DE2518C - Loch- und Prägevorrichtung zur Fabrikation von Glasmanschetten - Google Patents

Loch- und Prägevorrichtung zur Fabrikation von Glasmanschetten

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DE2518C
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Original Assignee
O. THYRION, Mechaniker, in Molenbeck, St. Jean les Bruxellcs, Belgien. Vertreler: F. C. GLASER, Kgl. Kommissionsrath, in Berlin
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B11/00Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing
    • C03B11/06Construction of plunger or mould

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

1878.
Klasse 32.
OSCAR THYRION in MOLENBECK (St. Jean, Les-Bruxelles, Belgien). Loch- und Prägevorrichtung zur Fabrikation von Glasmanschetten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1878 ab.
Die Lochvorrichtung läfst sich zur Anfertigung geprägter oder gestanzter Gegenstände jeder Art anwenden. Die hier dargestellte Construction soll zur Fabrikation von Glasmanschetten für Kronleuchter dienen, deren Ränder gelocht sein müssen, um daran Decorationen aufhängen zu können. Bisher hat man in die bereits fertig gestellten Stücke die Löcher gebohrt, wodurch ein erheblicher Mehrbetrag an Handarbeit und aufserdem die Gefahr des Bruches entstand.
Bei diesem Verfahren erfolgt gleichzeitig mit der Fabrikation der Manschetten das Lochen derselben ohne Mehrkosten und ohne Bruch.
Die Vorrichtung besteht:
1. aus der gewöhnlichen Prägeform zur Anfertigung der Manschetten ohne Löcher;
z. aus der Einrichtung zum Lochen.
Die gewöhnliche Einrichtung besteht:
ι. aus einem Gehäuse A, welche die Matrize aufnimmt;
2. aus einem mittelst Gelenk an der Axe C angebrachten Hebel B;
3. aus einer Feder F, welche den Hebel B mit einer am Gehäuse A befindlichen Zahnstange J in Eingriff hält;
4. aus zwei Hülsen E, welche die Axe C halten;
5. aus einem auf diese Axe aufgekeilten Hebel D;
6. aus einer Feder J, welche an dem anderen Ende dieser Axe C befestigt ist, dieselbe umschliefst und sich auf den am Gehäuse A befestigten Anschlag U stützt. Diese Feder strebt beständig, die Axe C zu drehen und den Hebel B zu heben, welcher seinerseits durch die andere Feder F und durch den Eingriff in die Zahnstange J in seiner Stellung erhalten wird;
7. aus zwei am Gehäuse A befestigten Säulchen H, welche dazu dienen, einen beweglichen Ring K mit zwei Lappen L, deren Oberflächen α b geneigt sind, zu halten. Durch Drehung des Ringes mittelst der Hand werden diese Lappen unter die Köpfe der Säulchen gebracht und von diesen gegen die Matrize M geprefst.
Die obere Fläche der Matrize hat die Form der anzufertigenden Manschette, und die untere Fläche des beweglichen Ringes K trägt die Ciselirung, welche den verzierten Rand bilden soll.
Die mittlere . Oeffnung dieses Ringes dient dazu, einen Kolben S aufzunehmen, welcher durch eine von der Form unabhängige Presse getrieben wird.
Die Lochvorrichtung setzt sich nun wie folgt zusammen:
Unterhalb der Matrize . M und unabhängig von derselben befindet sich eine Scheibe O, welche von zwei Federn Q gehalten wird, die um die festen Bolzen H gewickelt sind.
An ihrem Umfang trägt diese Scheibe O in gehörigen Entfernungen voneinander ebenso viele Lochstempel P, als in den Rand der Manschette Löcher zu stofsen sind; hierzu gehen die Stempel P durch die ganze Matrize M hindurch. Unter dem Druck der Federn Q dringen die dünneren Enden der Stempel in den Rand der Manschette, welcher sich zwischen der oberen Fläche der Matrize M und der unteren Fläche des Ringes K befindet.
Durch die Mitte der Scheibe O und der Matrize M geht eine Stange N, welche mit einem Anlauf e f versehen und auf dem Ende des Hebels D befestigt ist, so dafs, wenn man die Axe C mittelst die Hebels B dreht, die Stange N gehoben oder gesenkt werden kann.
Der Niedergang erfolgt auch unter dem Druck des Kolbens S, welcher gegen die Stange N stöfst. '
Verfolgen wir nun die Wirkungsweise der Vorrichtung nach der in der Zeichnung angegebenen Stellung, unter der Voraussetzung aber, dafs der Kolben £ aus dem beweglichen Ringe K ausgehoben sei.
Der Arbeiter legt auf die Matrize M und um die Stange N einen bis zur nöthigen Plasticität erwärmten Glas- oder Krystallring. Hierauf treibt er mittelst der Presse den Kolben S in den beweglichen Ring K, welcher gegen die Stange N, stöfst und dadurch auf das Ende des Hebels D wirkt, die Welle C zur Drehung zwingt und infolge dessen den Hebel B um eine bestimmte Strecke von der Zahnstange herabfuhrt. Hierbei kommt der Kolben S mit dem Glase oder Krystall in Berührung, prefst es und zwingt es in den Theil, welcher die Verzierung bildet und in welchem sich die gegen den Ring K stofsenden Stempelspitzen T befinden.

Claims (1)

  1. Unter dieser Pressung werden alle Räume ausgefüllt, die Manschette wird geformt und die als Kerne dienenden Stempelspitzen sparen die nöthigen Oeffnungen aus.
    In diesem Augenblick kommt der Anlauf e f der Stange N mit der Scheibe O, welche die Stempel trägt, in Berührung. Der Arbeiter hebt nun den Kolben S ganz heraus, führt den Hebel B an der Zahnstange J herunter und damit auch die Stange N mit den Stempeln, deren Spitzen T sich aus der fertigen Manschette auslösen.
    Nach Auslösung des Ringes -K nimmt der Arbeiter die Manschette heraus, hebt den Hebel B und bringt den Apparat so wieder in die durch Zeichnung angedeutete Stellung, um die Arbeit von neuem zu beginnen.
    Der hier speciell für die Anfertigung von Lichtglasmanschetten beschriebene Apparat läfst sich für alle ähnliche Arbeiten bei Materialien verwenden, die überhaupt der Bearbeitung durch Kneten oder Prägen fähig sind.
    Patent-Anspruch: Die beschriebene Einrichtung für alle Anwendungen, welche dieselbe gestattet, unter Vorbehalt derjenigen Abänderungen, welche das Material, wie der besondere Zweck der Arbeit bedingt, auch unter Vorbehalt der Abänderung der Anordnung in Bezug auf Dimensionen, Formen, Gewicht und Material der einzelnen Theile.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5832154A (en) * 1996-02-19 1998-11-03 Hitachi Cable, Ltd. Optical device formed with grating therein, add/drop filter using same, and method of fabricating same

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5832154A (en) * 1996-02-19 1998-11-03 Hitachi Cable, Ltd. Optical device formed with grating therein, add/drop filter using same, and method of fabricating same
US5848207A (en) * 1996-08-29 1998-12-08 Hitachi Cable, Ltd. Optical device formed with grating therein, add/drop filter using same, and method of fabricating same

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