DE291375C - - Google Patents

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DE291375C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/04Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas oder Wasser. Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen Elektrizitätsselbst-Verkäufer in schematischer Darstellung. Die Wirkungsweise ist nachstehend beschrieben.
Bei der nach Münzeneinwurf erfolgenden Drehung des auf der Welle 9 befestigten Schaltknebels 8 in der angegebenen Pfeilrichtung stößt derselbe an die Mitnehmerklinke 2, welche sich ihrerseits an den in dem Hilfshebel 6 angebrachten Stift 4 legt. Bei weiterer Drehung wird nunmehr der Hilfshebel 6 gedreht und daher angehoben, bis er hinter die Sperrklinke 1 gleitet. Hierbei wird die einerseits an dem Hilfshebel 6, andererseits an dem Schaltmesser 11 befestigte Feder 10 gespannt. Das Schaltmesser 11 kann aber dem Zuge dieser Feder nicht folgen, da nun die Nase 5 des Messers hinter der Mitnehmerklinke 2 liegt und von dieser gehalten wird. Bei weiterer Drehung des Knebels 8 gleitet die Klinke 2 jedoch von dem Knebel 8 ab, worauf nunmehr das Schaltmesser 11 momentan in die Stromschlußstellung springt.
Es kann nun die der eingeworfenen Münze entsprechende Elektrizitätsmenge verbraucht werden, wobei der Zähler in normaler Weise registriert. Mit dem Zähler gekuppelt ist die Nockenscheibe 12, welche von dem Zähler, während er registriert, in der angegebenen Pfeilrichtung bewegt wird. Nach Verbrauch der bezahlten Energiemenge stößt die Nase der Nockenscheibe 12 an die Sperrklinke 1, so daß der Hilfshebel 6 freigegeben wird und vermittels des Lappens 7, welcher sich gegen eine zweite Nase 13 des Schaltmessers 11 stützt, dieses wieder momentan in die Ausschaltestellung bringt.
Da in der Stromschlußstellung des Schaltmessers die Mitnehmerklinke 2 sich in der gestrichelten Stellung befindet, bei welcher sie außerhalb des Bereiches des Schaltknebels 8 liegt, können nacheinander mehrere Münzen auf Vorrat eingeworfen werden, ohne daß die hierbei erfolgende Drehung des Schaltknebels irgendeinen Einfluß auf den Schaltmechanismus ausübt; jedoch wird bei weiterem Drehen der Münzeinwurf Vorrichtung 8 die Nockenscheibe. 12 immer weiter entgegen der Pfeil- So richtung gedreht, so daß eine entsprechend größere Elektrizitätsmenge entnommen werden kann, bis die Nase der Nockenscheibe 12 wieder an die Sperrklinke 1 gelangt und diese auslöst.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich, ist die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung sehr einfach, und es ist große Gewähr für Betriebssicherheit gegeben, da die Vorrichtung nur aus sehr wenigen Teilen besteht. Durch die Anordnung der Endpunkte der Feder 10 zwischen dem Drehpunkt des Hilfshebels 6 und des Schaltmessers 11 wird es ermöglicht, die Ein- und Ausschaltung mit nur einer einzigen '
Feder zu bewirken, welche hierbei absatzweise und in entgegengesetzter Richtung entspannt, wird.

Claims (1)

  1. , Patent-Anspruch:
    Schaltvorrichtung für Selbstverkäufer, bei welcher eine Feder sowohl das Einais auch das Ausschalten des Schaltorgans bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die ίο Endpunkte der Feder zwischen dem Drehpunkt des Hilfshebels (6) und dem Drehpunkt (9) des Schaltorgans (11) liegen, und sich der Hilfshebel unter der Wirkung der Feder so gegen einen Fortsatz (13) des Schaltorgans (11) legt, daß bei Freigäbe des Hilfshebels (6) durch die Sperrung (1) das Schaltorgan (11) unter Entspannung der Feder aus der Lage, in welcher es den Bezug des Verkaufsmittels ermöglicht, herausbewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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