DE335872C - Filteranordnung mit ringfoermiger, kreisender Filterflaeche zur Rueckgewinnung des Kohlenschlamms beim Waschen von Kohle - Google Patents
Filteranordnung mit ringfoermiger, kreisender Filterflaeche zur Rueckgewinnung des Kohlenschlamms beim Waschen von KohleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/15—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces
- B01D33/17—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces with rotary filtering tables
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Description
- Filteranordnung mit ringförmiger, kreisende Filterfläche zur Rückgewinnung des Kohlenschlamms beim Waschen von Kohle.
- Zusatz zum Patent 308727.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Filteranordnung zur Ausscheidung fester Körper aus Flüssigkeiten, die nach dem Hauptpatent aus einem langsam umlaufenden Siebboden besteht, auf den aus einem Fülltrichter das Filtergut aufgebracht wird und dann mit dem Siebboden einen Kreislauf zurücklegt, bis es durch ein Streichblech von dem Siebboden abgestrichen wird. In dem Raum unterhalb des Siebbodens herrscht ein Unterdruck, so daß die Vorrichtung als Nutschfilter wirkt. Der umlaufende Teil ist mit dem feststehenden Abwasserbecken durch einen Wasserverschluß abgedichtet.
- Diese Vorrichtung kann nach der Erfindung dazu benutzt werden, um Kohle zu waschen, indem diese durch den Fülltrichter auf den Siebboden aufgebracht wird und dann auf ihrem Kreislauf von der Waschflüssigkeit überspült wird. Hierbei geht vor allem im ersten Teil des Arbeitsganges mit dem Abwasser eine beträchtliche Menge wertvollen Kohlenstaubes ab, der sich als Schlamm auf dem Boden des Schlammbeckens ablagert.
- Der größte Teil des wertvollen Kohlenschlamms setzt sich in dem dem Fülltrichter benachbarten Teil des Schlammbeckens ab.
- In den in der Drehrichtung weiter abwärts liegenden Teilen des Beckens setzt sich vorwiegend erdiger oder toniger Schlamm ab, der eine Verunreinigung der Kohle darstellt und dieser nicht wieder zugeführt werden darf.
- Die Vorrichtung wird deshalb nach der Er findung so benutzt, daß der Schlamm nur aus dem dem Fülltrichter benachbarten Teil des Beckens abgepumpt wird. Auf dem letzten Teil ihres Kreislaufs ist die Kohle bereits gereinigt und gibt keine Beimischungen mehr ab. Der abgepumpt wertvolle Kohlenschlamm wird deshalb kurz vor dem Anlangen der Kohlenschicht an dem Abstteichblech dieser zugeführt und auf ihr verteilt. Durch den unter dem Sieb herrschenden Unterdruck wird nun das Schlammwasser abgesaugt, während die wertvollen Kohlenteilchen von der nunmehr als Filserschicht wirkenden Kohlenschicht zurückgehalten werden.
- Um dies zu erreichen, sind in die Filtervorrichtung Scheidewände eingebaut, die den dem Fülltrichter benachbarten Teil des Schlammbeckens von dem übrigen Teil abgrenzen. Die Ausdehnung dieses abgegrenzten Teiles wird nach Erfahrung so gewählt, daß aller wertvoller Schlamm iunerhalb der Scheidewände niederfällt, während außerhalb der Scheidewände nur der unbrauchbare Schlamm und andere Verunreinigungen niedersinken.
- Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist in der Zeichnung gezeigt, wobei Fig. 1 das ganze Filter von der Seite im Schnitt, Fig. z das Filter von oben teilweise geschnitten zeigen.
- Die Vorrichtung besteht, kurz gesagt, aus einem Siebboden e, der auf einem langsam umlaufenden Blechkörper c in Form einer Tauchglocke angeordnet ist. Durch einen Fülltrichter i wird das Filtergut, im vorliegenden Falle die Kohle, auf den Siebboden aufgebracht und von diesem im Umlauf mitgenommen; zur Ausbreitung des Gutes auf dem Siebboden können irgendwelche geeignete Vorrichtungen vorgesehen sein. Die Waschflüssigkeit wird durch bekannte Vorrichtungen irgendwelcher Art auf dem Waschgut verteilt. Der umlaufende Filterkörper reicht mit seiner zylinderförmigen Seitenwand zwischen die beiden konzentrischen Wände a und b des Schlammbeckens. Der mittlere Teil des Beckens wird von einem ringförmigen Einsatz ff abgegrenzt, so daß ein ringförmiger Raum das vom Filter kommende Abwasser aufnimmt. In dem Innenraum des Schlammbeckens herrscht Unterdruck, der durch eine Saugleitung o aufrechterhalten wird. Das Abwasser wird durch ein Überlaufrohr p abgezogen. Im Gebrauch-legt das auf den Siebboden aufgebrachte Schüttgut einen Kreislauf zurück, bis es am Ende seiner Bahn von dem Streichblech #'auf die Ablaufrinne k abgestrichen wird.
- Gemäß der Erfindung sind in das Schlammbecken zwei Scheidewände 6' und b" eingebaut, die den dem Fülltrichter i - benachbarten Teil des Schlammbeckens gegen den übrigen Teil abgrenzen. Sobald nun die Kohle ihren Kreislauf auf dem Siebboden beginnt, werden die wertvollen Kohlenstaubteile mit dem Waschwasser durch den Siebboden hindurchgesaugt und sammeln sich zwischen den Scheidewänden b' und b". Jenseits der Scheidewand b" werden nur noch wertlose oder schädliche Verunreinigungen, wie Tonschlamm o. dgl., abgeführt. Der Kohlenschlamm setzt sich auf dem Boden des Schlammbeckens ab und wird von dort mittels einer beliebigen, in der Zeichnung nicht dargestellten Pumpe abgepumpt und der auf dem Sieb kreisenden Kohlenschicht wieder zugeführt. Vorzugsweise geschieht dies kurz ehe die Kohle auf ihrem Kreislauf an das Abstreichblech k' gelangt.
- Hier ist die Kohle bereits von allen wertlosen oder schädlichen Bestandteilen gereinigt und dient nunmehr selbst als Filterschicht, indem sie die wertvollen Kohlenteilchen aus dem auf ihr r ausgebreiteten Kohlenschlamm zurückhält, während das Schlammwasser abgesaugt wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Filteranordnung mit ringförmiger, kreisender Filterfläche nach Patent 308727 zur Rückgewinnung des Kohlenschlamms beim Waschen von Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß in dem dem Fülltrichter (i) benachbarten Teil des Abwasserbeckens (b) durch Scheidewände (b', b") ein Raum abgegrenzt ist, in dem sich der wertvolle Schlamm absetzt und aus dem er abgepumpt wird, um auf der auf dem umlaufenden Siebboden (e) ausgebreiteten Kohle in der Nähe des Abstreichblechs (k') verteilt zu werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335872T | 1917-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335872C true DE335872C (de) | 1921-04-18 |
Family
ID=6219766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917335872D Expired DE335872C (de) | 1917-11-09 | 1917-11-09 | Filteranordnung mit ringfoermiger, kreisender Filterflaeche zur Rueckgewinnung des Kohlenschlamms beim Waschen von Kohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335872C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2798612A (en) * | 1954-09-20 | 1957-07-09 | Dorr Oliver Inc | Sealed horizontal filter |
-
1917
- 1917-11-09 DE DE1917335872D patent/DE335872C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US2798612A (en) * | 1954-09-20 | 1957-07-09 | Dorr Oliver Inc | Sealed horizontal filter |
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