DE314671C - - Google Patents
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- DE314671C DE314671C DENDAT314671D DE314671DA DE314671C DE 314671 C DE314671 C DE 314671C DE NDAT314671 D DENDAT314671 D DE NDAT314671D DE 314671D A DE314671D A DE 314671DA DE 314671 C DE314671 C DE 314671C
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/003—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity for electricity
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Selbstverkäufer für Elektrizität mit einer achsial
verschiebbaren, einen Kontalct steuernden Stange. Gemäß der Erfindung erfolgt das
5. Verschieben der auf den Kontakt wirkenden Stange durch die achsiale Bewegung einer
mit dem Messer verbundenen, bei Stromlieferung sich langsam drehenden Büchse mit
. einem Stifte, . der in einen entsprechend schräg ausgebildeten Spalt einer das Münzenrad tragenden Trommel hineinragt.
Die schräge Ausbildung des Schlitzes gestattet außerdem, daß der Münzenspalt nach
Einwurf dter letztzulässigen Münze in an sich bekannter Weise geschlossen und dadurch
die zwangsweise Einführung eines überschüssigen Geldstückes verhindert wird, durch
welche die verhältnismäßig zarten Teile des Apparates leicht beschädigt würden.
Der Kontaktschluß erfolgt mittels eines
gleichzeitig als Sperre für das Münzenrad dienenden Hebels.
Die.Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des neuen Apparates dar.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Vorrichtung bei abgenommener Stirnplatte, während
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß A-B in Fig. ι darstellt, wobei einige Teile in Seitenansicht
.veranschaulicht sind.
Das mit Zähnen versehene Münzenrad a, welches durch die Münzen mittels des den
Münzerispa.lt c enthaltenden Teiles b gedreht
wird, ist auf der in den Wänden e und f des den Apparat umgebenden Gehäuses drehbar
gelagerten Trommel d befestigt. Die Sperrklinke g, welche durch die Spiralfeder h in
ihrer Sperrlage gehalten wird, gestattet dem Münzenrad α eine, drehende Bewegung in
nur einer Richtung.
Bei der durch die Münzen bewirkten Drehung des Münzenrades wird die Sperrklinke g· angehoben, wobei sie mit dem kleinen,
durch die Feder k belasteten Sperrkegel i hinter den Daumen I auf der Achse m greift.
Diese Achse m trägt den Quecksilberschalter η und wird beim Wiedereinfallen der
Sperrklinke g in eine Zahnlücke des Münzenrades um einen Winkel von etwa 450 gedreht,
wodurch der Quecksilberkontakt geschlossen wird. Der gleichfalls an der Achse m befestigte
Hebel 0 fällt dabei hinter die Nase ρ der Feder q und wird daher in der Schlußstellung des Schalters durch diese Feder gesperrt.
Ist nun die vorausbezahlte Strommenge verbraucht, so wird der Stift r gegen die Feder
q nach außen gedrückt, wodurch diese Feder ausweicht und die Nase/) den Hebel 0
freiläßt. Der Hebel 0 schnellt unter dem Einfluß
einer in der Zeichnung nicht dargestellten Feder zurück und öffnet dabei plötzlich
den Kontakt. .
Die Vorrichtung zum Auswärtsdrücken der Feder q im Augenblicke, in welchem die
vorausbezahlte Elektrizitätsmenge verbraucht
ist (Fig. 2), ist mit einer Achse j versehen, die achsial in der das Münzenrad α tragenden
Trommel d liegt. Diese Achse ist einerseits' in der Kopfwand t der Trommel d, und mit
■5 ihrem andern, hohlausgebildeten Ende in der Wand u gelagert und trägt in ihrer Höhlung
verschiebbar den Zapfen r. Ungefähr in der Mitte ist die Achse s von einer Büchse ν umschlossen,
in welche ein Zapfen w eingesetzt ist, der in einen Längsspalt χ der Achse j und
weiter in den Spalty der Trommel d eingreift.
Die Büchse ν kann sich daher gegenüber der Achse ί nicht drehen, wohl aber sich
in achsialer Richtung verschieben. Die Lage dieser Büchse wird durch, den Spalt y in der
Trommel d und den in diesen Spalt hineinragenden Zapfen w bestimmt. Mit der
Büchse ν ist der durch die Feder q gegen den Zapfen a>
angedrückte Stift r achsial
verschiebbar. ' / '
Falls Münzen in den Apparat eingeführt : sind und Strom verbraucht wird, so wird das
Rad 7 vom Kilowattmesser mittels der Getriebe i, 2, 3, 4,. 5, 6 in eine sehr langsam
drehende Bewegung versetzt. Das Zahnrad 7 sitzt fest auf der Büchse v, die demgemäß der
Drehung des Zahnrades 7 folgen muß. Da hierbei die Trommel d mit dem .Münzenrade
s von der Klinke g gesperrt .wird, bewegt sich der Zapfen w bei Drehung der
Büchse υ in dem Spalte y der stillstehenden Trommel d. Dieser Spalt ist derart ausgebildet,
daß er den Stift 'w und damit die Büchse ν zum Schlüsse achsial nach außen
schiebt, wodurch der Stift r gleichfalls nach außen gedrückt, der Hebel ο von der Feder q
freigegeben und der Kontakt geöffnet wird.
Sobald Münzen in.den Apparat eingeführt
werden, dreht sich die Trommel d mit dem Münzenrade α mit Bezug auf die Büchse ν
und Achse s. Der Spalt y bewegt sich dabei über den nun stillstehenden Zapfen w; dieser
Spalt ist derart schräg verlaufend ausgebildet, daß er zunächst die Büchse υ soweit zurück-.
zieht, daß der Stift r von der Feder q in die Anfangsstellung gedrückt werden kann,'
worauf der Zapfen w der Büchse ν zum Schluß eine achsiale und nach innen gerichtete.
Zusatzbewegung erteilt. Diese Zusatzbewegung der Büchse ν mit dem Rade 7 kann
mittels einer entsprechenden Übertragungsvorrichtung dazu dienen, den Münzenspalt
nach Einführung der zulässigen Münzenzahl abzuschließen, wodurch das gewaltsame Einzwängen
von überschüssigen Münzen in den
, verhältnismäßig zarten Mechanismus verhindert wird.
Um eine Kontrolle der Anzahl der in den
. Apparat eingeführten Münzen zu ermöglichen, für welche der Strom noch nicht voll 6i
geliefert ist, befindet sich auf der Achse s am rechten Ende ein Zeiger z, welcher durch
seine Stellung mit Bezug auf die Stirnplatte t angibt, für welchen Wert noch elektrischer
Strom geliefert werden kann, bevor 6j der Messer den Kontakt öffnet. . Dieser Betrag
wird nun durch die gegenseitige Lage ■der Platte t und des Zeigers ζ bestimmt; die
Platte t wird nur beim Einwerfen von Münzen in den Messer beeinflußt, während der
Zeiger ζ in entgegengesetztem Sinne vom Kilowattmesser beim Verbrauchen von Strom
gedreht wird.
Claims (3)
1. Selbstverkäufer für Elektrizität mit einer achsial verschiebbaren,, einen Kontakt
steuernden Stange, dadurch gekennzeichnet, daß das Münzenorad! (α) auf
einer Trommel (d) befestigt ist, in welcher achsial eine drehbare, nicht verschiebbare
Achse (s) liegt, die teilweise umschlossen wird von einer Büchse (ν),
welche mit dem Messer verbunden ist, sich mit Bezug auf die Welle (s) nicht
drehen, jedoch verschieben.kann und einen Zapfen (w) besitzt, der in einen Spalt (y)
der Trommel (d) ragt, wobei dieser Spalt (3;) derart ausgebildet ist,. daß die
Büchse (v) beim A^erbrauchen der letzten
vorausbezahlten Elektrizitätsmenge aus der Trommel (d) gedrückt wird, und hierbei
unter Vermittlung der verschiebbaren Stange (V) .eine die Stromschlußvorrichtung
sperrende Feder (q) abdrückt, ' wodurch der Kontakt geöffnet wird.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (y)
in der Trommel (d) derart schräg verlaufend ausgebildet ist, daß dieBüchse(w)
beim Einführen der letztzulässigen Münze eine Zusatzbewegung erfährt und hierbei
in an sich bekannter Weise mittels einer ' entsprechenden Übertragungsvorrichtung
den Münzenspalt abschließt.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperr-.hebel
(g) des Münzenrades auch zum Schließen der .Stromschlußvorrichtung no
dient und das Stromschlußstück einschaltet, sobald er unter der Wirkung ■ einer
Feder (h) in eine Zahnlücke des Münzenrades einfällt. . · .
Hierzu Ί Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314671C true DE314671C (de) |
Family
ID=567473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314671D Active DE314671C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314671C (de) |
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0
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