DE330184C - Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet, Gas oder Wasser mit einem zum Vereinnahmen einer Mietgebuehr o. dgl. dienenden Einnahmewerk - Google Patents
Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet, Gas oder Wasser mit einem zum Vereinnahmen einer Mietgebuehr o. dgl. dienenden EinnahmewerkInfo
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-
- G—PHYSICS
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- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas, Wasser o. dgl.
mit einer Einrichtung zum Vereinnahmen einer Gebühr, die von der verbrauchten Menge
des Verkaufsmittels unabhängig, ist, wie z. B. die Monatsmiete für das Gerät.
Es ist bekannt, für das Vereinnahmen einer solchen Gebühr ein Einnahmewerk zu verwenden,
das nach gehöriger Einstellung durch
ίο einen Beamten'des liefernden Werkes einen
elektrischen Schalter oder einen Hahn in der Verbrauchsmittelstrombahn so lange offen
bzw. geschlossen hält, bis der Abnehmer durch Einlegung des Geldbetrages für die zu
15. zahlende Gebühr den elektrischen Schalter
wieder schließt bzw. den Hahn wieder öffnet. Gegenstand der Erfindung ist eine besondere
Bauweise eines solchen Einnahmewerkes. Sie kennzeichnet sich im allgemeinen durch
ein das Steuerorgan des elektrischen Schalters bzw. des Hahnes beeinflussendes Vorgelege,
das mit jeder eingezahlten Münze in an
sich bekannter Weise um einen Schritt vorwärts verstellt wird, nach Zurücklegung einer
»5 bestimmten Zahl solcher Schritte aber durch eine vom Werkbeamten wieder lösbare Sperrung
in einer Stellung festgehalten wird, bei der es das Steuerorgan den Schalter schließen
bzw. ■ den Hahn öffnen läßt und zweckmäßig auch in an sich bekannter Weise die weitere
Betätigung des Einnahmewerkes verhindert.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
auf der Zeichnung ein für einen Elektrizitätsselbstverkäufer
' bestimmtes Einnahmewerk dargestellt. '
Zwischen den Platinen 1, 2 sind die mit dem Steuerknopf 3 versehene Münztrommel 4,
eine Welle 5, ein Hebel 6 und die Kontakte 7, 8 des Schalters gelagert.
Die Münztrommel besteht aus zwei im Abstand einer Münze angeordneten Blechen, die
in der Ruhelage der Einwurfsöffnung 9 gegenüber senkrecht liegen. Eine die Bleche
durchsetzende Schraube 10 begrenzt das Hineinfallen einer Münze zwischen die Bleche.
Eine Feder 11 bringt die durch den Knopf 3 im Sinne des Uhrzeigers gedrehte Münztrommel
4 in die Anfangslage zurück. 16 ist eine Führung für die Münze, die bei der Drehung
■der Trommel in Wirksamkeit tritt. .
Der Mitte der eingeworfenen Münze gegenüber sitzt auf der Welle 5 das Zahnrad 12
mit dem Sperrdaumen 13. Ferner sitzt auf der Welle 5 das Zahnrad 14, gegen das sich
der Schwanz 15 am Hebel 6 legt. (Der Hebei
6 und die Kontakte 7, 8 sind im Grundriß [Fig. 2] der Übersichtlichkeit wegen fortgelassen.)
Wird durch den Schlitz 9 eine Münze in die Trommel 4 eingeworfen, so muß sie hierauf
im Uhrzeigersinne mittels des Knopfes 3 gedreht werden. Hierbei legt sich die untere
Kante der Münze gegen die Führung 16 und wird so weit gehoben, daß die gegenüberliegende
Kante der Münze mit dem Rade 12 in den richtigen- Eingriff (Fig. 4) gelangt
es um einen Zahn entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn
weiterschaltet. Hierbei gleitet auch der Schwanz 15 des Hebels 6 in die
nächste Lücke des Zahnrades 14. Dieses Einwerfen von Münzen mußso oft
wiederholt werden als der Mietgebühr entspricht. Im vorliegenden Fall ist die Einrichtung auf das Vereinnahmen von fünf Münzen
eingestellt. Wird die letzte Münze eingeworfen und die Münztrommel gedreht (Fig. 3),
so wird "wieder das Rad 12 und damit auch das Rad 14 um einen Zahn weitergeschaltet.
Hierbei gelangt der Schwanz 15 des Hebels 6 in die tiefe Lücke 17 des Rades 14, und der
Hebel 6 kann der Schwerkraft, gegebenenfalls auch noch einer Feder folgend, mit seinem
Ende den Kontakt 8 gegen den Kontakt 7 drücken und damit den Stromschluß an dieser
Stelle für den' Verbraucher herstellen. Bei der Drehung des Zahnrades 12 ist hierbei
der Sperrdaumen 13 in ilen Weg der Münztrommel 4 gelangt, so daß diese nach
Drehung im Uhrzeigersinn nicht wieder in die Bereitschaftslage zurückgehen kann.
Durch die an der Münztrommel sitzende Scheibe 18 ist alsdann der Einwurf für wei-«
tere Münzen gesperrt.
Für das Zurückstellen der Welle 5 in die :
Bereitschaftslage ist eine Feder 19 (Fig. 2) , vorgesehen, die sie im Sinn des Uhrzeigers zu
drehen bestrebt ist. Ferner sitzt auf der Welle ein Anschlaghebel 20 und in seinem Bereich
ein Anschlagstift 21, für den zweckmäßig mehrere Einsetzlöcher in der Platine 2
vorgesehen werden, um verschiedene Mietbe- ! träge einstellen zu können. Das Zurückstellen |
des Einnahmewerkes geschieht dann einfach ; in der Weise, daß der überwachende Beamte .
den Hebel 6 anhebt. Es dreht hierauf die Feder 19 die Welle 5 und die Feder 11 die
Münztrommel 4 in die Anfangslage (Fig. 1)
zurück.
Ist die zu entrichtende Gebühr, wie beispielsweise
beim Potsdamer Tarif, so hoch, daß ihre Bezahlung durch. die für den Verbiauchsteil
verwendbaren Münzen wegen der großen Zahl zu umständlich sein würde, so
kann selbstverständlich das Einnahmewerk für eine andere Münzart als der Verbrauchsteil
eingerichtet werden. Beträgt dann die Gebühr nicht eine volle Anzahl der größeren
Geldstücke, sondern auch Bruchteile, die mit kleineren Münzen bezahlt werden müssen, so
können entweder zwei Einnahmewerke für die verschiedenen Münzsorten hintereinander geschaltet
werden, oder es kann die Einrichtung auch so getroffen werden, daß die großen' Münzen für die Gebühr durch das besondere
Werk und der Restbetrag durch den Verbrauchsteil vereinnahmt werden, der hierzu
mit einem Leergang o. dgl. versehen sein muß.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas oder Wasser mit einem zum Vereinnahmen einer Mietgebühr o. dgl. dienenden Einnahmewerk, das einen in der Verbrauchsmittelstrombahn liegenden elektrischen Schalter oder Hahn so lange offen bzw. geschlossen halten kann, bis der Geldbetrag für die Mietgebühr o. dgl. eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Einnahmewerk ein das Steuerorgan (6) des elektrischen Schalters (7, 8) bzw. des Hahnes beeinflussendes Vorgelege (5, 13, 14, 20) angeordnet ist, das mit jeder eingelegten Münze in an sich bekannter Weise um einen Sehritt vorwärts verstellt wird, nach Zurücklegung einer bestimmten Zahl solcher Schritte aber durch eine vom Werkbeamten wieder lösbare ; . Sperrung (15, 17) in einer Stellung festgehalten wird, bei der es das Steuerorgan (6) den Schalter (7, 8) schließen bzw. den Hahn öffnen läßt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330184T | 1915-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330184C true DE330184C (de) | 1920-12-11 |
Family
ID=6188771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915330184D Expired DE330184C (de) | 1915-04-30 | 1915-04-30 | Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet, Gas oder Wasser mit einem zum Vereinnahmen einer Mietgebuehr o. dgl. dienenden Einnahmewerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330184C (de) |
-
1915
- 1915-04-30 DE DE1915330184D patent/DE330184C/de not_active Expired
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