DE320752C - Regelungs- und Schaltvorrichtung fuer zur Lichterzeugung dienende Dynamomaschinen mit Sammlerbatterie - Google Patents

Regelungs- und Schaltvorrichtung fuer zur Lichterzeugung dienende Dynamomaschinen mit Sammlerbatterie

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DE320752C
DE320752C DE1913320752D DE320752DD DE320752C DE 320752 C DE320752 C DE 320752C DE 1913320752 D DE1913320752 D DE 1913320752D DE 320752D D DE320752D D DE 320752DD DE 320752 C DE320752 C DE 320752C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
    • H02J7/225Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator characterised by the mechanical construction

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Description

  • Regelungs- und Schaltvorrichtung für zur Lichterzeugung dienende Dynamomaschinen mit Sammlerbatterie. Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelungsvorrichtung für Lichtdynamos mit veränderlicher Geschwindigkeit, welche aus einem Schnellregler, welcher den Erregerstrom der Dynamo periodisch ausschaltet, wenn die Spannung einen bestimmten Wert übersteigt, und aus einem Schalter besteht, der den Ladestrom einer Batterie ausschaltet, wenn die Spannung des Ladestromes niedriger als jene der Batterie wird.
  • Das Wesen der Erfindung liegt in der besonderen Ausbildung und Anordnung des Schnellreglers und des Schalters. Es ist bereits bekannt, den Schalter aus einem Kern aus weichem Eisen zu bilden, welcher an einer Feder befestigt ist und unter der magnetischen Wirkung der Polschuhe einer Dynamomaschine steht. Diese bekannte Ausbildung und Anordnung des Schalters weist jedoch verschiedene Nachteile auf. Die Wirkungsweise eines derartigen Schalters ist nicht so empfindlich-und sicher, da es schwierig ist, die Spannung der den weichen Eisenkern tragenden Feder genau zu regeln Bei dieser bekannten Einrichtung genügt eine mehr oder weniger starke Abbiegung der Feder oder ein mehr oder weniger starkes Anziehen der zum Festhalten der Feder dienenden Schrauben, um eine ganz andere Wirkung hervorzubringen.. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung besteht darin, daß der an der Feder befestigte weiche Eisenkern im Innern des Gehäuses der Dynamomaschine angebracht und deshalb unzugänglich ist.
  • Alle diese Nachteile sind bei der Regelungsvorrichtung gemäß der Erfindung ver-. mieden. Zu diesem Zweck sind sowohl der Schnellregler als auch der selbsttätige Batterieschalter mit fest an ihnen angeordneten Stangen aus weichem Eisen versehen, die in entsprechende Aussparungen der Magnetkerne der Induktionsspulen der Dynamomaschine mit der Wirkung hineinragen,. daß die Eisenkerne oder -stangen unmittelbar durch die Induktionswicklungen der Dynamomaschine beeinflußt werden. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß ihre Wirkung äußerst empfindlich und sicher ist, und daß die einer ständigen Überwachung bedürftigen Teile des Schnellreglers und des Schalters, wie die Kontakte, außerhalb der Dynamomaschine zu liegen kommen und deshalb leicht zugänglich sind. Es wird auch die Anbringung des Schalters und des Schnellreglers bei dieser Anordnung der Weicheisenkerne innerhalb der Magnetkerne erleichtert. Endlich hat die Regelungseinrichtung gemäß der Erfindung noch den Vorteil, daß bei dieser Anordnung des Schnellreglers und des Schalters die Apparate die übliche Form behalten können.
  • Beispielsweise Ausführungsformen der Regelungsvorrichtung gemäß der Erfindung sind auf der Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt in einem Schnitt einen Schnellregler.
  • Fig. 2 zeigt in einem Schnitt einen Batterieschalter, der nach demselben Konstruktionsprinzip gebaut ist.
  • Fig.21 zeigt eine Einzelheit dieses Schalters.
  • Fig. 3 zeigt eine etwas abgeänderte. Ausführungsform, und zwar in Anwendung für den selbsttätigen Batterieschalter.
  • Die Regelungsvorrichtung nach Fig. i weist einen Schnellregler (Treinbletir) auf, der durch eine elastische Platte i aus magnetischem Metall gebildet wird, welche in der Mitte eine kleine Platinauflage .2 trägt, die sich gegen eine ebenfalls mit Platinauflage versehene einstellbare Schraube 3 legen kann. Diese Plätte ist mittels eines eingeschraubten Ringes 8 in ein zylindrisches Gehäuse 7 eingespannt, das eine Spule 5 mit Magnet 4 besitzt. Diese Spule 5 kann, außer daß der Regler durch die Linien des Poles beeinflußt wird, noch durch den Ladestrom für die Akkumulatoren oder eine Abzweigung desselben erregt den Schalter beeinflussen. Die Platinkontakte 2 und 3 sind in den Erregerstrom der Dynamomaschine eingeschaltet, so daß dieser Strom unterbrochen wird, sobald der Kontakt 2 unter dem Einfluß der Pollinien und gegebenenfalls noch unter Einfluß der von der Spule 5 erzeugten Linien vom -Kontakt 3 ehtfernt wird. Zufolge des nunmehrigen Sinkens der Erregung der Dynamo schließt sich der Kontakt 2, 3 wieder, und dann bei -Erhöhung tritt wieder das Öffnen, also das von Schnellreglern her bekannte periodische Unterbrechen und Öffnen ein. Der Regler wird mittels des an dem nach unten verlängerten Eisenkern erkennbaren Steckkontaktes außerhalb des Jochringes in Aushöhlungen der Polkerne befestigt, so daß diese Verlängerungen in die Pole hineinragen und unter den Einfluß der Pollinien treten. Die Scheibe- i kann als volle Scheibe ausgebildet sein öder auch in Art eines Rades Speichen, die durch Aussparungen voneinander getrennt sind, aufweisen. Fig: 2 zeigt einen Batterieschalter gleichen Konstruktionsprinzips, Er besteht aus einer Stromleitungsscheibe 9, die an ihrem Umfang mit Kontakten io versehen ist, die mit einem durch zwei Isolierstücke 13 und 14 in zwei Hälften i i und 12 geteilten Kontaktring (Fig.21) zusammenarbeiten.
  • Die zur Stromzuleitung für den von der Dynamomaschine zur Batterie fließenden Strom dienende Scheibe 9 wird in der Mitte durch einen Bolzen 91 getragen, der unter Wirkung einer Feder die Kontaktstücke io von den beiden Hälften i i und 12 des Schleifringes wegzuziehen sucht. Die ganze Vorrichtung ist in einem Gehäuse eingeschlossen, das eine Spule mit Magnetkern 15 aufweist, dessen Verlängerung wieder wie in Fig. i als Steckkontakt ausgebildet ist. Die Spule dient in bekannter Weise als Haltespule und ist nach Schluß des Sehalters vom Batteriestrom durchflossen. Bei genügender Stärke der Kraftlinien des Poles wird die Scheibe g angezogen, so daß die Kontaktstücke i o auf den beiden halbkreisförmigen Kontaktringen ri und 12 zur Anlage kommen und so der Batteriestrom geschlossen wird. Die Scheibe 9 kann auch hier als volle Scheibe ausgebildet oder auch ähnlich wie die Scheibe i heim Schnellregler der Fig. i in der Art eines Rades mit Armen versehen sein. Die beiden Halbkreisförmigen Ringstücke i i und 12 sind in den Ladestromkreis der Akkumulatorenbatterie eingeschaltet, während die Haltespule in diesen Ladestrom oder auch in die Abzweigung des letzteren eingeschaltet ist.
  • Der Schalter und der Regler der Fig. i (vgl. hierzu den rechten Pol der Fig. 3) können auch ' gemäß der Erfindung in der in der Fig. 3 veranschaulichten Weise in den Polen der Dynamomaschine angeordnet sein. Ergänzende Erregerspulen sind bei dieser Anordnung weggelassen,. und der Schalter und Regler werden nur von den Kraftlinien der Dynamo. heeinflüßt. Die - Kerne 2o und 21 aus weichem- welche an den Scheiben 1 und 9 befestigt sind, erstrecken sich in Aussparungen 16 und 17 der Magnetkerne 18 und i g der Feldpole.
  • Die Dynamomaschine bildet in diesem Falle mit dieser Regelungsvorrichtung ein zusammenhängendes Ganzes und besitzt die gleichen Vorteile wie der Schnellregler und der Schalter in gesonderter - Anordnung. Die Überwachung dieser beiden Apparate gestaltet sich bei dieser Anordnung sehr leicht, da sich die Hauptteile des Schnellreglers und des Schalters außerhalb der Dynamomaschine befinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelungs- und Schaltvorrichtung für zur Lichterzeugung dienende Dynamomaschinen mit Sammlerbatterie, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Kontakten (i, 2 bzw. 9, 1o) verbundenen Eisenteile der Vorrichtung in entsprechende Aussparungen der Magnetkerne (z8, i9) der Feldspulen der Dynamomaschine hineinragen, so daß die Kontakte unmittelbar durch die Kraftlinien der Pole der Dynamomaschine beeinflußt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den einen Kontakt (-2) tragende volle oder mit Aussparungen versehene Scheibe (i) beim Schnellregler zwischen einem Gehäuse (C, 7) und einem-als Deckel ausgebildeten ringförmigen Körper (8) eingespannt ist.
DE1913320752D 1913-02-16 1913-02-16 Regelungs- und Schaltvorrichtung fuer zur Lichterzeugung dienende Dynamomaschinen mit Sammlerbatterie Expired DE320752C (de)

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