DE123840C - - Google Patents

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DE123840C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/18Coin-actuated mechanisms; Interlocks specially adapted for controlling several coin-freed apparatus from one place

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Description

044/
KA1SERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet . eine Vorrichtung zur Ausgabe einer Gewinnkarte nach Einwurf einer Münze, wobei die den Gewinn bestimmende Nummer der Gewinnkarte durch die Stellung eines auf einem Zifferblatt rotirenden Zeigers angegeben wird, indem derselbe, nachdem er durch Münzeneinwurf in Drehung versetzt ist, erst beim Eintritt seines Stillstandes durch Berührung eines der an den Ziffern des Zifferblattes stehenden Contactstifte einer elektrischen Leitung die' Vorrichtung zur Ausgabe einer Gewinnkarte durch Stromschlufs in Thätigkeit setzt, während der Zeiger während seines schnellen Rundlaufes durch die Centrifugalkraft aufser Berührung mit den Contactstiften des Zifferblattes gehalten wird.
Der vorliegende Gewinnkartenausgeber unterscheidet sich von den bereits bekannten, die Wirkung der Centrifugalkraft ebenfalls benutzenden dadurch, dafs ein an dem einen Ende des Zeigers drehbar befestigter Contact durch die infolge der schnellen Drehung des Zeigers auftretende Centrifugalkraft so lange aus dem Bereich der Contactstifte des Zifferblattes geschwungen wird, bis die Geschwindigkeit der Drehbewegung des Zeigers derart abgenommen hat, dafs der drehbare Contact, durch die Kraft einer Feder unterstützt, in den Bereich der Contactstifte gelangen kann, was bei einfacherer Ausführung eine sicherere Wirkung als bei ähnlichen Einrichtungen zur Folge hat.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung des Stromlaufes, Fig. 2 eine perspectivische Ansicht des Kartenbehälters, Fig. 3 eine Ansicht des Zeigers und seiner Einrichtung in gröiserem Maisstabe und Fig. 4 eine Seitenansicht des Triebwerkes des Zeigers, Fig. 5 die Verbindung des Münzhebels mit dem Auslösehebel für dieses Triebwerk.
Das in den Apparat geworfene Geldstück fällt durch den Geldeinwurf in den Geldschlitz des Münzhebels 1 und drückt letzteren abwärts (Fig. 1). Hierdurch berührt der Stift 2 den Anschlag 3 und schliefst hierdurch einen Stromkreis, der, von der Batterie ausgehend, durch den Draht 5 zu dem Magneten 6 führt und von diesem durch Draht 4, Stift 2 und Draht 37 wieder zur Batterie zurückkehrt. Durch Schliefsung dieses Stromes wird der Anker 27 (Fig. 1 und 4) des Magneten 6 angezogen und die Sperrung eines Uhrwerkes gelöst, indem der Anker 27, der bis dahin mit einer Aussparung über einen Stift 26 griff, der an dem auf der Triebachse 17 des Uhrwerkes sitzenden Zahnrade 16 seitlich angebracht ist, den Stift 26 freigiebt. Das Rad τ 6 steht mit einem lose auf der Zeigerachse 7 sitzenden Trieb 15 im Eingriff, welches die Klinke 14 eines laufenden Gesperres trägt, dessen Sperrrad 13 fest auf der Achse 7 des Zeigers 18 (Fig. 1 und 3) sitzt, so dais nach Auslösung des Uhrwerkes der Zeiger angetrieben wird. Hat das Rad 16 mit dem Stift 26 eine halbe Umdrehung ausgeführt, so schlägt letzterer gegen den Hebel 29 und drückt diesen nach oben. Hierdurch wird vermittelst des mit dem Hebel 29 auf demselben Zapfen 30 sitzenden Hebels 31 der Zugstange 32 (Fig. 4) durch Beseitigung der Unterstützung des
Geldstückes in dem Münzhebel dieses freigegeben. Sobald das Geldstück aus dem Münzhebel gefallen ist und dieser in seine frühere Stellung zurückkehrt, wird auch der durch ihn vorhin geschlossene Stromkreis unterbrochen und der Anker 27 von dem Elektromagneten 6 losgelassen, so dafs er, nachdem das Rad 16 eine Umdrehung ausgeführt hat, den Stift 26 auffängt und das Uhrwerk wieder sperrt. Dadurch aber, dafs das Triebrad 15 lose auf der Achse des Zeigers sitzt, wird der letztere infolge der Trägheit seine Drehung noch weiter fortsetzen.
An dem einen Ende des Zeigers 18 (Fig. 1 und 3) ist eine aus nichtleitendem Material bestellende, keilförmige Hülse 8 drehbar befestigt, auf deren Drehzapfen 11 die Feder 10 befestigt ist, welche stets gegen die Innenwand der Hülse drückt und bestrebt ist, letztere in der Längsrichtung des Zeigers 18 festzuhalten. Mit der Platte 9 ist ein genau an der Hülse 8 eingestellter Contactstift 12 stromleitend verbunden. Dreht sich der Zeiger 18 schnell, so genügt die Centrifugalkraft, um die Hülse 8 mit dem Contactstift 12 so weit aus der Längsrichtung des Zeigers 18 schwingen zu lassen, dafs der Contactstift 12 nicht mit einem der Stifte 28 (Fig. 1) in Berührung treten kann; tritt aber der Stillstand des Zeigers ein, so drängt die Feder 10 die Hülse 8 in ihre Mittellage, der Contactstift 12 berührt einen der Stifte 28 und der durch Draht 5 und Draht 19 von der Batterie zu dem Zeiger 18 fliefsende elektrische Strom geht durch den Zeiger 18, den Contact 12 (Fig. 3), den Stift 28 und den Draht 21 zu demjenigen von den Elektromagneten 22 (Fig. ι), der zu dem Gewinnkartenbehälter gehört, dessen Kartennummern mit der Nummer des von dem Contact 12 berührten Stiftes 28 übereinstimmen, wonach der Strom durch den Draht 37 zur Batterie zurückkehrt. Der Strom bleibt, wie bereits oben erwähnt, so lange geschlossen, bis das Rad 16 eine volle Umdrehung vollendet hat und der Stift 26 wieder in die Aussparung des Ankers 27 eingetreten ist.
Durch die Anziehung des Ankers 23 infolge Stromschlusses schiebt die an diesem befestigte Stange 24 vermittelst des Schiebers 25 die zu unterst in dem Kasten 34 befindliche Gewinnkarte durch den Schlitz 35 nach auisen (Fig. 2). Da die Feder des, Uhrwerkes an Kraft verliert, so wird sie bei ihrer Auslösung dem Zeiger einen verschieden starken Anstofs geben, so dafs der Zeiger an verschiedenen Stellen des Zifferblattes 20 den Contact herstellen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbstkassirender Gewinnkartenausgeber mit einer durch Münzeinwurf auszulösenden, eine vom Zufall abhängige Zeit rotirenden Stromschlufsvorrichtung und der Anzahl der Contacte entsprechenden Zahl von elektromagnetisch bewegten Ausgebern, dadurch gekennzeichnet, dafs am Ende des auf einem die festen Contacte (28) tragenden Zifferblatte (20) sich drehenden Zeigers (18) ein beweglicher Contactstift (12) angebracht ist, der bei der Drehung des Zeigers infolge der Fliehkraft aus dem Bereich der festen Contacte (28) geschwungen, bei Stillstand des Zeigers dagegen durch eine Feder (10) gegen dieselben gedrückt wird, so dafs die der betreffenden Endstellung des Zeigers entsprechende Ausgabevorrichtung in Thätigkeit tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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