DE31377C - Neuerung an der photographi-! sehen Camera - Google Patents

Neuerung an der photographi-! sehen Camera

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DE31377C
DE31377C DENDAT31377D DE31377DA DE31377C DE 31377 C DE31377 C DE 31377C DE NDAT31377 D DENDAT31377 D DE NDAT31377D DE 31377D A DE31377D A DE 31377DA DE 31377 C DE31377 C DE 31377C
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DE
Germany
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cassette
slide
cover
hook
springs
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Application number
DENDAT31377D
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English (en)
Original Assignee
E. MARTINI, i. F. J. F. SCHIPPANG ! & CO. in Berlin S., Prinzenstr. 24
Publication of DE31377C publication Critical patent/DE31377C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/24Focusing screens
    • G03B13/26Focusing screens with magnifiers for inspecting image formed on screen

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1884 ab.
Die Neuerungen bestehen in der Anbringung:
1. der Drehvorrichtung, Fig. 1 und 2, zum Hoch- und Querstellen;
2. des schmalen Kastens A, Fig. 7 und 8, am unteren Theile, in welchen mittelst der Stange α α und des Hakens b der Schieber der Cassette, Fig. 9 und 10, hinuntergezogen wird;
3. des Schlufsdeckels D, Fig. 3 und 4, bestimmt, sowohl den Rahmen mit der matten Scheibe aufzunehmen, als auch die Cassette während der Exposition vom Lichte völlig abzuschliefsen;
4. der Cassette (in 6 Exemplaren), Fig. 9 und 10, deren eigenthümliche Construction weiter unten beschrieben werden wird.
Die Drehvorrichtung bezweckt die Möglichkeit, Aufnahmen hoch und quer zu machen, ohne die ganze Camera um einen Winkel von 90 ° drehen zu müssen. Sie besteht im wesentlichen aus zwei kreisrunden Scheiben d und dl, die durch 6 Klammern α auf einander gehalten werden. Des besseren Anschlusses wegen und um das Quellen des Holzes zu vermeiden, werden die äufseren Ränder der beiden Scheiben in einer Breite von ca. 1 cm aus Messing gefertigt. Dem Eindringen des Lichtes wird durch eine auf der Scheibe d angebrachte sogen. »Feder« entgegengewirkt, die in eine Nuth in der Scheibe d1 genau pafst, wodurch zugleich auch eine gleichmäfsige Drehung der beiden Scheiben auf einander bewirkt wird. In den einzelnen Stellungen (zwei hoch und zwei quer) wird die matte Scheibe bezw. Cassette, d. h. also der drehbare hintere Theil der Camera, arretirt durch die Feder p, die nach jeder Drehung um 90 ° in eine entsprechende Vertiefung auf der Scheibe d 'einschnappt.
Die Vorrichtung, mittelst welcher die Cassette zum Zwecke der Explosion geöffnet und lichtdicht eingeschlossen wird, ist in Fig. 1 und 2, sowie 3 und 4 und bei der unten genauer zu beschreibenden Cassette veranschaulicht. Ihr Hauptbestandtheil ist der Kasten A, Fig. 7 und 8, in welchen der Cassettenschieber vor der Exposition hinuntergezogen wird. In demselben befindet sich die Stange a a, an deren einem Ende der Knopf c und am anderen der Haken b angebracht ist. Die Stange α α ist in der Mitte der Vorderwand von A angebracht und kann mittelst des Knopfes c nach unten bezw. seitwärts bei der Querstellung gezogen werden, wobei der Haken b oben in die im Cassettenschieber angebrachte Oeffnung 0, Fig. 9 und 1 o, hineingreift und beim Herausgehen den Schieber nach sich zieht, d. h. also die Cassette öffnet.
Behufs der Einstellung befindet sich die matte Scheibe im Theil O, woselbst sie mittelst der beiden keilförmigen Plättchen jj1, die in zwei Nuthen des Rahmens O passen, und des drehbaren Wirbels r, der ebenfalls in eine Nuth eingedreht werden kann, in der durch das Objectiv bedingten Stellung festgehalten wird. Nach erfolgter Einstellung ist der Mifsstand beseitigt, dafs die matte Scheibe aus der Hand gelegt werden mufs. Der Schlufsdeckel D ist nämlich auch dazu bestimmt, die matte Scheibe aufzunehmen, wo sie mit Hülfe der beiden Plättchen ssl und des Wirbels r, Fig. 3, die in entsprechende Vertiefungen im inneren Rande des Deckels passen, festgehalten wird. Die matte Scheibe besitzt zwei Federn f und/1, die beim

Claims (3)

Hochklappen des drücken und ihre Deckels D auf die Cassette Unverrückbarkeit sichern. Die Cassette wird nun in den Rahmen O an Stelle der matten Scheibe eingesetzt, und zwar hat man darauf zu achten, dafs erstens die Wirbel ν und v\ Fig. io, die ein frühzeitiges Hinausgleiten der Schieber verhindern, aufgedreht sind, und dafs man ferner die Cassette so einsetzt, dafs die Vertiefung ο im Schieber, in welche der Haken b der Stange α α einzugreifen hat, nach unten zu stehen kommt. Die beiden Federn t und i1 im Theil oder Rahmen O dienen dazu,. die Cassette, wie früher die matte Scheibe, fest anzudrücken, so dafs die Cassette sich mithin zwischen vier Federn befindet, ein Umstand, der viel dazu beiträgt, von aufsen kommende leichte Stöfse abzuschwächen. Sobald die Cassette eingesetzt ist, wird der Schlufsdeckel D hochgeklappt, so dafs der Schnepper Sch, Fig. 2, einschnappt, und wenn, im übrigen alles zur Aufnahme bereit ist, wird die Stange α α am Knopfe herunter-, bezw. seitwärts gezogen und die Cassette dadurch geöffnet. Der Schieber der Cassette gleitet dabei in den Kasten A hinein. Hierdurch ist der Cassettenschieber, dem Winddrucke nicht ausgesetzt, der erfahrungsmäfsig auf einen dünnen federnden Deckel viel störender wirkt, als auf einen soliden Kasten wie A, ferner sowohl der Cassettenschieber durch den Kasten A, als auch die ganze Cassette infolge Schliefsung des Deckels D vollständig lichtdicht eingeschlossen und schädliche Lichtwirkungen, wie sie bei anderen Apparaten durch ungenaues Schliefsen der einzelnen Theile der Cassette vorkommen, ganz undenkbar. Die Hauptunterschiede der Cassette den bisher üblichen gegenüber bestehen darin, dafs die-Platten nicht, nachdem die Cassette aufgeklappt worden, eingelegt, sondern seitlich in dieselbe in dazu bestimmte Falze eingeschoben werden, wodurch die ganze Cassette dünner gehalten werden kann, und dafs ferner die beiden Schieber S und S1, Fig. 8 und 9, nach entgegengesetzten Seiten herausgezogen werden. Die Cassette, Fig. 9 und 1 o, hat in der Mitte eine dünne, schwarze Scheidewand, aufweicher von jeder Seite zwei Federn aufgenietet sind, die den Zweck haben, die Platte fest gegen den entsprechenden Falz zu drücken. Der Rand der Cassette hat auf drei Seiten zwei über einander befindliche, durch eine sogen. »Feder« gebildete Nuthen, deren untere zur Aufnahme der Platte und deren obere zur Führung des Schiebers bestimmt ist. Auf jeder Cassettenhälfte ist die vierte Seite offen gelassen behufs Einführung des Schiebers, der eine Vertiefung 0 trägt, in welche der Haken b eingreift. Am Rande der Cassette befinden sich noch zwei Wirbel ν und v\ die ein zn frühes Hinausgleiten des Cassettenschiebers verhindern und vor dem Einsetzen der Cassette in die Camera zurückzudrehen sind. Patent-Ansρrüche: An einer photographischen Camera:
1. Der zur Bergung der Visirscheibe und der Cassette vor und während der Exposition
• dienende Schlufsdeckel D, welcher hohl gestaltet ist.
2. Der Kasten A, der während der Exposition die Cassette im Dunkeln hält, indem er das Eindringen des Lichtes neben dem Schieber verhindert, und in welchem sich der in der Mitte mit einem Hakenloch versehene Cassettenschieber und· die diesen Schieber bewegende Hakenstange α befinden.
3. Die Cassette, in welche die Platte seitlich eingeschoben und deren beide Schieber S S1 nach entgegengesetzten Seiten herausgezogen werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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