DE3219C - Veränderungen an einer Fangvorrichtung an Förderkörben - Google Patents

Veränderungen an einer Fangvorrichtung an Förderkörben

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DE3219C
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DENDAT3219D
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Original Assignee
C. BRAUN, Maschinenmeister in Pracht bei Hamm a. d. Sieg
Publication of DE3219C publication Critical patent/DE3219C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

1878.
Klasse 5.
C. BRAUN in PRACHT bei HAMM a. d. Sieg. Veränderungen an eine r Fa ng vorrichtung an Förderkörben.
Zusatz-Patent zu No. 324 vom 24. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1878 ab. Längste Dauer: 23. Juli 1892.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 in der Oberansicht und im Horizontalschnitt, in Fig. 2 in der Längenansicht und im Längenschnitt, und in Fig. 3 im Querschnitt eine Fangvorrichtung dargestellt, welche sowohl im Princip des Auffangens, als auch in einzelnen Theilen ganz den auf den Zeichnungen zu dem bereits ertheilten Patente vom 24. Juli v. J. und der Veränderungs - Anmeldung vom 13. November v. J. bildlich dargestellten Fangvorrichtungen entspricht.
Die gemeinschaftlichen Theile sind:
ι. die Platte α mit den rechtwinklig aufwärtsgebogenen Enden, in denen sich die schrägen Ausschnitte befinden, und
2. die losen Wellend, welche in diesen Ausschnitten liegen und an deren Enden zum Eingreifen in die Leitlatten gezahnte Rollen oder Excenter aufsitzen;
3. mit geringer Abänderung die Büchse d, in welcher das Förderseil durch Vergiefsen befestigt wird.
Die Abänderung liegt nur in dem Mechanismus zur Uebertragung der Bewegung beim Anziehen oder Bruch des Förderseils auf die Wellen k.
Die Anordnung dieses Mechanismus, auf Grund deren ein Zusatz-Patent beantragt wird, ist aus der Zeichnung leicht zu ersehen und kurz erklärt folgende:
Durch Anziehen des in der Büchse d vergossenen Förderseils wird die Welle ζ durch ihre Verbindung mittelst Krummzapfen und Bolzen mit dieser Büchse d in ihren Lagern in der Platte α und den auf derselben befestigten Lagern / gedreht. Gleichzeitig werden aber die auf diesen Wellen zwischen den Hebeln w aufsitzenden Knaggen ν mitgedreht, wodurch die Hebel w auseinander gedrückt werden. Diese Hebel sind um die Bolzen ρ drehbar und haben gleich den Kopfenden der Platte α Ausschnitte erhalten, in denen die losen Wellen k liegen. Als Gegendruck wirken auf diese Hebel zum Andrücken der Wellen k bezw. der an den Enden derselben aufsitzenden gezahnten Rollen oder Excenter gegen die Leitlatten u die hier angewendeten Wagen- oder Flachfedern h. Dieselben sind durch Schrauben seitlich an den Kopfenden der Platte α befestigt.
Selbstverständlich können diese Flachfedern auch durch Spiralfedern ersetzt werden. Ferner kann auch die Platte a in Wegfall kommen, wenn beim Bauen des Fördergestells darauf Bedacht genommen wird, dafs die aufwärts gebogenen Enden der Platte α durch die Seitenwände des Fördergestells ersetzt werden und der horizontale Theil der Platte durch die Verbindung dieser beiden Seitenwände hergestellt wird.
Die Zeichnung stellt die Fangvorrichtung bei angezogenem Förderseile dar. Die Büchse d hat durch dies Anziehen den höchsten Punkt eingenommen, indem die Wellen ζ gedreht wurden. Durch das Drehen der Wellen ζ haben sich die auf denselben aufsitzenden Knaggen ν mitgedreht und die Hebel w auseinander gedrückt, wodurch die in deren Ausschnitten lagernden Wellen k bezw. die an den Enden derselben aufsitzenden Excenter von den Leitlatten entfernt werden und den Korb frei geben.
Bei einem Seilbruche läfst der Druck durch die Knaggen ν auf die Hebel w nach, der Gegendruck von den Federn h wird wirksam und drückt die Hebel w mit den Wellen k gegeneinander, wodurch die Excenter fest gegen die Leitlatten geprefst werden. Beim weiteren Fallen des Förderkorbes werden nun diese Excenter durch die Reibung an den Leitlatten und Führung der losen Wellen k in den schrägen Ausschnitten der Platte α immer tiefer in die Leitlatten eingreifen und so den Korb zum Halten bringen.
Sind anstatt der Excenter gezahnte Rollen angewendet worden, so wird selbstverständlich ein etwas langsameres Auffangen des Förderkorbes stattfinden, indem die Rollen eine etwas gröfsere Strecke an den Leitlatten entlang rollen werden, als dies bei Excentern der Fall sein kann, ehe die schrägen Ausschnitte auch hier ein Feststehen veranlassen.
Um diese Fangvorrichtung willkürlich wirken zu lassen, sind die Knaggen υ auf den Wellen ζ verschiebbar und können mittelst der Hebel χ mit der Hand zurückgeschoben werden. Findet dies statt, so wird der Fang-Apparat beim Niedergange des Förderkorbes gleich wie beim Seilbruche wirken und den Förderkorb festhalten. Beim Aufwärtsgange hingegen werden die Excenter nur an den Leitlatten schleifen, oder wenn gezahnte Rollen angewendet worden sind, nur an den Leitlatten enlang rollen, ohne den Korb festzuhalten, da die Bewegung nach aufwärts eine entgegengesetzte Bewegung der gezahnten Rollen oder Excenter bedingt, und hierdurch die Wellen k stets und soweit nach unten gedrückt werden, als es die schrägen Ausschnitte in der Platte α gestatten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Veränderungen an einer Fangvorrichtung an Förderkörben, wie durch Zeichnung erläutert und beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT3219D Veränderungen an einer Fangvorrichtung an Förderkörben Active DE3219C (de)

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