DE142131C - - Google Patents
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- DE142131C DE142131C DENDAT142131D DE142131DA DE142131C DE 142131 C DE142131 C DE 142131C DE NDAT142131 D DENDAT142131 D DE NDAT142131D DE 142131D A DE142131D A DE 142131DA DE 142131 C DE142131 C DE 142131C
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Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 142131 KLASSE 49
Gegenstand der Erfindung ist eine an Lochstanzen anzubringende Vorrichtung, die den
Tisch mit dem Arbeitsstück selbsttätig so vorschiebt, daß die Löcher einer Lochreihe in
beliebig zu wählendem Abstande von der ununterbrochen arbeitenden Maschine gestanzt
werden können.
Die Einrichtung gestattet:
1. jeden Hub der Lochmaschine auszunutzen, ίο da der Vorschub nach jeder Lochung schnell
und genau um das gewünschte Maß stattfindet.
2. der Vorschub kann nach jeder Lochung geändert werden, ohne den Gang der Maschine
zu unterbrechen;
3. der Vorschub kann durch Umsteuerung, und zwar ebenfalls während des Ganges der
Maschine in Rückgang verwandelt werden.
Mittel, mit denen diese Leistungen erreicht werden, sind bereits bei ähnlichen bekannten
Vorschubeinrichtungen verwendet, doch unterscheidet sich die besondere Anordnung und
Wirkungsweise der Teile des Erfindungsgegenstandes von allen bekannten Vorrichtungen.
In der Zeichnung ist die Einrichtung für eine Lochstanze zum Lochen schwerer Bleche dargestellt.
In der Zeichnung ist die Einrichtung für eine Lochstanze zum Lochen schwerer Bleche dargestellt.
Der Tisch, auf dem die Bleche festgespannt werden, ist aus I-Trägern gebildet, die auf Führungsrollen
laufen. An einem dieser I-Träger greift der Vorschubmechanismus an. Fig. 1
zeigt die Seitenansicht vom Lochwerk aus gesehen, Fig. 2 die Ansicht von oben, Fig. 3, 4
und 5 einige Querschnitte.
Die Einrichtung besteht aus der Welle a,
die dieselbe Zahl Umdrehungen macht, wie
tsc; das Lochwerk Hübe ausführt. Auf dieser
Welle sitzt die Kurvenscheibe b, die den durch Federkraft angedrückten Doppelhebel c in
Schwingung versetzt. Die Form der Kurvenscheibe ist so gewählt, daß während einer
vollen Umdrehung der Welle ein Hingang und ein Rückgang des Doppelhebels ausgeführt
werden, die nur je eine Vierteldrehung beanspruchen, so daß nach jedem Hingang und
Rückgang eine Ruhepause von je einer Vierteldrehung Dauer eintritt.
Diese von Ruhepausen unterbrochene Hin- und Herbewegung wird durch eine Schubstange
d auf den Schlitten e übertragen, der beim Hingang mittels eines Greifers g den
Tisch mitnimmt.
Dieser Greifer hat während der Pause vor dem Hingang genügend Zeit, um den Tisch
zu fassen. Er wird durch eine Daumenscheibe i angetrieben, auf der er während des Hingangs
gleitet, da er am Schlitten fest ist. In der Pause nach dem Hingang läßt dieser Greifer
los, aber erst nachdem ein zweiter von der Scheibe k bewegter Greifer h, der am Fundament
fest ist, den Tisch gefaßt hat, der nun während des Lochens so lange gehalten wird,
bis der Greifer g am zurückgeschobenen Schlitten von neuem zum Eingriff gebracht ist.
Der Tisch ist also nie sich selbst überlassen, sondern immer im Eingriff mit einem der beiden
Greifer.
Behufs Änderung der Vorschublänge des Werkstückes bezw. Tisches ist die die Bewegung
des Schlittens e vermittelnde Schubstange d mit ejnem Ende verschiebbar auf dem
JnaanieuPB
ßezirksvercin a. ei. niederen Kuhr.
von der Daumenwelle α bewegten Doppelhebel c angeordnet. Mittels einer drehbaren,
durch Kulisse oder Prismenführung mit ihr verbundenen Stützstange m kann die Schubstange
d je nach dem erforderlichen Vorschub gegen den Doppelhebel c umgestaltet werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Vorrichtung zum Vorschieben desWerkstücks bei Lochstanzen, Pressen und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß von einer ständig umlaufenden Daumenwelle (a) mittels einer Kurven- oder Daumenscheibe(b) ein Doppelhebel (c) in Schwingung versetzt wird, der mittels einer Schubstange (d) einen Schlitten (e) vorschiebt, welcher beim Hingang das Werkstück (f) oder den das Werkstück tragenden Tisch durch einen beim Rückgang des Schlittens (e) sich auslösenden Greifer (g) mitnimmt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Rückgang des Schlittens (e) der hebeiförmige Greifer (g) vom Werkstück abbewegt, und das Werkstück durch einen Bremshebel (h) gegen willkürliche Verschiebung festgehalten wird, welche Hebel (g h) durch je ein auf der Daumenwelle (a) sitzendes Exzenter (i k) oder dergl. abwechselnd bewegt werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Änderung der Vorschublänge des Werkstücks die die Bewegung des Schlittens (e) vermittelnde Schubstange (d) mit dem einen Ende verschiebbar auf dem von der Daumenwelle (a) bewegten Doppelhebel (c) angeordnet ist und mittels einer drehbaren, durch Kulisse oder Prismenführung mit ihr verbundenen Stützstange (m) je nach dem erforderlichen Vorschübe gegen den Doppelhebel (c) eingestellt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE142131C true DE142131C (de) |
Family
ID=409705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT142131D Active DE142131C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE142131C (de) |
-
0
- DE DENDAT142131D patent/DE142131C/de active Active
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