DE3207491C2 - Automatische Durchlaufwiegemaschine - Google Patents

Automatische Durchlaufwiegemaschine

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DE3207491C2
DE3207491C2 DE3207491A DE3207491A DE3207491C2 DE 3207491 C2 DE3207491 C2 DE 3207491C2 DE 3207491 A DE3207491 A DE 3207491A DE 3207491 A DE3207491 A DE 3207491A DE 3207491 C2 DE3207491 C2 DE 3207491C2
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Shoji Akashi Hyogo Yamanom
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Abstract

Es wird eine Förderband-Durchlaufwiegemaschine beschrieben, mit der Gegenstände, die der Reihe nach zugeführt werden, nacheinander gewogen werden können. Die Wiegemaschine enthält mehrere Paare endloser Ketten und entsprechende Wiegeeinheiten, die mit jeweils einem Paar von Ketten so gekoppelt sind, daß die nacheinander zu wiegenden Gegenstände alternierend von verschiedenen Ketten getragen und gefördert sowie von den entsprechenden Wiegeeinheiten gewogen werden, ohne daß die Wägung durch benachbarte Gegenstände gestört wird. Hierdurch läßt sich der Abstand zwischen den zu wiegenden Gegenständen verringern sowie die Anzahl der pro Zeiteinheit gewogenen Gegenstände und die Effizienz der Maschine erhöhen.

Description

tionsstraßen für die Verpackung von Lebensmitteln in Dosen, Flaschen, Kochbehältern od. dgl. eignet
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der Durchlaufwiegemaschine gemäß der Erfindung;
F i g. 2 eine teilweise vereinfachte Draufsicht auf die Wiegemaschine gemäß F i g. 1;
F i g. 3 eine vergi ößerte Schnittansicht in einer Ebene IH-IlI der Fig. 1;
Fig.4 eine schematische Draufsicht der Maschine gemäß F i g. 1, auf die bei der Erläuterung der Arbeitsweise dieser Maschine Bezug genommen wird;
F i g. 5 eine schematische Draufsicht einer Abwandlung der Ausführungsform gemäß F i g. 1;
F i g. 6 eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Durchlaufwiegemaschine;
Fig.7 eine schematische Draufsicht der 'i/iegemaschine gemäß F i g. 6;
F i g. 8 eine perspektivische Teilansicht einer Fördervorrichtung für die Maschine gemäß F i g. 1 und
F i g. 9 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Teiles einer Kette der Maschine gemäß F i g. 5.
In den Zeichnungen sind entsprechende Komponenten mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet
Die in den F i g. 1 bis 4 und 8 dargestellte erste Ausführungsform der vorliegenden Durchlaufwiegemaschine enthält drei Fördervorrichtungen 1, 2 und 3. Die Fördervorrichtung 1 enthält ein Paar von endlosen Ketten la und 16, die parallel gespannt und in einem bestimmten Intervall in ihrer Längsrichtung mit Gruppen von tragenden Vorsprüngen 4 versehen sind. Jede Gruppe von Vorsprüngen enthält mehrere Vorsprünge 4 (z. B. vier, wie es in F i g. 8 dargestellt ist), die sich von den jeweiligen Kettengliedern nach oben erstrecken, wie aus F i g. J und 8 ersichtlich ist Die tragenden Vorspränge 4 der beiden Ketten la und 16 fluchten in Querrichtung und an den fluchtenden Vorsprünger. sind längliche stab- oder streifenförmige Bauteile 5 angebracht die die beiden Ketten überbrücken. Wie aus den F i g. 4 und 8 ersichtlich ist enthalten die Fördervorrichtungen 2 und 3 in entsprechender Weise jeweils ein Paar endloser Ketten 2a, 26 bzw. 3a, 3b mit Gruppen von tragenden Vorsprüngen 6 und 7 sowie an diesen angebrachte stab- oder streifenförmige Bauteile 8 bzw. 9. Die Ketten laufen alle über Kettenführungen 11 und 12, die an einem Tisch 10 angebracht sind (dessen Beine zur Vereinfachung der Zeichnung nicht dargestellt sind), und über sechs Sprossenräder 14, welche auf einer Welle 13 sitzen, die drehbar unter dem Rahmen oder Tisch 10 gelagert ist.
Wie F i g. 2 zeigt, sind zur parallelen Führung der Ketten la, 16,2a, 26,3a und 36 parallele Führungsnuten 15, 16, 17, 18 und 19 in der Kettenführung U und parallel Führungsnuten 21, 22, 23, 24, 25 und 26 in der Kettenführung 12 gebildet. Am Tisch 10 ist ein Antriebsmotor 27 mit einem Sprossenrad 28 angebracht, das über einen Ketten- oder Zahnriemen 30 mit einem auf der Welle 13 befestigten Sprossenrad 29 verbunden ist, um die endlosen Ketten mit vorgegebener Geschwindigkeit und in einer vorgegebenen, durch einen Pfeil in F i g. 1 bezeichneten Richtung anzutreiben.
Wie aus F i g. 4 ersiehtlic ή ist, bilden die Gruppen von eine Art von Brückengliedern bildenden leistenförmigen Bauteile 5, 8 und 9 Abschnitte ic, 2c bzw. 3c der Förderer 1,2 und 3 zum Tragen und Fördern von Gegenständen; diese Abschnitte sind hintereinander und längs der Förderrichtung der Förderer ineinander verschachtelt angeordnet Man beachte jedoch, daß die sich abwechselnden Abschnitte ic; 2c und 3c sich völlig unabhängig voneinander in Vertikalrichtung bewegen können und mit der gleichen Geschwindigkeit längs des gleichen Förderweges laufen. Der Tisch 10 trägt außerdem drei Wiegeeinheiten 31,32 und 33, die den Förderern 1,2 bzw. 3 zugeordnet sind.
Die Wiegeeinheit 31 besteht aus einem Paar von Waagschalen 34, einem Wiegerahmen 35, der mit beiden Waagschalen verbunden ist einer mit dem Wiegerahmen 35 verbundenen Lastzellenanordnung 36 sowie einer Stütze 37, die mit der Lastzellenanordnung 36 und dem Tisch 10 verbunden ist Die Waagschalen 34 sind gerade, längliche Gebilde, die in ihrer Oberseite mit Führungsnuten 38 und 39 versehen und zwischen den Kettenführungen 11 und 12 sowie ir-i wesentlichen in der gleichen Ebene wie diese se angeordnet sind, daß die Führungsnuten 38 und 39 mit den Führungsnuten 15 und 16 sowie 21 und 22 in den Kettenführungen 11 bzw. 12 fluchten, ohne daß diese berührt werden. Die Kette la des Förderrads 1 läuft also in den Führungsnuten 21, 38 und 15, während die Kette 16 in den Führungsnuten 22,39 und 16 läuft Wenn ein Gegenstand auf den zum Tragen eines Gegenstandes vorgesehenen Abschnitt Icdes Förderers 1 gelegt wird, überträgt sbh sein Gewicht auf die Lastzellenstruktur 36, wenn der Abschnitt Ic über die Waagschalen 34 läuft
Die Wiegeeinheiten 32 und 33 sind ähnlich ausgebildet wie die Einheit 31. Die Wiegeeinheit 32 enthält also Waagschalen 40, einen Wiegerahmen 41, eine Lastzellenanordnung 42 und eine Halterung oder Stütze 43. Die Waagschalen 40 haben Führungsnuten 44 und 45, die zwischen den Führungsnuten 17 und 18 bzw. 23 und 24 der Kettenführungen 11 bzw. 12 angeordnet sin<j. Die Wiegeeinheit 33 enthält Waagschalen 46, einen Wiegerahmen 47, eine Lastzellenanordnung 48 und eine Stütze
49. i>ie Waagschalen 46 haben Führungsnuten 50 und 51, die zwischen den Führungsnuten 19, 20 bzw. 25, 26 angeordnet sind.
Die Länge der Waagschalen 34, 40, 46 ist jeweils gleich und in Fig.4 mit L bezeichnet. Das Gewicht eines zu wiegenden Gegenstandes kann durch die entsprechende Wiegeeinheit ermittelt werden, wenn sich der entsprechende Abschnitt, der den Gegenstand trägt, vollständig auf den Waagschalen befindet Die Länge L wird also entsprechend der gewünschten Förderbandgeschwindigkeit oder Wiegefrequenz in einem Meßbereich gewählt. Die »Teilung« der die Gegenstände tragende". Abschnitte der verschiedenen Förderbänder (d. h. die Länge der Abschnitte zuzüglich des Zwischenraumes zwischen Eivei Abschnitten) wird glexh L gemacht und die »resultierende Teilung Pn der Fördererkombination ist L'N, wobei N die Anzahl der verschiedenen Förderer ist, bei dem beschriebenen Beispiel also 3. Die Länge oder Größe jedes zum Tragen eines Gegenstandes dienenden Abschnittes ist in Transportrichtung also geringfügig kleiner als die resultierende Teilung P. Jedes Paar von Waagschalen kann also immer einen einzelnen Tragabschnitt sowie einen hierauf befindlichen Gegenstand tragen und das Gewicht dieses
es Gegenstandes kann durch die zugehörige Wiegeeinheit bestimmt werden. Die Positionen der Waagschalen 34, 40 und 46 sind bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel gegeneinander in der Laufrichtung der Förderer
5
um eine Strecke entsprechend der resultierenden Tei- tenführung entsprechend den Kettenführungen 11 und lung /»versetzt, und die Anordnung, Montage und War- 12 vorgesehen ist und daß die führungsartigen Waagtungder Lastzellenanordnungen zu erleichtern. schalen 34, 40 und 46 die ganze Länge der Maschine ι
Jm Betrieb werden die zu wiegenden Gegenstände, einnehmen. Wie sich aus den F i g. 4,5 und 7 ohne weitebei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 4 am rechten 5 res entnehmen läßt, kann die Länge der Maschine hier Ende der Förderer, einzeln nacheinander genau auf die im wesentlichen gleich der Abmessung »L« gemacht aufeinanderfolgenden Tragabschnitte 3c, 2c und lege- werden und ist daher beträchtlich kleiner als bei der legt wie in Fi g. 4 durch strichpunktierte Kreise darge- ersten Ausführungsform. Bei der Ausführungsform gestellt ist Zur automatischen Durchführung dieser Be- maß F i g. 7 fehlen die überbrückenden Bauteile 4,8 und schickungsoperation ist vorzugsweise eine mii der Be- 10 9 (Fig.8), sie können jedoch, falls erwünscht, wie bei wegung der Förderer 1,2 und 3 synchronisierte Zufüh- dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen werden. \;] rungsvorrichtung für die zu wiegenden Gegenstände Die drei Förderer können alternativ auch durch einen :?' vorgesehen. Da diese Zuführungsvorrichtung in keinem gemeinsamen Motor angetrieben werden, wie bei dem ^ direkten Zusammenhang mit der vorliegenden Erfin- ersten AusführungsbeispieL $j'
dung steht wird auf eine Beschreibung verzichtet Der 15 Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen §, auf den Tragabschnitt Ic des Förderers 1 gelegte Ge- sind jeweils drei Sätze von Förderbändern und Wiegegenstand wird durch die Wiegeeinheit 31 unter Steue- einheiten vorgesehen, die Erfindung ist jedoch selbstrung durch ein vorgegebenes Kommandosignal gewo- verständlich nicht auf diese Anzahl beschränkt, die den gen, während dieser Trsgsbschnitt über die Waagscha- jeweiligen Bedingungen entsprechend gewähii werden len 34 läuft Wenn der Tragabschnitt Ic nach Beendi- 20 kann. Anstelle der Förderketten können auch andere gung der Wägung beginnt, von den Waagschalen 34 endlose umlaufende Bauteile oder Elemente verwendet herunterzulaufen, beginnt der nächste Tragabschnitt Ic werden, wie Gummi- oder Texturierten, Zahnriemen des Förderers 1 auf die gleiche Waagschalen zu laufen. u. dgl, wenn sie genau synchron angetrieben werden Der zweite Tragabschnitt Ic befindet sich vollständig können. Anstelle von zwei endlosen Ketten oder EIcauf den Waagschalen 34, wenn der vorangegangene 25 menten pro Förderer können gewünschtenfalls auch Tragabschnitt lcdie Waagschalen 34 verlassen hat. Ent- drei oder mehr parallele Ketten oder Elemente pro Försprechendes gilt auch für die anderen Förderer 2 und 3; derer vorgesehen sein, die dann entsprechend verdie Gegenstände 60 auf den Tragabschnitten 2c und 3c scheitelt sind.
dieser Förderer werden also gewogen, wenn sie über die
Waagschalen 40 bzw. 46 laufen. 30 Hierzu 4 Blatt Zeichnungen Es ist ersichtlich, daß die Wiegeeffizienz, d. h. die An-
zahl der Gegenstände, die pro Zeiteinheit gewogen werden kann, bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel dreimal so groß ist, wie bei einer bekannten Wiegemaschine mit einem der Förderer 1,2 oder 3 und der züge- hörigen Wiegeeinheit. Obwohl bei der beschriebenen Ausführungsform der Durchlaufwiegemaschine drei Sätze von Förderern und Wiegeeinheiten verwendet werden, wird keine Verteilungsvorrichtung benötigt da der Transportweg der Gegenstände für alle drei Sätze « von Förderer-Wiegeeinheit-Kombinationen der gleiche ist
F i g. 5 zeigt eine Abwandlung der oben beschriebenen Ausführungsform, die sich besonders gut für Gegenstände eignet die eine längliche, schachtelartige «5 Form haben. Die Konstruktion dieser abgewandelten Ausführungsform stimmt mit der des Ausführungsbeispiels gemäß F i g. 1 bis 4 weitgehend überein mit der Ausnahme, daß die überbrückenden streifenförmigen Bauteile 5,8 und 9 fehlen und die Tragabschnitte Ic, 2c und 3c etwas abgeändert sind. Die Förderketten la, 16, 2a, 26, 3a und 36 haben auch bei dieser Ausführungsform tragende Vorsprünge 61,62 bzw. 63, wie bei dem ersten AusführungsbeispieL Diese Vorsprünge können eine ähnliche Form haben, wie die Vorsprünge 4,6 und 7 des oben erwähnten ersten Ausführungsbeispiels oder sie können so modifiziert sein, wie es die Vorsprünge 61 in F i g. 9 zeigen. Die zu wiegenden Gegenstände werden nacheinander direkt auf die tragenden Vorsprünge 61, 62 und 63 gelegt wie durch die schematisch angedeuteten Schachteln 65 in F i g. 5 dargestellt ist und in der gleichen Weise gewogen werden, wie bei dem ersten AusführungsbeispieL
Das in den F i g. 6 und 7 dargestellte weitere Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich von dem ersten AusfühningsbeispieTdarin, daß die Förderer 1,2 und 3 jeweils eigene Antriebsmotoren 27a, 276 und 27c haben, die synchron miteinander laufen, daß keine Ket-

Claims (3)

1 2 dann jeweils die nachgeschalteten Wägevorrichtungen Patentansprüche: eine Wägung der Erzeugnisse vornehmen, die auf den vorherigen Waagen von den Tragvorrichtungen getra-
1. Automatische Durchlaufwiegemaschice mit gen und keiner Wägung unterzogen wurden. Dies führt mehreren Wiegeeinheiten (31, 32, 33), die jeweils 5 jedoch zu ziemlich platzraubenden Konstruktionen,
einen Wiegetisch (34,40,46) enthalten. Ober den ein Aus der JA-PS 6 05 086 (Veröffentlichung Nr. Wägeband (1,2,3) läuft, welches mehrere, nebenein- 45-32 303) ist ferner eine kontinuierlich arbeitende Wieander angeordnete endlose Wägebandelemente (la, gemaschine bekannt, die einen Satz von erdlosen Ket- Ib; 2a, 2b; 3a, 3b) mit Teilen (ic; 2c, 3c) die die zu ten enthält, die in einer Ebene nebeneinander angeordwiegenden Gegenstände tragen, enthält, dadurch io net sind, so daß sie ein endloses Förderband bilden, die gekennzeichnet, daß die Wägebandelemente Ketten laufen auf einem Satz von Schienen, die mit einer (z. B. la, \b) des einer vorgegebenen Wiegeeinheit Wiegeeinheit gekoppelt sind, so daß das Gewicht der (31) zugeordneten Wägebandes (1) zwischen und ne- einzelnen Gegenstände, die durch das endlose Förderben den Wiegebandelementen (2a, 26; 3a, 3b) der band nacheinander über die Schienen geführt werden, anderen Wägebänder (2,3) angeordnet sind, 15 durch die Wiegeeinheit bestimmt wird, wenn die Gegendaß die Gegenstände tragenden Teile (1 c, 2c, 3c) der stände zusammen mit den Ketten über die Schienen der verschiedenen Wägebänder (1, 2,3) in deren Lauf- Wiegestation laufen.
richtung gegeneinander versetzt sind, und Man könnte daran denken, den Durchsatz einer auto-
daß die Wiegetische (34, 40, 46) um Strecken (P) manschen Durchlaufwiegemaschine der oben angege-
entsprecfcend den Abständen der die Gegenstände 20 benen Art durch Steigerung der Antriebsgeschwindig-
tragenden Teile (ic; 2c, 3c) in Laufrichtung der Wä- keit der Förderbänder oder -ketten zu erhöhen. Wegen
gebänder gegeneinander versetzt sind. der zunehmenden Verringerung der Meßgenauigkeit
2. Durchlaufwiegemaschine nach Anspruch 1, da- stößt man hier jedoch sehr rasch an eine obere Grenze, durch gekennzeichnet, daß die die zu wiegenden Ge- In der Praxis kann man im allgemeinen pro Minute nicht genstände tragenden Teile (5, 8, 9) brückenartige 25 mehr als etwa 60 bis 120 Gegenstände mit einem Ge-Bauteile sind, die quer zu den Förderbandelementen wicht von etwa 5f)0 g oder weniger mit ausreichender verlaufen und mit den Förderbandelementen des zu- Genauigkeit wiegen, bei geringeren Genauigkeitsanforgehörigen Wägebandes verbunden sind. derungen etwa 200 bis 300 Gegenstände pro Minute.
3. Durchlaufwiegemaschine nach Anspruch 1, bei Bei Produktionsstraßen für in Dosen oder Raschen verder die Wiegebandelemente aus Ketten bestehen, 30 packte Lebensmittel konnte jedoch in jüngerer Zeit der dadurch gekennzeichnet daß die zum Tragen der Ausstoß auf bis zu etwa 500 Stück pro Minute gesteigert Gegenstände dienenden Tsile (4, 61) durch Vor- werden. Auch Abfüll- und Verpackungsmaschinen arsprünge gebildet sind, die sich von den Gliedern der beiten mit einem Durchsatz dieser Größenordnung. Um Kette nach oben erstrecken. in einer so schnell laufenden Produktionsstraße eine ef-
35 fektive Gewichtskontrolle zu gewährleisten, mußte man
daher in jeder Straße mehrere Wiegemaschinen vorsehen, was zusätzliche Verteilungsvorrichtungen oder einen entsprechenden Platzaufwand erfordert
Die vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Durch die vorliegende Erfindung soll dementspre-
Durchlaufwiegemaschine gemäß dem Oberbegriff des 40 chend eine automatische Durcblaufmaschine der einAnspruchs 1. gangs genannten Art dahingehend weitergebildet wer-Eine automatische Durchlaufwiegemaschine dieser den, daß hohe Durchsätze bei gleichzeitig minimalem Art ist aus der DE-OS 27 52 193 bekannt Diese bekann- Platzbedarf erreicht werden können,
te Durchlaufwiegemaschine hat einen beweglichen Wä- Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 getisch, insbesondere in Form eines Wägebandes, auf 45 gekennzeichnete Durchlaufwiegemaschine gelöst Weiden das Wiegegut, insbesondere Serienerzeugnisse, terbildungen und vorteilhafte Ausgestaltung der erfindurch ein Förderband und einen Fingerförderer aufge- dungsgemäßen Durchlaufwiegemaschine sind Gegenbracht und von diesem dann zu einem Abförderer ab- stand der Unteransprüche.
transportiert werden. Der Wägetisch ist mit einer Wä· Dadurch, daß die Wägebandelemente der Wägebän-
gezelle verbunden. Die bekannte Durchlaufwiegema- 50 der der verschiedenen Wiegeeinheiten ineinander verschine enthält ferner eine Tragvorrichtung, insbesonde- schachtelt sind und die die Gegenstände tragenden Teile re ein parallel zum Wägeband verlaufendes Tragband, der Wiegebandelemente der verschiedenen Wiegeeindie Abschnitte aufweist, die einen Teil der Erzeugnisse heiten und in entsprechender Weise auch die Wiegetiabstützen bzw. tragen, während der Strom der Erzeug- sehe in Laufrichtung der Wägebänder gegeneinander nisse über den Wägetisch läuft Der Zweck dieser Maß- 55 versetzt sind, ist der Platzbedarf minimal während nähme besteht darin, einen Teil der Erzeugnisse durch gleichzeitig durch die Mehrzahl von Wiegeeinheiten die Tragvorrichtung über das Wägeband zu führen, oh- Wägungen in schneller Folge längs eines einzigen Förne diese selbst zu belasten, so daß also nur einige der derweges durchgeführt werden können. Wenn die zu Erzeugnisse, beispielsweise jedes zweite, dritte oder wiegenden Gegenstände einer nach dem anderen so vierte, den Wägetisch belastet und einen Wägevorgang 60 zugeführt werden, daß sie genau auf die aufeinanderfol· auslöst, was Vorteile z. B. für eine Regelung eines Her- genden Abschnitte zum Tragen der Gegenstände gelanstellungsautomaten hat. Wenn eine lückenlose Wägung gen, werden die Gewichte der Gegenstände durch die sämtlicher über die betreffende Förderstrecke laufen- mit dem betreffenden Wägeband gekoppelte Wiegeeinden Erzeugnisse gewünscht wird obwohl aufgrund der heit exakt gemessen, ohne daß der Wiegevorgang durch für die Wägung notwendigen Zeit auf einer Wägevor- 65 die benachbarten Gegenstände gestört wird. Es lassen richtung nicht jedes einzelne Erzeugnis gewogen wer- sich also ohne weiteres Durchsätze von z. B. 400 bis 600 den kann, sollen mehrere Wägevorrichtungen der er- Stück pro Minute erreichen, so daß die vorliegende wähnten Art hintereinander geschaltet werden, wobei Durchlaufwiegemaschine sich besonders für Produk-
DE3207491A 1981-03-03 1982-03-02 Automatische Durchlaufwiegemaschine Expired DE3207491C2 (de)

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