DE3207253A1 - Spielbaukasten - Google Patents
SpielbaukastenInfo
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Description
I I · I f · I I · # ι
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til » f t
Die Erfindung betrifft einen Spielbaukastein in Form eines
Klötzchenspieles aus einem mehrere Bausteine unterschiedlicher Art aufweisenden Bausteinsatz*
Spielbaukästen mit Klötzchenbausteinen zum Zusammenstecken werden oftmals von Kindern benutzt, um einfache Strukturen
oder Bauformen zusammenzusetzen. Die Bausteine dieser Klötzchenspiele sind in der Regel quaderförmige Balkenbausteine
unterschiedlicher Länge, die durch eine Art Noppen- oder auch Borstenverbindung zusammengesteckt werden können. Die Bausteine
können 2.B. auf eine Grundplatte aufgesteckt werden, die der Struktur Halt gibt.
Die Anzahl der mit diesen Bausteinen aufzubauenden Strukturen
ist begrenzt; außerdem entspricht das Aussehen der fertigen Struktur oft nur entfernt dem Vorbild und kann daher das
ästhetische Empfinden des spielenden Kindes nur unvollkommen befriedigen. Dies liegtu.a. an folgendem:
Die bekannten Bausteine können oft nur in einer einzigen bevorzugten Art, z.B. aufeinander gesteckt werden,
so daß direkte Steckverbindungen zwischen zwei Bausteinen senkrecht dazu überhaupt nicht möglich sind, sondern nur
durch Zwischenschalten eines weiteren Bausteines konstruiert werden können, was dem naturgetreuen Aussehen nicht entspricht.
Des weiteren können z.B. bogenförmige Strukturen, wie Eingangstore,
nur durch treppenartiCje rechtwinklige Konstruktionen
angenähert werden.
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30
Winkelverbindungen, die nicht rechtwinklig sind, können in der Regel gar nicht ausgeführt werden. So können mit einem normalen
Bausteinsatz z.B. keine Schrägflächen, wie Häuserdächer oder ähnliches aufgesteckt werden.
I 4 ·
-5-
Für derartige Klötzchenspiele sind zwar eine Vielzahl von
Sonderbausteinen erhältlich, mit denen z.B. andere als rechtwinklige
Verbindungen möglich sind? jedoch sind diese Sonderbausteine
in der Regel nur im Rahmen eines Bausatzes für ein ganz bestimmtes, noch Plan zu steckendes Baumodell, z.B. ein
Haus, erhältlich und für den Aufbau anderer Baumodelle oder Strukturen nicht vorgesehen bzw. oftmals gar nicht zu verwenden.
Die Verwendung dieser Sonderbausteine erschqft sich damit in
dem Aufbau des vorgesehenen Baumodelles streng nach dem vorgegebenen
Plan, ohne daß eigene Phantasie des spielenden Kindes erforderlich ist oder diese gar angeregt wird.
Geht zudem einer dieser Sonderbausteine verloren, so wird der ganze Bausatz bzw. Baukasten entwertet.
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Im Endeffekt wird das Kind wieder auf die quaderförmigen NormalbHUsteine
zurückgreifen und damit eigene Phantasiekonstruktionen stecken. Wegen der oben erwähnten beschränkten Konstruktionsmöglichkeiten und der unbefriedigenden Ästhetik der aufgebauten
Modelle wird das Interesse an der Beschäftigung mit den »Bausteinen
nach gewisser Zeit erlahmen.
Ähnliches trifft auch für andere Klötzchenbaukästen zu.
Mit solchen KlötzchenLausteinen spielen im übrigen auch Erwachsene
in ihrer Freizeit, wenn auch oft aus anderem Anlaß als Kinder. Sie wollen z.B. ein bestimmtes Phantasiemuster
aufbauen, mögliche Kombinationen der Bausteinverbindungen ausprobieren oder eine Struktur in Art eines Puzzles aufbauen.
Der Anlaß zum Spielen für Erwachsene mit den Bausteinen ist daher mehr vom Intellekt bestimmt als bei Kindern. Gleichzeitig
wollen Erwachsene ästhetisch befriedigt werden, d.h. sie wollen als Ergebnis eine harmonische, ästhetisch ansprechende
Struktur erzielen. Der Anreiz zum Spielen wird selbstverständlich
dann gestärkt, wenn solche Strukturen nur mit einer geringen Anzahl von Bausteinarten erreicht werden können, ohne
daß eine Vielzahl von Sonderbausteinen notwendig ist. Dieser intellektuelle Anreiz mit den angedeuteten Möglichkeiten ist
bei bekannten Klötzchenbaukästen nicht gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spielbaukasten aus nur wenigen unterschiedlichen Klötzchenbausteinarten
anzugeben, mit denen eine Vielfalt von Modellstrukturen
aufgebaut bzw. gesteckt werden kann; das gesteckte Modell soll einmal dem natürlichen Vorbild weitgehend nachgebildet
werden können, zum anderen soll mit den Bausteinen eine ästhetische Formgestaltung des Modelles möglich sein. Diese
Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des ersten Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein solcher Spielbaukasten weist zumindest drei ebene, als
Grundbausteine dienende Bausteinarten gleicher Dicke d auf, und zwar einen ebenen Plattenbaustein in Quaderform mit der
Höhe h , der Breite b und der Dicke d, einen im Querschnitt quadratischen länglichen Balken- bzw. Verbindungsbaustein
der Länge h und mit Quadratseiten entsprechend dem Wert b und einen Trapezbaustein mit der Dicke d, der Basisbreite nahzu b,
der Kopfbreite nahezu b scwie mit geneigten Längsseiten der Länge nahzu h. Die Werte für b, d, und h stehen im Verhältnis zu 1:3:4. Ansprechende
Ausmaße für die Bausteine ergeben sich, wenn d=1cm, b=3cm und h=4cm gewählt werden.
Die einzelnen Bausteine können untereinander an ihren Seitenflächen
und auch Ober- und Unterseiten durch Zapfen-Loch-Verbindungen verbunden werden. Die Verbindungsstellen sind
hierbei in einem rechtwinkligen Rastermuster angeordnet, so
daß sich vielfältige Verbindungsmöglichkeiten ergeben. Das
Rastermaß des Rastenausters wird zu d/2 gewählt. Selbstverständlich brauchen.nicht sämtliche Flächen der Bausteine mit "' einem durchgehenden Rastermuster versehen werden; es genügt
vielmehr lediglich eine Auswahl aus diesem Rastermuster. § So sind z.B. für die Trapezbausteine auf deren Vorder- und I Hinterseiten keine Verbindungsiaöglichkeiten vorgesehen, f sondern nur an den Seitenflächen sowie der Basis- und Kopf- I fläche, da sich herausgestellt hat, daß aufgrund von Struk- J türen nur diese Verbindungen notwendig sind. Die Platten- | bausteine weisen hingegen an allen ihren Flächen Verbin- I dungsmöglichkeiten auf; bei den Balkenbausteinen sind Ver- f
Rastermaß des Rastenausters wird zu d/2 gewählt. Selbstverständlich brauchen.nicht sämtliche Flächen der Bausteine mit "' einem durchgehenden Rastermuster versehen werden; es genügt
vielmehr lediglich eine Auswahl aus diesem Rastermuster. § So sind z.B. für die Trapezbausteine auf deren Vorder- und I Hinterseiten keine Verbindungsiaöglichkeiten vorgesehen, f sondern nur an den Seitenflächen sowie der Basis- und Kopf- I fläche, da sich herausgestellt hat, daß aufgrund von Struk- J türen nur diese Verbindungen notwendig sind. Die Platten- | bausteine weisen hingegen an allen ihren Flächen Verbin- I dungsmöglichkeiten auf; bei den Balkenbausteinen sind Ver- f
bindung si&o^iichkeiten an den iäiV'iichen V0.cci.e2r— und Seiten— 1
ψ flächen vorgesehen, während die quadratischen Kopfflächen r
nicht unbedingt eine Verbindungsmöglichkeit aufweisen müssen. \
Hiermit ergeben sich vielfältige Verbindungsmöglichkeiten; :
insbesondere sind auch direkt rechtwinklige Verbindungen an §
I einem einzigen Baustein mit anderen Bausteinen möglich. »
Die erwähnten drei Grundbausteine können noch um einen „ \
weiteren Plattenbaustein gleicher Höhe und gleicher Dicke, |
jedoch mit halber Breite und um einen gleichfalls quadra- f tischen Balkenbaustein mit halbierter Länge bzw. Höhe er- ί
weitert werden.
Bei dem Spieibaukasten gemäß der Erfindung sind die Balken—
bausteine vorzugsweise als Verbindungsbausteine aufgebaut.
Sie tragen zumindest an einer Längsseite in einem bestimmten
Abstand voneinander symmetrisch zur Mitte zwei Vertmdungs-
bausteine vorzugsweise als Verbindungsbausteine aufgebaut.
Sie tragen zumindest an einer Längsseite in einem bestimmten
Abstand voneinander symmetrisch zur Mitte zwei Vertmdungs-
zapfen , die zum Zusammenbau in Löcher anderer Balkenbausteine bzw. der Plattenbausteine und Trapezbausteine eingesteckt
werden können. Die übrigen Bausteine weisen daher
lediglich Löcher auf, welche in dem oben erwähnten, auf den 1
lediglich Löcher auf, welche in dem oben erwähnten, auf den 1
Zapfenabstand abgestimmten Rastermuster angeordnet sind. Der Zapfenabstand entspricht vorzugsweise der halben Höhe der
Balkenbausteine.
Obwohl der Bausteinsatz gemäß der Erfindung nur drei unterschiedliche
Bausteinarten aufweist/ ist es möglich, hiermit eine Vielzahl von Strukturen aufzubauen, die nicht nur den natürlichen
Vorbildern weitgehend ähneln, sondern auch in ihrem Aufbau eine harmonische, ästhetisch befriedigende Formgestaltung
zeigen. So können mit diesen Baustei.nen z.B. durch Aneinanderreihen von Trapezbausteinen und verbindenden
Balkenbausteinen bogenförmige Strukturen oder durch Ansetzen von Bausteinen an beKits vorhandene Strukturen Winkelverbindungen
hergestellt werden. Dies war mit bekannten Spielbaukästen bisher nicht möglich.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung gehen aus
den Unteransprüchen in Verbindung mit der nachfolgenden Beschreibung hervor, in der die Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert ist, In der Zeichnung stellen dar:
Figuren
1a bis c
1a bis c
jeweils perspektivische Ansichten eines Plattenbausteines , eines Balken- bzw. Verbindungsbausteines
und eines Trapezbausteines für einen Spielbaukasten gemäß der Erfindung;
Figuren
IrI hie -F
Figur 2
isehe Ansichten eines weiteren
Piafetenbausteines bzw. zweier weiterer Balkenbausteine;
ein mit den Bausteinen gemäß Figur 1 gestecktes Modell eines Hauses;
-S-
Figur 3 eine Phantasiestruktur aus Bausteinen gemäß der Erfindung;
Figur 4 einer not: Balken- und Trapezbausteinen gesteckten
Kreisring.
In Figur T sind drei Bausteinarten für einen Spielbaukasten aus Klötzchenbausteinen dargestellt, und zwar in Figur 1a
ein Plattenbaustein 1 mit der Dicke d , der Höhe h und der
Breite b, in Figur 1b ein Balkenbaustein 2 , der als Verbindungsbaustein-^dient
und die Breite und Dicke d sowie die Länge h aufweist, und in Figur 1c ein Trapezbaustein der
gleichen Dicke d, der Kopfbreite von praktisch d und der Basisbreite von praktisch b; die Länge der geneigten Seite entspricht praktisch dem Maß h.
Das Verhältnis d:b:h entspricht &em Verhältnis 1:3:4. Die Dicke d
der Bausteine beträgt etwa 1cm, so daß b etwa 3cm und h etwa
4cm betragen. Die Bausteine sind vorzugsweise aus Holz gefertigt.
Der in Figur 1b gezeigte Balkenbaustein 2 dient als Varbindungsbaustein
und weist an zwei gegenüberliegenden Längsseiten jeweils zwei Verbindungszapfen 4 auf. Diese Verbindungszapfen
haben einen Durchmesser von etwa 3 bis 4 mm und stehen um etwa den gleichen Betrag aus der Seitenfläche des Bausteines heraus.
Die Mittelpunkte der beiden Verbindungszapfen liegen auf der Längsmittellinie der Längsseite symmetrisch zu deren Mitte und haben
voneinander einen Abstand von 2cm; bis zur Ober- bzw. Unterkante des Bausteines bleiben somit etwa jeweils 1cm. In der
•~!cichsn ^scinetirisciisn Anordnung w°isii (3θ?γ B-5!V<?ni??'11sfp'iri auf
den verbleibenden Seiten jeweils zwei Löcher 5 auf. Diese Löcher haben etwa den gleichen Durchmesser wie die Zapfen
und erstrecken sich um etwa den gleichen Betrag in die Tiefe des Bausteines.
-10-
Die Plattenbausteine gemäß Figur 1a weisen auf allen ihren
Seiten jeweils paarweise den Verbindungszapfen 4 des Balkenbausteines zugeordnete Löcher 5 auf. Auf der Vorderfläche
des Plattenbaustefcs sind dies zwölf Löcher 5, deren Mittelpunkte in drei Reihen parallel zur längeren Kante der Höhe h
des Plattenbau~teir*i angeordnet sind. Die beiden äußeren
Reihen verlaufe-.t jeweils in einem Abstand von etwa 0,5 cm von
den Seitenkci..· en; die Mittelpunkte der jeweils fünf Löcher
liegen, von der Unterkante des Plattenbausteins aus gerechnet, bei Werten von jeweils etwa 0,5cm, 1cm, 2cm, 3cm und 3,5cm.
Die weitere, in der Längsmittellinie der Vorderfläche verlaufende lochreihe weist lediglich zwei Löcher auf einer
Höhe von 1cm bzw. 3cm auf. Die geschilderte Lochanordnung kann als Auswahl aus einem Rastermuster über die gesamte
Vorderfläche mit einem Rastermuster R von 0,5cm angesehen werden. Das Lochmuster auf der Rückfläche des Plattenbausteines
kann ebenso wie auf der Vorderseite ausgeführt werden. Da die auf der Längs- und der Quermittellinie vorhandenen
Löcher beim Zusammenstecken von Modellen nicht so häufig benötigt werden, brauchen diese Löcher auf der Rückfläche
nicht vorgesehen zu werden.
Auf den verbleibenden vier sdmalen Seitenflächen des Plattenbausteines
sind jeweils zwei Löcher im Abstand der Verbindungszapfen 4 vorgesehen, deren Mittelpunkte, jeweils auf der Längsmittellinie
symmetrisch zu deren Mitte liegen= Wird der Balkenbarstein
z.B. in die in Figur 1a rechte Seitenfläche eingesteckt, so schließt sich dieser Balkenbaustein bündig an
den vorhandenen Piattenbausfcein an. Wird tiei BalkenLausLein.
in die Löcher der in Figur 1a oberen Schmalseite des Plattenbausteines eingesteckt, so ragt der sich ansonsten bündig an
den Plattenbaustein anschließende Balkenbaustein jeweils mit einem halben Zentimeter über die rechte bzw. linke obere Kante
-11-des Plattenbausteines hinaus.
Der in Figur 1c gezeigte Trapezbaustein weist lediglich auf
seinen Schmalseiten , d.h. in der Basisfläche/ der Kopffläche
und den beiden Seitenflächen Löcher 5 auf. In den geneigten
Seitenflächen sind die Löcher 5 so gesetzt, daß der eingesteckte Balkenbaustein mit seiner die Verbindungszapfen 4
tragenden Seitenfläche direkt auf der Seitenfläche des
Trapezbausteines aufliegt. Die in Figur 1c "untere" Basis-
seinen Schmalseiten , d.h. in der Basisfläche/ der Kopffläche
und den beiden Seitenflächen Löcher 5 auf. In den geneigten
Seitenflächen sind die Löcher 5 so gesetzt, daß der eingesteckte Balkenbaustein mit seiner die Verbindungszapfen 4
tragenden Seitenfläche direkt auf der Seitenfläche des
Trapezbausteines aufliegt. Die in Figur 1c "untere" Basis-
fläche mit einer Breite b von etwa 3cm weist zwei Löcher in
j. der gleichen geometrischen Anordnung wie die obere Schmalseite η
des Plattenbausteines 1 auf. Die Kopffläche des Trapezbau - f
Steines weist lediglich ein mittiges Loch 5 auf. %
Mit diesen drei Grundbausteinen können eine Vielzahl von ·
interessanten Modellen und Mustern gssteckt werden.
Der beschriebene Bausteinsatz-kann-noch um die in den Figuren <
1d bis 1f gezeigten Bausteine erweitert werden. In Figur 1d
ist ein Plattenbaustein 1" gezeigt, der einem in der Breite :&
geteilten Plattenbaustein 1 entspricht und somit die Breite b/2 |
aufweist. Die Höhe h und die Dicke d sind unverändert. Die |
in diesem Falle sieben Löcher 5 auf der Vorderfläche ver- |
laufen in zwei Reihen , wobei die Mittelpunkte von fünf
Löchern wie bei den Plattenbaustein 1 auf einer Reihe |
f parallel ^ur Längskante in einem Abstand von etwa 0,5 cm |
angeordnet sind. Aus ähnlichen Gründen wie oben erwähnt,
ist es möglich, das mittlere Loch in dieser Reihe lediglich
auf der Vorderfläche des Plattenbausteines 1' vorzusehen.
Die beiden restlichen Löcher 5 sind so angeordnet, daß ein
Balkenbaustein 2 mit seinen Verbindungszapfen so auf die
Vorderfläche des halben Plattenbausteines 1' gesteckt werden
kann, daß er bündig mit der linken Kante und den Ober- und ; Unterkanten des Plattenbausteines 1' abschließt. Die längeren
ist es möglich, das mittlere Loch in dieser Reihe lediglich
auf der Vorderfläche des Plattenbausteines 1' vorzusehen.
Die beiden restlichen Löcher 5 sind so angeordnet, daß ein
Balkenbaustein 2 mit seinen Verbindungszapfen so auf die
Vorderfläche des halben Plattenbausteines 1' gesteckt werden
kann, daß er bündig mit der linken Kante und den Ober- und ; Unterkanten des Plattenbausteines 1' abschließt. Die längeren
-12-
Seitenflächen des halben Plattenbausteines 1· weisen jeweils
zwei Löcher 5 in der gleichen geometrischen Anordnung wie auf den Seitenflächen des Plattenbausteines 1 auf. Auf den
in Figur 1b oberen und unteren Schmalseiten ist lediglich ein Loch vorgesehen/ welches einen Abstand von etwa 0,5 cm
von der rechten Kante des Bausteines 1' aufieist.
In Figur 1d ist eine Variante 2' des Balkenbausteines 2 dargestellt.
Dieser Balkenbaustein 21 unterscheidet sich von
dem in Figur 1b gezeigten lediglich dadurch, daß er nur auf einer Seitenfläche Verbindungszapfen 4 trägt, während auf
der gegenüberliegenden Seitenfläche anstelle von Verbindungszapfen
4 weitere zwei Löcher vorgesehen sind. Derartige Balkenbausteine 2* werden oftmals als Abschlußbausteine verwendet„
In Figur 1f ist ein weiterer Balkenbaustein 2" gezeigt, der
einem in der Länge geteilten Balkenbaustein 2' gemäß Figur 1d
auch in der Anordnung der Verbindungszapfen 4 und Löcher 5 entspricht.
In Figur 2 ist ein mit den beschriebenen Bausteinen aufgebautes Hausmodell dargestellt. Wie aus der Figur ersichtlich,
können z.B. die Dachschrägen durch Einsetzen von Trapezbausteinen sehr naturgetreu dargestellt werden. Das
Dach des Hausmodelles ist aus einem Verbund von Plattenbausteinen und Balkenbausteinen hergestellt. Die Balkenbausteine
2* dienen als vordere Äbschlußbausteine an dem Dach,
während die Balkenbausteine 2 jeweils als Verbindungsbausteine zwischen zwei benachbarten Plattenbausteinen 1 dienen.
Die halben Balkenbausteine 2" werden als Fassadenverzierung verwendet und können z.B. "Blumenkästen" darstellen.
■ ■ · .
I · I ι ,
» I · I > .i.i·
In Figur 3 ist eine Phantasiestruktur dargestellt, die aus einem TVrm 6 und einer abgewinkelten Herzstruktur 7 aufgebaut
ist. Del* Arm 6 ist hierbei aus Plattenbausteinen 1 und
Balkenbausteinen 2 zusammengesetzt/ die abgewinkelte Herzstruktur
abwechselnd aus lapezbausteinen 3 und Verbindungsbausteinen 2 sowie an der Knickstelle aus Verbindungssteinen 2*
Die Übergangsstruktur zwischen Arm und Herzstruktur ist aus halben Plattenbausteinen 1' und Verbindungssteinen 2 aufgebaut.
Bei dieser Phantasiestruktur zeigt sich deutlich, daß auch rechtwinklige Verbindungen an einem einzigen Baustein
möglich sind, ohne daß die Gesamtstruktur in der Harmonik oder Ästhetik verliert.
In Figur 4 ist das Modell eines Kreisringes gezeigt, der abwechselnd aus Trapezbausteinen 3 und Verbindungsbausteinen
aufgebaut ist. Diese Kreisringform entspricht sehr gut dem
natürlichen Vorbild. Entsprechend dieses Beispieles können
I
j auf diese Weise etwa Torbögen oder andere bogenförmige Strukturen in ästhetisch zufriedenstellender Weise aufgebaut werden.
j auf diese Weise etwa Torbögen oder andere bogenförmige Strukturen in ästhetisch zufriedenstellender Weise aufgebaut werden.
Claims (12)
- «tar ·ι· *f» t•: ·: " OS-L PATENTANWÄLTE DfLKAt)OR &DR.KLÜNKERK 13 26 6Lutz Kröher
Abbachstraße 24
8000 München 50SpielbaukastenPatentanspr dchei) Spielbaukasten in Form eines Klötzchenspieles aus einem mehrere Bausteine unterschiedlicher Art aufweisenden Bausteinsatz, dadurch gekennzeichnet ,- daß der Bausteinsatz drei Arten von gleich dicken ebenen Bausteinen aufweist, nämlich einen Plattenbaustein (1) in Quaderform mit der Höhe (h), der Breite (b) und der Dicke (d), einen länglichen, im Querschnitt quadratischen Balkenbaustein (2, 2') der Höhe bzw. Länge (h) und der Dicke (d), sowie einen Plattenbaustein in Trapezform (Trapezbaustein 3} der Dicke (d), der Kopfbreite nahezu (d), der Basisbreite nahezu (b) und der Länge einer geneigten Seite von nahezu (h), wobei das Verhältnis von d:b:h gleich 1:3:4 ist.*■ · · a · » 1 fti I*· > · J3 - 2. Spielbaukasten nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ~ zeichnet, daß als weiterer Baustein ein Plafctenbaustein (V) mit dei Breite b/2 der Höhe h und der Dicke d vorgesehen ist.
- 3. Spielbaukasten ^aci- Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichne!., daß ein weiterer Balkenbaustein (2") mit halbierter ^ange bzw. Höhe h/2 vorgesehen ist.
- 4. Spielbaukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Bausteine (1, 2, 3) untereinander durch eine Zapfen-Loch-Verbindung (4, 5) verbindbar sind.
- 5. Spielbaukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Balkenbausteine (2, 21 ) als Verbindungsbausteine aufgebaut sind, die zumindest an einer Längsseite in einem bestimmten Abstand (Zapfenabstand 4R) voneinander symmetrisch zur Mitte zwei Verbindungszapfen (4) tragen, die in Löcher (5) anderer Balkenbausteine (2, 2') bzw. der übrigen Bausteine (1, 1', 3, 2") eingesteckt werden können, wobei die Locher in siiism Rastermuster iPit einem auf den Abstand der Vsr— bindungszapfen abgestimmten Rastermaß (R) angeordnet sind.
- 6. Spielbaukasten nach Anspruch 5, dadurch g e k e η η zeichnet , daß der Abstand zwischen den Verbindungszapfen (4) des Verbindungsbausteins (2) der halben Länge h/2 -dieses Bausteines entspricht.
- 7. Spielbaukasten xiach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet , daß die balkenförmigen Verbindungsbausteine (2) an zwei gegenüberliegenden Längsseiten Verbindungszapfen (4) und an den verbleibenden Längs*-s Seiten zwei in dem gleichen Abstand in die Verbindungs- | zapfen (4) symmetrisch zur Mitte angeordnete Löcher (5) | aufweisen. '
- 8. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch \ gekennzeichnet , daß die "Sapezbau steine (3) | an ihren schrägen Seitenflächen und an ihrer Basisfläche
jeweils zwei symmetrisch zur Mitte angeordnete Löcher (5)im Rasterabstand (4R) aufweisen, - 9. Spieibaukasten nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η - j zeichnet , daß der Trapezbaustein (3) auf seiner j Kopffläche ein mittig angeordnetes Loch (5) aufweist. I
- 10. Spielbaukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche
5 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die
Plattenbausteine (1, 1') auf ihren Front- und Hinia:-
flächen in einem auf den Zapfenabstand (4R) abgestimmten
Rastermuster angeordnete Löcher (5) aufweisen. - 11. Spielbaukasten nach Anspruch 10,dadurch g e k e η η - \ zeichnet , daß das Rastermaß (R) des Raster- f musters der halben Dicke (d/2) der Balken- bzw. Ver- \ bindungsbausteine (2, 2'7 2") entspricht. :
- 12. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 10 und 11, da- \ durch gekennzeichnet , daß die Platten- | bausteine (1) auf ihren Seitenflächen jeweils paarweise
zugeordnete , symmetrisch zur Mitte gelegene Löcher (5)in Zapfenabstand (4R) aufweisen.
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