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Die Erfindung bezieht sich auf eine Mascheneinstreichvorrichtung für Flachstrickmaschinen mit zwei V-förmig zueinander angeordneten Nadelbetten, auf denen zwei miteinander verbundene Strickschlitten mit Schloßkästen verschiebbar sind, die Einrichtungen zur Aufnahme und Steuerung etwa L-förmiger Mascheneinstreicher tragen, von denen die Mascheneinstreicher des einen Schloßkastens in der einen Bewegungsrichtung und die Mascheneinstreicher des anderen Schloßkastens in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung des Schlittens sich in ihrer Arbeitslage in dem von Abschlagkämmen begrenzten Spalt zwischen den Nadelbetten befinden und bei der Richtungsumkehr in ihre Ruhelage überführbar sind und umgekehrt, wobei die auf einem schwenkbaren Halter befestigten Mascheneinstreicher auf ihrem Wege aus ihrer Arbeitslage in ihre Ruhelage auf einer bogenförmigen Bahn aus dem Spalt zwischen den Nadelbetten über den zugehörigen Abschlagkamm hinweg durch Längsverschieben einer mit Kurvenschlitzen versehenen Platte geführt sind. Eine derartige Mascheneinstreichvorrichtung ist bereits aus der US-PS 36 85 317 bekannt. Bei dieser bekannten Mascheneinstreichvorrichtung sind als Antriebsmittel für die Bewegung der Mascheneinstreicher durch Kurven gesteuerte Zahnstangen vorgesehen, die über Zahnräder den Mascheneinstreichern eine bogenförmige Bewegung erteilen, wobei die Zahnstangen bei ihrer Aufwärtsbewegung in den Raum oberhalb der Nadelbetten hineinragen, so daß sie den Arbeitsablauf und insbesondere die Fadenführung behindern.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Raum oberhalb der Strickschlitten von Mitteln für den Antrieb der Mascheneinstreichvorrichtungen freizuhalten, damit hinreichend Platz insbesondere für die Garnführungseinrichtungen zur Verfügung steht.
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Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
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Die erfindungsgemäße Maschenpreßeinrichtung bietet den Vorteil, daß die Mittel, mit denen die Mascheneinstreicher auf ihrem aus einer Schwenkbewegung und einer Verschiebebewegung zusammengesetzten Weg geführt werden, nur wenig über den auf dem Nadelbett geführten Schlitten hervorragen. Der Raum oberhalb der Schlitten ist daher vom Antrieb der Mascheneinstreicher völlig frei, so daß z. B. für die Unterbringung und die Bewegung der Garnzuführungen hinreichend Platz zur Verfügung steht.
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Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 4 enthalten.
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Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
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Fig. 1 einen Teilschnitt einer erfindungsgemäßen Maschenpreßeinrichtung;
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Fig. 2 eine schematische Darstellung der Stellungen der Mascheneinstreicher gegenüber den in einem Schloßkasten vorhandenen Schloßteilen bei Betrachtung längs der Bewegungsbahn des Schlittens;
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Fig. 3 im Grundriß eine Einweg-Mascheneinstreichvorrichtung, die auf der vorderen oberen Fläche eines Schloßkastens angeordnet ist, bei Betrachtung derselben von der Linie III-III in Fig. 1 aus;
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Fig. 4 den Schnitt IV-IV in Fig. 3;
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Fig. 5 den Schnitt V-V in Fig. 4;
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Fig. 6 in einer Draufsicht untere Abstandhalter;
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Fig. 7 in der Draufsicht einen oberen Abstandhalter;
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Fig. 8 in der Draufsicht zwei Halteplatten;
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Fig. 9A bis 9F jeweils in einer Seitenansicht eine Betätigungsphase eines Mascheneinstreichers;
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Fig. 10 eine teilweise weggeschnitten gezeichnete Draufsicht einer genuteten Kurvenscheibe;
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Fig. 11 eine Seitenansicht zur Veranschaulichung der Bewegungsbahn des arbeitenden Teils eines Mascheneinstreichers;
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Fig. 12 in einem Schnitt längs der Linie XII-XII in Fig. 3 eine Seitenansicht eines Bürstentragstückes;
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Fig. 13 und 14 jeweils einen Teilschnitt einer Hilfspreßeinrichtung längs der Linie XIII-XIII in Fig. 3;
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Fig. 15 eine Darstellung zur Erläuterung der Wirkungsweise eines Mascheneinstreichers; und
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Fig. 16 eine Darstellung zur Erläuterung der Wirkungsweise eines Hilfseinstreichers.
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Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Flachbettstrickmaschine mit zwei eine umgekehrt V-förmige Anordnung bildenden Nadelbetten 2 f und 2 r , zwischen denen ein Spalt 4 vorhanden ist, damit sich die Nadeln 3 f und 3 r während ihrer Aufwärtsbewegung kreuzen können, sowie mit einem Schlitten 7, der oberhalb der beiden Nadelbetten in der Längsrichtung hin- und herbewegbar ist und bei dem zwei Schloßkästen 5 f und 5 r durch einen Arm 6 miteinander verbunden sind, wobei jeder Schloßkasten mit Stricknocken versehen ist, die während des Strickvorgangs auf die Nadeln der beiden Nadelbetten wirken und paarweise angeordnete Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f und 1 r vorgesehen sind, die in Fig. 1 insgesamt mit 1 bezeichnet sind, wobei die Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f auf dem Schloßkasten 5 f angeordnet sind und im wesentlichen phasengleich mit den Arbeitszonen der Strick- und/oder Übertragungsschlösser betätigt werden können, während sich der Strickschlitten 7 in der einen Richtung bewegt, während die das Gegenstück dazu bildenden Mascheneinstreichvorrichtungen 1 r auf dem Schloßkasten 5 r angeordnet sind und sich auf ähnliche Weise betätigen lassen, während sich der Strickschlitten 7 in der entgegengesetzten Richtung bewegt, so daß die Mascheneinstreichvorrichtungen 1 als Ganzes im wesentlichen phasengleich mit den Arbeitszonen der Strick- und/oder Übertragungsschlösser betätigt werden können, während sich der Strickschlitten 7 in der einen oder anderen Richtung bewegt.
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Bei der Flachstrickmaschine ist gemäß Fig. 2 ein Strickschloß 8 bei jedem der Schloßkästen 5 f und 5 r in Beziehung zur Bewegungsvorrichtung des Strickschlittens 7 in der Mitte zwischen seinen Enden angeordnet, Übertragungsschlösser 9 sind zu beiden Seiten jedes Strickschlosses 8 vorgesehen, und Mascheneinstreichvorrichtungen 1 sind entsprechend den einzelnen Arbeitszonen der Strickschlösser 8 und der Übertragungsschlösser 9 vorgesehen, d. h. es sind paarweise angeordnete Einweg-Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f und 1 r für die Arbeitszonen der Schlösser 8 und 9 vorhanden, wobei die Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f betätigt werden können, während sich der Strickschlitten in der einen Richtung bewegt, und wobei die das Gegenstück bildenden Maschenpreßeinrichtungen 1 r während der Bewegung des Strickschlittens in der entgegengesetzten Richtung betätigbar sind. In Fig. 2 sind schematisch auf die Längsrichtung der Schloßkästen 5 f und 5 r der paarweise angeordneten Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f und 1 r bestimmte Stellungen gezeigt, die durch die Mascheneinstreicher 11 f und 11 r repräsentiert sind, welche von den Maschenpreßeinrichtungen 1 f und 1 r aus in den Spalt 4 zwischen den Nadelbetten vorschiebbar sind, um in Gleitberührung mit den gebildeten Maschen zu treten.
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Gemäß Fig. 1 und 2 sind drei Paare von Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f und 1 r symmetrisch auf den einander zugewandten Flächen der Schloßkästen 5 f und 5 r angeordnet. Da die auf dem Schloßkasten 5 f angeordneten Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f und ihre auf dem Schloßkasten 5 r angeordneten Gegenstücke 1 r von gleicher Konstruktion sind, werden im folgenden insbesondere die auf dem Schloßkasten 5 f angeordneten Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f anhand von Fig. 3 und der weiteren Figuren näher beschrieben.
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Die drei Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f auf dem Schloßkasten 5 f sind auf einer Unterstützung 12 an drei verschiedenen Punkten so angeordnet, daß sie im wesentlichen eine Blockkonstruktion bilden, und zwar auf der vorderen oberen Fläche 5 a des Schloßkastens 5 f, die in Fig. 3 usw. als eine im wesentlichen ebene Fläche dargestellt ist.
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Gemäß Fig. 4, d. h. dem Schnitt IV-IV in Fig. 3-1, sowie gemäß Fig. 5, d. h. dem Schnitt V-V in Fig. 4, ist die Unterstützung 12, auf der die Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f angeordnet sind, mit einer Nut 13 versehen, die sich bei jeder Mascheneinstreichvorrichtung in der Querrichtung zu der Unterstützung 12 erstreckt und im wesentlichen parallel zu den Nadelkanälen des Nadelbetts 2 unterhalb des gegenüberliegenden Schloßkastens 5 r erstreckt. Ferner weist die Unterstützung 12 eine Nut 14 auf, die im rechten Winkel zu der Nut 13 gegenüber der Unterstützung 12 in der Längsrichtung verläuft. In der Nut 13 sind auf unterschiedlicher Höhe ein oberer Schieber 15 und ein unterer Schieber 16 angeordnet, die sich beide in der Querrichtung zu der Unterstützung 12 erstrecken. In der Nut 14 sind zwischen den beiden Schiebern 15 und 16 zwei genutete Kurvenplatten 17 und 18 angeordnet, die fest miteinander verbunden sind, wobei die Kurvenplatte 17 auf der Kurvenplatte 18 angeordnet ist und sich gegenüber der Unterstützung 12 in der Längsrichtung erstreckt. Gemäß Fig. 5 sind in der Nut 13 in drei verschiedenen Höhen drei Paare von Stufen a, b und c ausgebildet, die sich längs der Nut 13 erstrecken und symmetrisch geformt sind, so daß sich die Breite der Nut 13 von unten nach oben von einer Stufe zur nächsten vergrößert. Zwei untere Abstandhalter 19, die gemäß Fig. 6 eine flache Form haben, sind an den beiden Stufen b befestigt, und zwischen der Unterseite der unteren Abstandhalter 19 und den Stufen a ist nach hinten von vorn bewegbar ein flacher Abschnitt 16 a des unteren Schiebers 16 gelagert; der Ausdruck "Vorwärtsrichtung" bezeichnet hier eine Bewegung in Richtung auf das Nadelbett 2 f. An der Stufe c ist ein oberer Abstandhalter 20 befestigt, der gemäß Fig. 7 eine flache Form hat. Die oberen und unteren Flächen der genuteten Kurvenplatten 17 und 18, die an drei Punkten fest miteinander verbunden sind, wobei sich die Platte 17 an der Platte 18 abstützt, werden nach hinten und vorn verschiebbar längs der Nut 14 zwischen dem oberen Abstandhalter 20 und der Oberseite des unteren Abstandhalters 19 unterstützt. Zwei Führungsklötze 21, die gemäß Fig. 8 eine flache Form haben, sind zusammen mit dem oberen Abstandhalter 20 an der Unterstützung 12 befestigt und werden in Anlage an den oberen Flächen der seitlichen Abschnitte des oberen Abstandhalters 20 gehalten. Zwischen Schultern d der Führungsklötze 21 und der Oberseite des oberen Abstandhalters 20 ist nach unten und vorn bewegbar ein flacher Abschnitt 15 a des oberen Schiebers 15 gelagert.
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Ein Schenkelabschnitt 23 a eines Halters 23 des Mascheneinstreichers ist mit dem vorderen Abschnitt 16 b des unteren Schiebers 16gelenkig verbunden. Der Kopfabschnitt 23 b des Halters 23 weist eine Öffnung 25 auf, in der ein Stift 26 drehbar gelagert ist. Gemäß Fig. 9 stehen die Enden des Stiftes 26 in Eingriff mit einer sich nach unten öffnenden Nut 29, mit der das gegabelte vordere Ende 15 b des oberen Schiebers 15 versehen ist. Da der Halter 23 für den Mascheneinstreicher an seinem unteren Teil bzw. bei 24 mit dem vorderen Teil 16 b des unteren Schiebers 16 und an seinem freien oberen Ende mit dem vorderen Teil 15 b des oberen Schiebers 15 durch den in die Nut 29 eingreifenden Stift 26 verbunden ist, kann er sich nach hinten und vorn zusammen mit dem oberen Schieber 15 und dem unteren Schieber 16 bewegen, wenn die beiden Schieber gleichzeitig mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt werden, und er kann eine Schwenkbewegung um die Achse 24 ausführen, wenn sich die Schieber verschieden schnell bewegen. An der Oberseite des Halters 23 ist der Basisabschnitt 11 a des Mascheneinstreichers 11 befestigt.
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Gemäß Fig. 3 und 4 ist der Mascheneinstreicher 11 L-förmig ausgebildet. Der obere Teil des senkrechten Abschnitts der L- Form bildet den Basisabschnitt 11 a, mit dem der Mascheneinstreicher an dem Halter 23 befestigt ist. Der untere Teil des senkrechten Abschnitts ist bei 11 b in Richtung auf den Halter 23 etwas nach unten umgebogen. Der waagerechte Abschnitt 11 c, der sich an das untere Ende des senkrechten Teils der L-Form anschließt, bildet den arbeitenden Teil, der sich in den Spalt 4 zwischen den Nadelbetten 2 f und 2 r einführen läßt, um sich in der Längsrichtung des Spaltes zu erstrecken.
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Der Mascheneinstreicher 11 wird durch die Unterstützung 12 nach hinten und vorn bewegbar und durch die Achse 24 schwenkbar unterstützt, und zwar unter Vermittlung durch den Halter 23, den oberen Schieber 15 und den unteren Schieber 16. Damit Vorwärts-, Rückwärts- und Schwenkbewegungen des Mascheneinstreichers längs einer vorbestimmten Bahn möglich sind, sind Kurvenschlitze 27 und 28 in den genuteten Kurvenplatten 17 und 18 ausgebildet, die fest miteinander verbunden sind. Auf dem unteren Schieber 16 ist eine Rolle 32 drehbar gelagert, die in Eingriff mit dem Kurvenschlitz 28 der unteren Kurvenplatte 18 steht, während auf dem oberen Schieber 15 eine Führungsrolle 31 drehbar gelagert ist, die mit dem Kurvenschlitz 27 der oberen Kurvenplatte 17 zusammenarbeitet. Werden die durch den Stift 30 miteinander gekuppelten Kurvenplatten 17 und 18 von rechts nach links bzw. entgegengesetzt bewegt, wird dem Mascheneinstreicher 11 eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung einschließlich einer Schwenkbewegung erteilt, wie es in Fig. 9 und 11 dargestellt ist.
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Gemäß Fig. 4 erstreckt sich zwischen einem nahe dem vorderen Ende des unteren Schiebers 16 in diesen eingebauten Stift 33 und einer am hinteren Ende des oberen Schiebers 15 befestigten Platte 34 eine Feder 35, die mit den Kurvenschlitzen 27 und 28 zusammenarbeitet, um den Mascheneinstreicher 11 in seine Arbeitsstellung in dem Spalt 4 zu bringen. Damit sich die Spannung der Feder 35 einstellen läßt, ist in den unteren Teil der Platte 34 eine Kopfschraube 36 eingebaut, deren freies Ende sich an einem Anschlag 37 abstützt, welcher an der Oberseite des Abstandhalters 19 anliegt und mittels einer nicht dargestellten Schraube an den Stufen b der Unterstützung 12 befestigt ist.
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Die oberen und unteren Kurvenschlitze 27 und 28 zum Betätigen des Mascheneinstreichers 11 sind in Fig. 10 mit weiteren Einzelheiten dargestellt. Die beiden Kurvenschlitze und die durch sie geführten oberen und unteren Führungsrollen 31 und 32 arbeiten in der Arbeitsrichtung der Kurvenplatten 17 und 18, d. h. von rechts nach links, stets phasengleich. Da die Kurvenschlitze 27 und 28 gemäß Fig. 10 eine unterschiedliche Form haben, werden die Führungsrollen 31 und 32 bei der Stellung A in den beiden Schlitzen in ihrer mit Vollinien wiedergegebenen vordersten Stellung gehalten, bei welcher der obere Kurvenschlitz 27 eine etwas größere Breite hat als der untere Kurvenschlitz 28, so daß sich die obere Führungsrolle 31 in dem Kurvenschlitz 27 etwas nach hinten und vorn bewegen kann. Jedoch wird der obere Schieber 15 durch die sich zwischen ihm und dem unteren Schieber 16 erstreckende Feder 35 ständig in seine vordere Stellung vorgespannt. Gemäß Fig. 10 hält daher die genau über der unteren Führungsrolle 32 angeordnete obere Führungsrolle 31 den oberen Schieber 15 in seiner vordersten Stellung, so daß auch der Mascheneinstreicher 11 gemäß Fig. 9A in seiner vordersten Stellung gehalten wird. Da das untere Ende des senkrechten Abschnitts der L-Form des Mascheneinstreichers 11 nach unten in Richtung auf den Halter 23 geneigt ist, wenn sich der Mascheneinstreicher in dieser Stellung befindet, ist der arbeitende Abschnitt 11 c, der dem waagerechten Abschnitt der L-Form entspricht, in dem Spalt 4 zwischen den Nadelbetten 2 f und 2 r angeordnet, so daß er sich in der Längsrichtung des Spaltes 4 erstreckt.
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Der obere Kurvenschlitz 27 hat gemäß Fig. 10 bei A eine Breite, die größer ist als der Durchmesser der Führungsrolle 31, und zwischen den beiden Schiebern 15 und 16 erstreckt sich die Feder 35, so daß sich der Mascheneinstreicher 11 längs eines Kreisbogens entgegen der Kraft der Feder 35 schwenken läßt, die den Mascheneinstreicher nach vorn und so weit vorspannt, daß sich die obere Führungsrolle 31 in der Rückwärtsrichtung in die mit gestrichelten Linien angedeutete Stellung B bewegen kann, so daß es dem arbeitenden Abschnitt 11 c möglich ist, sich nach oben in die in Fig. 9B gezeigte Stellung zu bewegen.
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Zu diesem Zweck ist bei der vordersten Stellung des unteren Schiebers 16 nach Fig. 9A und 9B der Punkt 24, an dem der Halter 23 für den Mascheneinstreicher 11 schwenkbar gelagert ist, so gewählt, daß er im wesentlichen auf einer Verlängerung der gedachten Linie X-X liegt, welche die oberen Enden der Nadelkanäle der beiden Nadelbetten 2 f und 2 r verbindet.
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Gemäß Fig. 10 sind geneigte Nockenflächen 27 a und 28 a vorhanden, die dazu dienen, die beiden Schieber 15 und 16 aus der vordersten Stellung A zurückzuziehen, in welcher die Schieber durch die auf die Führungsrollen 31 und 32 wirkenden Kurvenschlitze 27 und 28 festgehalten werden. Gemäß Fig. 10 besteht zwischen den Nockenflächen 27 a und 28 a ein Phasenunterschied, so daß dann, wenn die Kurvenplatten 17 und 18 gemäß Fig. 10 nach links bewegt werden, die untere Führungsrolle 32 ihre Rückwärtsbewegung erst beginnt, wenn die obere Führungsrolle 31 durch einen Teil der Nockenfläche 27 a veranlaßt worden ist, sich über eine bestimmte Strecke nach hinten zu bewegen, während die untere Führungsrolle 32 noch in ihrer vorderen Stellung gehalten wird. Sobald die Führungsrollen 31 und 32 gemäß Fig. 10 die Stellung C erreicht haben, tritt der arbeitende Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11 aus dem Spalt 4 zwischen den Nadelbetten aus, wobei er sich gemäß Fig. 9C längs eines Kreisbogens bewegt. Danach beginnt die Rückwärtsbewegung der unteren Führungsrolle 32, und nunmehr werden die beiden Schieber 15 und 16 mit der gleichen Geschwindigkeit zurückgezogen. Nachdem sich auf diese Weise der arbeitende Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers über den Abschlagkamm 40 hinwegbewegt hat, d. h. bei der Stellung D nach Fig. 10 bzw. Fig. 9D, wird der Mascheneinstreicher 11 erneut dadurch geschwenkt, daß die Geschwindigkeit der Rückwärtsbewegung des oberen Schiebers 15 gegenüber derjenigen des unteren Schiebers 16 vergrößert wird. Wenn die Führungsrollen 31 und 32 gemäß Fig. 10 die Stellung E erreicht haben, befindet sich der arbeitende Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11 in einer tieferen Lage als die Verlängerung der Bodenflächen der Nadelkanäle 3 r des Nadelbetts 2 r auf der entgegengesetzten Seite, wie es in Fig. 9E gezeigt ist, und diese Bewegung nach hinten in die zurückgezogene Stellung wird fortgesetzt, ohne daß eine Lage oberhalb dieser Verlängerung erreicht wird.
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Gemäß Fig. 10 sind die Kurvenschlitze 27 und 28 so ausgebildet, daß der arbeitende Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11 während seiner Rückwärtsbewegung nicht an die Borstenenden einer Bürste 41 anstoßen kann, die gemäß Fig. 12 auf dem Schloßkasten 5 f angeordnet ist, wobei im wesentlichen Phasengleichheit mit der Arbeitszone des Mascheneinstreichers 11 besteht, wenn die Mascheneinstreichvorrichtung in der gleichen Arbeitszone angeordnet ist wie ein Strickschloß 8. Gemäß Fig. 10 ist bei der Phase F der untere Kurvenschlitz 28 gegenüber dem oberen Kurvenschlitz 27 in einem erheblichen Ausmaß nach hinten versetzt. Wenn die Führungsrollen 31 und 32 die Stellung F erreichen, ist somit der untere Schieber 16 weiter hinten angeordnet als der obere Schieber 15, und gemäß Fig. 9F befindet sich der arbeitende Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11 in einer tieferen Stellung als in Fig. 9E.
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Wenn die Kurvenplatten 17 und 18 aus der Stellung nach Fig. 9F gemäß Fig. 10 nach rechts bewegt werden, wird der Mascheneinstreicher 11 veranlaßt, sich längs eines Kreisbogens in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, um über den Abschlagkamm 40 hinweg in den Spalt 4 zwischen den Nadelbetten 2 f und 2 r einzutreten.
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Die verschiedenen Stadien der Bewegung des Mascheneinstreichers 11, die den Stellungen A bis F nach Fig. 10 entsprechen, sind in Fig. 11 mit strichpunktierten Linien angedeutet.
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Wenn die Mascheneinstreichvorrichtung 1, bei welcher der arbeitende Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11 die anhand von Fig. 10 beschriebenen Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen ausführen kann, phasengleich mit der Arbeitszone des Strickschlosses 8 angeordnet ist, besteht die Gefahr, daß der arbeitende Abschnitt 11 c bei seiner Kreisbewegung über den Abschlagkamm 40 hinweg die Borstenenden einer Bürste 41 verformt oder beschädigt, die auf dem Schloßkasten 5 phasengleich mit dem Mascheneinstreicher angeordnet und geeignet ist, auf die Zungen von Nadeln 3 r zu wirken, die gegenüber dem Nadelbett 2 r auf der entgegengesetzten Seite angehoben worden sind, um sie in ihrer geöffneten Stellung zu halten.
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Wenn die Mascheneinstreichvorrichtung 1 dort angeordnet ist, wo sich eine solche Bürste 41 befindet, wie es bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Fall ist, und wenn die Mascheneinstreichvorrichtung 1 z. B. gegenüber dem Schloßkasten 5 eine mittige Lage einnimmt, wird eine Bürste 41 auf dem Schloßkasten 5 f im wesentlichen gleichphasig mit dem waagerechten Abschnitt bzw. dem Arbeitsabschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11, bezogen auf die Breite des Schloßkastens, angeordnet. Die Bürste 41 wird von der Unterstützung 12 aus durch ein noch zu beschreibendes Bürstentragstück 42 unterstützt.
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Gemäß Fig. 12 wird das Bürstentragstück 42 auf beiden Seiten seines hinteren Endes sowie an seiner Unterseite durch eine Nut 43 geführt, mit der die Unterstützung 12 versehen ist, und die sich parallel zu der Nut 13 erstreckt; mit der Oberseite des Bürstentragstücks arbeitet nahe ihrem hinteren Ende eine Führungsplatte 44 zusammen, die sich über die Nut 43 hinweg erstreckt und an der Unterstützung 12 befestigt ist. Der vordere Teil des Bürstentragstücks wird oberhalb der Kurvenplatte 17 dadurch geführt, daß eine Nut 45, die eine Stufe e aufweist, mit dem Kopf 46 a eines Stiftes 46 zusammenarbeitet, der von der Unterstützung 12 aus nach oben ragt. An der Oberseite des vorderen Endes des Tragstücks 42 ist mittels einer Kopfschraube 48 ein unterer Teil 47 b einer Klammer 47 befestigt, zu der ein oberer Teil 47 a gehört.
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Auf der Unterseite des Tragstücks 42 ist eine Tragrolle 49 drehbar gelagert, die mit einem Kurvenschlitz 50 zusammenarbeitet, mit dem die Kurvenplatte 17 versehen ist. Werden die mitenander gekuppelten Kurvenplatten 17 und 18 betätigt, um den Mascheneinstreicher 11 zu bewegen, wird somit auch die Bürste 41 betätigt. Wenn sich der Arbeitsabschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11 aus der Stellung A gemäß Fig. 11 der Stellung C nähert, wie es während der Rückwärtsbewegung geschieht, beginnt die Bürste 41 ihre Rückwärtsbewegung, doch wird hierbei ein gewisser Abstand zwischen der Bürste und dem arbeitenden Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers aufrechterhalten. Nachdem der arbeitende Abschnitt 11 c die Stellung D nach Fig. 11 jenseits des Abschlagkamms 40 erreicht hat, trifft die Bürste 41 in ihrer hintersten Stellung ein, um dann ihre Vorwärtsbewegung zu beginnen; die Bürste kehrt in ihre vordere Stellung, d. h. ihre Arbeitsstellung, zurück, nachdem sie sich bei der Stellung E nach Fig. 11 über den arbeitenden Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11 hinwegbewegt hat.
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Im folgenden wird eine Hilfspreßeinrichtung beschrieben, wie sie im Anspruch 4 gekennzeichnet ist. Bei einer Flachstrickmaschine, bei der Schloßkästen mit jeweils einem Nocken verwendet werden, wobei Einweg-Mascheneinstreichvorrichtungen 1 jeweils einzeln in Arbeitszonen von Strickschlössern 8 angeordnet sind, wobei jeweils eine solche Mascheneinstreichvorrichtung auf zwei Schloßkästen 5 f und 5 r in der Mitte vorgesehen ist und bei der Übertragungsschlösser 9 vorhanden sind, wobei zwei solche Schlösser auf jedem Schloßkasten zu beiden Seiten des Strickschlosses angeordnet sind, kann man zwei Hilfspreßeinrichtungen 53 f und 53 r vorsehen, und zwar jeweils eine auf jedem Schloßkasten zwischen den zentral angeordneten Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f oder 1 r auf der einen bzw. der anderen Seite, z. B. jeweils eine auf der Vorderseite in Beziehung zur Arbeitsrichtung. Im folgenden wird als Beispiel ein Hilfseinstreicher 53 f anhand von Fig. 2, 3, 13 und 14 beschrieben. Zu dem Hilfseinstreicher 53 gehören folgende Teile: ein Tragstück 55, das mittels einer Achse 56 mit seinem unteren Endabschnitt 55 a in einer Aussparung 54 an der Vorderseite der Unterstützung 12 schwenkbar gelagert ist und einen bewegbaren oberen Endabschnitt 55 b aufweist, eine Feder 57, die den oberen Endabschnitt 55 b ständig in der Vorwärtsrichtung vorspannt, ein Anschlag 58 zum Aufnehmen der Federkraft bei einer bestimmten vorderen Stellung sowie ein Hilfseinstreichelement 59 mit einem Basisabschnitt 59 a, das am oberen Endabschnitt 55 b des Tragstücks 55 befestigt ist. Der vordere Abschnitt des Hilfseinstreichelements 59 ist bei 59 b nach unten geneigt; dieser Knickpunkt ist jenseits des Raums oberhalb des Abschlagkamms 40 angeordnet, wobei das vordere Ende, das mit einer nach beiden Seiten kufenförmig gekrümmten Fläche 59 c versehen ist, tiefer in den Spalt 4 zwischen den Nadelbetten 2 f und 2 r hineinragt als der waagerechte Abschnitt 11 c des Mascheneinstreichers 11 und durch die Feder 57 elastisch in dieser Stellung gehalten wird. Das Hilfseinstreichelement 59 unterscheidet sich von der Mascheneinstreicheinrichtung 1 dadurch, daß es während der Hin- und Herbewegung des Schlittens 7 wirksam ist und zu diesem Zweck in der Vorderansicht eine umgekehrt pilzförmige Gestalt hat mit der nach beiden Seiten kufenförmig gekrümmten Fläche 59 c.
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Wie erwähnt, bildet die beschriebene Mascheneinstreichvorrichtung eine Kombination von Mascheneinstreichvorrichtungen, die auf dem Schlitten im wesentlichen phasengleich mit den Arbeitszonen der Strick- und Übertragungsschlösser angeordnet sind, mit Hilfseinstreicheinrichtungen, die auf dem Schlitten in anderen Arbeitszonen angeordnet sind als die Strick- und Übertragungsschlösser.
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Werden die miteinander gekuppelten Kurvenplatten 17 und 18 gemäß Fig. 3 nach rechts oder links bewegt, wird der waagerechte Abschnitt, d. h. der arbeitende Abschnitt 11 c jeder der Mascheneinstreicher 11 f und 11 r, veranlaßt, in den Spalt 4 zwischen den Nadelbetten 2 f und 2 r einzutreten, und gemäß Fig. 15 wird hierbei die oberste Maschenreihe 60 f, 60 r, die sich zwischen den Nadeln 3 f, 3 r der Nadelbetten 2 f, 2 r erstreckt, nach unten gedrückt, so daß diese Maschen daran gehindert werden, sich deshalb nach oben zu bewegen, weil die Nadeln 3 f, 3 r durch die Schlösser 8 und 9 bei den Strick- und Übertragungsvorgängen nach oben geschoben werden. Da die einzelnen Einweg-Maschineneinstreicher 11 f, 11 r von zwei Unterstützungen 12 getragen werden, die auf den Schloßkästen 5 f und 5 r angeordnet sind, und da sie einzeln gesteuert werden, um zwischen ihrer Arbeitsstellung nach Fig. 9A und ihrer Ruhestellung nach Fig. 9F nach vorn bzw. hinten bewegt zu werden, wobei sie gemäß Fig. 9 und 11 eine Kreisbewegung ausführen, läßt sich ihre Bewegung zwischen der Arbeitsstellung und der Ruhestellung bei jeder gewünschten Stellung in der Längsrichtung der Nadelbetten 2 f, 2 r während der Bewegung des Schlittens 7 steuern, ohne daß es erforderlich ist, den Schlitten über die Länge der Nadelbetten hinaus zu bewegen, und ohne daß eine Behinderung durch den Abschlagkamm eintritt.
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Selbst wenn der Schlitten einen Mindesthub ausführt, den die Nocken in dem Schloßkasten benötigen, um einen Strick- und/ oder Übertragungsvorgang durchzuführen, kann die Mascheneinstreichvorrichtung veranlaßt werden, einen Einstreichvorgang durchzuführen, wobei zu diesem Zweck die genuteten Kurvenplatten nach rechts oder links bewegt werden, wenn die Rückwärtsbewegung des Schlittens beginnt, um eine Umschaltung von in der einen Richtung betätigbaren Einweg-Mascheneinstreichern auf in der entgegengesetzten Richtung betätigbare Einweg-Mascheneinstreicher herbeizuführen.
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Eine solche Mascheneinstreichvorrichtung ist daher insbesondere zur Verwendung bei der Herstellung fassonierter Strickerzeugnisse geeignet, und sie bietet den Vorteil, daß der Strickschlitten nicht über die Länge der Nadelbetten hinaus bewegt zu werden braucht, wodurch ein wirtschaftlicher Betrieb der Strickmaschine ermöglicht wird.
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Da die auf zwei Schloßkästen angeordneten Mascheneinstreichvorrichtungen gesteuert werden können und den Raum oberhalb des Spaltes zwischen den Nadelbetten nicht versperren, läßt sich die Mascheneinstreichvorrichtung bei Flachbettstrickmaschinen mit V-förmiger Anordnung der Nadelbetten verwenden, ohne daß der Raum für die Unterbringung einer großen Zahl von Garnführern eingeschränkt wird. Mit anderen Worten, die Mascheneinstreichvorrichtung läßt sich in dem Raum oberhalb der Nadelbetten unterbringen, der etwas höher liegt als der Abschlagkamm. Im übrigen läßt sich der Raum oberhalb des Spaltes vollständig zur Unterbringung von Steuereinrichtungen für Garnträger ausnutzen.
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Im folgenden wird die Arbeitsweise der Hilfseinstreicher 53 erläutert. Wie aus Fig. 2, 3, 13 und 14 ersichtlich, können die Mascheneinstreicher 11 f und 11 r der Mascheneinstreichvorrichtungen 1 f und 1 r in ihrer Arbeitsstellung nicht bis zu einer großen Tiefe in den Spalt 4 eintreten. Zwar können die Mascheneinstreicher 11 f und 11 r die Maschen 60 f, 60 r niederdrücken, die sich zwischen den Nadeln 3 f, 3 r in den Nadelbetten 2 f, 2 r erstrecken, wie es in Fig. 15 gezeigt ist, um eine Aufwärtsbewegung der Maschen zu verhindern, doch ist es ihnen nicht möglich, Maschen 60&min; r bzw. 60&min; f niederzuhalten, die nur von den Nadeln 3 r oder 3 f des einen oder anderen Nadelbetts herabhängen. Dagegen können Hilfseinstreichelemente 59, die zwischen zwei Mascheneinstreichern in Beziehung zur Bewegungsrichtung des Strickschlittens auf der Vorder- bzw. Rückseite angeordnet sind, auf Maschen 60, 60&min; wirken, da sie sich tiefer in den Spalt 4 einführen lassen, wobei sie durch Federkraft in Richtung auf den Spalt vorgespannt und in dieser Stellung gehalten werden. Jedes Hilfseinstreichelement 59 drückt Maschen 60 nach unten, die sich zwischen den Nadeln 3 f und 3 r erstrecken (Linksmaschen), während das untere Ende entgegen der Kraft der Feder 57 nach oben gedrückt und in der Stellung nach Fig. 14 gehalten wird. Bei Maschen 60&min;, die von den Nadeln 3 r oder 3 f in einem der Nadelbetten 2 r oder 2 f herabhängen (Rechtsmaschen), wie es in Fig. 16 gezeigt ist, wirkt die kufenförmige Fläche 59 c auf diese Maschen, die von den Nadeln 3 r herabhängen, um eine Aufwärtsbewegung dieser Maschen zu verhindern.
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Werden solche Hilfseinstreicher 53 auf dem Strickschlitten auf der Vorderseite oder der Rückseite einer Einweg-Mascheneinstreichvorrichtung oder auf beiden Seiten derselben angeordnet, werden die gebildeten Maschen durch die Einstreich- und Hilfseinstreicheinrichtungen über die ganze Breite des Strickschlittens jedesmal niedergedrückt, wenn sich der Strickschlitten darüber hinwegbewegt, und daher ist es möglich, das Niederdrücken der Maschen bei der Erzeugung von Maschen beliebiger Art unter Einschluß von Rechtsmaschen zu bewirken, ohne daß von einer Abzugsrolle oder dergleichen Gebrauch gemacht wird.
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In jeder Arbeitszone eines Strickschlosses, in der der waagerechte Abschnitt eines Mascheneinstreichers vorhanden ist, ist eine der Arbeitszone zugeordnete Bürste auf einem Bürstentragstück angeordnet, das allgemein parallel zu dem oberen und dem unteren Schieber verschiebbar ist, mittels welcher der Mascheneinstreicher vorgeschoben bzw. zurückgezogen wird. Wird der Mascheneinstreicher zurückgezogen, wird die Bürste veranlaßt, sich synchron mit einer früheren Bewegungsphase des Mascheneinstreichers, bei der eine Kreisbewegung stattfindet, zurückzuziehen, während der waagerechte Abschnitt des Mascheneinstreichers veranlaßt wird, sich gegenüber der Bürste nach unten zu bewegen, ohne daß er gegen die Borstenenden der Bürste stößt. Daher besteht nicht die Gefahr einer Beschädigung der Bürste infolge der Rückwärtsbewegung des Mascheneinstreichers.