DE321010C - Luftkuehlender Staubfaenger mit dauernd wirkendem Wasserumlauf - Google Patents

Luftkuehlender Staubfaenger mit dauernd wirkendem Wasserumlauf

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DE321010C
DE321010C DE1919321010D DE321010DD DE321010C DE 321010 C DE321010 C DE 321010C DE 1919321010 D DE1919321010 D DE 1919321010D DE 321010D D DE321010D D DE 321010DD DE 321010 C DE321010 C DE 321010C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
    • B01D45/10Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators which are wetted

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Luftkühlender Staubfänger mit dauernd wirkendem Wasserumlauf.
  • Die Erfindung betrifft eine neue Anordnung in der Frischwasserzuführung und des Schlammwasserablaufs bei luftkühlenden Staubfängern und hat zum Zweck, einen äußerst sparsamen Frischwasserverbrauch zu erzielen, so daß ihre Benutzung auch in den Fällen möglich ist, wo nur sehr geringe Kühlwassermengen zur Verfügung stehen.
  • Beim Betriebe von Kompressoren, elektrischen Maschinen, Entstaubungs- und Lüftungsanlagen erscheint eine gründliche Reinigung und Abkühlung der Betriebsluft, besonders ilif Sommer, notwendig. Die hierzu nötigen, gleichzeitig als Luftkühler dienenden Staubfänger können ihren Zweck aber nur dann erreichen, wenn genügend Kühlwassermengen zur Verfügung stehen. Ist letzteres nicht der Fall, so ist man zu Wasserumlaufvorrichtungen gezwungen, die eine bessere Ausnutzung der zur Verfügung stehenden knappen Kühlwassermengen oder einen geringeren Frischwasserverbrauch gewährleisten.
  • Das dauernd -nötige Frisdiwasser kann nun den luftreinigenden und kühlenden Elementen des Staubfängers unmittelbar neben dem Umlaufwasser zugeführt werden. Hierzu macht sich eine besondere Verteilungsrohrleitung oder eine demselben Zweck dienende Einrichtung erforderlich, die die Uebersicht und Bedienung der Gesamteinrichtung erschwert. Das Frischwasser in die Druckleitung der Umlaufpumpe einzuführen, so daß dasselbe mit dem Umlaufwasser der Verteilungsvorrichtung zufließt, macht infolge des verschiedenartigen Drucks in den beiden Rohrleitungen Schwierigkeiten. Aus diesem Grunde wird -man in den allermeisten Fällen das Frischwasser in den Umlaufwasserbehälter leiten, woraus dann die Umlaufpumpe das Wasser zieht. Da nun das dem Umlaufwasserbehälter zugesetzte frische Kühlwasser eine niedrigere Temperatur hat als das bereits ein-oder mehrmals durch den Kühler gegangene Umlaufwasser, so sinkt ersteres zu Boden, vermischt sich mit dem dort vorhandenen Schlammwasser und gibt infolgedessen nur einen Teil seiner Kühleinheiten später, wenn es durch die Umlaufpumpe-zum Kühler gelangt, an diesen ab, während der andere Teil unausgenutzt mit dem Schlammwasser in die Abwasserleitung abfließt. Auch wenn das frische Kühlwasser in der Nähe des Saugers der Umlaufpumpe im Kühlwasserbehälter zugesetzt wird, geht ein großer Teil der Kühleinheiten verloren, was zur Folge hat, daß mehr frisches Kühlwasser, als wie unbedingt nötig ist, dem Wasserumlauf zugesetzt werden muß.
  • Um nun dauernd mit möglichst wenig frischem Kühlwasser einen ungestörten Betrieb aufrechterhalten zu können und auch in den Fällen, wo nur äußerst geringe Frischwassermengen vorhanden sind ; den Staubfänger gleichzeitig als Kühler benutzen zu können, ist folgende, in der Zeichnung in einem Ausführungsheispiel dargestellte Neuerung getroffen: Der gleichzeitig als Luftkühler wirkende Staubfänger a ist über dem als Klärbehälter ausgebildeten Umlaufwasserbehälter b angeordnet und bekommt das in der Pfeilrichtung fließende Kühlwasser durch die Umlaufpumpe i und die Druckrohrleitung h. Die Umlaufpumpe i zieht das Umlaufwasser nicht unmittelbar aus dem Umlaufbehälter, b> sondern aus einem dafür gesondert vorgesehenen Saugebehälter g, dem das frische Kühlwasser aus dem Rohrs in der jeweils benötigten Menge zugesetzt wird, der aber mit dem Umlaufwasser- und Klärbehälter b so in Verbindung steht, daß ihm das Umlaufwasser stets frei zufließen kann. Das dem Saugbehälter g zugeführte frische Kühlwasser vermischt sich infolgedessen nur mit einem kleinen Teile des Umlaufwassers und gelangt sofort durch die Umlaufpumpe i in den Kühler a, wo es seine unverminderte Kühlwirkung ausüben kann.
  • Diese Einrichtung des gesondert angeordneten Saugbehälters g hat noch den weiteren Vorteil, daß der Umlaufpumpe stets möglichst reines Wasser zufließt, wodurch vor allem der Sauger lt dauernd frei von Schmutz und Schlamm bleibt, und demzufoige die Leistung der Pumpe und daher auch diejenige des Luftkühlers eine stets gleichbleibende ist.
  • Damit nun auch das Überschußwasser aus dem Klärbehälter b dauernd vollständig ausgenutzt in die Abwasserleitung ist abfließt, ist das unten in bekannter Weise ventilartig ausgebildete Überlaufrohr d mit einem unten und -oben offenen Mantel e versehen, der unten bis in die Schlaminwassersehicht reicht und oben -so weit über den normalen Wasserspiegel des Behälters b geführt ist, daß auch bei vollständig verschlämmtem unterem Mantelrand das üherlaufwasser noch über den oberen Mantelrand in das Überlaufrohr d ablaufen kann. - Ist der untere Mantelrand verschlämme was am überlaufen des Abwassers über den oberen Mantelrand sofort erkannt wird, so wird das Überlaufrohr mit Mantel e am Handgriff m angehoben, so daß der am Boden des Klärbehälters b angesammelte dicke Schlamm durch das offene Ventilf in die Abwasserleitung it abfließen kann. Während des normalen Betriebes fließt bei ständigem Frischwassserzulauf im Saugbehäfter g die gleich große Menge Schlammwasser durch den äußeren Mantel von unten her in die Abflußleitung s ab.
  • PATENT-ANSPRÜCHE: I. Luftkühiender Staubfänger -mit dauernd wirkendem Wasserumlauf, dadurch dekennzeichnet, daß zwecks möglichst geringem Frischavasserverbrauch außer dem Klär- und Umlaufwasserbehälter (b) ein besonderer Saugbehälter (g) vorgesehen ist, in welchem dem aus dem Umlaufbellälter (b) stets frei zufließenden Umlaufwasser das als Kühlwasser dienende e Frischwasser zugesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. -Luftkühlender Staubfänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Klärwasserbehälter (b) ein in bekannter Weise unten ventilartig ausgebildetes Überlaufrohr (d) vorgesehen ist, das einen unten und oben offenen, so weit über den normalen Wasserspiegel des Umlaufbehälters (b) reichenden Außenmantel (e) besitzt, daß auch bei vollständig verschlämmtem unterem Außenmantel das Abwasser noch über den oberen Mantelrand abfließen kann.
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