DE313951C - - Google Patents

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DE313951C
DE313951C DENDAT313951D DE313951DA DE313951C DE 313951 C DE313951 C DE 313951C DE NDAT313951 D DENDAT313951 D DE NDAT313951D DE 313951D A DE313951D A DE 313951DA DE 313951 C DE313951 C DE 313951C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

AUSGEGEBEN.
AM 28. JUU 1919
Die Erfindung betrifft eine Neuerung an den bekannten über dem Griffbrett eines Instrumentes vorgesehenen Tasten, durch deren Andrücken die Saiten nach genauer Einstellung an den bestimmten Griffpunkten für die gewünschte Tonbildung eingestellt werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. ι eine Seitenansicht
ίο eines Instrumentes mit der Tastenvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht, und Fig. 3 bis 6 mehrere Einzelheiten.
An den Seiten des Griffbrettes α sind Schienen c vorgesehen. An den Schienen sind Formstücke verschiebbar angeordnet, und ferner tragen die Schienenenden oben einen Zapfen d, um den in dem gezeigten Ausführungsbeispiel vier Hebelarme e, e1, β2, β3 schwingbar sind. Die Hebel sind an den
ao freien Enden mit Tasten f, f1, f2, f3 ausgestattet und werden durch eine an den Schienen c angebrachte Brücke g geführt, indem sie durch entsprechende Schlitze h der Brücke hindurchgehen, wobei sie mittels Federn i hochgehalten werden.
An den Schienen c sind ferner verschiebbare Klammern j mit Zapfen k angebracht, an denen Bügel I schwingbar sind, die über die Saiten b ragen. Die Bügel / tragen am äußeren Ende einen Steg m,' in den ein Lederband η ο. dgl. (Fig. 5) eingespannt ist, das . quer über alle vier Saiten b ragt. Die Bügel sind gelenkig durch auf den Hebeln e einstellbare Stützen 0 mit den Hebeln e verbunden.
An den unteren Enden der Schienen c sind Stützen j> vorgesehen, die einen Zapfen q tragen, um den die den Hebelarmen «entsprechenden (in der Zeichnung 5) Hebelarme r, r1, r2, r3, ri schwingbar sind, und deren freie Enden Tasten s, sv, s2, s3, s4 besitzen. Die Hebelarme werden in einer der Brücke g entsprechenden Brücke t geführt und mittels Federn u hochgehalten.
An der einen Schiene c sind einstellbare Stützen v, v1, v%, v3, w4 angebracht, die um Zapfen w drehbare Hebel x, x1, x2, x3, #4 tragen. Diese tragen an den freien Enden Druckknöpfe y, die die beiden rechten Saiten überragen. Die Hebel χ sind durch Stützen ζ gelenkig mit den Hebeln r verbunden, wobei die Stützen ζ auf den Hebeln r einstellbar sind.
Wenn man auf eine der Tasten f drückt, z. B. auf f3, so wird der zugehörige Bügel I nach unten und somit der Steg m mit dem Lederbahd η gegen die Saiten gedrückt. Es werden dann die vier Saiten für. je einen ganz bestimmten Ton eingestellt, und zwar liegen die betreffenden Töne, wenn der Bügel genau eingestellt war, um einen halben Ton höher, als bei den freien Saiten. Wenn man die zweite Taste f2 herunterdrückt, so wird der entsprechende Steg m mit seinem Lederband gegen die Saiten gedrückt, wodurch dieselben, beim Streichen wieder einen um einen halben Ton höher liegenden Ton geben usw. In dieser Weise wird man außer den vier Grundtönen der freien Saiten durch die Tasten weitere sechzehn anschließende Halbtöne, also den ganzen betreffenden Skalenbereich hervorrufen können und hierbei werden die Töne rein abgestimmt sein.
Die weiter höher liegenden Halbtöne werden
mit Hilfe der Tasten s auf den zwei rechts liegenden Saiten eingestellt werden können. Durch Andrücken der Taste s wird der Hebelarm χ heruntergedrückt, und hierbei wird der Druckknopf y gegen die Saiten gedrückt. Man erhält dann beim Streichen der links von den beiden rechten Saiten liegenden Saiten diejenigen Halbtöne, welche auf ' den höchstliegenden Ton, der durch Niederdrücken-der
ίο Taste f gebildet werden kann, folgen.
Weil sowohl die Bügel wie auch die Stützeri ν längs dem Griffbrett beliebig verschiebbar sind, können die betreffenden Töne immer auf jedem beliebigen Instrument genau rein eingestellt werden. Und weil die Schienen c an jedem Griffbrett festgemacht werden können, kann die ganze Vorrichtung sowohl auf alten als auch auf neuen Kontrabässen angeordnet werden. In den Schlitzen h der Brücken g bzw. t werden oben als Anschlagflächen für die Hebel Filzeinlagen eingesetzt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Tastenvorrichtung zum Greifen der
    Saiten an Kontrabässen', bei der die Saiten mittels Hebel angedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (f, s), im mittleren Teil des Griffbrettes sitzend, mit auf- und abwärts führenden Hebeln (β, r) verbunden sind, deren Schwingungsachsen (d, q) ober- und unterhalb der zu greifenden Töne derart liegen, daß in dem mittleren Teil des Griffbrettes über den Saiten ein freier Raum für die Tasten entsteht.
  2. 2. Tastenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, daß die eine Gruppe der Tastenhebel (e) mittels Verbindungsstangen (0) Stege (m) trägt, die um Zapfen (k) an den Griffbrettseiten schwingbar sind und den Saiten zugekehrte Lederstreifen o. dgl. besitzen, durch die die Saiten angedrückt werden, wobei die Hebel (e) durch eine Brücke (g) geführt werden.
  3. 3. Tastenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Gruppe der Tastenhebel (r) mit Verbindungsstücken (z) an Schwinghebeln (%) angreift, die in seitlichen Stützen (v) schwingbar sind und an den freien Enden schwingbare Druckknöpfe (y) tragen, wobei auch die Hebel (r) durch eine Brücke (t) geführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015005086A1 (de) * 2015-04-21 2016-10-27 Josef Lüke-Lenkenhoff Tastenhebelmechanik für Gitarren und Lauteninstrumente mit klassischer, symetrischer Korpusform und flacher Korpusdecke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015005086A1 (de) * 2015-04-21 2016-10-27 Josef Lüke-Lenkenhoff Tastenhebelmechanik für Gitarren und Lauteninstrumente mit klassischer, symetrischer Korpusform und flacher Korpusdecke

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