DE201792C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201792C
DE201792C DENDAT201792D DE201792DA DE201792C DE 201792 C DE201792 C DE 201792C DE NDAT201792 D DENDAT201792 D DE NDAT201792D DE 201792D A DE201792D A DE 201792DA DE 201792 C DE201792 C DE 201792C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
lever
pointer
weight
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT201792D
Other languages
English (en)
Publication of DE201792C publication Critical patent/DE201792C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/26Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for printing, stamping, franking, typing or teleprinting apparatus
    • G07F17/263Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for printing, stamping, franking, typing or teleprinting apparatus for weighing devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201792 -■ KLASSE 43 h. GRUPPE
Stellung sich aufrichtenden Zeiger.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbstkassierende Wage, welche in bekannter Weise mit Kartendruck- und -ausgabevorrichtung versehen ist, und bei der ein für gewöhnlich zurückgezogener Zeiger erst nach Münzeneinwurf sich in die sichtbare Stellung aufrichtet. Für derartige selbstkassierende Wagen hat die vorliegende Erfindung ein neues Getriebe zum Gegenstand, welches sich durch einfache
ίο Bauart und zuverlässige Wirkungsweise auszeichnet. An dem durch die herunterrollende Münze beeinflußten Münzenhebel ist nämlich eine Kurvenbahn angelenkt, auf welcher der Zeiger mit einer Gewichtsrolle aufliegt, wobei für den Münzenhebel eine an sich bekannte Arretiervorrichtung derart angeordnet ist, daß erst nach Münzeneinwurf die Kurvenbahn zurückgezogen wird, so daß also der Zeiger sichtbar vor die Skala tritt. In dieser Stellung wird der Zeiger so lange festgehalten, bis die weiterrollende Münze in an sich gleichfalls bekannter Weise die Arretiervorrichtung für den Münzenhebel wieder auslöst. In der Zeichnung ist eine derartige selbstkassierende Registrierwage in einer Ausführüngsform als Personenwage veranschaulicht. In Fig. ι bis 3 ist das Gesamtgetriebe in mehreren Arbeitsstellungen dargestellt, während in Fig. 4 und 5 die Druckvorrichtung, in Fig. 6 und 7 die Ausgabevorrichtung für sich allein in vergrößertem Maßstabe zur Anschauung gebracht ist.
Der zu wiegende Gegenstand, in vorliegendem Falle das Gewicht der zu wiegenden Person, setzt in bekannter Weise das auf Schneiden gelagerte Hebelwerk abcd in Bewegung, derart, daß der Zeigerhebel e sich an der Gewichtsskala f entlang bewegt und sich dem Gewicht entsprechend einstellt (vgl. Fig. ι und 2). Da aber eine Münze noch nicht eingeworfen ist, so ist vorläufig die Anzeige des Gewichtes von außen noch unsichtbar, weil der Hebel e selber nicht als Zeiger ausgebildet ist. Der eigentliche Zeiger g ist nämlich am oberen Ende des Hebels e drehbar gelagert und liegt mit seiner Gewichtsrolle h auf der Kurvenbahn i auf, wobei er durch die letztere in einer solchen Stellung gehalten wird, daß er selbst bei Bewegung des Hebels e nicht vor die Skala f tritt, sondern stets unterhalb der letzteren bleibt.
Die einzuwerfende Münze, die in dem Münzenkanal k abwärts rollt, fällt hierbei zunächst auf den Gewichtshebel / und drückt denselben nieder (vgl. Fig. 1 und 2). Hierdurch wird mittels des Hebelwerkes m η die Kurvenbahn i. abwärts bewegt, so daß nunmehr der Zeiger g vor die Gewichtsskala tritt und das Gewicht anzeigt. Der Hebel / wird in seiner -untersten Stellung durch die federnde Nase 0 arretiert.
Gleichzeitig schließt der genannte Hebel / in seiner tiefsten Stellung den elektrischen Kontakt p, durch welchen der Stromkreis q
(Pig. '3) geschlossen wird. Infolgedessen wird der in diesem Stromkreise liegende Elektromagnet r erregt und zieht den federnden Ankerhebel s an. Hierbei schlägt der letztere gegen die entsprechend eingestellte Type t des Typenrades 11, so daß der unterste Karton des Scheckstapels ν bedruckt wird (Fig. 3 bis 5). Das Typenrad u hatte sich bereits vorher entsprechend dem anzuzeigenden Gewicht in folgender Weise genau eingestellt: Die Zahnstange n>,- welche mit dem auf der Achse des Typenrades befestigten Zahnrad χ in Eingriff ist, lehnt sich mit einer Verlängerung^ gegen den Ansatz ^ des am Hebel d befindlichen Gewichtes 1 und wird durch die Wirkung des Gewichtes 2 o. dgl. mit dem genannten Ansatz stets in Berührung erhalten. Wenn sich also das Hebelwerk abcd dem zu wiegenden Gegenstand entsprechend einstellt, so folgt die Zahnstange w dem Gewichte 1 und stellt mit Hilfe des Zahnrades χ das Typenrad u so ein, daß die dem anzuzeigenden Gewicht entsprechende Type genau unter den Scheckstapel ν kommt. Mit Hilfe des vom Magneten r angezogenen Ankerhebels s wird also, wie beschrieben, die entsprechende Type gegen den untersten Karton angeschlagen und hierdurch der letztere bedruckt.
Rollt alsdann das Geldstück in dem Münzkanal weiter abwärts, so trifft es auf das Ende des Hebels 3 (Fig. 1 und 2), drückt den letzteren abwärts und bewegt hierdurch mit Hilfe der Stange 4 die federnde Nase ο wieder zurück, so daß der Hebel / mit der Kurvenbahn i freigegeben wird und somit der Zeiger g wieder von der Gewichtsskala verschwindet.
Beim Abwärtsdrücken des Hebels 3 schließt
dieser gleichzeitig auf eine kurze Zeit einen zweiten elektrischen Kontakt 5 des Stromkreises 6 (Fig. 3). Infolgedessen wird der in diesem Stromkreise liegende Elektromagnet 7 erregt (Fig. 6 und 7). Dieser zieht daher auf einen Moment die Ankerplatte 8 an, welche mit Hilfe des Ansatzes 9 den Hebel 10 in seiner Stellung erhielt. Da also diese Arretierung nunmehr auf einen Moment gelöst ist, beginnt die durch das Gangwerk 11 in Antrieb versetzte Scheibe 12 sich zu drehen, indem sie mittels ihres Ansatzes 13 den genannten, nicht mehr arretierten Hebel IO zurückdrängt. Die Kurbelscheibe 12 setzt mittels der Kurbelstange 14 den Schieber 15 (Fig. 3), welcher sich genau vor dem untersten bedruckten Karton befindet, in einmalige Hin- und Herbewegung, so daß der bedruckte Karton aus dem Scheckstapel herausgeschoben wird und in die Ausgaberinne 16 gleitet. Nachdem die Kurbelscheibe 12 eine volle Umdrehung ausgeführt hat, wird sie durch den Hebel 10 wieder arretiert, da der Elektromagnet 7 nicht mehr erregt ist. Denn das Geldstück, ist inzwischen . weiter abwärts gerollt und in den Sammelkasten 17 gefallen, so daß der Kontakt 5 sich wieder in geoffnetem Zustande befindet.
Die Reihenfolge der einzelnen durch die eingeworfene Münze ausgelösten Funktionen könnte auch eine andere sein, ohne daß hierdurch die Wirkung im wesentlichen geändert würde.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstkassierende Wage mit Kartendruck- und -ausgabevorrichtung und einem für gewöhnlich zurückgezogenen, erst nach Münzeneinwurf in die sichtbare Stellung sich aufrichtenden Zeiger, gekennzeichnet durch eine an dem Münzenhebel angelenkte Kurvenbahn (i), auf welcher der Zeiger (g) "mit einer Gewichtsrolle (h) aufliegt und eine an sich bekannte Arretiervorrichtung (0) für den Münzenhebel, welche Teile derart angeordnet sind, daß erst nach Münzeneinwurf die Kurvenbahn zurückgezogen wird und in dieser Stellung so lange festgelegt bleibt, bis die weiterrollende Münze in an sich gleichfalls bekannter Weise die Arretiervorrichtung für den Münzenhebel wieder auslöst.
2. Selbstkassierende Registrierwage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in eine an sich bekannte, drehbar gelagerte Typenscheibe (u) die einzelnen Typen (t) in radialer Richtung beweglich eingesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT201792D Active DE201792C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201792C true DE201792C (de)

Family

ID=464320

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT201792D Active DE201792C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201792C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE201792C (de)
DE605469C (de) Selbstverkaeufer
AT125856B (de) Elektrisch betätigter Warenautomat für Waren verschiedenen Preises und zum Einwurf von gleichen oder verschiedenen Münzsorten.
EP0016453B1 (de) Münzzählwerk für einen Selbstverkäufer
DE242125C (de)
DE44754C (de) Selbsteinkassirender Billetausgabe-Apparat mit Kontroivorrichtung
AT236151B (de) Verkaufsautomat für Fahrkarten
DE580093C (de) Muenzenpruefer fuer Selbstverkaeufer zur Aussortierung von glattrandigen Falschmuenzen
DE1449272C (de) Fahrkartenautomat mit einer Kartenwählvorrichtung
DE435712C (de) Selbstkassierender Fahrkartendrucker, der von zwei Seiten bedient werden kann
AT149457B (de) Warenautomat für Münzeinwurf (Selbstkassierer).
DE2606894A1 (de) Verkaufseinrichtung fuer zeitungen und zeitschriften
DE275360C (de)
DE516540C (de)
DE210789C (de)
DE213191C (de)
DE87190C (de)
DE186354C (de)
DE931914C (de) Laufgewichtswaage
DE1774010C3 (de) Verkaufsautomat
DE163957C (de)
AT235396B (de) Einrichtung zur Verrechnung des Verbrauches von Elektrizität, Gas oder einer Flüssigkeit durch an ein Versorgungsnetz angeschlossene Abnehmer
AT146970B (de) Selbstkassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung für Rundfunkempfänger.
DE44442C (de) Vorrichtung zum Auslösen der Sperrung an selbstthätigen Verkaufapparaten
DE266353C (de)