DE604305C - Selbstverkaeufer fuer Gas, Wasser oder Elektrizitaet mit Grundgebuehreinzug - Google Patents
Selbstverkaeufer fuer Gas, Wasser oder Elektrizitaet mit GrundgebuehreinzugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer für Gas, Wasser oder Elektrizität, bei dem
zwecks Einziehung einer Grundgebühr zwischen dem Münzrad und der die Verbrauchsmittelentnahme
steuernden Vorgabewelle eine Leerstrecke einschaltbar ist. Gegenüber den bekannten Selbstverkäufern soll die
Grundgebühr in zweierlei Münzen bezahlt werden, beispielsweise mit Markstücken und
10-Pfennig-Stücken. Beträgt die Grundgebühr oder die vom Gaswerk für das Einziehen von
Rückständen oder Ratenzahlungen zu erhebende Monatsgebühr z. B. 4,60 MJl, so soll
die den Gegenstand der Erfindung bildende Bauart des Selbstverkäufers gegenüber den
bekannten Selbstverkäufern mit Grundgebühreinzug erlauben, diesen Betrag durch Einwurf von vier 1-Mark-Stücken und sechs
10-Pfennig-Stücken zu erheben.
Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck außer einem Schaltwerk - für die Münzen geringen
Wertes ein zweites Schaltwerk für den Einzug von Münzen höheren Wertes und größeren
Durchmessers sowie zum Umschalten ein und derselben Einwurf- und Einschießvorrichtung
für beide Münzarten derart vorgesehen, daß erst nach dem Einschleusen der infolge
ihrer besonderen Schaltlage nur auf die zweite Schaltvorrichtung einwirkenden Münzen
höheren Wertes durch einen dabei zwangsläufig betätigten Riegel der Münzenschlitz in
der Schleuse den in üblicher Weise nur auf das Münzrad einwirkenden Münzen niederen
Wertes angepaßt und dabei die zwischen dem Münzrad und der Vorgabewelle eingeschaltete
Leerstrecke durch dieselbe Einwurf- und Einschießvorrichtung zurückgestellt wird.
Selbstverkäufer, die für mehrere Münzsorten eingerichtet sind, kennt man. Hierbei
ist aber entweder jeder Münzsorte ein besonderes Schaltwerk für die Steuerung der Verbrauchsmittelentnahme
sowie je ein besonderer Einwurfschlitz zugeordnet, oder es wird nach dem Einwerfen einer einzigen Grundgebührmünze
in ihren zugehörigen Schlitz das Einwerfen von Münzen für den Verbrauch ermöglicht.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Abb. ι zeigt einen
Teil des Automatenwerkes im Schnitt nach Linie a-b in Abb. 2 von rechts nach links gesehen:
Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie c-d in Abb. 1 von links nach rechts gesehen.
Abb. 3 ist eine Vorderansicht .des Automatenwerkes unter Fortlassung einiger Teile und
Abb. 4 eine Teilansicht dazu bei anderer Stellung. Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie e-f in
Abb. i, und zwar von links nach rechts gesehen, und Abb. 6 ein Teilschnitt nach Linie
g-h in Abb. 5 von rechts nach links gesehen. Bei der Darstellung nach den Abb. 5 und 6 ist
angenommen, daß man die kleinere Münzsorte verwendet. Abb. 7 stellt einen Schnitt nach
Linie i-k in Abb. 5 dar. Abb. 8 zeigt wiederum einen Schnitt nach Linie e-f in Abb. 1, jedoch
für die Verwendung der größeren Münzsorte. Abb. 9 ist ein Schnitt nach g-h, ebenfalls bei
Verwendung der größeren Münzsorte, und für den gleichen Zweck stellt Abb. 10 einen
Schnitt nach i-k dar.
Wie Abb. 2 erkennen läßt, liegt das Automatenwerk zwischen der Vorderwand 1 und
der Hinterwand 2. In beiden lagert die das an sieh bekannte Planetengetriebe tragende
Welle 3. Das Planetengetriebe besteht aus dem Rade 4, den beiden Planetenrädern 5, 6
und dem Rade 7. Die Räder 4 und 7 sitzen lose drehbar auf der Welle 3. Die Räder S
und 6 sind lose um eine Achse 8 drehbar, die mit der Welle 3 starr verbunden ist. Die auf
einer Welle 10 sitzende Schnecke 9 erhält vom Zählwerk des Gasmessers her ihren Antrieb
und dreht bei Gasentnahme das Schneckenrad 4, wobei das Rad 7 feststeht. Dabei wird
in bekannter Weise durch Vermittlung der Planetenräder 5, 6 die Welle 3 gedreht und
durch die auf der Welle 3 befestigte Ventilzudrückscheibe 11 das nichtgezeichnete Ventil
des Gasmessers geschlossen. Durch Einwurf einer Gaskaufmünze in den Einwurfschlitz 12
wird die Welle 3 mit der Zudrückscheibe 11 in bekannter Weise in der entgegengesetzten,
das Ventil öffnenden Richtung gedreht. Unterhalb des Einwurfschlitzes 12 sitzt die
Münzschleuse 13 und trägt auf ihrem vorderen Ansätze 14 lose drehbar ein aus den
Abb. 6 und 9 ersichtliches Kurvenstück 16, mit dem ein Blechstück 17 verbunden ist. Der
Blechteil 17 trägt drei Lappen 18, 31 und 30.
Der Arm 30 trägt auf seinem Kopfe die Bezeichnungen für die beiden Münzsorten, im
Beispielsfalle also 3Ul und 3t/iß, in solchem
Abstände voneinander, daß bei der später zu beschreibenden Schaltung des Blechstückes 17
entweder die Bezeichnung JiJL oder die Bezeichnung Uijif, vor einem Fenster 28 eines Anzeigeschiides
29 liegt. Der Lappen 18 hat einen Zapfen 19 für die Zusammenarbeit mit
einer Steuerscheibe 20, die auf der Welle 21 eines Schaltrades 22 aufgekeilt ist und einen
Rundteil sowie einen Schlitz 38 und einen Steuerfinger 37 besitzt. Der dritte Lappen 31
des Blechteiles 17 tritt bei der Schaltung (s. die Abb. 3 und 4) entweder vor den-Einwurfschlitz
12 oder gibt ihn ganz frei zum, Zwecke, den Einwurfschlitz für die jeweilige
Münzsorte aufnahmefähig zu machen.
Mit dem obenerwähnten Schaltrade 22 arbeitet ein Hebel 23 zusammen, der um eine
Achse 24 drehbar ist und dessen Zapfen 25 durch eine Feder 26 in eine Zahnlücke des
Rades 22 hineingepreßt wird, so daß er die genaue Stellung der Zähne des Rades 22
go .sichert. Am vorderen Ende trägt die Welle 21
eine Anzeigescheibe 27, auf der man die Anzahl der noch einzuwerfenden Grundgebührmünzen
ablesen kann.
Die Teile 17 bis 27 werden bei der Benutzung der größeren Münzsorte, beispielsweise
also bei 1-Mark-Stücken, betätigt. Die Abb. 4, 8, 9 und 10 geben hierfür die Stellung
der bewegten Teile an.
Gemäß Abb. 4 Hegt der Stift 19 des Lappens
18 auf dem kreisrunden Teile der Steuerscheibe 20 auf, und der Lappen 30 hat die
Angabe JIM vor das Sichtloch 28 gebracht,
der Lappen 31 hat den Einwurfschlitz 12 vollständig
freigegeben, so daß man i-Mark-Stücke einwerfen kann.
„ Ein solches 1-Mark-Stück 32 gelangt gemäß
Abb. 8 durch den Einwurfschlitz 12 und den Geldkanal 33 in die Münzschleuse 13,
deren Aufnahmeschlitz 34 in Ausgangsstellung der Münzschleuse 13 genau unter dem
Einwurfkanal 33 steht. Links begrenzt den Aufnahmeschlitz 34 eine im wesentlichen geneigt
verlaufende Anlagekante 35 (s. Abb. 5), während die rechte Begrenzung des Schlitzes
34 bis zum drehbaren Teile 16 geht. Dieser hängt mit dem Blechteile 17 zusammen, hängt
also in seiner Stellung von der Steuerscheibe 20 ab. Befindet sich der Stift 19 auf dem
Rundteile der Steuerscheibe 20 (Abb. 4), dann ist der ganze Schlitz 34 offen, indem ihn
rechts die Fläche 36 (Abb. 10) des Teiles 16 begrenzt. Hat dagegen das Blechstück 17 die
Stellung nach Abb. 3, dann bildet die Fläche 40 (Abb. 7) des Kurvenstückes 16 die rechte
Begrenzung des Schlitzes 34, und es verdeckt dann auch der Lappen 31 so weit den Einwurfschlitz
12, daß man dann nur noch die kleinere Münzsorte, beispielsweise io-Pfennig-Stücke,
einwerfen kann.
Bei der Stellung der Teile nach den Abb. 4, 8 'und 9 kann man nun i-Mark-Stücke 32
einwerfen. Diese können in die Lage 32' in Abb. 8 kommen und ragen beispielsweise um
den vierten Teil ihres Durchmessers unten aus der Münzschleuse 13 heraus. Diese ist
durch einen Knopf 15 in an sich bekannter Weise drehbar. Dreht man damit die Münzschleuse
13 nach rechts, so faßt der unten vorstehende Teil der Münze 32 von unten her
einen Zahn des Schaltrades 22 auf der Achse 21 und dreht beide um einen Zahn nach links
weiter. Der Hebel 23 wird dabei gegen den Druck der Feder 26 mittels des Stiftes 25
abgedrückt und schnappt in die nächste Zahnlücke ein. Dadurch sichert er die griffbereite
Lage des Schaltrades 22 für die nächste Betätigung. Der-Stift 19 ist ein entsprechendes
Stück weiter auf dem Rundteile des Schaltrades 20 geglitten. Dieser Vorgang kann so
oft durch Einwurf von Markstücken wiederholt werden, bis die Steuerscheibe 20 aus der
in Abb. 4 ersichtlichen Lage in die Lage nach Abb. 3 gelangt ist. Das zuletzt eingeworfene
Markstück hat den Schlitz 38 der Scheibe 20 über den Zapfen 19 geführt, und der Finger
hat den Zapfen 19 nach unten gezogen, wodurch das System 17, 18, 30 und 31 eine
Linksschwenkung erhalten hat. Hierbei ist die Angabe fffyß vor das Fenster 28 und der
Lappen 31 vor den Einwurf schütz 12 getreten. Man .weiß jetzt, daß das Werk für
den Einwurf der kleineren Münzstücke, also
beispielsweise für io-Pfennig-Stücke, bereit ist. Für Markstücke ist die nunmehr noch
vorhandene Öffnung des Schlitzes 12 zu klein.
Mit der Ausschwenkung des Blechstückes 17 ist aber auch das Kurvenstück 16 gedreht
worden und hat seinen Dickteil über den Schlitz 34 der Münzschleuse gebracht, so
daß diesen rechts die Fläche 40 begrenzt
(s. Abb. 7).
Abb. 5 zeigt den Weg eines eingeworfenen io-Pfennig-Stückes 39. Es fällt durch den
Münzkanal 33 in den Aufnahmeschlitz 34 der Münzschleuse 13. Da dieser aber rechts
wesentlich kürzer geworden ist und die linke Begrenzung 35 schräg verläuft, so bleibt das
Münzstück in der Lage 39' hängen und ragt oben ein Stück aus der Münztasche heraus.
Dreht man nunmehr mittels des Knopfes 15 die Münzschleuse 13 nach rechts, so drückt
der nach oben herausragende Teil des Geldstückes 39 gegen einen auf der Achse 43
sitzenden Hebel 42 (Abb. 1) und schwenkt ihn etwas nach rechts aus. Dieser Hebel 42
ist durch eine auf der Achse 43 lose drehbare Büchse 44 (Abb. 2) fest mit einem Hebel 45
verbunden, und in gleicher Lage wie der Hebel 45 zum Hebel 42 sitzt noch ein ebenfalls
mit dem System fest verbundener Hebel 46. Er liegt also genau hinter dem Hebel 45.
Der Hebel 45 trägt das eckige Sperrstück 47 (Abb. ι und 2), während sich am Hebel 46
ein Rundzapfen 48 befindet. Ein Ausleger 49 am Hebel 46 besitzt einen halbrunden Einschnitt,
der sich in Ruhelage gegen einen in den Wänden 1 und 2 gehaltenen Sperrbolzen
50 legt. Dieser dient als Anschlag und soll verhindern, daß das rechteckige Sperrstück 47
zu tief in die Lücke einer Zahnscheibe 53 eingreift und dadurch klemmt. Eine Feder 56
sucht den Hebeln 42, 46 und 45 dauernd eine Drehung im Uhrzeigersinne zu verleihen.
Die vorstehend erwähnte Drehung des Hebels 42 beim Durchschalten eines kleineren
Geldstückes 39 hebt die Hebel 45, 46 und 49 etwas an. Das Sperrstück 47 wird aus dem
parallelgrundigen Schlitz der Zahnlücke des Schaltrades 53 herausgehoben, und auch der
am Hebel 46 sitzende runde Zapfen 48 wird von der Zahnkrone des Schaltrades 41 abgehoben.
Es steht somit der Linksdrehung der Schaltscheibe 41 um einen Zahn nichts im
Wege.
Wie Abb. 2 erkennen läßt, bildet die Schaltscheibe 41 mit der Büchse 51 ein Stück, das
lose auf der mit dem Rade 7 verbundenen Büchse 52 drehbar ist. Die Büchse 52 wiederum
dreht sich lose auf der Welle 3 und ist mit dem Schaltrade 53 fest verbunden. Die
Schalträder 53 und 41 haben genau gleiche Größe und Gestalt. Der runde Zapfen 48 und
der eckige Zapfen 47 sorgen dafür, daß die Zähne der beiden Räder 41 und 53 stets
genau hintereinanderliegen. Mit jedem Einwürfe eines io-Pfennig-Stückes bis zur restlosen
Abgeltung der Grundgebühr wird durch die Münze 39 das Schaltrad 4-1 jeweils um
eine Zahnteilung nach links (Abb. 1) gedreht. Das Rad 53 bleibt dabei stehen, da es,
obwohl das Sperrstück 47 ausgeklinkt ist, durch das feststehende Rad 7 des Planetengetriebes
an einer Drehung gehindert ist. Das Schaltrad 41 trägt einen runden Zapfen
54 und das Schaltrad 53 einen anderen Zapfen 55. Beide haben gleichen Abstand von
der Achse 3. Bei der zahnweisen Schaltung des Schaltrades 41 durch die Grundgebührmünzen
39 nähert sich schrittweise der Zapfen 54 dem Zapfen 55 und liegt, nachdem das letzte Geldstück 39 für die Grundgebühr entrichtet
ist, unmittelbar vor dem Zapfen 55. Damit ist die der Grundgebühr, der Ratenzahlung
oder auch unter Umständen einer Schuldzahlung entsprechende Leerstreckenschaltung
beendet. Wirft man nun ein neues io-Pfennig-Stück 39 ein, so schiebt der Zapfen
54 den Zapfen 55 vor sich her und schaltet damit das Rad 53 ebenfalls um eine Zahnteilung
weiter. Das ist möglich, da sich hierbei die Planetenräder 5, 6 an den Zahnkränzen
der beiden Räder 4 und 7 abwälzen; In bekännter Weise dreht sich dabei die Achse 8
und damit die Welle 3 um einen gewissen Winkel, den auch die auf der Welle 3 befestigte
Zudrückscheibe 11 zurücklegt^ und zwar in einem das nicht dargestellte Absperrventil
öffnenden Sinne. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem weiteren Münzeinwurf.
Der Gaswerksbeamte stellt bei Ablesung des Automaten die Grundgebühr von neuem
ein. Zu diesem Zwecke hat die Vorderwand 1 des Automatenwerkes zwei Schlüssellöcher
57 und 58 (Abb. 3) für einen passenden Schlüssel. Der bei 57 eingeführte Schlüssel,
dessen Bart 59 in Abb. 1 angedeutet ist, wird vom Beauftragten des Gaswerkes so viele
Male linksherum gedreht, als 1-Mark-Stücke als Grundgebühr einzustellen sind. Bei jeder
beendeten Drehung des Schlüssels ist dabei das Schaltrad 22 mit der Welle 21 um einen
Zahn, und zwar rechtsherum, gedreht worden (während die Schaltdrehung während der
Grundgebührentrichtung nach links herum erfolgt).
Bei der ersten Schlüsseldrehung wird der Zapfen 19 des Lappens 18 durch die Schlitzbegrenzungsfläche
60 der Steuerscheibe 20 nach oben aus deren Schlitz 38 herausgedrückt und das Blechstück 17 aus der in Abb. 3 dargestellten
Lage in die Lage nach Abb. 4 gebracht, so daß also nunmehr wieder die Angabe
<MJi vor dem Fenster liegt. Dabei steht
die auf der Anzeigescheibe 27 befindliche Zahl ι unten. An dieser Stelle befindet sich
eine Schauöffnung, die nur die jeweils unten befindliche Zahl erkennen läßt. Bei weiteren
Umdrehungen des Schlüssels erscheinen dann nacheinander die Zahlen 2, 3 usw. vor der
Schauöffnung. Der Zapfen 19 ruht dabei auf dem kreisförmigen Teile der Steuerscheibe 20.
Wie Abb. 4 erkennen läßt, gibt der Hebel 31 den unteren Teil des Einwurfschlitzes 12 frei.
Zwecks Einstellung der durch io-Pfennig-
Stücke .abzugeltenden Grundgebühr wird der Schlüssel in das Schlüsselloch 58 eingeführt
und so viele Male linksherum gedreht, als 10-Pfennig-Stücke entrichtet werden sollen.
Der Bart 61 (Abb. 1) des Schlüssels ergreift bei jeder Umdrehung einen Zahnvdes Schaltrades
41 und dreht dieses um eine Zahnteilung weiter, und zwar rechtsherum. Dadurch
entfernt sich der Zapfen 54 jeweils um den einer Zahnteilung entsprechenden Winkel vom
Zapfen 55 des Rades 53. 1
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Selbstverkäufer für Gas, Wasser oder Elektrizität, bei dem zwecks Einziehung einer Grundgebühr zwischen dem Münzrad und der die Verbrauchsmittelentnahme steuernden Vorgabewelle eine Leerstrecke einschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß für den Einzug der Grundgebühr in Münzen verschiedenen Wertes und Durchmessers ein zweites Schaltwerk (16 bis 27) für Münzen höheren Wertes und größeren Durchmessers außer dem über das Münzrad (41) betätigten Schaltwerk derart vorgesehen ist, daß erst nach dem Einschleusen der infolge ihrer besonderen Schaltlage nur auf die zweite Schaltvorrichtung (16 bis 27) einwirkenden Münzen höheren Wertes durch einen dabei zwangsläufig betätigten Riegel (16, 17) der Münzenschlitz (34) in der Schleuse (13) den in üblicher Weise nur auf das Münzrad (41) einwirkenden Münzen niederen Wertes angepaßt wird und die zwischen dem Münzrad (41) und der Vorgabewelle (3) eingeschaltete Leerstrecke durch dieselbe Einwurf- und Einschleusvorrichtung zurückstellbar ist.
- 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen lose auf der Achse der Schleuse (13) sitzenden und über einen Arm (18) mit an diesem sitzenden Stift (19) mit einer Steuerscheibe (20) zusammenwirkenden Schaltteil (17), der bei seiner Drehung durch die vom Schaltwerk für die größere Münzsorte abhängige Zahnscheibe (22) mittels eines über der Schleuse (13) angeordneten, mit verschiedenen Begrenzungsflächen (36 und 40) versehenen Abdeckteiles (16) den Schlitz (34) der Schleuse (13) nach dem Einschleusen der letzten Münze höheren Wertes teilweise abdeckt, so daß kleinere Münzen einschleusbar sind und die Leerstrecke rückschaltbar ist.
- 3. Selbstverkäufer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schaltteil (17) ein Lappen (31) derart verbunden ist, daß er den Einwurfschlitz (12) kürzt .bzw. völlig offen läßt, wenn der Schaltteil (16) den Geldtaschenschlitz (34) teilweise abdeckt bzw. vollständig offen läßt.
- 4. Selbstverkäufer nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf gleicher Achse mit der Zahnschaltscheibe (22) des Schaltwerkes für die Münzen großen Durchmessers sitzende Steuerscheibe (20) einen Rundteil und einen Steuerschlitz (38), den nach außen ein Steuerfinger (37) begrenzt, in derartiger Lage zueinander besitzt, daß nach dem Einschleusen der eingestellten Anzahl von Münzen größeren Durchmessers der Schlitz (38) den vordem auf dem Rundteile der Steuerscheibe (20) liegenden Zapfen (19) ergreift und den Schaltteil (17) mit dem Geldtaschenbegrenzungsstück (16) und dem Einwurfschlitzabdekker (31) für den Einwurf der kleineren Münzsorte umschaltet.
- 5. Selbstverkäufer nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem von der Steuerscheibed^o) abhängigen Schaltteil (17) ein Arm (30) verbunden ist, der die jeweils in Frage kommende Geldstücksorte in einem Fenster anzeigt.
- 6. Selbstverkäufer nach 'den Ansprüchen ι bis S, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Münzen größeren Durchmessers betätigte Schaltwerk (16 bis 27) gegenüber der Münzschleuse (13) derart angeordnet ist und der Schlitz (34) derselben eine solche Breite besitzt, daß die in dem Schlitz (34) aufgefangenen Münzen größeren Durchmessers aus diesem mit ihrem unteren Ende vorragen und mit diesem auf die Schalteinrichtung (16 bis 27) einwirken, während die Münzen kleineren Durchmessers in üblicher Weise mit ihrem oberen Ende auf das entsprechend angeordnete Münzrad (41) einwirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK124577D DE604305C (de) | 1932-03-08 | 1932-03-08 | Selbstverkaeufer fuer Gas, Wasser oder Elektrizitaet mit Grundgebuehreinzug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK124577D DE604305C (de) | 1932-03-08 | 1932-03-08 | Selbstverkaeufer fuer Gas, Wasser oder Elektrizitaet mit Grundgebuehreinzug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE604305C true DE604305C (de) | 1934-10-23 |
Family
ID=7245658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK124577D Expired DE604305C (de) | 1932-03-08 | 1932-03-08 | Selbstverkaeufer fuer Gas, Wasser oder Elektrizitaet mit Grundgebuehreinzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE604305C (de) |
-
1932
- 1932-03-08 DE DEK124577D patent/DE604305C/de not_active Expired
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