DE319372C - Vorrichtung zum Entleeren von Schachtoefen, Silos u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Entleeren von Schachtoefen, Silos u. dgl.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B1/20—Arrangements of devices for charging
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
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Description
- Vorrichtung zum Entleeren von Schachtöfen, Silos u. dgL Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entleeren von Schachtöfen, Silos u. d-1., die darin besteht, daß unter oder vor dem auszuwerfenden Gut nach. Art von Kreissägen, Fräsen und ähnlichen rotierenden Vorrichtungen ausgebildete Sägewerkzeuge angeordnet sind. Bei den bekannten Entleerungsvorrichtungen sind die Sägen o. dgl. ortsfest gelagert, so daß das zu entleerende Gut an das Sägewerkzeug heranrücken muß. Da insbesondere hartes Gut nur stoßweise und unregelmäßig weiterrückt, so legt es sich oft zu fest an die Säge heran, so daß die Säge stehenbleibt oder zerbricht. Es sind zwar bei fahrbaren Becherwerken das Gut unterschneidende, mit dem Becherwerk gegen das Gut verschiebbare Kreissägen bekannt. Diese bekannten Sägen sind jedoch wagerecht gelagert und können für die Schachtofenentleer ung flicht verwendet werden.
- Gemäß der Erfindung wird der oben be-.z eichnete Nachteil dadurch vermieden, daß die Sägewerkzeuge um wagerechte Achsen in senkrechter Ebene sich drehen und verschiebbar angeordnet sind. Man kann sie durch Verschieben unabhängig von der Lage des Gutes an dieses im richtigen Abstand heranführen und mit dem erforderlichen Druck dagegen führen.
- Dadurch, daß man die Sägen in Richtung ihrer Drehebene verschiebbar lagert, kann man sie entweder in der Höhenrichtung verschieben, um sie entsprechend dem fortschrei'R tenden Auswerfen des Gutes an dieses näher heranzurücken, oder man verschiebt die Säge in wagerechter Richtung, so daß mit nur einer Säge die in ihrer Drehebene in wagerechter Richtung liegende Gutsmenge bearbeitet werden kann. Gegebenenfalls können die senkrechte und die wagerechte Verschiebung zusammen angewendet «erden. Die Sägen können auch in Richtung ihrer Drehachse verschiebbar angeordnet werden. Dadurch kann man die in Richtung der Drehachse liegende Gutsinenge mit nur einer Säge bearbeiten. Wird eine Säge in Richtung ihrer Drehebene und ihrer Drehachse verschoben, so kann sie jeden beliebigen Teil des Gutes bearbeiten. Liegt das Gut auf Roststäben auf, so durchgreifen die Sägen den stützenden Rost. Damit die Sägen eine möglichst große Fläche des Gutes bearbeiten, kann man sie versetzt zueinander anordnen. Außerdem kann man die Sägen nachgiebig lagern.
- Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar Fig. i einen Teil eines Schachtofens mit einer zwischen zwei Roststäben liegenden Säge in Seitenansicht bzw. im Schnitt, Fig.2 den Teil des Schachtofens mit der zwischen den beiden Roststäben liegenden Säge in Vorderansicht bzw. im Schnitt, Fig. 3 einen Teil eines finit seitlicher Auswurföffnung versehenen Schachtofens mit einer zwischen zwei senkrechten Roststäben liegenden Säge in Seitenansicht bzw. im Schnitt, Fig. 4 einen Teil eines wagerechten Rostes eines Schachtofens mit zwischen den Roststäben versetzt zueinander angeordneten Sägen in Draufsicht mit teilweisem Schnitt, Fig.5 einen Teil eines Schachtofens mit zwischen den Roststäben in Richtung der Drehbewegung in der Höhe verschiebbar_-angeordneter Säge in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Fig.6 dieselbe Säge, an einem Gewichtsliebel gelagert, Fig.7 einen -Teil .eines Schachtofens mit zwischen den Roststäben -in Richtung- der Drehbewegungen wagerecht verschiebbar angeordneter Säge in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, und Fig.8 einen Teil eines Schachtofens mit zwischen den Roststäben in Richtung' der Drehachse verschiebbar angeordneter Säge in @-orderansicht mit teilweisem Schnitt.
- Unter dem Rost 2 des Schachtofens i (Fig. i und 2) ist auf der Welle 3 die Säge 4. gelagert, die durch Drehender Welle zwischen den Roststäben 2 hindurch in das Gut eindringt, so daß sie das Gut zertrümmert und auswirft.
- Anstatt unter dem Gut wird die Säge vor c1 lein Gut angeordnet, wenn es sich (Fig. 3) um einen Ofen 5 mit seitlicher Auswurföffnung handelt. Ist auch hier, wie gezeichnet, ein Rost 6 vorhanden, so durchgreift die Säge i i den aus senkrechten Stäben gebildeten Rost. Damit die Säge die ganze Rostlücke von unten bis oben bestreichen und in Dias Gut möglichst tief eindringen kann, ist sie z. B. auf einem doppelarmigen Hebel g gelagert, der auf dem im Lager 7 hängenden Schwinghebel 8 drehbar ist, so daß man mit dem Handgriff io die Säge i i beliebig einstellen kann.
- Gemäß dein in Fig. 4 gezeichneten Ausführungsbeispiel sind zwischen den Roststäben 2 des Ofens i mehrere Sägen angeordnet. Damit dieselben eine möglichst große Fläche des (--:,tttes treffen, sind sie zueinander versetzt.
- \\'ie Fig. 5 zeigt, kann die auf der Welle 1-2 eiagerte Säge 13 in der Höhe verschiebbar sein, so daß man sie entsprechend dem fortschreitenden Auswerfen des Gutes an dieses näher heranrücken kann. Dieses Heranrücken kann entsprechend dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel selbsttätig erfolgen, wenn man die Säge 17 auf dem doppelarmigen, iin Lager 14 sich drehenden Hebel 15 lagert, dessen freies Ende das zweckmäßig verschiebbare Gewicht 16 trägt.
- Um nicht so viele Sägen verwenden zu müssen, können die Sägen 18, ig wagerecht in Richtung ihrer Drehebene (Fig. 7) oder in Richtung ihrer Drehachse, wie die Sägen 2o, 21 der Fig. 8, oder in beiden Richtungen verschiebbar sein. Dann kann eine Säge alles in Richtung ihrer Drehebene oder Drehachse lagernde bzw. überhaupt alles Gut fassen.
Claims (7)
- PATENT-ANsPRÜcitE: i. Vorrichtung zum Entleeren von Schachtöfen, Silos u. dgl. mit unter oder vor dem auszuwerfenden Gut nach Art von Kreissägen, Fräsen und ähnlichen rotierenden Vorrichtungen ausgebildeten Sägewerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägewerkzeuge um wagerechte Achsen in senkrechten Ebenen sich drehen und verschiebbar angeordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht wirkenden Sägewerkzeuge in Richtung ihrer Drehebene verschiebbar gelagert sind.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht wirkenden Sägewerkzeuge in Richtung ihrer Drehachse verschiebbar gelagert sind. q..
- Vorrichtung-nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägewerkzeuge in Richtung ihrer Drehebene und ihrer Drehachse verschiebbar gelagert sind.
- 5. Vorrichtung-nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, _daß die Sägewerkzeuge den das Gut stützenden Rost durchgreifen.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägewerkzeuge versetzt zueinander angeordnet sind.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägewerkzeuge auf einem gegebenenfalls in einem zweiten Schwinghebel hängenden Schwinghebel nachgiebig gelagert sind. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägewerkzeuge auf einem doppelarmigen Hebel nachgiebig gelagert sind, dessen freier Arm ein gegebenenfalls verschiebbares Gewicht trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319372T | 1917-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319372C true DE319372C (de) | 1920-03-04 |
Family
ID=6151867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917319372D Expired DE319372C (de) | 1917-05-26 | 1917-05-26 | Vorrichtung zum Entleeren von Schachtoefen, Silos u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319372C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962777C (de) * | 1951-06-07 | 1957-04-25 | Atlas Werke Ag | Vorrichtung zum Loeschen von Kalk |
| DE965383C (de) * | 1951-06-07 | 1957-06-06 | Atlas Werke Ag | Vorrichtung zum Loeschen von Kalk |
| DE965929C (de) * | 1951-01-11 | 1957-06-27 | Atlas Werke Ag | Vorrichtung zum Loeschen von Kalk |
-
1917
- 1917-05-26 DE DE1917319372D patent/DE319372C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965929C (de) * | 1951-01-11 | 1957-06-27 | Atlas Werke Ag | Vorrichtung zum Loeschen von Kalk |
| DE962777C (de) * | 1951-06-07 | 1957-04-25 | Atlas Werke Ag | Vorrichtung zum Loeschen von Kalk |
| DE965383C (de) * | 1951-06-07 | 1957-06-06 | Atlas Werke Ag | Vorrichtung zum Loeschen von Kalk |
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