DE198522C - - Google Patents
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- DE198522C DE198522C DENDAT198522D DE198522DA DE198522C DE 198522 C DE198522 C DE 198522C DE NDAT198522 D DENDAT198522 D DE NDAT198522D DE 198522D A DE198522D A DE 198522DA DE 198522 C DE198522 C DE 198522C
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- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/003—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity for electricity
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- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
Skjontutn- bet
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filz-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■in
43 ö. GRUPPE
Selbstverkäufer für Elektrizität. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Selbstverkäufer für Elektrizität, bei welchem die
eingeworfene Münze durch Einfallen zwischen zwei Kontaktteile Stromschluß bewirkt
und in dieser Lage durch einen Münzträger so lange festgehalten wird, bis nach Verbrauch
des vorausbezahlten Stromes das Zählwerk den Münzträger in die Freigabestellung bringt.
Die Erfindung besteht darin, daß das Innenrad eines an sich bekannten Differentialschaltgetriebes
mit einem Steuerorgan, z. B. einer Rolle, in Verbindung steht, gegen welches sich der Münzträger derart lehnt, daß beim
Umlauf des Innenrades in der einen Richtung das Steuerorgan den Münzträger in die
Fangstellung schwingen läßt, beim Umlauf in der anderen Richtung aber den Münzträger
in die Freigabestellung zurückdreht.
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungs-
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungs-
ao gegenstand schematisch dargestellt, und zwar durch Fig. 1 in Vorderansicht und durch
Fig. 2 in Seitenansicht. Fig. 3 stellt eine besondere Ausführungsform des Stromschalters
dar.
Die dem jeweiligen Stromverbrauch proportionalen Umdrehungen der Ankerwelle a
eines rotierenden Elektrizitätszählers Werden mittels einer auf dieser Welle befestigten
Schnecke b auf ein Schneckenrad c übertragen. Ein mit dem Rade c auf gleicher
Achse festsitzendes Zahnrad d überträgt die Ankerumdrehungen weiter auf das lose auf
·■ seiner Welle sitzende PlanetenjracTe eines
Differentialgetriebes, und zwar ist die Drehrichtung des Zählerankers stets eine solche,
daß das mit dem Planetenrad e im Eingriff befindliche Kegelrad/ und der auf derselben
Achse wie das Planetenrad e vorn sitzende Zeiger g sich stets entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung
drehen. Der Zeiger g zeigt auf einem dahinter befindlichen Zifferblatt ;
die unverbrauchten bzw. die vorausbezahlten '; Wattstunden an und sitzt ebenso wie der
Dreharm des Kegelrades/ fest auf der Welle des Differentialgetriebes.
Das andere zum Differentialgetriebe gehörige Planetenrad h, das gleichfalls lose auf
seiner Welle sitzt, wird—durch -die-einfallende
Münze t angetrieben und dreht das Rad / und mit diesem den Zeiger g stets in Uhrzeigerrichtung,
und zwar wie folgt:
Ein Hebel i, der seinen Drehpunkt auf der Achse k hat und sich in der gezeichneten
Stellung in seiner Ruhelage befindet, trägt an einem Ende die Münzschale /, ferner eine
Sperrklinke m, die in das auf der Achse k sitzende Sperrad η eingreift. Eine in den
Kanal 0 eingeführte Münze fällt auf die Münzschale Z; der Hebel i sinkt unter dem
Gewicht der Münze nieder und die Sperrklinke m nimmt das Sperrad η um einen
Winkel α mit. Diese Bewegung des Sperrrades η wird durch ein auf derselben Achse
sitzendes Zahnrad ρ auf das Planetenrad h übertragen und somit das Kegelrad/ und mit
diesem der Zeiger g in Uhrzeigerrichtung mitgenommen*. Die Münze fällt, nachdem
der Hebel i den Weg α zurückgelegt und die gestrichelt gezeichnete Stellung erreicht .hat,
aiis der Münzschale / heraus durch einen
:.;;K-:.y-i ;;■■;· -χ-^^'νΐ^ί^ψ'Φ
Führungskanal υ in die Stromschließvorrichtung, während der Hebel i wieder in seine
Ruhelage zurückkehrt.
Die Achse, welche das Kegelrad f trägt, ist noch mit einer kleinen Rolle q versehen,
die in der gezeichneten Nullage (s. Fig. 2) den Münzträger r, der um s drehbar gelagert,
ist, bei Seite drückt, so daß die Alünze t, wie ersichtlich, von dem Sperrhaken u nicht
ίο mehr festgehalten wird, sondern frei durchfallen
kann.
Die Münze t, welche aus der Münzschale ausgeworfen wird, wenn diese die gestrichelt
gezeichnete Lage erreicht hat, passiert dann den Führungskanal v, gelangt in die in Fig. 1
gezeichnete Lage, wo sie von dem Sperrhaken u am Weiterfallen gehindert wird, und
liegt so zwischen zwei Kontaktfedern y und \, die mit der Speise- und Verbrauchsleitung
verbunden sind. Die Münze t schließt mithin den Verbrauchsstromkreis. Es ist jedoch
nicht erforderlich, daß die Münze selbst als Kontaktteil mitwirkt, vielmehr kann man
durch die Münze, wie in Fig. 3 veranschaulicht, nur die Kontaktfederny und \ ausein-■
änderdrücken, die dann mit anderen Kontaktteilen den Verbrauchsstromkreis schließen.
Da die Kontaktfederny und \ den empfindlichsten
Teil des Apparates bilden, so sind diese so angeordnet und ausgebildet, daß sie nach Abnahme des Münzensammlers zugänglich
und, ähnlich wie Sicherungslamellen, auswechselbar sind. Die Art der Stromschließung
nach Fig. 1 ist eine sehr verläßliche, da die Kontakte durch die fallende Münze
stets gereinigt werden, ferner weil die Stromunterbrechung und mithin die Funkenbildung
nicht an der Schließungsstelle stattfindet und ' weil weiterhin ein Kontaktteil, nämlich die
Münze, stets erneuert wird.
Die Wirkungsweise des hier beschriebenen Elektrizitätszählers ist nun folgende:
Befindet sich der Apparat in Ruhe, d. h. ist die vorausbezahlte Energie verbraucht,
dann befinden sich die Einzelteile in folgender Stellung: Kegelrad/ und mithin auch
die Steuerrolle q nehmen die auf der Zeichnung in vollen Linien dargestellte Lage
ein, wobei Zeiger g mit dem Rade f auf gleicher Achse festsitzt, auf »Null« des
Zifferblattes zeigt, d. h. es sind alle vorausbezahlten Wattstunden, die das Zifferblatt
anzeigt, verbraucht. Der Verbrauchsstromkreis ist unterbrochen; denn der Sperrhaken u
des Geldträgers r (s. Fig. 2) hat die stromschließende Münze t frei in den Sammelbehälter
fallen lassen, weil die kleine Steuerrolle q in der gezeichneten Nullstellung den
Münzträger r zur Seite drückt.
Wird nun eine Münze in den Kanal ο eingeführt,
so fällt diese zunächst in die Münzschale /. Der Hebel i sinkt unter dem Gewicht
der Münze bis zu einem Anschlag w nieder, die Sperrklinke m hat das Sperrad η
um den Winkel α mitgenommen; unter Vermittlung des Zahnrades ρ und des ersten
Planetenrades h hat auch das Kegelrad/ und mit ihm die Steuerrolle q und Zeiger g die
gezeichnete Nullstellung verlassen und eine Drehung im Uhrzeigersinne ausgeführt, so
daß der Zeiger g jetzt auf dem Zifferblatt die dem Wert der eingeworfenen Münze entsprechende,
vorausbezahlte Elektrizitätsmenge anzeigt.
Der Münzträger r konnte nun unter dem Druck einer weichen Feder χ eine Bewegung
ausführen, da er von der Rolle q daran nicht mehr gehindert wird, und zwar eine solche,
daß der Sperrhaken u die aus der Münzschale / gefallene Münze auffängt; diese
schließt alsdann zwischen den Federny und \
in der beschriebenen Weise direkt oder indirekt den Verbrauchsstromkreis. Die Ankerwelle
α des Elektrizitätszählers rotiert nun entsprechend dem stattfindenden Stromverbrauch;
die Bewegung desselben wird mittels der Zahnräder c, d und e auf / übertragen,
und der Zeiger g kehrt allmählich wieder nach seiner Nullstellung zurück. Kurz vor
Beendigung des Stromverbrauches drückt die /90 Steuerrolle q den Münzträger r wieder zur
Seite; sobald der Zeiger seine Nullstellung erreicht hat, gibt der Sperrhaken u die Münze
frei, und diese fällt, den Stromkreis an zwei Stellen plötzlich unterbrechend, in den Münzensammler.
Durch Einwurf einer weiteren Münze, oder es können auch jieren mehrere nacheinander
eingeworfen werden, wiederholt sich der—beschriebene Vorgang des Aufziehens des Selbst-
Verkäufers; nur fallen diese Münzen nicht in die Kontakteinrichtung hinein, da die erste
Münze sich dort befindet, sondern sie stoßen auf diese erste Münze auf und fallen direkt
in den Münzensammler.
Um die abzugebende Elektrizitätsmenge dem jeweiligen Einheitspreise anpassen zu
können, wird der Winkel a, den der Hebel i beschreibt, und somit auch der Vorschub des
Sperrades η verändert, indem man z. B. in bekannter Weiseden oberen Anschlagestift al
in entsprechende Löcher bl einsetzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstverkäufer für Elektrizität, bei welchem die eingeworfene Münze durch Einfallen zwischen zwei Kontaktteile Stromschluß bewirkt und in dieser Lage durch einen Münzträger so lange festgehalten wird, bis nach Verbrauch des vorausbezahlten Stromes das Zählwerk den Münz-träger in die Freigabestellung bringt, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenrad (f) eines an sich bekannten Differentialschaltgetriebes (e, f, h) mit einem Steuerorgan (Rolle q) in Verbindung steht, gegen welches (q) sich der Münzträger (r) lehnt, derart, daß beim Umlauf des Innenrades in der einen Richtung das Steuerorgan den Münzträger in die Fangstellung schwingen läßt, beim Umlauf in der anderen Richtung aber den Münzträger in die Freigabestellüng zurückdreht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198522C true DE198522C (de) |
Family
ID=461311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198522D Active DE198522C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198522C (de) |
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0
- DE DENDAT198522D patent/DE198522C/de active Active
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