metall und anderen StoffenInfo
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- DE323171C DE323171C DE1912323171D DE323171DD DE323171C DE 323171 C DE323171 C DE 323171C DE 1912323171 D DE1912323171 D DE 1912323171D DE 323171D D DE323171D D DE 323171DD DE 323171 C DE323171 C DE 323171C
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- stops
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zvim Lochen von Platten aus Metall
und anderen Stoffen, und zwar insbesondere auf die Zuführungsvorrichtung für dieselbe.
Der Zweck der Erfindung besteht in einer derartigen Ausbildung der Zuführ ungs vorrichtung, daß der das Werkstück tragende Schlitten nicht mehr als eine bestimmte Strecke auf einmal gegen die Werkzeuge vorrücken kann.
Der Zweck der Erfindung besteht in einer derartigen Ausbildung der Zuführ ungs vorrichtung, daß der das Werkstück tragende Schlitten nicht mehr als eine bestimmte Strecke auf einmal gegen die Werkzeuge vorrücken kann.
Dies wird dadurch erreicht, daß auf einer an 'der Führung für den das Werkstück den
Werkzeugen schrittweise zuführenden Schlitten sitzenden Schwingwelle abwechselnd auf entgegengesetzten
Seiten von der Mittellinie Anschläge angeordnet sind, die mit einem am Schlitten vorgesehenen Vorsprung in Berührung
kommen, wobei die Anordnung derart ist, daß der Schlitten durch die Schwerkraft,
eine Feder oder ein Gewicht bewegt wird und der Vorsprung desselben stets mit einem der Anschläge der Welle in Berührung
ist und daß, wenn die Welle zwecks Freigabe des Schlittens bewegt wird, ein anderer Anschlag
in die die Bewegung des Schlittens sperrende Stellung gelangt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und
zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe und
Fig. 3 eine Vorderansicht eines Teiles des Arbeitsgetriebes des Querschlittens.
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe und
Fig. 3 eine Vorderansicht eines Teiles des Arbeitsgetriebes des Querschlittens.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten
Maschine bezeichnet α die Führung des zum Tragen des Arbeitsstückes dienenden Querschlittens
b, dessen Bahn in einem solchen Winkel zum Boden liegt, daß der Schlitten
unter dem Einfluß der Schwerkraft in seiner Führung herabzugleiten vermag. Auf der
einen Seite der Führung ist eine schwingbare Welle*c angeordnet, welche mit abwechselnd
auf gegenüberliegenden Seiten der Mittellinie vorgesehenen Anschlägen d versehen ist, wobei
die Anschläge nacheinander gegen den 4S
Vorsprung e des Schlittens stoßen. Am unteren Ende der Welle c ist der Arm f angeordnet,
welcher durch zwei auf der Gleitstange h einstellbar angeordnete Anschläge g
bewegt werden kann. Die Stange h wird durch einen Hebel / der Welle i bewegt, deren
Hebel k von dem Umsteuerungsgetriebe betätigt wird, durch welches die seitlichen Bewegungen
des die vorgenannte Führung a tragenden Schlittens I am Ende einer jeden
gebildeten Lochreihe selbsttätig umgesteuert werden. Dieses Umsteuern wird von entgegengesetzt
wirkenden Schalträdern und Schaltklinken hervorgebracht.
Am Ende einer jeden seitlichen, durch die Bewegung des Schlittens / entlang der Führung
m ausgeführten Bewegung des Arbeitsstückes trifft einer der Anschläge g gegen den
auf der schwingenden Welle c befindlichen Arm f und dreht diesen um einen gewissen
Winkel, so daß der vorübergehend den Schlitten Z>
haltende Anschlag d gedreht und frei wird, und der Schlitten b unter der
Wirkung der Schwere den erforderlichen Vorschub gegen das Werkzeug ausführen kann. Dieser Vorschub des Schlittens wird
durch die Entfernung des nächstfolgenden,
gleichzeitig mit dem Zurückziehen des vorhergehenden in Arbeitsstellung kommenden
Anschlages bestimmt. Der Schlitten I bewegt sich, wie in Fig. 2 angedeutet ist, in Richtung
des gezeichneten Pfeiles, worauf nach erfolgter Vollendung diessr Bewegung der
Schlitten' sich in entgegengesetzter Richtung zurückbewegt.
Bei der mit der erläuterten Einrichtung ίο ausgerüsteten Maschine wird der ganze Arbeitsgang
derselben, ausgenommen das Aufspannen und Abnehmen der Tafeln, vollkommen selbsttätig ausgeführt, wobei das
Ganze von so einfacher Wirkungsweise und Anordnung ist, daß die Möglichkeit eines
Versagens praktisch ausgeschlossen sein dürfte. In Fällen, wo die Anordnung sich unter
einem solchen Winkel befindet, daß ein Gleiten des Schlittens δ aus einer Stellung in
die andere durch seine Schwere nicht möglich ist, kann die Bewegung durch ein mittels
einer Kette mit dem Schlitten verbundenes Gewicht oder eine Feder ausgeführt werden.
Das dem Schlitten I die absatzweisen und seitlichen Vorschübe erteilende Getriebe besteht
aus einem Paar entgegengesetzt wirkender Schalträder η und Schaltklinken 0. Die
auf der Welle p vorgesehenen Räder η werden entsprechend der erforderlichen Vorschubvorrichtung
des Schlittens I abwechselnd mit ihr gekuppelt. Der Antrieb der Räder η geschieht in der Weise, daß die Drehung einer
Kurbel q durch Verbindungsstangen r auf die Klinken 0, 0 übertragen wird, die so eine
■ Drehung der Räder η, η bewirken, während
von der Welle p mittels der Kette s die Dre- j hung auf den Schlitten I übertragen wird,
(Fig. 2). Um die Kupplung des einen Rades mit der Welle φ zu lösen, wenn das andere
Rad gekuppelt werden soll, wird die . Kette s mit einer Knagge t (Fig. 3) verbunden, welche
gegen ein Paar Anschläge u der Stange ν trifft und eine Längsbewegung der Stange am
Ende jeder Que.bewegung des Schlittens Z bewirkt.
Diese Bewegung der Stange ν wird durch Hebel z, Stange 2 und Winkelhebel 3
auf einen, einen Vorsprung χ tragenden schwingenden Arm w übertragen. Durch die Bewegung
des Armes w wird dessen Vorsprung χ in eine geeignete Stellung zum weiteren Arbeiten
mit einem ähnlichen Vorsprung 4 des durch die Kurbel q stetig betätigten Hebels 5
gebracht. Der so unter der Einwirkung des Hebels 5 gehaltene Arm w bewirkt mittels der
Platte 6 ein Verschieben der Gabel 7, an deren Z:nken die zum Kuppeln oder Entkuppeln
der SchalträderJfVorgesehenen Keile befestigt sind, von welchen entweder das eine oder
das andere ; minder .Welle gekuppelt oder
entkuppelt wird. Durch die Verschiebung der Gabel 7 wird ein Schwingen der Stange i
mittels des Armes 8 und des am äußeren Ende des Hebels k befestigten Winkelhebels 9
bewirkt. Durch die bei der Verschiebung der Gabel gleichzeitig !bewirkte'Schwingung des
Hebels 9 wird die Bewegung bzw. die Schwingung auf die Stangen i und h übertragen und
ein Umlegen "der Anschläge*^ bewirkt, wodurch eine Verschiebung^desJSchlittens δ behufs
Vorschubes von der einen Stellung in die nächste in Richtung gegen das Werkzeug am Ende jeder seitlichen Querbewegung
des Arbeitsstückes erfolgt.
Die von den Werkzeugen zu bearbeitende Tafel 10 wird von den Haltern 12 gehalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Lochen von Platten aus Metall und anderen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer an der Führung (a) für den das Werkstück den Werkzeugen schrittweise zuführenden Schiiten (δ) sitzenden Schwingwelle (c) abwechselnd auf entgegengesetzten Seiten von der Mittellinie Anschläge (d) angeordnet sind, die mit einem am Schlitten (δ) vorgesehenen Vorsprung (e) in Berührung kommen, wobei die Anordnung derart ist, daß der an; dem durch * seine Schwerkraft, eine 9c Feder oder ein Gewicht bewegten Schlitten (δ) sitzende Vorsprung (e) stets mit einem der Anschläge (d) der Welle (c) in Berührung ist und daß, wenn die WeEe zwecks Freigabe des Schlittens (δ) ge- 9; dreht wird, derjenige Anschlag, welcher mit dem Vorsprung in Berührung ist, aus der Bahn des Vorsprunges gebracht wird, und der nächstfolgende^Anschlag in die die Bewegung des Schlittens sperrende ic Stellung gelangt, so daß der Schlitten auf einmaljnicht mehrmals den Abstand zweier Anschläge voneinander gegen die Werkzeuge vorrücken kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323171T | 1912-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323171C true DE323171C (de) | 1920-07-16 |
Family
ID=6171710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912323171D Expired DE323171C (de) | 1912-04-24 | 1912-04-24 | Maschine zum Lochen von Platten aus Metall und anderen Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323171C (de) |
-
1912
- 1912-04-24 DE DE1912323171D patent/DE323171C/de not_active Expired
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