DE426130C - UEberlastungsschalter fuer Tarifzwecke mit einer Freiausloesung und einer Vorrichtung zur Regelung der Empfindlichkeit - Google Patents

UEberlastungsschalter fuer Tarifzwecke mit einer Freiausloesung und einer Vorrichtung zur Regelung der Empfindlichkeit

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DE426130C
DE426130C DES68457D DES0068457D DE426130C DE 426130 C DE426130 C DE 426130C DE S68457 D DES68457 D DE S68457D DE S0068457 D DES0068457 D DE S0068457D DE 426130 C DE426130 C DE 426130C
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handle
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regulating
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DES68457D
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Oberlastungsschalter für Tarifzwecke mit einer Freiauslösung und einer Vorrichtung zur Regelung, der Empfindlichkeit. Die Aufgabe der Erfindung ist die Ermittlung eines billigen Ersatzes für Maximumzählcr, der die Einführung eines Maximumtarifs auch für Kleinabnehmer wirtschaftlich macht. Durch den Maximumtarif soll der Kleinabnehmer angehalten werden, seinen Strombedarf möglichst gleichmäßig aus dem Netz zu entnehmen. Die neue Meßeinrichtung für den Maximumtarif setzt sich aus einem normalen Zähler und einem mit dem Zähler in Reihe geschalteten Überlastungsschalter mit einer besonderen Maximumanzeigevorrichtung zusammen. Der Überlastungsschalter kann dabei zugleich als Ersatz für die Sicherungselemente dienen.
  • Der Überlastungsschalter ist in an sich bekannter Weise mit einer Vorrichtung zur Regelung der Empfindlichkeit und einer Freiauslösung versehen, die auch bei festgehaltenem Schaltergriff eine Auslösung des Schalters durch Überlastung ermöglicht. Erfindungsgemäß ist die Regelungsvorrichtung durch ein kraftschlüssiges oder zwangläufiges und gegen Rücklauf gesperrtes Getriebe mit einem für den Abnehmer zugänglichen Handgriff verbunden, zum Zwecke, eine Verstellung der Regelungsvorrichtung mittels des Handgriffes nur im Sinne der Empfindlichkeitsminderung zuzulassen. Bei der ersten Ausführungsart des Getriebes hat beispielsweise die Rechtsdrehung des Handgriffes eine Rechtsdrehung der Regelungsvorrichtung zur Folge, während bei der Linksdrehung des Handgriffes die Regelungsvorrichtung stehenbleibt oder ebenfalls wieder nach rechts gedreht wird. Bei der zweiten ist der Handgriff zwangläufig mit der Regelungsvorrichtung verbunden. Er kann beispielsweise nur nach rechts gedreht werden und ist gegen Linksdrehung gesperrt.
  • Das Getriebe, daß die Bewegung des Handgriffes auf die Regelungsvorrichtung überträgt, wird durch das Elektrizitätswerk unter Verschluß gehalten. Es ist aber so eingerichtet, daß nach der Öffnung des Verschlusse die Regelungsvorrichtung durch den Werkbeamten auch im Sinne der Empfindlichkeitserhöhung verstellt werden kann. Mit der Regelungsvorrichtung ist ein Zeiger verbunden, der zur Ablesung der Einstellung dient.
  • Die Einrichtung wird auf folgende Weise gehandhabt. Zunächst wird die Regelungsvorrichtung durch den Werkbeamten auf höchste Empfindlichkeit eingestellt und hierauf das Verbindungsgetriebe verschlossen. Dem Abnehmer sind nur der Handgriff des Schalters und der Handgriff der Regelungsvorrichtung zugänglich. Es wird ihm mitgeteilt, daß er für den Stromverbrauch um so mehr bezahlen muß, je unempfindlicher er den Überlastungsschalter einstellt.
  • Solange der Abnehmer seine Verbrauchswiderstände nacheinander benutzt, solange er also beispielsweise das Bügeleisen nur dann einschaltet, wenn er keinen Strom für Beleuchtung verbraucht, kann er ungestört Strom entnehmen. Wenn er aber versucht, mehrere Verbrauchswiderstände gleichzeitig zu benutzen, wird der Strom durch den Überlastungsschalter unterbrochen. Der Abnehmer kann dann wählen, ob er auf die gleichzeitige Benutzung der Verbrauchswiderstände verzichten oder ob er die Empfindlichkeit des Überlastungsschalters vermindern und dafür eine entsprechend höhere Stromrechnung bezahlen will. Durch wiederholtes Verstellen des Handgriffes der Regelungsvorrichtung kann er die günstigste Einstellung ermitteln.
  • Bei der Ablesung des Zählers, die beispielsweise am Ende jedes Monats erfolgt, liest der Beamte auch jeweils die Einstellung der Regelungsvorrichtung ab und stellt sie hierauf in die Ausgangsstellung zurück. Der Abnehmer kann dann von neuem wieder die günstigte Einstellung ermitteln. Ein wesentlicher Unterschied zwischen der neuen Maximumeinrichtung und den gebräuchlichen Maximumzählern besteht darin, daß bei der neuen Einrichtung die Einstellung der Maximumanzeigevorrichtung von Hand, bei den Maximumzählern selbsttätig erfolgt. Bei der neuen Einrichtung ist die Einstellung die Voraussetzung, die erst die Entnahme einer bestimmten Energie ermöglicht, während sie bei den Maximumzählern eine Folge der Energieentnahme ist. Daraus ergibt sich ein wesentlicher Vorteil für die neue Einrichtung. Der Abnehmer kann nicht wider seinen Willen durch unvorsichtiges Hinzuschalten eine für ihn unvorteilhaftere Einstellung der Anzeigevorrichtung herbeiführen. Die Einrichtung kann unter Weglassung des Zählers auch für Pauschaltarif verwendet werden.
  • Auf der Zeichnung ist die Einrichtung beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt das Schaltbild der Einrichtung. Abb. 2 zeigt die Regelungsvorrichtung in vergrößertem Maßstab, teilweise im Schnitt.
  • In Abb. 3 ist ein Überlastungsschalter mit einer anderen Ausführung der Regelungsvorrichtung teilweise im Schnitt dargestellt.
  • Auf der Zählertafel i sind der Zähler Z, der Überlastungsschalter S und die Regelvorrichtung R befestigt. Die Stromzufuhr erfolgt durch die Leitungen 2, 3. Die Leitungen 4, 5. führen zu den Verbrauchswiderständen. Der Überlastungsschalter ist mit dem Zähler durch den Leiter 6 in Reihe geschaltet. Er ist von bekannter Bauart. Der Handgriff 7 steht mit der Feder 8 des beweglichen Kontakts durch ein doppeltes Kniegelenk 9, io in Verbindung. Das eine Gelenk 9 kann von dem Tauchkern i i des Auslösemagnets 12 mittels des Stößers i i" angegriffen werden. In der Schließstellung sind beide Kniegelenke durchgedrückt. Bei Überlastung wird der Tauchkern i i in dem Magnet 12 hochgezogen und knickt dadurch das eine .Kniegelenk 9 nach oben ein. Der Schalter wird dann auch bei festgehaltenem Handgriff durch die Feder 8 geöffnet. Durch Hochdrücken des Handgriffes kann der Schalter in an sich bekannter Weise wieder geschlossen werden.
  • Parallel zur Wicklung des Auslösemagnets 12 ist mittels der Leiter 13, 14 der Regulierwiderstand 15 geschaltet. Er ist mit mehreren Anzapfungen versehen, die an die Kontaktstücke 16 angeschlossen sind (Abb.2). Auf den Kontaktstücken schleift die Bürste 17. Sie ist elektrisch mit der Bürste 18 verbunden, die auf der Kontaktschiene 19 schleift. Damit der Widerstand auch vollkommen ausgeschaltet werden kann, ist noch ein Leerkontakt 2o angeordnet.
  • Die Bürsten 17 und 18 sind mittels der Welle 21 mit dem Sperrad 22 und dem Handgriff 23 verbunden. In die Zähne des Sperrades greift die Klinke 24, die durch die Feder 25 gegen das Sperrad gedrückt wird. Die ganze Regelvorrichtung ist in das Gehäuse 26 eingeschlossen, aus dem nur der Handgriff 23 herausragt. Auf dem Gehäuse ist eine Skala 27 angebracht und an dem Handgriff ein Zeiger 28. Das Gehäuse hat die Öffnung 29, die durch den Schieber 30 verschlossen werden kann. Der Schieber und das Gehäuse sind mit je einer Öse versehen, durch die der Draht oder die Schnur für die Plombe hindurchgesteckt wird. Nach der Öffnung des Schiebers kann man mittels eines Stiftes 31 die Klinke vom Sperrad abheben. Der Weg der Bürsten ist durch die Anschläge 32, 33 begrenzt.
  • Solange die Klinke in das Sperrad eingreift, kann die Regelvorrichtung nur im Sinne einer Widerstandsminderung, d. h. im Sinne einer Empfindlichkeitsminderung des Überlastungsschalters, verstellt werden. Erst nach dem Abheben der Klinke 24 ist ein Rückstellen der Regelvorrichtung möglich.
  • In Abb. 3 wird die Empfindlichkeit des Schalters durch Verstellen des Anschlages für den Tauchkern i i geregelt. Zu diesem Zweck ist unterhalb der Magnetspule 12 als Anschlag für den Tauchkern die Scheibe 34 angebracht, deren Umfang einen Teil einer Spirale bildet. Sie ist mittels der Welle 2i an dem Gestell des Schalters gelagert. Auf der Welle 2i ist, wie in Abb. 2, das Sperrrad 22 und der Handgriff 23 befestigt. Der Handgriff 23 ist durch das Gehäuse 26 herausgeführt. Die Anordnung stimmt im wesentlichen mit der Abb.2 überein. Für die gleichenTeile sind die gleichen Bezugszeichen gewählt. Die Drehung der Scheibe 34 wird durch die Nase 35 an der Scheibe und durch die Anschläge 32 und 33 am Schaltergestell begrenzt. Bei aufsitzender Klinke kann die Scheibe 34 durch den Handgriff nur derart gedreht werden, daß sich dabei der Tauchkern i i senkt, die Empfindlichkeit des Schalters also vermindert wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Überlastungsschalter für Tarifzwecke mit einer Freiauslösung und einer Vorrichtung zur Regelung der Empfindlichkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungsvorrichtung mit einem für den Abnehmer zugänglichen Handgriff durch ein vom Werk unter Verschluß gehaltenes kraftschlüssiges oder zwangläufiges und gegen Rücklauf gesperrtes Getriebe verbunden ist, das eine Verstellung der Regelungsvorrichtung mittels des Handgriffes nur im Sinne der Empfindlichkeitsminderung und die gegensinnige Verstellung nur nach Öffnung des Verschlusses durch den Werkbeamten ermöglicht.
  2. 2. Überlastungsschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mit der Regelungsvorrichtung oder mit dem Handgriff in Verbindung stehenden Zeiger.
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