DE32295C - Neuerung in der Führung des Stechers an Maschinen zum Einsetzen der Häkchen in Kratzen - Google Patents

Neuerung in der Führung des Stechers an Maschinen zum Einsetzen der Häkchen in Kratzen

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Publication number
DE32295C
DE32295C DENDAT32295D DE32295DA DE32295C DE 32295 C DE32295 C DE 32295C DE NDAT32295 D DENDAT32295 D DE NDAT32295D DE 32295D A DE32295D A DE 32295DA DE 32295 C DE32295 C DE 32295C
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DE
Germany
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needles
piercer
hooks
machines
scratches
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32295D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. WlCKARDT in Aachen, Annastr. 44
Publication of DE32295C publication Critical patent/DE32295C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/10Wire-working in the manufacture of other particular articles of cards for fabric-napping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE- 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Von einer Kratzensetzmaschine mufs man erwarten dürfen, dafs die Lage der Punkte, in welchen die beiden Nadeln des Stechers das Leder berühren, in Bezug auf die festen oder davon abhängigen Theile der Maschine eine durchaus unveränderliche und beständige sei, sobald man die Stelle bestimmt hat, an welcher das Durchstechen stattfinden soll.
Um dieses zu erreichen, ist bei der vorliegenden Anordnung die Einrichtung getroffen, dafs der Schaft q des Stechers während seiner ganzen Thätigkeit zwischen genau parallelen und senkrechten Flächen arbeitet, dafs er nämlich zwischen ihnen gehoben, vor- und zurückgeschoben und dann wieder gesenkt wird, worauf dieselben Manipulationen periodisch wiederkehren.
Der Stecher hat die Bewegung des Senkens erhalten, um den übrigen beweglichen Maschinentheilen, welche das gebogene Drahtstückchen in die beiden vorgestochenen Löcher des Leders zu bringen haben, dazu hinlänglichen Raum zu gewähren.
Diese letzteren Theile bewegen sich senkrecht zur Haupt- oder Excenterachse auf einem kleinen Schlitten. In der Zeichnung sind nur dessen prismatische Führungen bei ο θ/ ersichtlich. Parallel diesen Führungen befinden sich, am Tische angegossen, die Leiste A1/ und angeschraubt die Führungsleisten A und A1. Zwischen A11 und A A1 ruht der Schaft des Stechers nach der Achse hin mit seiner Leiste qf auf der Tischfläche und wird an der entgegengesetzten Seite der Maschine, wo das Kratzenleder vorgelegt wird, durch einen Balancier d getragen, an welchem ein Lappen d/ angegossen ist, welcher den Körper des Stechers bis unter die Nadeln hin unterstützt.
Wenn der Stecher, wie in der Figur, durch das Excenter α vermittelst des Balanciere d seinen höchsten Stand erreicht hat. so steht die obere Fläche seines Schaftes in gleicher Höhe mit der Oberkante der Leiste A1^ sodann schiebt das Excenter b den Stecher so weit vor, dafs die Nadeln r das Leder durchstechen. Die Spiralfeder zieht ihn wieder daraus zurück, sobald das Excenter b dieses gestattet. Ist dieses erfolgt, so hört auch das Excenter α auf, seinen Druck auf d auszuüben, und da die Spiralfeder zu gleicher Zeit auf den Balancier und Stecher wirkt, so mufs der letztere, welcher sich bei s, an eine Stellschraube lehnt und sich bei qr dreht, wieder in die tiefere Lage kommen.
Aufser dem Arm qf ist an dem Körper oder Schaft des Stechers noch der Arm qlt angegossen, an welchem der Nadelträger ni verstellbar in senkrechter und waagrechter Richtung befestigt ist. Hat man nun ein | I-förmiges
Drahthäkchen mit den übrigen Maschinentheilen so gebogen, dafs dessen parallele Enden die Distanz der Nadelspitzen am Stecher haben, so ist der Stecher so zu stellen, dafs das Häkchen mit seinen Spitzen gegen die von dem Stecher gestochenen Löcher und in dieselben eindringen mufs, ein Verfahren, welches dadurch erleichtert wird, dafs man den ganzen Stecher leicht aus der Maschine wegnehmen kann, wenn man nur die Spiralfeder aushakt.
Die Stellvorrichtung h dient zum Vor- oder Rückwärtsstellen des Stechers, der Hebel g als
Bewegungsvermittler, um die durch das Excenter verursachten Erschütterungen unschädlich zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Maschinen zum Einsetzen der Häkchen in Kratzen die Führung des die Stechnadeln tragenden Schlittens in solcher Weise , dafs derselbe beim Einstechen der Löcher für die Nadeln und beim Herausziehen der Stechnadeln in gleich bleibender Höhe horizontal geführt wird, nach dem Herausziehen der Nadeln aber sich zwischen senkrechten Führungen durch Vermittelung eines Balanciere d, der von der Treibwelle aus durch einen excentrischen Ansatz α bewegt wird, senkt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT32295D Neuerung in der Führung des Stechers an Maschinen zum Einsetzen der Häkchen in Kratzen Expired - Lifetime DE32295C (de)

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