DE320447C - - Google Patents

Info

Publication number
DE320447C
DE320447C DE1914320447D DE320447DD DE320447C DE 320447 C DE320447 C DE 320447C DE 1914320447 D DE1914320447 D DE 1914320447D DE 320447D D DE320447D D DE 320447DD DE 320447 C DE320447 C DE 320447C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
piston
cylinder
spring
balance beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1914320447D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE320447C publication Critical patent/DE320447C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Wage mit elektromagnetischer Vorrichtung, durch welche von einer entfernten Stelle aus eine Anzahl von Gewichten auf einen Wagebalken gesetzt oder von ihm abgehoben werden kann. Die Erfindung bezieht sich auf eine Wage von der Gattung, bei welcher durch eine elektromagnetische Vorrichtung eine Anzahl von Gewichten von einer entfernten Stelle aus auf den Balken der Wage gesetzt und von ihm abgehoben werden kann. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daB für jedes Gewicht ein Zylinder mit einer Feder vorgesehen ist, die das zugehörige Gewicht so lange vom Wagebalken abgehoben hält, bis durch Benutzung der elektromagnetischen Vorrichtung die Feder zusammengedrückt und dadurch das zugehörige Gewicht auf den Wagebalken niedergesetzt wird. Die Feder wird dadurch zusammengepreßt, daß man ein Treibmittel, beispielsweise Preßluft, auf den Kolben des zugehörigen Zylinders einwirken läßt. Die Treibmittelzufuhr wird durch einen Elektromagneten gesteuert, dessen Stromkreis durch einen selbsttätigen Schalter beim Senken jedes Gewichts geschlossen wird und eine Anzeigevorrichtung in Tätigkeit setzt.
  • Wenn die Wage als Kranwage verwendet werden soll, so wird das frei herabhängende Kabel für die elektrischen Leitungen durch eine Stufentrommel aufgenommen.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel die Anwendung der Erfindung bei einer Kranwage dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 ein Grundriß; Fig. 3 ein Querschnitt der Wage. Fig.4 zeigt die Ventilsteuerung der Treibmittelzylinder. Fig. 5 und 6 zeigen im Aufriß und Querschnitt die Anzeigetafel der Wage, Fig. 7 die Stromleitung, Fig. 8 und 9 die Stufentrommel, welche das freihängende Kabel aufnimmt.
  • Der Wagebalken i ist mit Schneiden :2 auf einen Ständer 3 aufgehängt, der seinerseits auf einer Platte 13 ruht. Mit dieser Platte ist durch Stehbolzen i i eine Platte io verbunden, welche in Bohrungen die Oberteile der Treibmittelzylinder 15 aufnimmt. Über dieser Platte liegt eine dritte Platte 12, auf der ein Elektromotor 38 angeordnet ist. Dieser treibt durch Zahnräder 39 eine Pumpe 37 für den Preßluftzylinder 4o.
  • Die Last greift durch die Stange 6 an einer Schneide 7 am Wagebalken i an. Das Eigengewicht des Balkens wird durch ein verstellbares Gegengewicht 4 mit Klemmschraube 5 ausgeglichen. Die Gewichte 8 sind als Reiter ausgebildet und ruhen mit Schneiden 9 in Ausschnitten des Balkens i. Über jedem Gewicht liegt ein Treibmittelzylinder 15 mit Federkolben 16, 17. Die Zylinder werden durch eingeschraubte Pfropfen 14 geschlossen und gleichzeitig in der Platte io gehalten. Quer durch jeden Kolben geht eine Stange 18, welche in der Zylinderwand befestigt ist und als Stütze für die Feder 17 dient. Der Kolben 16 hat Schlitze i9, mit welchen er über der Stange 18 gleiten kann. Jeder Kolben trägt unten einen Bolzen 2o, der beiderseits des Zylinders durch Schlitze hervorsteht (Fig. 3). Um den Bolzen 2o greift eine am Gewicht 8 befestigte Stange mit geschlitztem Auge 44. An Stelle dieser Ausbildung kann man auch die Gewichte mit einer Öse 47 versehen und die Kolbenstange hakenförmig ausbilden, wie in Fig. i links dargestellt. Dies empfiehlt sich namentlich bei den kleineren Gewichten, da für diese die Stange 43, 44 unverhältnismäßig schwer ausfallen würde.
  • Mit jedem Zylinder 15 ist durch eine Bohrung 21 eine Ventilkammer verbunden, in welcher ein Doppelsitzventil 23 arbeitet (Fig.3 und 4). Jede Ventilkammer wird durch einen oberen und unteren Pfropfen 22 verschlossen. Der obere Pfropfen hat eine Längsbohrung, welcher durch im Deckel 30 ausgesparte Kanäle 29 Preßluft durch das Rohr 41 und den Kanal 42 zugeführt wird. Der obere Pfropfen 22 trägt einen ringförmigen Ventilsitz 24, auf den eine Feder 26 das Ventil --3 zu setzen versucht. Nach unten läuft das Ventil in eine Stange 27 mit Magnetschuh 28 aus, welche im unteren Pfropfen geführt ist, ohne darin abzudichten. Unter jeder Ventilkammer liegt ein Elektromagnet 31. Die sämtlichen Elektromagnete sind auf an der Platte io ausgebildeten Leisten 32 befestigt.
  • Wenn durch einen der Kontaktstifte 54 (Fig. 5) des Schaltbretts der Stromkreis eines der Magnete 31 geschlossen wird, so zieht dieser seinen Schuh 28 an, das Ventil 23 gibt die Öffnung im Ring 24 frei, und Prellluft strömt alsdann durch den Kanal 29, den oberen Pfropfen 22 und die Bohrung 2 1 in den zugehörigen Zylinder 15. Die Preßluft drückt den Kolben 16 nach unten, wie in Fig. i rechts dargestellt, bis er mit dem oberen Ende seines Schlitzes i9 auf der Querstange 18 ruht. Die Folge davon ist, daß eines der Gewichte 8 auf den Wagebalken herabgelassen. wird. Im Wege jedes Bolzens 2o liegen Kontaktfedern 34, welche an den Leisten 32 durch-Träger 33 aus isolierendem Stoff befestigt sind. Die Federn tragen Kontakte 35, die mit Kontakten 36 zusammen arbeiten. Wenn der Kolben 16 an seiner unteren Hubgrenze angelangt ist, so schließt der Bolzen 2o die Kontakte, und die Folge davon ist, da$ eine auf dem Schaltbrett angeordnete Lampe 57 aufleuchtet: Die Lampen 57 liegen hinter einer Mattglasscheibe 58, auf welcher das zu jeder Lampe gehörige Gewicht angegeben ist, derart, daß die Zahl nur sichtbar wird, wenn die zugehörige Lampe aufleuchtet.
  • Gegenüber dem Ende des Wagebalkens i sind auf Isolierklötzen 53 - oben und unten Kontakte 52 angeordnet, welche mit Kontaktstiften 5o des Wagebalkens zusammen arbeiten. Wenn das aufgesetzte Gewicht nicht genügt, so schlägt der Wagebalken nach oben aus, das obere Kontaktpaar 50, 52 wird geschlossen und die obere von zwei auf dem Schaltbrett angeordneten Glühlampen 56 leuchtet auf. Es werden jetzt weitere Gewichte auf dem Wagebalken herabgelassen, bis der Wagebalken nach unten ausschlägt und die untere der beiden Lampen 56 durch das untere Kontaktpaar 5o, 52 eingeschaltet wird. Jetzt kann man durch Abheben einzelner Gewichte die Last so genau abwiegen, wie es der Gewichtssatz gestattet.
  • UM ein Gewicht abzuheben, drückt man den zugehörigen Kontaktstift 54 aus. Dadurch wird der betreffende Magnet 31 stromlos und gibt seinen Schuh 28 frei, worauf die Feder 26 das Ventil 23 auf seinen Sitz drückt und die Preßluftzufuhr vom Zylinder 15 abschneidet. Die im Zylinder zurückbleibende Preßlüft entweicht an der Ventilstange 27 vorüber durch den unteren Ventilsitz 25 und die Bohrung in 22.
  • Um zu verhindern, daß infolge der Veränderung des Kranhubes eire Teil der Leitungsdrähte frei herabhängt, wickelt man die freie Länge des Kabels 6o auf eine ziemlich große Trommel 59 (Fig. 8 und 9). Das Kabel 6o ist am Umfang der Trommel seitlich abgeführt und in seine Drähte 62 zerlegt, welche durch Abstandsstücke 66 voneinander getrennt werden. Sie laufen durch Bohrungen 67 in der Welle 68 zu einer Trommel 63, deren Durchmesser bedeutend kleiner als der der Trommel 59 ist. Auf dieser Trommel sind die Drähte 62 zu einem flachen Kabel 61 vereinigt, welches durch eine Rolle 65 mit Zuggewicht 64 gespannt wird. Das Kabel ruht hinter der Rolle 65 auf einer Stütze 69 und ist an dieser durch einen Klotz 7o befestigt, an welchem es wieder die übliche runde Form annehmen kann, und von dem aus das Kabel zu dem Schaltbrett mit den Kontaktstiften 54 führt.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der jeweils ablaufenden Länge des Kabels 6o eine weit geringere Länge des Kabels 61 entspricht. Wenn beispielsweise die Durchmesser der Tromme163 und 69 sich verhalten wie i zu 36, so wird für einen Kranhub von 22 m nur eine Länge von 6o,8 cm des Kabels 61 aufgewickelt, während das Gewicht 64 sich nur um die Hälfte dieses Betrages, 30,4 cm, zu heben hat. Auf diese Weise kann man durch geeignete Wahl des Übersetzungsverhältnisses die Hubhöhe des Spanngewichtes beliebig verringern.
  • Es empfiehlt sich, Einrichtungen, beispielsweise hydraulische, vorzusehen, welche, wenn die Last auf die Wage gesetzt wird, sie allmählich auf die verschiedenen Schneiden übertragen, so daß diese nicht durch plötzliche Belastung beschädigt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Wage mit elektromagnetischer Vorrichtung, durch welche von einer entfernten Stelle aus eine Anzahl von Gewichten auf einen Wagebalken gesetzt und von ihm abgehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zum Heben jedes Gewichtes ein Zylinder (15) mit Kolben (z6) und Rückziehfeder (17) in der Weise dient, daß durch die auf den Kolben (16) wirkende Feder (17) das zugehörige Gewicht (8) vom Wagebalken abgehoben gehalten wird, bis durch Benutzung der elektromagnetischen Vorrichtung die Feder (17) zusammengedrückt und infolge der hiermit bewirkten Verschiebung des Kolbens (16) das Gewicht (8) auf den Wagebalken niedergesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Zylinder (15) ein Elektromagnet (31) zum Steuern einer Zufuhr von Treibmittel verbunden ist, das in den Zylinder (i51 eintretend die Verschiebung des Kolbens (16) unter Zusammendrücken der Feder (17) bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Senken jedes Gewichts (8) vom zugehörigen Kolben (16) durch einen selbsttätigen Schalter (35, 36) der Stromkreis einer Anzeigevorrichtung (57, 58) geschlossen wird. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung der Vorrichtung an Kramvagen zur Aufnahme des frei herabhängenden Kabels für die elektrischen Leitungen eine Stufentrommel vorgesehen ist, deren größerer Teil (5g) das in üblicher Weise rund ausgebildete Kabel (6o)-, deren kleinerer Teil (63) das zu einem flachen Bande (61) umgeformte Kabel aufnimmt, welches an diesem bandförmigen Stück ein Spannungsgewicht (64) trägt.
DE1914320447D 1913-10-13 1914-10-12 Expired DE320447C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB191323117T 1913-10-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE320447C true DE320447C (de) 1920-04-26

Family

ID=32646693

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1914320447D Expired DE320447C (de) 1913-10-13 1914-10-12

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE320447C (de)
GB (1) GB191323117A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB191323117A (en) 1914-10-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE863734C (de) Trag- oder Stuetzvorrichtung
DE320447C (de)
DE3046989C2 (de) Vorrichtung zum Druckan- und Druckabstellen und zum Ausführen einer für den Zylinderwechsel notwendigen Weithubbewegung eines auf den Formzylinder einer Tiefdruckrotationsmaschine wirkenden Presseurs
DE174075C (de)
DE2939421B1 (de) Vorrichtung zum Heben und Senken der Kettfaeden einer Webmaschine
DE1941820A1 (de) Verschlussvorrichtung fuer Ventile
DE804465C (de) Durch Druckfluessigkeit betaetigtes Hebezeug
DE541524C (de) Elektromagnetisch gesteuerte Ventilvorrichtung fuer Bremszylinder, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE34091C (de) Aufhängung der Bremsvorrichtung bei elektrischen Bogenlampen
DE705708C (de) Aufhaengevorrichtung fuer Glasscheiben
DE717409C (de) Vorrichtung zum Verkuerzen der Tragkette fuer das Schmiedestueck entsprechend der Querschnittsabnahme beim Schmieden
DE139096C (de)
DE579233C (de) Zwillingsdampfmaschine mit Senkbremssteuerung fuer das Hubwerk eines Dampfkranes
DE230101C (de)
DE2300972A1 (de) Einrichtung zum automatischen ueberwachen und einregeln des luftdruckes bei pneumatikvorrichtungen
DE541004C (de) Pressformmaschine
DE33344C (de) Hydraulischer Drehkrahn mit mehrfachen festen Tauchkolben
DE646785C (de) Mehrschenkliger Elektromagnet
DE2518C (de) Loch- und Prägevorrichtung zur Fabrikation von Glasmanschetten
DE271326C (de)
DE112959C (de)
DE34453C (de) Regulirungsvorrichtung für elektrische Lampen
DE937981C (de) Vorrichtung zum Schutze von Grundnetzen vor Beschaedigungen
DE302337C (de)
DE231754C (de)