DE32186C - Stellbare Saataufnahmetrichter für Säemaschinen - Google Patents
Stellbare Saataufnahmetrichter für SäemaschinenInfo
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- DE32186C DE32186C DENDAT32186D DE32186DA DE32186C DE 32186 C DE32186 C DE 32186C DE NDAT32186 D DENDAT32186 D DE NDAT32186D DE 32186D A DE32186D A DE 32186DA DE 32186 C DE32186 C DE 32186C
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- adjustable seed
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/08—Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
- A01C7/12—Seeders with feeding wheels
- A01C7/14—Seeders with spoon or bucket wheels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
' 6,Cd UiCliM^iidlCH
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirtschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1885 ab.
Die Erfinder verbinden den Saatkasten fest mit der Maschine und ordnen die Saattrichter
verstellbar an, wodurch infolge des geringen Gewichtes derselben die nöthige Verticalstellung
mit Leichtigkeit und sicher bewirkt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform der gekennzeichneten
Erfindung gegeben, nach welcher die Saataufnahmetrichter a a . . . durch Bügel b b
und Schrauben mit der Schiene c verbunden sind. Die letztere geht in der Längsrichtung
durch den ganzen Saatkasten hindurch und ist mit ihrem Ende auf, um die Welle d drehbar
angeordneten Stangen e befestigt. Innerhalb des Saatkastens ist an der Schiene c eine (oder
mehrere) ebenfalls um die Stange d drehbare Stange e1 angeordnet, welche jedoch nach
unten verlängert und durch die Querstange g gelenkartig mit der an der Hinterwand des
Saatkastens in gleicher Höhe mit der Welle d drehbar aufgehängten längeren Stange h verbunden
ist. Die Stange h trägt an ihrem unteren Ende das Gewicht f.
Fährt nun die Maschine bergauf oder bergab und kommt dadurch der Saatkasten in eine
schräge Lage, so wird doch die Stange h mit Gewicht f stets vertical hängen bleiben (als
Pendel wirken) und infolge der beschriebenen Verbindung mit den Saataufnahmetrichtern a a
diesen letzteren stets die verticale Stellung erhalten bezw. ertheilen. In den Scheidewänden
i ist, um der durch dieselben hindurchgehenden Schiene c die Bewegung zu gestatten,
ein kreisbogenförmiger Schlitz k vorgesehen, dessen Mittelpunkt mit demjenigen der Welle d
zusammenfällt.
Um das fortwährende Pendeln des Gewichtes/ und somit auch der Saataufnahmetrichter a a
bei Veränderung der Lage des Saatkastens und infolge von Stöfsen zu verhindern, ist folgende
Einrichtung getroffen: In dem hohlgegossenen Gewicht/ ist der den Flügel oder die Platte r
tragende Bolzen m drehbar angeordnet und an seinem aus dem Gewichte heraustretenden Ende
mit der Stange / verbunden, welche letztere durch das Zwischenstück η wiederum mit dem
Saatkasten in drehbare Verbindung gebracht ist. Der Flügel r ist an seinem nicht ganz bis auf
den Boden des Gewichtes reichenden Ende behufs Aufnahme von Schrot oder dergleichen
entsprechend ausgebildet.
Sobald nun der Saatkasten aus seiner waagerechten Lage kommt, wird sich das Gewicht,
der Schwere folgend ins Loth stellen, der Flügel r mit Schrot etc. aber in der ihm durch den
Saatkasten ertheilten schiefen Stellung verharren. Infolge dessen wird die Bewegung des Gewichtes
eine langsame sein, da die Reibung, welche zwischen seinem Boden und dem Schrot entsteht, zu überwinden ist. Ein weiteres Pendeln
wird durch den Widerstand, welchen der Flügel mit Schrot in seiner schiefen Stellung dem
Gewicht entgegensetzt, ebenfalls verhütet.
Fig. 3 stellt eine Modification der Erfindung dar, nach welcher die mit der Schiene c verbundene,
um die Wellet drehbare Stange e1
direct das Gewicht/ trägt. Das Pendeln des Gewichtes kann hierbei in derselben oder
ähnlichen Weise, wie mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschrieben, verhütet werden. Die Be-
festigungsweise der Saataufnahmetrichter an der Schiene c ist bei dieser Abänderung insofern
eine von der beschriebenen abweichende, als dieselbe nicht wie in Fig. ι und 2 durch einen
Bügel, sondern nur durch einen Schraubenbolzen erfolgt, wie dies auch die Fig. 3 und 4
deutlich zeigen.
In Fig. 5 ist eine weitere Umformung zur Darstellung gelangt, in der die Verstellung., der
Schiene c und somit auch der an ihr befestigten Saataufnahmetnchter dadurch bewirkt wird,
dafs die mittelst Kurbel oder Handrades in Umdrehung zu versetzende Schnecke 0 in das
Zahnstück ρ eingreift, welches auf dem mit, der Schiene c verbundenen Arme e3 festsitzt und
somit die ihm ertheilte Drehbewegung auf den Arm e3, Schiene c Und Saataufnahmetnchter a a
überträgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Säemaschinen die durch eine Pendelvorrichtung automatisch oder von Hand vertical einstellbaren Saataufnahmetnchter, um bei Neigungen des Saatkastens in der Fahrrichtung ein stets gleichmäfsiges Ausstreuen des Saatgutes herbeizuführen.Hierau 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32186C true DE32186C (de) |
Family
ID=308225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32186D Expired - Lifetime DE32186C (de) | Stellbare Saataufnahmetrichter für Säemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32186C (de) |
-
0
- DE DENDAT32186D patent/DE32186C/de not_active Expired - Lifetime
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