DE299482C - - Google Patents
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- DE299482C DE299482C DENDAT299482D DE299482DA DE299482C DE 299482 C DE299482 C DE 299482C DE NDAT299482 D DENDAT299482 D DE NDAT299482D DE 299482D A DE299482D A DE 299482DA DE 299482 C DE299482 C DE 299482C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/06—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity with means for prepaying basic charges, e.g. rent for meters
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Kassierungsvorrichtung soll die selbsttätige Einziehung
sämtlicher Kosten sowohl beim Gebührentarif wie auch beim Zähler- und Pauschaltarif ermöglichen.
Beim Zählertarif sind die Kosten nur von den verbrauchten Kilowattstunden abhängig, die von einem normalen Zähler gemessen
werden können. Beim Pauschaltarif ist dagegen die Höhe der in einer Anlage zu
ίο bezahlenden Kosten von dem Stromverbrauch
unabhängig und richtet sich nur nach der Zeitdauer, während der die Stromentnahme
erfolgen kann; die Höhe der zu entrichtenden Gebühr kann daher durch eine Uhr festge-
1S stellt werden. Beim Gebührentarif wird neben
einer festen Abgabe, die gleichfalls durch eine Uhr registriert werden kann, der durch einen
Zähler zu messende Stromverbrauch nach Kilowattstunden berechnet. Eine Kassierungsvorrichtung
für den Gebührentarif muß daher mit einem Zähler und einer Uhr ausgerüstet
werden, während bei dem Zähler- bzw. Pauschaltarif die Uhr bzw. der Zähler in Wegfall
kommt. .
Die Wirkungsweise der hier vorgeschlagenen Kassierungsvorrichtung geht aus der Zeichnung
hervor. Durch eine Öffnung 1 wird die Münze 2 in die Aussparung der Münzenscheibe 3 eingeworfen,
welche auf der Achse 4 aufgekeilt ist. Auf derselben Achse sitzt der Knebel 5,
mit welchem die Münzenscheibe von Hand gedreht werden kann. Ein Rückwärtsdrehen der Münzenscheibe wird durch deren Zähnung
und die Sperrklinke 6 verhindert. Außerdem sind an dem Apparat die bekannten und in
der Figur nicht gezeichneten Vorrichtungen angebracht, welche das Einwerfen unrichtiger
Geldstücke und eine Drehung ohne Einwurf eines Geldstücks verhindern. Auf der Achse 4
ist auch die Scheibe 7 aufgekeilt und auf dieser die Klinke 8 befestigt; bei jeder Umdrehung
der Münzenscheibe dreht die Klinke 8 das Zahnrad 9 um einen Zahn weiter. Die Scheibe 7
ist unrund; durch die Feder 7' wird bewirkt, daß die Münzenscheibe stets wieder in ihre
Anfangsstellung zurückkehrt und ein dauernder Eingriff der Klinke 8 in das Zahnrad 9 vermieden
wird. Das Zahnrad 9 ist auf der Welle 10 aufgekeilt und durch eine Kupplung
11 mit der Welle 12 verbunden. Auf dieser sitzt das Zahnrad 13, welches durch
die Klinken 14 und 15 gedreht werden kann, und zwar erfolgt diese Drehung in umgekehrter
Richtung wie die Drehung von 9 durch Klinke 8. Die Klinke 14 wird durch die Welle 16 gedreht,
welche vom Kilowattstundenzähler bewegt wird; die.Klinke 15 dagegen wird durch
die Welle.17 bewegt, deren Drehung mittels eines normalen Uhrwerks erfolgt. Beide Klinken
sind federnd angeordnet und können deshalb auch gleichzeitig mit dem Zahnrad 13 in
Eingriff stehen, ohne daß der Gang des Zählers und der Uhr sich gegenseitig beeinflußt.
Damit auch beim Drehen des Zahnrads 9 durch Klinke 8 der Zähler und die Uhr unbeeinflußt
bleiben, wird mittels der Kurvenführung 19 und des Ausrückhebels 20 die Kupplung
11 ausgerückt, solange Zahnrad 9 durch
Klinke 8.weitergedreht wird, und erst nachher wieder eingerückt. Die Stromausschaltvorrichtung
besteht aus der geschlossenen Quecksilberschaltröhre 21, welche in der Gabel 22
gelagert und um die Achse 23 drehbar ist. Die Schaltröhre wird durch den Hebel 24 gesteuert
und durch die Feder 25 in der Einschaltstellung festgehalten, wobei sich der Hebei
24 auf den Stift 26 legt. Wenn das Zahnrad 9 in der Nähe seiner durch Stift 27 begrenzten
Endstellung angelangt ist, wird durch den auf dem Zahnrad befestigten Stift 28 der
Hebel 24 gedreht und die Schaltröhre in die Ausschaltstellung übergeführt. Das Zurückdrehen
des Zahnrads 9 bis zu seiner Endstellung wird durch das Zahnrad 13 und die
Klinken 14 und 15 bewirkt. Hierbei entspricht jedem Zahn von 13 eine bestimmte
Anzahl Kilowattstunden, die durch die Übersetzung des Zählers festgelegt ist, und eine
bestimmte Gebrauchszeit der Anlage, deren Höhe die Übersetzung des Räderwerks der
Uhr bestimmt. Beim Einwerfen von Münzen und Drehen des Knebels 5 wird das Zahnrad 9
wieder aus seiner Endstellung zurückgedreht und der Schalter 21 hierdurch wieder zur Einschaltung
gebracht. Die Zahl der einzuwerfenden Münzen wird durch den Haltestift 27 begrenzt.
Beim reinen Zählertarif fallen die Klinke 15 und die Uhr weg, beim reinen Pauschaltarif
dagegen die Klinke 14 und der Zähler. Durch einen Elektromagnet 29, der in den Haupt Stromkreis
eingeschaltet ist, kann auf die Gabel 22 derart eingewirkt werden, daß der Quecksilberschalter 21 beim Überschreiten einer
zugelassenen Stromstärke ausgeschaltet wird und so gleichzeitig als Strombegrenzer dient.
Das Aufziehen der Uhr kann entweder elektrisch oder von Hand bewirkt werden, in
letzterem Falle auch gelegentlich des Drehens der Münzenscheibe 3 durch den Knebel 5.
Wenn das Zahnrad 9 durch den Stift 28 die Ausschaltung vollzogen hat, kann die Uhr auf
elektrischem oder mechanischem Wege arretiert werden. In diesem Falle hat der Konsument
so lange keine Pauschgebühr zu bezahlen, bis er von neuem ein Geldstück in die Kassierungsvorrichtung
einwirft. Er bleibt also von der Gebühr befreit, wenn er keinen Strom beziehen kann oder will. Hierdurch werden
viele, gegenwärtig beim Pauschal- und Gebührentarif häufig vorkommende Differenzen
vermieden.
Sollte der bisherige Brauch beibehalten werden, so gestattet eine einfache Abänderung
dem Zahnrad 9 auch dann noch eine weitere Drehung, wenn der Hebel 24 in die Ausschaltstellung
gebracht und festgeriegelt ist. Die Uhr wird in diesem Falle nicht festgehalten,
und das Zahnrad 9 kann dann je nach Ausführung der Konstruktion noch um eine oder
mehrere Umdrehungen durch die Uhr weitergedreht werden, ohne daß Strom entnommen
wird. In diesem Falle hat der Konsument die verbrauchte Pauschgebühr durch Einwerfen
von Geldstücken vollständig zu ersetzen, bevor der Hebel 24 durch Zurückdrehen des
Zahnrads 9 entriegelt und die Stromentnahme hierdurch wieder möglich wird.
Die beschriebene Vorrichtung gestattet auch eine noch mildere Ausführungsform des Pauschaltarifs,
bei welcher die Pauschgebühr nur dann in Anrechnung kommt;,wenn tatsächlich
Strom entnommen w}rd. In diesem Falle wird die oben erwähnte Festhaltevorrichtung der
Uhr nicht gleichzeitig mit dem Ausschalten der Schaltröhre 21, sondern durch einen besonderen,
vom Hauptstrom durchflossenen Elektromagneten gesteuert. Sobald dieser von
Strom durchflossen ist, wird die Uhr freigegeben und kann mittels der Klinke 15 auf
das Zahnrad 13 einwirken, dagegen wird die Uhr festgehalten, solange : überhaupt kein
Strom verbraucht wird. Wird ein noch weiteres Entgegenkommen gegenüber den Konsumenten
gewünscht, so kann dieser Elektromagnet so eingestellt werden, daß das Brennen einer fünf- oder zehnkerzigen Metalldrahtlampe
kostenlos ermöglicht wird, während bei Überschreitung dieses Verbrauchs die Uhr freigegeben
wird und Berechnung der Pauschgebühr erfolgt. Ein derartiger Tarif könnte entsprechend
höher als der bisherige Pauschaltarif bemessen werden, würde aber andererseits unnötige
Stromvergeudung verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch;·Kassierungsvorrichtung für elektrische Anlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das nach Einwurf einer Münze nach einer Richtung zu drehende Vorgabewerk mit nach der entgegengesetzten Richtung wirkenden Triebwerken verbunden ist, derart, daß das eine Triebwerk z. B. die verbrauchten Kilowattstunden oder Amperestunden mißt, während das andere Werk von der Zeitdauer, innerhalb deren die Anlage in Betrieb steht, abhängig ist und daher beispielsweise die festen Gebühren einzieht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299482C true DE299482C (de) |
Family
ID=553570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299482D Active DE299482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299482C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747084C (de) * | 1939-05-10 | 1944-09-06 | Siemens Ag | Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet, Gas, Wasser o. dgl. mit Einzug einer verbrauchsunabhaengigen Gebuehr (Grundgebuehr) |
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- DE DENDAT299482D patent/DE299482C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747084C (de) * | 1939-05-10 | 1944-09-06 | Siemens Ag | Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet, Gas, Wasser o. dgl. mit Einzug einer verbrauchsunabhaengigen Gebuehr (Grundgebuehr) |
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