DE3208240C2 - Serien-Parallel-Umsetzer - Google Patents
Serien-Parallel-UmsetzerInfo
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Abstract
Es wird ein Serien-Parallel-Umsetzer vorgeschlagen, welcher serielle Eingabeworte bildende serielle Datenbits (B) sowie Serienwort-Synchronisierimpulse (C) empfängt, die die Länge der seriellen Eingabeworte angeben. Ein Paralleltaktsignal (Q) wird synchron mit einer ganzen Zahl von Serienwort-Synchronisierimpulsen (C) erzeugt. Die Eingabedaten (B) werden der Reihe nach über einen direkten Datenweg einem Ausgabespeicher (38 bis 61, 138 bis 161) zugeführt. Ein Synchronzähler (22) zählt die empfangenen aufeinanderfolgenden seriellen Datenbits (B); ein Decodierer (26) veranlaßt auf einen jeweiligen Zählstoß des Zählers (22) hin der Reihe nach einen der Ausgabespeicher (38 bis 61, 138 bis 161) ein Datenbit abzuspeichern. Die abgespeicherten Daten werden gleichzeitig von den Ausgabespeichern auf das Paralleltaktsignal (QΔ) hin in Form eines parallelen Wortes freigegeben. Von Vorteil ist, daß die Bitposition der Datenbits während der Verarbeitung unverändert bleibt, was eine einfache Datenrückgewinnung ermöglicht sowie erleichterte Fehlersuche und -beseitigung. Die Wortlänge der seriellen Eingabeworte und die der parallelen Ausgabeworte kann auf einfache Weise geändert werden.
Description
9. Serien-Parallel-Umsetzer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Ausgabe-Zwischenspeicher
(38 bis 61) J-K-Flip-Flops und die
zweiten Ausgabe-Zwischenspeicher (138 bis 161) D-Flip-Flops umfassen.
10. Serien Parallel-Umsetzer nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur
Festlegung des Teilungsverhältnisses des Synchron-Frequenzteilers (17) in Entsprechung der ganzen
Anzahl derSerienwortsynchronisierimpulse C.
11. Serien-Parallel-Umsetzer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur
Einstellung des Verhältnisses wenigstens einen einstellbaren Schalter (S 1; S 2) umfaßt.
Die Erfindung betrifft einen Serien-Parallel-Umsetzer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Digitale Datenverarbeitungssysteme umfassen häufig Schaltkreise, die mit unterschiedlichen Taktfrequenzen
arbeiten, was Umwandler bzw. Umsetzer von hoher auf niedrige oder von niedriger auf hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit
zwischen diesen Schaltkreisen erforderlich macht. Eine bekannte Einrichtung dieser
Art ist ein Serien-Parallel-Umsetzer, welcher bei einer relativ hohen Taktfrequenz hintereinander serielle
Eingabedaten empfängt, z. B. von einem Peripheriegerät wie z. B. einer Magnetaufzeichnungs- und -wiedergabeeinrichtung.
Der Serien-Parallel-Umsetzer sorgt für parallele Ausgabedaten bei einer wesentlich tieferen
Taktfrequenz, wie diese für die weitere Verarbeitung, beispielsweise in einem Digitalrechner, erforderlich sein
kann.
Eine Bauart eines bekannten Serien-Parallel-Umsetzers
verwendet Eingabe-Schieberegister, in welche die seriellen Eingabedaten nacheinander eingegeben und in
serieller Form durch die Schieberegister hindurch
to getaktet werden. Die seriellen Daten des Registers werden nacheinander parallelen Ausgabezwischenspeichern
(parallel output latches) zugeführt und in paralleler Form auf ein Paralleltaktsignal hin freigegeben.
Ein derartiges, bereits bekanntes System ist beispielsweise beschrieben und dargestellt in einem
Handbuch mit dem Titel »HBR-3000 Magnetic Recorder, Provisional Data, No. 001050, Section 3, Serial-to
Parallel mit der schematischen Zeichnung Nr. 1255592-01, herausgegeben am 1. Februar 1978 von der
Anmelderin Ampex Corporation.
Ein wesentlicher Nachteil eines derartigen bekannten Umsetzers ist, daß mit jedem seriellen Taktimpuls die
Eingangsinformation um eine Bitstelle durch das Gerät hindurch verschoben wird. Demzufolge ist es schwierig
die individuellen Datenbits während des Betriebes zu verfolgen; auch sind die Bitstellen solange nicht
bekannt, bis die Daten an den Ausgabezwischenspeichern erscheinen, unmittelbar bevor sie in Form eines
parallelen Wortes herausgetaktet werden. Dementsprechend ist die Datenwiedergewinnung sowie die
Störungssuche und -beseitigung erschwert. Auch wird bei diesen bekannten Einrichtungen kein Serienwort-Synchronisierimpuls
bereitgestellt. Falls die Länge der seriellen Eingabeworte oder die der parallelen A.usga-
ij beworte verändert wird, erscheinen bei jeder derartigen
Änderung das erste und das folgende Datenbit an unterschiedlichen Ausgabeanschlüssen. Dies findet auch
dann statt, wenn der Betrieb nach einer Unterbrechung wieder aufgenommen wird. Diese bekannten Umsetzer
w sind für diejenigen Anwendungsfälle ungeeignet, bei
denen es erforderlich ist, während des Betriebes bekannte Daten-Bitslellen beizubehalten.
Bei anderen Bauformen bekannter Serien-Parallel-Umsetzer wird ein Synchronisierungs-Datencode
■>5 gleichzeitig mit den eintreffenden Daten über den
gleichen Datenweg über ein Eingaberegister geführt. Diese Umsetzer erfordern zusätzliche Schaltkreise um
den Zeitpunkt festzustellen, an dem Synchronisierungsdaten im Eingaberegister enthalten sind. Davon
j» abgesehen kann bei diesen bekannten Umsetzern die
Länge des seriellen oder des parallelen Wortes nicht ohne weiteres geändert werde:i.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Serien-Parallel-Umsetzer der eingangs angegebenen
Art bereitzustellen, welcher in einfacher Weise an abgeänderte Worclängen des Eingabe- und Ausgabewortes
anpaßbar ist und bei welchem eine vorgegebene Beziehung zu der Bitsteüung des Datenbits im
Eingabewort und im Ausgabewort besteht.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 in Verbindung mit dem
Merkmal des Oberbegriffs gelöst.
Zur Anpassung an geänderte Wortlängen muß lediglich die Einrichtung zum Empfang der Serienwort-Syn^iironisierimpulse
und zur Erzeugung eines Parallel-Taktimpulses auf eine ganze Anzahl von Serien-Synchronisierimpulsen
hin entsprechend angepaßt werden. Es können praktisch beliebige Wortlängen verarbeitet
werden, wobei die Wortlängenobergrenze durch die Anzahl der Ausgabespeichereinrichtungen festgelegt
ist. Das Datenbit einer bestimmten Bitstelle, z. B. das Datenbit der Bitstelle 1 unmittelbar nach dem
Rücksetzen des Zählers durch den Parallel-Taktimpuls, wird auf einem vorgegebenen Weg durch den Umsetzer
geführt und in eine, stets nur dieser Bitstelle zugeordnete Ausgabespeichereinrichtung eingegeben.
Eine Datenwiedergewinnung, z. B. bei Ausfall bestimmter Teilsysteme sowie die Fehlersuche und -beseitigung,
ist aufgrund dieses vorgegebenen Datenweges durch den Umsetzer wesentlich erleichtert. Auch ist es
sichergestellt, daß nach einer Änderung der Länge des parallelen Wortes oder nach Betriebsunterbrechungen
stets das erste Datenbit des parallelen Ausgabewortes am selben Ausgabeanschluß bereitgestellt wird, wobei
dieses erste Datenbit des parallelen Ausgabeworts zwangsläufig einem ersten Datenbit eines seriellen
Eingabewortes entspricht, da der zuvor auftretende, rückstellende Serien-Taktimpuls von einem Serienwort-Synchronisierimpuls
(im allgemeinen am Ende eines Serienwortes) ausgelöst wird. Der Aufbau des erfindungsgemäßen
Umsetzers ist einfach, insbesondere deshalb, weil die seriellen Eingabe-Daten gleichzeitig
über einen direkten Datenweg in den Ausgabespeicher mit der Vielzahl von Ausgabespeichereinrichtungen
eingegeben werden, wobei zur Serien-Parallel-Umsetzung
lediglich die einzelnen Ausgabe-Speichereinrichtungen entsprechend beschaltet sind. Durch Abänderung
der Beziehung zwischen den Serienwort-Synchronisierimpulsen und den Parallel-Taktimpulsen lassen
sich ohne weiteres wahlweise ein oder mehrere serielle Eingabeworte zu einem parallelen Ausgabewort kombinieren.
Ein besonderer Vorteil liegt, wie bereits erwähnt, darin, daß ein Datenbit einer bestimmten Bitstelle ohne
weiteres während des Durchgangs des Datenbits durch den Umsetzer verfolgt werden kann.
Die Unteransprüche behandeln vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeibpiel
an Hand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt
Es zeigt
F i g. 1 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer bevorzugten
erfindungsgemäßen Ausführungsform;
Fig. 2A und 2D jeweils einen Ausschnitt eines detaillierten Schaltschemadiagramms der bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 3 ein Zeitdiagramm verschiedener Signale zur Erläuterung der Betriebsweise der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung.
In der folgenden Beschreibung sowie in den Ansprüchen werden die Ausdrücke wie Signal, Spannung,
Impuls usw. in bezug auf die in der bevorzugten Ausführungsform verarbeiteten Digitalsignale untereinander
austauschbar benutzt.
Die Erfindung wird im folgenden unter Zuhilfenahme des vereinfachten Blockdiagramms der F i g. 1 und des
zugeordneten Zeitdiagramms der F i g. 3 beschrieben.
Ein kontinuierlicher Strom serieller Datenbits B, die serielle Worte bekannter Länge bilden, wird über eine
Leitung 10 empfangen. Ein Serientaktsignal A der gleichen Frequenz und synchron mit den seriellen
Datenbits B wird über eine Leitung 12 empfangen. Ein Serienwort-Synchronisiersignal C wird synchron mit
dem ersten Bit jedes über die Leitung 10 empfangenen seriellen Wortes über eine Leitung 14 aufgenommen,
welches demzufolge die Länge der seriellen Eingabeworte angibt Die Signale A, B und C erhält man von
einer durch Blöcke 175,176 und 177 dargestellte äußere Quelle, die später in näheren Einzelheiten beschrieben
werden wird. In der bevorzugten Ausführungsform ist die Länge jedes seriellen Eingabewortes mit 12 Bit
festgelegt: zwei serielle 12-Bit-Eingabeworte werden vom Serien-Parallel-Umsetzer gemäß Fig. 1 zu einem
parallelen 24-Bit-Ausgabewert zusammengesetzt. Wie aus dem folgenden hervorgeht, kann jedoch auch eine
andere Wortlänge des seriellen oder des parallelen Wortes gewählt werden; auch könnten ein oder
mehrere serielle Eingabeworte mit Hilfe des erfindungsgemäßen Serien-Parallel-Umsetzers miteinander kombiniert
werden zu einem parallelen Ausgabewort einer erwünschten Wortlänge. In Fig.3 sind Beispiele von
Zeitdiagrammen der über die Leitungen 12, 10 und 14 empfangenen Signale A bzw. B bzw. C, sowie weiterer
mit diesen Signalen in Beziehung stehender nachfolgend beschriebener Signale dargestellt.
Gemäß Fig. 1 wird das über die Leitung 14 empfangene Serienwort-Synchronisiersignal C über
einen Invertierer 75 geführt; dann wird das invertierte Signal C" über eine Impulsformer- und -Verzögerungsschaltung 66 einer Paralleltaktsignalerzeugerschaltung
16 zugeführt. In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Schaltung 16 einen Frequenzteiler 17, ein
NAND-Gatter 13 und einen programmierbaren Wortlängenwähler, der durch programmierbare Schalter 21
realisiert ist. Die Schaltung 16 erzeugt einen Ausgabeimpuls K an einem Ausgang 18, und zwar jeweils für
zwei über die Leitung 14 empfangene Serienwortsynchronisierimpulse C. Dementsprechend wird jeweils für
24 serielle Taktimpulse A und demzufolge jeweils für 24 über die Leitung 10 empfangene serielle Datenbits Sein
Ausgabeimpuls K am Ausgang 18 erzeugt. Der Ausgabeimpuls K stellt über das Gatter 13 und eine
Leitung 20 den Teiler 17 zurück. Der Ausgabeimpuls K wird mit Hilfe einer Impulsform- und-Verzögerungsschaltung
67 weiterverarbeitet, derart, daß er eine Impulsbreite erhält, die der eines seriellen Taktzyklusses
entspricht, um störungsfreien Schaltungsbetriebsablauf sicherzustellen. Der resultierende umgeformte Impuls Q
steht an einer Leitung 9 zur Verfügung und wird als Paralleltaktsignal verwendet, wie aus der folgenden
Beschreibung hervorgeht.
Das über die Leitung 12 empfangene Serientaktsignal A wird mittels eines Invertierers 77 invertiert; das
invertierte Signal Λ'wird an einen Takteingang 19 eines Synchron-Parallel-Bit-Zählers 22 angelegt, welcher 1 bis
24 serielle Taktimpulse zählt und auf jeden Taktimpuls hin eine spezielle Binärzahl an parallelen Leitungen 25
bereitstellt. Der Zähler 22 wird durch das^ bereits
erwähnte Paralieitaktsignai Q zurückgesetzt. Aus dem vorstehenden geht hervor, daß die Schaltungselemente
17,22,66 und 67 miteinander synchron arbeiten.
Der vom Zähler 22 an den parallelen Ausgabeleitungen
25 bereitgestellte Zählstoß wird an einen Decodierer 26 angelegt In F i g. 1 ist der Decodierer 26 mit
vierundzwanzig getrennten, mit 101 bis 124 bezeichneten Ausgängen dargestellt, die der Anzahl der Bits
entsprechen, die im parallelen Ausgabewort enthalten sind Der Decodierer 26 stellt an seinen Ausgängen 101
bis 124 dementsprechende Ausgabeimpulse bereit und zwar in einer Reihenfolge, die dem vom Zähler 22
empfangenen Zählstoß entspricht und synchron mit diesem. Beispielsweise gibt der Decodierer 26 auf einen
vom Zähler 22 empfangenen Zählstoß oder Zählimpuls »1« hin einen Impuls an seinen 1. Ausgang 101 ab, auf
einen Zählstoß »2« hin einen Ausgabeimpuls an seinen
2. Ausgang 102 usw. bis zum letzten Zählstoß 24, bei dem der Decodierer 26 an seinem Ausgang 124 einen
Ausgabeimpuls bereitstellt. Anschließend wird der Zähler 22 über den vorstehend erwähnten Paralleltakt-Impuls
Q an Leitung 9 zurückgesetzt, woraufhin der vorstehend beschriebene Arbeitszyklus wiederholt
wird.
Jeder der gesonderten Ausgänge 101 bis 124 des Decodierers 26 ist an einen gesonderten Dateneingabe-Freigabe-Anschluß
(data input enable terminal) 201 bis 224 einer jeweiligen Ausgabespeichereinrichtung angeschlossen,
die im bevorzugten Ausfführungsbeispiel durch eine erste und eine zweite Reihe von Ausgabesignalspeichern
(output latches) 38 bis 61 bzw. 138 bis 161 realisiert sind. Die über die Leitung 10 empfangenen
seriellen Eingabedaten B werden von einem Invertierer 87 invertiert und mittels einer Schaltung 99 ein weiteres
Malinvertiert und verzögert. Die resultierenden seriellen
Daten B" werden gleichzeitig an miteinander verbundene Eingänge 36 der ersten Reihe der
Ausgabesignalspeicher 38 bis 61 angelegt in Koinzidenz mit den entsprechenden Ausgabesignalen des Decodierers
26. Demzufolge wird jedes serielle Datenbit der Reihenfolge entsprechend in einen bestimmten Ausgabespeicher
38 bis 61 taktweise eingegeben durch einen bestimmten Ausgabeimpuls, welcher vom Decodierer
26 auf einen bestimmten vom Zähler 22 empfangenen Zählstoß hin bereitgestellt wird. Es ist daher stets ein
bestimmter Ausgabesignalspeicher auf einen entsprechenden Bitzählstoß hin zugeschaltet; die aufeinanderfolgenden
Ausgabesignalspeicher speichern also die seriellen Datenbits in der gleichen Reihenfolge, in der
diese über die Eingabeleitung 10 empfangen worden sind. Der Signaispeicher 38 beispielsweise empfängt und
speichert das Datenbit 1, der Signalspeicher 39 das Datenbit 2 usw. bis zum Signalspeicher 61, der das
Datenbit 24 empfängt und abspeichert. Die von den ersten Ausgabesignalspeichern 38 bis 61 jeweils
gespeicherten Daten werden entsprechenden Eingängen 401 bis 424 der zweiten Reihe von Ausgabesignalspeichern
138 bis 161 zugeführt. Nachdem sämtliche 24 Datenbits an den entsprechenden Eingängen der
zweiten Ausgabesignalspeicher 138 bis 161 abgespeichert worden sind, werden anschließend die Daten in
Form eines parallelen Ausgabewortes weitergeleitet, wie im folgenden beschrieben.
Der vorstehend erwähnte, an Leitung 9 anliegende Paralleltaktimpuls Q wird von einem Invertierer 94
invertiert: der invertierte Impuls Q'wird an miteinander
verbundene Datenausgabe-Freigabe-Anschlüsse % der jeweiligen zweiten Ausgabesignalspeicher 138 bis 161
angelegt Auf dem Empfang des Signals Q' hin werden die jeweils in den zweiten Ausgabesignaispeichern Ϊ38
bis 161 abgespeicherten vierundzwanzig Datenbits gleichzeitig taktweise ausgegeben, wodurch ein paralleles
24-Bit-Ausgabewort gebildet wird, welches an Ausgängen 501 bis 524 zur Verfugung steht
Um sicherzustellen, daß der erfindungsgemäße Serien-Parallel-Umsetzer synchron arbeitet, wird in der
bevorzugten Ausführungsforni von den vorstehend erwähnten äußeren Signalquellen 175 bis 177 über die
Leitung 11 ein Synchronsteuerimpuls empfangen, wie im nachfolgenden noch genauer beschrieben werden
wird. Der Steuerimpuls D koinzidiert mit dem ersten Impuls einer vorbestimmten Anzahl der Serienwort-Synchronisierimpulse
C, z. B. dem ersten Impuls von 2048 Synchronisierimpulsen. Der Steuerimpuls D wird
an eine Impulsformerschaltung 65 angelegt, um eine Pulslänge zu erhalten, die der eines Taktzyklusses
entspricht. Der sich ergebende invertierte Steuerimpuls D' der Schaltung 65 wird über das Gatter 13 und die
Leitung 20 angelegt, um den bereits erwähnten programmierbaren Frequenzteiler 17 zurückzustellen.
Auf diese Weise wird ein neuer Arbeitszyklus in Gang gesetzt, um hierdurch eine Zeitkorrektur zu erhalten, im
Falle, daß, aus welchem Grunde auch immer, während der letzten 2048 Synchronisierimpulse die Synchronisation
verlorengegangen ist. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Steuerimpuls D in einer
Zeitverzögerungsschaltung 15 um angenähert 24 serielle Taktzyklen verzögert und anschließend als Puls
D" über eine Leitung 21 auf den an der Leitung 9 anliegenden parallelen Taktimpuls hin weitergeleitet,
zur Verwendung in einem nicht dargestellten Digitalrechner.
Was die Blöcke 175,176 und 177 in Fi g. 1 betrifft, so
stellen diese eine Signalquelle zur Erzeugung der vorstehend erwähnten, jeweiligen Synchronisiersignale
A, B, Cund Ddar, die über die Leitungen 12,10,14 und
11 aufgenommen werden und in F i g. 3 dargestellt sind.
Ein Sinuswellen-Oszillator 175 wird zur Erzeugung eines Sinus-Referenzsignals an einer Leitung 178
eingesetzt, dessen Frequenz die Frequenz des Serienwort-Taktsignales A definiert, welches wiederum die
Rate bzw. Taktrate der seriellen Daten B bestimmt. In der bevorzugten Ausführungsform hat der Oszillator
175 einen wählbaren Frequenzbereich von 400 KHz bis 16 MHz, entsprechend dem Arbeitsbereich des Serien-Parallel-Umsetzers
der bevorzugten Ausführungsform. In der bevorzugten Austührungsform ist der Sinuswellen-Oszillator
175 realisiert durch einen Signalerzeuger Typ 1702 des Herstellers Systron Donner Co. Das
Sinuswellen-Referenzsignal bestimmter Frequenz des Oszillators 175 wird über die Leitung 178 einem
Signal-Synthetisierer (signal synthesizer) 177 zugeführt, von dem ein ins Detail gehendes Schaltungsdiagrammbeispiel
in F i g. 2D gezeigt ist. Der Signal-Synthetisierer
■to 177 stellt ein digitales Taktsignal bereit derselben
Frequenz wie das analoge Signal an der Leitung 178 und synchron mit diesem analogen Signal und führt dieses
Taktsignal über eine Leitung 179 einem Zufallsdatengenerator 176 zu, beispielsweise dem von der Firma
Tautron Co. hergestellten »Pseudorandom Data Generator«, Typ MN-I. Der Datengenerator 176 wiederum
stellt die folgenden synchronen digitalen Ausgabesignale bereit. Über eine Leitung 180 stellt der Generator 176
eine Folge von zufallsverteilten, seriellen Datenbits zur Verfügung, über eine Leitung 181 ein Taktsignal
derselben Frequenz wie die der seriellen Datenbits und über eine Leitung 182 ein Synchronisiersignal, welches
in der bevorzugten Ausführungsform eine Frequenz besitzt von einem Impuls pro jeweils 32 serielle
Datenbits, die an der Leitung 180 zur Verfügung stehen. Die jeweiligen Ausgangssignale an den Leitungen 180,
181 und 182 werden von dem in Fig.2D in einem Detaillierten Schemadiagramm gezeigten, im folgenden
beschriebenen Signalsynthetisierer 177 empfangen und verarbeitet
In Fig.2D wird das an der Leitung 182 anliegende
Synchronisiersignal über geeignete Gatter 530 bis 534 an einen voreinstellbaren Zähler 183 angelegt, der in der
bevorzugten Ausführungsform zum Zählen bis 12 eingestellt ist Der Zähler 183 kann jedoch durch
Schalter S3 bis 56 auf verschiedene Zählarten voreingestellt werden, z. B. auf die in der folgenden
Tabelle 1 aufgeführten:
ίο
Es ist klar, daß es durch Wahl verschiedener Teilungsverhältnisse aus Tabelle 1 möglich ist, eine
Anzahl von Taktimpulsen auszuwählen, die einem
Dividiert durch: 56
S4
78 angelegt werden. Der sich ergebende Ausgangsimpuls / des Gatters 78 ist im Verhältnis zum
Eingangsimpuls C" um eine halbe Taktperiode verzögert; die Pulslänge ist derart festgelegt, daß sie einem
5 Taktzyklus entspricht. Das Signal / wird an den Takteingang 15' des programmierbaren Teilers 17 der
Paralleltakt-Signalerzeugerschaltung 16 angelegt. Das Signal E hat daher eine doppelt so große Frequenz wie
das Signal C. Die Zwischenspeicherschaltung 76 sowie 10 das Gatter 78 dienen als Impulsformer sowie als
Frequenzmultiplikator um den Faktor zwei und entsprechen der Schaltung 66 in Fig. 1. Die entsprechenden
Eingänge 172' bis 175' des programmierbaren Teilers 17 sind mit Hilfe eines programmierbaren
15 Schalters 21 zur Division durch vier voreingestellt. Da die Frequenz des Taktsignals / am Eingang 15' des
Teilers 17 das zweifache der Frequenz des Signals C ist. erhält man am Ausgang 18 des programmierbaren
Teilers 17 ein Ausgangssignal K, dessen Frequenz im Ausgabesignal des Zählers 183 entsprechen, um die 20 Vergleich zum Signal C durch zwei dividiert ist. Mit
Länge des seriellen Eingabewortes festzulegen. Die Hilfe des Teilers 17 kann man unterschiedliche
Divisionsquotienten erhalten; beispielsweise erhält man eine Division durch 1, 2, 3 und 4 durch Einstellung der
| HI | HI | HI | HI |
| HI | HI | Hl | LO |
| HI | HI | LO | HI |
| HI | HI | LO | LO |
| HI | LO | HI | HI |
| HI | LO | HI | LO |
| H! | LO | LO | HI |
| HI | LO | LO | LO |
| LO | LO | LO | LO |
Signalsynthetisiererschaltung 177 gemäß Fig. 2D verzögert die über die Leitungen 178, 180, 181 und 182
empfangenen jeweiligen Signale unter Benutzung von Verzögerungsleitungen 535 bis 538 und taktet die
verzögerten Signale erneut (reclock), um jeweils die vorstehend beschriebenen, miteinander synchronisierten
Signale A, B, C und D, wie in den F i g. 1 und 3 gezeigt, zur Verfügung zu stellen. Die vom Signalsynthetisierer
177 an den Leitungen 12, 10, 14 und 11 zur Verfügung stehenden resultierenden Signale sind auf
eine Linie gebracht, so daß sie mit demjenigen Impuls koinzidieren, welcher das Bit 1 des seriellen Eingabewortes
repräsentiert, wie am besten im Zeitdiagramm gemäß F i g. 3 ersichtlich ist. Die Verzögerungsleitungen Ji
535 bis 538 der F i g. 2D sowie entsprechende Verzögerungsleitungen 175 bzw. 15 der Fig. 2A und 88 der
Fig. 2B sind unter Benutzung bekannter Techniken jeweils aus einem Paar verdrehter, isolierter Kabel des
Schalter 5 1 und 5 2 gemäß nachstehender Tabelle 2:
| Dividiert durch: | 51 | 52 |
| 1 | HI | Hl |
| 2 | LO | HI |
| 3 | HI | LO |
| 4 | LO | LO |
Es ist ersichtlich, daß man gewünschtenfalls auch höhere Frequenzverhältnisse mit Hilfe des Teilers 17
erhalten kann, indem man zusätzliche (nicht dargestellte) Schalter beim Schalter 21 einsetzt, wie bereits
Typs KYNAR 30 AWG mit der Teilenummer 40 bekannt. Der programmierbare Teiler 17 wird über das
1263197-XX der Firma Ampex Corporation hergestellt. NOR-Gatter 13 und die Leitung 20 mit Hilfe des Signals
K zurückgestellt. Daneben kann der Teiler 17 auch durch den invertierten Steuerimpuls D' der Schaltung
65, wie vorstehend bereits erwähnt, 1 ückgcStcllt'
Im folgenden wird die bevorzugte Ausführungsform
anhand des schematischen Schaltungsdiagramms der
F i g. 2Ä bis 2D entsprechend dem vorstehend beschrie- ——
benen Blockdiagramm der Fig. 1 genauer beschrieben. 45 Das Ausgabesignal K des Teilers 17 wird daneben
Um den Vergleich zu erleichtern, tragen einander auch über ein Exklusives-ODER-Gatter 79 an einen
Zwischenspeicher (latch) 80 angelegt, welcher durch ein
Paar miteinander verbundener D-Flip-Flops realisiert
ist. Diese Flip-Flops empfangen an den jeweiligen
■ ■ , - - o; 1- r
entsprechende Bereiche und Teile in den genannten Figuren die gleichen Bezugsziffern. Die in den F i g. 2A
bis 2D gezeigten integrierten Bauteile sowie andere .„.. r . . ei/
Schaltungsbauteile sind mit entsprechenden, von den 50 Takteingängen die vorstehend beschriebenen SlSna'e '
Herstellern allgemein benützten Teilenummern verse- bzw A'. Das Ausgangssignal L bzw. M der beiden
piip.Pieps werden beide einem Exklusiven-ODER-Gatter^l
zugeführt; das Ausgangssignal N dieses Gatters
NAND-Gatter 82 eingegeben. Das
Gemäß Fig. 2A und dem Zeitdiagramm der Fig. 3
wird der über die Leitung 14 empfangene Serienwort- wird in ein _
Synchronisierimpuls C über den Invertierer 75 geleitet 55 Ausgangssignal Q des NAND-Gatters 82 auf Leitung 9
und der invertierte Impuls C dem Dateneingang einer stellt das Paralleltakt-Signal dar, welches oben anhand
Zwischenspeicherschaltung oder Signalspeicherschal- von F i g. 1 erläutert worden ist. Die jeweiligen Gatter
tung (latch circuit) 76 zugeführt. Das Serientaktsignal A 79, 81, 82 sowie der Zwischenspeicher 80 entsprechen
wird über die Leitung 12 empfangen und vom zusammen also der vorstehend beschriebenen Schal-Invertierer
77 invertiert. In der bevorzugten Ausfüh- 60 tung 67 gemäß Fig. 1, die für einen Paralleltaktimpuls Q
rungsform wird eine Serientaktfrequenz zwischen sorgt dessen Pulslänge der des Serientaktimpulses
400KHz und 16MHz ausgewählt wie vorstehend entspricht um störungsfreie Schaltungsfunktion zu
bereits angeführt Das invertierte Serientaktsignal A' gewährleisten.
wird an die entsprechenden Takteingänge der Zwi- Aus der vorstehenden Beschreibung sowie dem
schenspeicherschaltung 76 angelegt Die Schaltung 76 65 Zeitdiagramm der F i g. 3 geht hervor, daß mit Hilfe der
ist durch ein Paar von D-Flip-Flops realisiert die für Schaltung der bevorzugten Ausführungsform ein
entsprechend verzögerte Ausgangssignale G und H Paralleltaktimpuls Q synchron mit jeder Folge von 24
sorgen, welche beide an ein Exklusives-ODER-Gatter seriellen Taktimpulsen A erzeugt wird. Falls man jedoch
die Zahl der einem Paralleltaktimpuls entsprechenden Serientaktimpulse ändern möchte, so kann dies in
einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß man den Teiler 17 mit Hilfe der Schalter 21 so voreinstellt, daß er
mit anderem Teilungsverhältnis arbeitet, entsprechend der erwünschten ganzen Zahl von Serienwortsynchronisierimpulsen.
Eine in F i g. 2A dargestellte Steuerschaltung 83 wird eingesetzt, um verschiedene Steuersignale zu erzeugen,
die für den Betrieb des Serien-Parallel-Umsetzers gemäß Fig. 2A bis 2D erforderlich sind. Ein NAND-Gatter
173 der Steuerschaltung 83 empfängt an einem Eingang das vorstehend erwähnte Signal N des
Exklusiven-ODER-Gatters 81 der Fig. 2A sowie das verzögerte Serientaktsignal A an seinem anderen
Eingang. Ein D-Flip-Flop 178' wird dazu verwendet, um
entsprechende komplementäre Ausgangsimpulse an Leitungen 184 und 185 bereitzustellen; diese Impulse
sorgen für die erforderliche Umschaltung zwischen entsprechenden Decodierern 26a, 266 um kontinuierli- 20,
chen Betrieb zu ermöglichen, wie aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgehen wird.
Das invertierte Serientaktsignal A' des in Fig.2A
dargestellten Invertierers 77 wird über einen Invertierer
174 weitergeleitet, in einer Verzögerungsleitung 175" verzögert und anschließend über eine Leitung 133 an
den Takteingang 19 des Parallel-Bit-Zählers 22 gemäß
F i g. 2B angelegt. Der Zähler 22 in F i g. 2B zählt serielle Taktimpulse von 1 bis 16. Jeder dieser vom Zähler 22
über die parallelen Ausgabeleilungen 25 empfangenen jo
Zählstöße stellt sich als gesonderte 4-Bit-Binärzahl (Pi. P2, P3, P 4) dar. Die jeweiligen Zählstöße 1 bis 16 des
Zählers 22 werden über die Leitungen 25 an entsprechende Eingänge zweier miteinander parallel
verbundener »4 auf 16 Leitungen«-Decodierer (4 to 16 n,
line decoders) 26a, 266, zugeführt, die zusammen dem Decodierer 26 der F i g. 1 entsprechen. Der Decodierer
26a ist in Fig. 2B dargestellt, der Decodierer 260 in
F i g. 2C. Die Decodierer 26a und 26b empfangen von der Steuerschaltung 83 die vorstehend erwähnten
jeweiligen Steuersignale über die Leitungen 185, 184, um das erforderliche Umschalten zwischen beiden zu
erhalten. Für jeden jeweils empfangenen Zählstoß gibt einer der Decodierer 25s, 26b einen Ausgangsirripuis an
einem der Ausgänge 101 bis 124 ab. Es ist ersichtlich, daß die miteinander verbundenen Decodierer 26a, 26b
eine Anzahl gesonderter Ausgänge besitzen, die der der vorbestimmten Bitanzahl des parallelen Ausgabewortes
entspricht und daß die Decodierer die jeweiligen Ausgangssignale in einer bekannten vorbestimmten 5n
Reihenfolge abgeben. Den F i g. 2B und 2C kann entnommen werden, daß nach Bereitstellung entsprechender
Ausgangssignale an sämtlichen 16 Ausgängen des Decodierers 26a auf die Zählstöße 1 bis 16 des
Zählers 22 hin, der Decodierer 266 eingeschaltet wird. Anschließend zählt der Zähler 22 wiederum von 1 bis 8;
auf diese Zählstöße hin werden entsprechende Ausgangsimpulse von den Ausgängen 117 bis 124 des
Decodierers 26b abgegeben. Lediglich acht Ausgänge des Decodierers 266 werden zuzüglich zu den 16
Ausgängen des Decodierers 26a benutzt, um eine Gesamtzahl von 24 Ausgängen zu erhalten. Die
verbleibenden acht unbenutzten Ausgänge des Decodierers 26b können in Anwendungsfällen mit Parallelwortlängen
bis zu 32 Bit eingesetzt werden. In der bevorzugten Ausruhrungsform wird der Zähler 22 durch
das vorstehend beschriebene Paralleltaktsignal Q zurückgesetzt, welches man über die Leitung 9 in
F i g. 2A erhält, nachdem 24 Ausgangsimpulse der Reihe nach von den Decodierern 26a und 26b bereitgestellt
worden sind. Falls parallele Ausgabeworte erwünscht sind mit einer 32 Bit übersteigenden Länge, können
zusätzliche Decodierer hinzugeschaltet werden und in ähnlicher Weise verwendet werden, wie dies anhand der
Decodierer 26a, 266 der bevorzugten Ausführungsform gezeigt worden ist.
Wie aus den F i g. 2B und 2C ersichtlich ist, ist jeder
der Ausgänge 101 bis 124 der Decodierer 26a und 26b jeweils mit einem gesonderten Dateneingabe-Freigabe-Anschluß
201 bis 224 verbunden, dargestellt durch entsprechende Takteingänge der jeweiligen J-K-Flip-Flops
38 bis 61. Die letzteren Flip-Flops bilden eine gerätemäßige Realisierung der vorstehend mit Bezug
auf die Fig. 1 beschriebenen Ausgabesignalspeicher oder Ausgabe-Zwischenspeicher (latches). Jeder
J-K-Flip-Flop besitzt einen entsprechenden gesonderten
Ausgabeanschluß 301 bis 324.
Die seriellen Daten B, die über die Leitung 10 in
F i g. 2B empfangen werden, werden vom Invertierer 87 invertiert. Die invertierten Daten werden durch die
Flip-Flop-Schaltung 99 erneut getaktet unter Verwendung des Serientaktsignals A\ welches vom Invertierer
77 gemäß F i g. 2A an eine Leitung 132 angelegt wird. Das erneut getaktete Signal wird durch die Verzögerungsleitung
88 verzögert. Die verzögerten invertierten Daten werden ein weiteres Mal über einen von
Invertierern 125 bis 130 jeweils invertiert und als Daten B" gleichzeitig an die miteinander verbundenen
J-K-Eingabeanschlüsse 36 der ersten Flip-Flops 38 bis
61 angelegt.
Dem Zeitdiagramm gemäß Fi g. 3 in Verbindung mit dem Schaltungsdiagramm der F i g. 2A bis 2C kann
entnommen werden, daß die Daten B" um eine Zeit verzögert worden sind, die erforderlich ist, damit die
Vorderflanke des Taktimpulses A (bzw. A') angenähert
in die Mitte des Datenbits ß"fällt. Letzteres stellt sicher, daß die Flanken der entsprechenden Ausgabeimpulse
Pl bis P 4 des Zählers 22 an den Leitungen 25, die die
Bitzählungen anzeigen, ebenso mit der Mitte des Datenimpulses B" zusammenfallen. Daraus ergibt sich,
daß der erste Ausgabeimpuls am Ausgang 101 des Deuuüierers 26a eine mit der Mitte des dem ersten Bit
des seriellen Eingabeworts entsprechenden seriellen Datenimpulses B" zusammenfallende Vorderflanke
aufweist, was ein Takten in der Mitte der Datenzelle erlaubt Dementsprechend koinzidiert die Vorderflanke
des zweiten Ausgabeimpulses am Ausgang 102 des Decodierers 26a mit der Mitte des zweiten Datenimpulses
des seriellen Eingabewortes. Dies wiederholt sich für die restlichen seriellen Eingabetips bis zum Bit 24 des
Eingabeworts, dessen Mitte wiederum mit der Vorderflanke des am Ausgang 124 des Decodierers 266 in
Fig.2C erhaltenen Ausgabeimpulses zusammenfällt Die jeweiligen Ausgabeimpulse an den Ausgängen 101
bis 124 der Decodierer 26a, 266 erscheinen an dem vorstehend erwähnten jeweiligen gesonderten Dateneingabe-Freigabe-Anschlüssen
201 bis 224 der ersten Reihe von Ausgabe-Zwischenspeichern, die durch die jeweiligen Takteingänge der J-K-Flip-Flops 28 bis 61
realisiert sind. Wenn daher die aufeinanderfolgenden Datenbits B" an den miteinander verbundener. Dateneingängen
26 letzterer Flip-Flops 38 bis 61 erscheinen, wird jeweils ein spezielles serielles Datenbit in jeden
einzelnen Flip-Flop 38 bis 61 der Reihe nach eingetaktet Die auf diese Weise eingetakteten Daten
erscheinen der Reihe nach an den Ausgängen 301 hie
324 der Flip-Flops 38 bis 61 und gleichzeitig an den jeweiligen Eingängen 401 bis 424 tier zweiten Reihe von
Ausgabe-Zwischenspeichern. Die Ausgabe-Zwischenspeicher sind durch die Hip-Flops 138 bis 161 realisiert,
deren Eingänge jeweils mit den entsprechenden Ausgängen 301 bis 324 der Flip-Flops 38 bis 61
verbunden sind. Nachdem sämtliche Datenbits 1 bis 24 abgespeichert worden sind und an den Eingängen 401
bis 424 der zweiten Reihe von Flip-Flops 138 bis 161 erscheinen, wird der vorstehend beschriebene Paralleltaktimpuls
Q an Leitung 9 in Fig.2A über den Invertierer 94 in F i g. 2C geleitet und als Impuls Q' an
entsprechende, miteinander verbundene Datenausgabe-Freigabe-Anschlüsse 93 der zweiten Reihe von D-Flip-Flops
138 bis 161 angelegt. Dementsprechend erscheinen sämtliche abgespeicherten Datenbits 1 bis 24
gleichzeitig an den jeweiligen Ausgängen 501 bis 524 der zweiten Reihe von Flip-Flops, wie auch im
Zeitdiagramm gemäß F i g. 3 ersichtlich ist; das parallele Ausgabewort steht daher zur Verfügung.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die seriellen Eingabedaten B" bei dem Serien-Parallel-Umsetzer
der Fig.2A bis 2D über einen direkten Datenweg in die Ausgabe-Zwischenspeicher eingegeben
werden, wobei jedes Eingabedatenbit auf einen bestimmten Ausgabeimpuls der Decodierer 26a. 266 hin
an entsprechenden Ausgängen 101 bis 124 hin der Reihe nach in jeweils einen Ausgabe-Zwischenspeicher 38 bis
61 eingetaktet werden. Die jeweiligen Orte der Eingabedatenbits sind daher an sämtlichen Zeitpunkten
während des Arbeitsablaufes bekannt; ein bestimmtes Datenbit kann d?her in einfacher Weise verfolgt und
wiedergewonnen werden, z. B. bei der Fehlersuche und -beseitigung.
Die Impulsformerschaltung 65 in Fig.2C ist mit
einem Paar von D-Flip-Flops 187 und mit Gattern 188 bis 191 dargestellt. Die Schaltung 65 empfängt den vom
Signalsynthetisierer 177 erzeugten Steuerimpuls Düber die Leitung 11, wie in Verbindung mit Fig. 1 bereits
vorstehend erläutert worden ist. Die Schaltung 65 legt die Breite des letzteren Impulses derart fest, daß diese
einem seriellen Taktzyklus entspricht. Der resultierende Impuls D'des Gatters 191 am Ausgang 95 der Schaltung
65 in Fig. 2C wird an das Gatter 13 der Fig. 2A angelegt. Wie vorstehend in Verbindung mit F i g. 1
beschrieben worden ist, wird alle 2048 Wortsynchronisierimpulse der Frequenzteiler 17 über das Gatter 13
mit Hilfe des Impulses D' rückgestellt. Der über die Leitung 11 aufgenommene impuls D wird auch an die
Verzögerungsschaltung 15 gemäß Fig. IC angelegt, welche ein Paar von D-Flip-Flops 192 gefolgt von einem
monostabilien Multivibrator 194 umfaßt Der Impuls D wird um 24 Serientaktzyklen in den D-Flip-Flops 192
verzögert und von diesen wieder freigegeben, und zwar auf den wie vorstehend beschriebenen, über die Leitung
9 zum Takten des Eingangs des Flip-Flops 192 zugeführten Paralleltaktimpuls Q hin. Der monostabile
Multivibrator 194 formt den verzögerten Impuls um
ίο eine gewünschte Impulslänge zu erhalten. In der
bevorzugten Ausführungsform wird der sich ergebende Steuerimpuls D" vom Multivibrator 194 über eine
Leitung 195 an einen Rechner gelegt, synchron mit dem vorstehend angeführten parallelen Ausgabewort an den
Ausgängen 501 bis 542 der zweiten Reihe der Ausgabe-Zwischenspeicher 138 bis 161 zur weiteren
Verarbeitung.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß bei dem erfindungsgemäßen Serien-Parallel-Umsetzer
jedem Bit des parallelen Ausgabewortes ein gesonderter Ausgabe-Zwischenspeicher zugeordnet ist und daß
aufeinanderfolgende Datenbits in den Ausgabe-Zwischenspeichern der Reihe nach abgespeichert werden.
Die Länge des seriellen Eingabewortes oder des parallelen Ausgabeworts kann auf relativ einfache
Weise verändeit werden, wobei der Datenweg des ersten und der nachfolgenden Bits des parallelen
Ausgabeworts durch die Einrichtung hindurch unverändert bleibt. Bei Unterbrechung des Betriebes bleiben die
jeweiligen Bitstellen und Datenwege unverändert innerhalb der Einrichtung.
Erfindungsgemäß empfängt der Serien-Parallel-Umsetzer serielle Eingabeworte bildende serielle Datenbits
sowie Serienwort-Synchronisierimpulse, die die Länge der seriellen Eingabeworte angeben. Ein Paralleltaktsignal
wird synchron mit einer ganzen Zahl von Serienwort-Synchronisierimpulsen erzeugt. Die Eingabedaten
werden der Reihe nach über einen direkten Datenweg einem Ausgabespeicher zugeführt. Ein
Synchron-Zähler zählt die empfangenen aufeinanderfolgenden seriellen Datenbits; ein Decodierer veranlaßt
auf einen jeweiligen Zählstoß des Synchron-Zählers hin der Reihe nach einen der Ausgabespeicher ein Datenbit
abzuspeichern. Die abgespeicherten Daten werden gleichzeitig von den Ausgabespeichern auf das Paralleltaktsignal
hin in Form eines parallelen Wortes freigegeben. Es sind Mittel zur Änderung der Länge des
parallelen Ausgabewortes vorgesehen.
Hierzu ο Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Serien-Parallel-Umsetzer, welcher jeweils Serientaktimpulse (A), mit den Serientaktimpulsen synchrone serielle Datenbits (B) sowie mit einer bekannten, ein serielles Eingabewort bildenden Anzahl aufeinanderfolgender serieller Datenbits synchrone Serienwort-Synchronisierimpulse (C) empfängtgekennzeichnet durcha) eine Einrichtung (75, 66, 16, 67) zum Empfang der Serienwort-Synchronisierimpulse (C) und zur Erzeugung eines Paralleltaktimpulses (Q) auf eine ganze Anzahl von Serienwort-Synchro-• nisierimpulsen (C) hin und synchron mit letzteren;b) eine Zähleinrichtung (22) mit einem Eingang zum Empfang der Serientaktimpulse (A) und einem Ausgang zur gleichzeitigen Bereitstellung entsprechender Zählstöße (P\, Pi, Pi, Pa) auf jeden empfangenen Serientaktimpuls (Q) hin, wobei der Zähler (22) derart geschaltet ist, daß er vom Paralleltaktimpuls (Q) rückgesetzt wird;c) eine Decodiereinrichtung (26; 26a, 26b) mit einem Eingang zum Empfang der von der Zähleinrichtung (22) bereitgestellten Zählstöße (P\, P7, Pi, Pt) und einer Vielzahl gesonderter Ausgänge (101 bis 134), welche derart geschaltet sind, daß sie auf jeden Zählstoß und synchron mit diesem ein gesondertes Ausgabesignal bereitstellen;d) eine Vielzahl von Ausgabespeichereinrichtungen (38 bis 61; 138 bis 161) mit jeweils einem gesonderten, mit einem Ausgang (101 bis 134) der Decodiereinrichtung (26, 26a, 2kb) verbundenen Dateneingabe-Freigabe-Anschluß (201 bis 224) und jeweils mit einem gesonderten Datenausgabeanschluß (501 bis 524), wobei diese Vielzahl von Ausgabespeichereinrichtungen miteinander verbundene Dateneingabeanschlüsse (36) zum gleichzeitigen Empfang der seriellen Datenbits (B") sowie miteinander verbundene Datenausgabe-Freigabe-Anschlüsse (96) zum gleichzeitigen Empfang des Paralleltaktimpulses (Q') aufweist und wobei ferner jede der Ausgabespeichereinrichtungen (38 bis 61; 138 bis 161) dazu eingerichtet ist, ein bestimmtes, gleichzeitig mit einem bestimmten Ausgabesignal der Decodiereinrichtung (26) empfangenes serielles Datenbit abzuspeichern und wobei die Vielzeit der Ausgabespeichereinrichtungen (38 bis 61, 138 bis 161) dazu eingerichtet sind, die abgespeicherten Datenbits auf einen empfangenen Paralleltaktimpuls (Q') hin und synchron mit diesem an die gesonderten Ausgänge (501 bis 524) in Form eines parallelen Ausgabeworts anzulegen.602. Serien-Parallel-Umsetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (75,66, 16, 67) zur Erzeugung des Paralleltaktimpulses (Q) einen Synchron-Frequenzteiler(17) umfaßt.3. Serien-Parallel-Umsetzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (75, 66, 16, 67) zur Erzeugung des Paralleltaktimpulses (Q) ferner eine Wahleinrichtung (21) für die Parallelwortlänge aufweist, welche mit dem Synchron-Frequenzteiler (17) verbunden ist zur Anpassung von dessen Teilungsverhältnis in Entsprechung der ganzen Anzahl von Serienwort-Synchronisierimpulsen (C).4. Serien-Parallel-Umsetzer gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahleinrichtung (21) für die Parallelwortlänge wenigstens einen einstellbaren Schalter (Si; S 2) umfaßt5. Serien-Parallel-Umsetzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Vielzahl der Ausgabespeichereinrichtungen eine Vielzahl erster und zweiter Ausgabe-Zwischenspeicher (38 bis 61 und 138 bis 161) umfaßt wobei jeder der ersten Speicher (38 bis 61) einen Takteingangsanschluß (201 bis 224) entsprechend dem gesonderten Datsneingabe-Freigabe-Anschluß der Speichereinrichtung aufweist sowie jeweils einen mit einem Dateneingabeanschluß (401 bis 424) eines der zweiten Ausgabe-Zwischenspeicher (138 bis 141) verbundenen Datenausgabeanschluß (301 bis 324), und wobei die den Dateneingangsanschlüssen der Speichereinrichtung entsprechenden jeweiligen Dateneingabeanschlüsse (36) der ersten Ausgabe-Zwischenspeicher (38 bis 61) miteinander verbunden sind und wobei schließlich jeder der zweiten Ausgabe-Zwischenspeicher (138 bis 16I) einen gesonderten Datenausgabeanschluß (501 bis 524) entsprechend den Ausgabeanschlüssen der Speichereinrichtung sowie miteinander verbundene, den Datenausgabe-Freigabe-Anschlüssen der Ausgabespeichereinrichtung entsprechende Takteingabeanschlüsse (96) aufweist.6. Serien-Parallel-Umsetzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der ersten und zweiten Ausgabe-Zwischenspeicher (38 bis 61 bzw. 138 bis 161) jeweils der Anzahl der das parallele Ausgabewort bildenden, gespeicherten Datenbits entspricht.7. Serien-Parallel-Umsetzer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Ausgabe-Zwischenspeicher (38 bis 61) J-K-Flip-Flops umfassen und die zweiten Ausgabe-Zwischenspeicher (138 bis 161) D-Flip-Flops umfassen.8. Serien-Parallel-Umsetzer, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welcher jeweils serielle Taktimpulse (A), mit den seriellen Taktimpulsen (A) synchrone serielle Datenbits (B) sowie mit dem ersten seriellen Datenbits einer ein serielles Eingabewort bildenden Anzahl aufeinanderfolgender serieller Datenbits synchrone Serienwort-Synchronisierimpulse (C) empfängt, gekennzeichnet durch:a) einen Synchron-Frequenzteiler (17) zum Empfang der Serienwortsynchronisierimpulse (C) und zur Bereitstellung eines mit einer ganzen Anzahl der Serienwortsynchronisierimpulse synchronen Paralleltaktimpulses (Q):b) eine Binärzähleinrichtung (22) zum Empfang der seriellen Taktimpulse (A)und zur Bereitstellung eines mit diesen Impulsen synchronen jeweiligen Zählstoßes, wobei die Zähleinrichtung einen Rücksetzanschluß zum Empfang des Paralleltakt impulses ^ζ)^ auf weist;c) eine Decodiereinrichtung (26; 26a. 266,) mit einem Eingang zum Empfang der Zählstöße und mit einer Anzahl gesonderter Ausgänge (101 bis124) zur Bereitstellung jeweils eines bestimmten Ausgangssignals auf jeden Zählstoß hin;
d) eine Anzahl erster und zweiter Ausgabe-Zwischenspeicher (38 bis 61 und 138 bis 161), wobei die ersten Ausgabe-Zwischenspeicher (38 bis 61) jeweils einen gesonderten mit einem gesonderten Ausgang der Decodiereinrichtung (26; 26a, 26b) verbundenen Dateneingabe-Freigabe-Anschluß (201 bis 224), einen gesonderten Datenausgabeanschluß (301 bis 324) sowie miteinander verbundene Dateneingabeanschiiisse (36) zum gleichzeitigen Empfang der seriellen Datenbits (B) umfaßt, wobei ferner die zweiten Ausgabe-Zwischenspeicher (138 bis 161) jeweils einen gesonderten, mit dem Datenausgabeanschluß eines der ersten Ausgabe-Zwischenspeicher (38 bis 61) verbundenen Datenausgabeanschluß (401 bis 424), einen gesonderten Datenausgabeanschluß (501 bis 524) sowie untereinander verbundene Datenausgabe-Freigabe-Anschlüsse (96) zum gleichzeitigen Empfang des Paralleltaktimpulses (Q') aufweist, wobei weiterhin jeder der Ausgabe-Zwischenspeicher (38 bis 61) zur Abspeicherung eines bestimmten gleichzeitig mit einem zugeordneten bestimmten Ausgabesignal der Decodiereinrichtung (26, 26a, 2§b) empfangenen seriellen Datenbits (B") ausgebildet ist und wobei schließlich jeder der zweiten Ausgabe-Zwischenspeicher (138 bis 161) dazu ausgebildet ist, das jeweils eine gespeicherte Datenbit auf den Empfang des parallelen Taktimpulses (Q') hin an seinen Datenausgabeanschluß anzulegen.
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