DE18536C - Neuerungen an Fangvorrichtungen für Pumpengestänge - Google Patents

Neuerungen an Fangvorrichtungen für Pumpengestänge

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Publication number
DE18536C
DE18536C DENDAT18536D DE18536DA DE18536C DE 18536 C DE18536 C DE 18536C DE NDAT18536 D DENDAT18536 D DE NDAT18536D DE 18536D A DE18536D A DE 18536DA DE 18536 C DE18536 C DE 18536C
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DE
Germany
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rope
rod
attached
linkage
innovations
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Application number
DENDAT18536D
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Original Assignee
F. KOLLMANN in Neunkirchen bei Saarbrücken
Publication of DE18536C publication Critical patent/DE18536C/de
Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B41/00Equipment or details not covered by groups E21B15/00 - E21B40/00
    • E21B41/0021Safety devices, e.g. for preventing small objects from falling into the borehole

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Das Gestänge aus Holz, Eisen oder Stahl, Fig. ι, erhält an seinem unteren und oberen Ende je eine Fangvorrichtung F\ bei schweren und langen Gestängen können noch eine oder mehrere zwischen diesen beiden angebracht werden.
Jede Fangvorrichtung, Fig. 2 und 3, besteht:
a) aus den fest in den Schachtstöfsen oder dem Mauerwerk eingesetzten Eisen-, Stahl- oder Holzträgern T;
b) aus den je einen oberen mit einem unteren Träger in dauerhafter Weise verbindenden Fangschienen .S aus Stahl, Eisen oder Holz mit rechteckigem, rundem oder mehrseitigem Querschnitt, und
c) aus den an dem Gestänge befestigten, gezahnten, glatten oder ausgekehlten Excenterscheiben X, von welchen je zwei auf einer Stahl- oder Eisenwelle C fest aufgekeilt oder mit derselben aus einem Stück gefertigt sind. Die Wellen können sich in kräftigen eisernen oder stählernen Lagerplatten P, die in dauerhafter Weise mit dem Gestänge befestigt sind, um ihre Längsachse drehen. Auf jede Welle ist ein Eisen- oder Stahlarm A fest aufgekeilt oder mit derselben aus einem Stück gefertigt. An jedem der beiden Hebelarme A sind zwei bewegliche Laschen L mittelst Bolzen befestigt; die zwei unteren wie auch die zwei oberen sind wieder durch Bolzen verbunden, so dafs alle vier Laschen zusammen ein Parallelogramm bilden, dessen längere Diagonale parallel der Längsachse des Gestänges liegt.
Die Laschen L können auch durch Ketten oder Seile ersetzt werden. Durch ein schwaches Seil, Kette oder Eisendraht E und Spannvorrichtung V, Fig. i, werden vermittelst der Laschen Z die Hebelarme A der sämmtlichen Fangvorrichtungen mit einander verbunden. Die unteren Laschen der untersten Fangvorrichtung werden vermittelst Seiles, Kette oder Drahtes R und Spannvorrichtung u an einem an das Gestänge angeschraubten . eisernen Winkel w befestigt. Von den oberen Laschen der obersten Fangvorrichtung, Fig. 2, führt die Verbindung E mit zugehöriger Spannvorrichtung / bis zu den an dem obersten Gestängeende befestigten eisernen Winkeln * i. Der Schraubenbolzen g hat an seinem unteren Ende eine um die Längsachse desselben drehbare Oese / und an dem oberen Ende eine feste Oese k. Vermittelst der Mutter M wird der Schraubenbolzen g durch die Winkel i i, in welchen derselbe seine Führung hat, getragen. Die Winkel i i haben kein Gewinde, die Durchgangsöffnung in denselben ist einige Millimeter weiter als der Schraubenbolzen, so dafs letzterer leicht hindurchgezogen werden kann. Im Anschlufs hieran geht von der festen Oese k des Schraubenbolzens g ein Seil oder eine Kette, je nach den örtlichen Verhältnissen, bis zum Kraftmotor, wo durch das Gewicht Q und entsprechendes Hebelwerk H, sowie durch die Drosselklappe, Absperrschieber oder Ventil O die treibende Kraft- von dem Motor abgesperrt wird.
Die Montirung der Fangvorrichtungen geschieht in der Weise, dafs die Hebelarme A waagrecht gestellt und mittelst Verbindungsstange E und den Spannvorrichtungen Vti und/" waagrecht gehalten werden, wobei E straff angezogen wird. Das Seil, Kette oder Draht R wird nur so stark genommen, dafs bei einem
Zerreifsen des Gestänges dasselbe unmittelbar nach dem Gestängebruch zuerst reifst.
Nachdem die Fangvorrichtungen fest eingestellt worden sind, wird die Kette oder das Seil, welches das Gewicht Q trägt, an das Auge k angehängt, so dafs zwischen Q und dem einen Arm des Winkelhebels H ein so bemessener Zwischenraum bleibt, dafs ersteres beim Betriebe nicht mit letzterem in Berührung kommt.
Bei einem Gestänge, das an einer über Tage stehenden Maschine angehängt ist, würde bei einem Zerreifsen desselben das Stück, welches mit der Maschine in Verbindung bleibt, und so lange der Dampf wirkt, nach oben gehen; das untere abgerissene Stück würde fallen. Sofort zieht dann durch die eintretende Spannung die Verbindungsstange E sämmtliche Hebelarme A der Fangvorrichtungen an, diejenigen oberhalb des Gestängebruches nach unten, diejenigen unterhalb des Bruches nach oben, also in entgegengesetzter Bewegungsrichtung des aufbezw. abwärts gehenden Gestängetheiles. Durch das Anziehen der Hebelarme werden die Excenterscheiben an die Fangschienen 5 angedrückt, das Seilstück R ist dann bereits zerrissen; sobald dies geschehen, werden dieselben durch die Gestängelast bezw. durch die bewegende Kraft schliefslich so fest gedrückt, dafs ein vollständiger Stillstand beider Gestängestücke eintritt.
Gleichzeitig mit dem Angreifen der Fangvorrichtungen wird auch das Seil- oder Stangenende E oberhalb der obersten Fangvorrichtung durchgerissen, der Schraubenbolzen G wird bis zur beweglichen Oese durch die Winkel ti hindurchgezogen und das Gewicht Q wird frei und setzt mittelst Hebelwerkes H die Absperrung O in Thätigkeit; die treibende Kraft wird also abgesperrt.
Die Fangschienen S können auch als Führungsschienen bezw. Leerlager dienen, zu welchem Zweck an den Lagerplatten P bezw. art dem Gestänge entsprechende Gleitschuhe oder Rollen angebracht werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche;
1. Die am Gestänge befestigten, die Leitbäume umfassenden Excenter X, deren Arme A durch Gelenke L und durch ein an beiden Enden des Gestänges befestigtes Seil derart verbunden sind, dafs beim Gestängebruch die Excenter in entgegengesetzter Richtung des sich bewegenden Gestängetheiles gedreht werden, ehe das Seil reifst.
2. Die Befestigung des Seiles am oberen Gestängeende durch den Bolzen g und die Winkel ti, in Combination mit dem Gewicht Q, welches beim Gestängebruch den Hebel H dreht und das Dampfventil Q der Maschine abschliefst.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT18536D Neuerungen an Fangvorrichtungen für Pumpengestänge Active DE18536C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154301B (de) * 1960-11-14 1963-09-12 Koeckerling Maschinenfabrik Ge Geraetetraeger fuer landwirtschaftliche Geraete

Cited By (1)

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