DE101656C - - Google Patents

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DE101656C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/44Cutters therefor; Dies therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/40Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/44Cutters therefor; Dies therefor
    • B26F2001/4463Methods and devices for rule setting, fixation, preparing cutting dies

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1.1: Buchbinderei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. März 1898 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Maschine zum Ausstanzen von Papprahmen kennzeichnet sich im Wesentlichen dadurch, dafs die Papprahmenöffnung mittels Messer ausgestanzt wird, die durch Supporte in schräger Richtung nach unten bewegt werden. Soll die Papprahmenöffnung abgerundete Ecken haben, dann müssen acht Supporte zur Verwendung kommen, die in zwei Arbeitsprocessen zur Wirkung gelangen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand durch
Fig. ι in der Oberansicht und durch
Fig. 2 im Querschnitt nach I—II.
Die Einrichtung der Stanzmaschine ist die folgende.
Auf der Gestellplatte α sind auf Böcken b befestigte, parallel liegende Schlittenführungen c angeordnet. Auf jeder Schlittenführung c sind zwei Winkelsupporte d und ein Mittelsupport e verschiebbar angeordnet. Die Winkelsupporte tragen aufserdem mit den Schlittenführungen c sich kreuzende Schlittenführungen f, so dafs sä'mmtliche Schlittenführungen ein Rechteck bilden. Werden demnach die Winkelsupporte d auf den Schlittenführungen c gegen oder von einander verschoben, dann findet auch ein Gegen- oder Voneinanderbewegen der Schlittenführungen f und der auf diesen verschiebbaren Supporte g· statt. Um die Schlittenführungen c gegen oder von einander bewegen zu können, müssen die Böcke b auf der Gestellplatte a ebenfalls verschiebbar sein.
Die in den vier Ecksupporten d gelagerten Messer i dienen dem Zweck, die gerundeten Ecken der Papprahmenöffnung auszustanzen, während die Seiten der Oeffnung durch die Messer h der Supporte g und e ausgestanzt werden.
In der Fig. 1 ist der Deutlichkeit wegen nur ein Winkelsupport d mit dem Winkelmesser i versehen. Ebenso ist von den Supporten g und e nur je einer mit dem in Betracht kommenden Messer ausgestattet, damit die sonstige Einrichtung der Maschine deutlicher zu erkennen ist.
Zum Zwecke der Bewegung der Winkelmesser ζ ist in je zwei Winkelsupporten d eine zur Schlittenführung c parallel liegende Welle k angeordnet; jede derselben trägt zwei Arme (I), von denen wieder jeder ein Winkelmesser (i) durch Vermittelung eines Gelenkes (m) derart bewegt, dafs die Messerfassung (n) in der Führung (o) des Winkelsupportes auf und nieder bewegt wird, falls man die Welle k in schwingende Bewegung versetzt. Damit aber die beiden Wellen k zu gleicher Zeit eine entgegengesetzte Drehung vollführen und sä'mmtliche Winkelmesser i in derselden Richtung und zu gleicher Zeit bewegt werden können, ist in dem Gestell der Maschine eine Excenterscheibe r angeordnet, deren -Stufe s einen Winkelhebel χ beeinflufst. Jede Welle k ist mit einer Kurbelj^ versehen und beide Kurbeln stehen durch die Schubstangen ^ mit dem Winkelhebel χ in Verbindung. Findet demnach eine Beeinflussung des letzteren statt, dann werden auch die sämmtlichen Winkelmesser zu gleicher Zeit und in gleicher Richtung bewegt.
Zur Bewegung d'er flachen Messer h sind in den Winkelsupporten d mit einander in Eingriff stehende Wellen 2 und 3 und ferner eine der Welle 2 gegenüberliegende Welle 4 drehbar angeordnet. Jede dieser Wellen beeinflufst durch ein Hebelwerk 5 einen Schlitten 6, an welchem das Messer h befestigt ist.
' Die beiden Wellen 2 und 4 erhalten ihren Antrieb in ähnlicher Weise wie die Wellen k; sie tragen an einem ihrer Enden eine Kurbel γλ und stehen durch Schubstangen ^1 mit einem Winkelhebel x2 in Verbindung, welcher durch die Stufe s der Excenterscheibe r gleichfalls, aber in entgegengesetzter Richtung bethätigt wird, so dafs, wenn die Winkelmesser i nach abwärts bewegt werden, eine Aufwärtsbewegung der Messer h erfolgt.
Falls die Oeffnung mit einer scharfen Ecke ausgestanzt wird, dann müssen die Winkelmesser i ebenfalls scharfkantig gestaltet sein, oder man kann die Oeffnung auch mit den Messern h unmittelbar ausstanzen. Die Messer h kommen dann derart zur Wirkung, dafs sich je zwei gegenüberliegende Messer abwärts, die anderen beiden gegenüberstehenden dagegen aufwärts bewegen.
Soll die Oeffnung gröfser oder kleiner ausfallen, dann müssen die Schlittenführungen mit den Supporten entsprechend verschoben und auch die Messer h ausgewechselt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Ausstanzen von Papprahmenöffnungen mit abgeschrägten Kanten, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Ausstanzen der Oeffnungen mit abgerundeten Ecken acht Messer (h und i) abwechselnd zur Wirkung gelangen, von denen vier Messer (i) die abgerundeten Ecken und vier Messer (h) die Seiten der Oeffnung ausstanzen, während beim Ausstanzen der Oeffnungen mit scharfen Ecken nur vier Messer (h) abwechselnd zur Wirkung gelangen.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Winkelsupporte (d) auf zwei parallel liegenden und gegen einander verstellbaren Schlittenführungen (c) verschoben werden können und zwei Schlittenführungen (f) tragen, zu dem Zweck, mit den Winkelsupporten (d) gleichzeitig die Seitensupporte (g) verstellen zu können.
3. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Eckmesser (ij und die Seitenmesser (h) derart mittels einer Excenterscheibe und eines Hebelsystems zu einander bewegt werden, dafs, wenn z. B. die Eckmesser (i) abwärts gehen, sich die Seitenmesser (h) aufwärts bewegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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