DE87734C - - Google Patents

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DE87734C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Blocking Light For Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographie.
Vorliegende Erfindung betrifft eine neue Art von zusammenlegbaren Cameras, welche gestattet, die Camera als Spiegel-Reflex-Camera auszubilden, was bisher bei zusammenlegbaren Cameras nicht möglich war.
Diese Camera ist in den Fig. 1, 4 und 8 im ausgezogenen, in den Fig. 2, 3 und 5 im zusammengelegten Zustande dargestellt.
In den beiden durch Hintertheil und Unterrand gebildeten Rahmen α und b sind sämmtliche Theile der Camera nach Zusammenlegen derselben untergebracht (Fig. 2, 3 und 5). Dreht man den Rahmen b nach unten, bis er senkrecht zum Rahmen α steht, so kann auch der Rahmen c, welcher eventuell die Mattscheibe trägt, nach oben gedreht werden, bis er gleichfalls senkrecht zum Rahmen α steht. Das Objectivbrett d ist jetzt frei geworden und kann bis an den vorderen Rand der Rahmen b und c gezogen werden (Fig. 1). An den beiden 'Seiten' des Objectivbrettes d sind die biegsamen Seitenwände e, welche, falls sie als Jalousien ausgebildet sind, bei der zusammengelegten Camera die aus Fig. 5 ersichtliche Lage einnehmen.
Durch einen an den Schienen/ und f1 gebildeten Falz, sowie der Rundung a2 in den Seitenwänden (Fig. 4) ist den Jalousien e der Weg gegeben, den sie beim Zurückschieben des Objectivbrettes d machen müssen. In den Seitenwänden der Rahmen b und c befinden sich die Falze c2 und b2 (Fig. 1 bezw. 7), in welchen beim Hervorziehen des Brettes d die Seitenwände e ihre Führring haben.
Um den Jalousien e, sowie dem Objectivbrett d einen festen Halt zwischen den Rahmen b und c zu geben, greifen die oberen Ecken von d mit einem Knaggen hinter die Schienen c2 (Fig. i, 5 und 6), sowie die unteren Ecken in den Falz bs ein (Fig. 6). Ist das Brett d mit den Seitenwänden e bis an den vorderen Rand b und c gezogen, so haben diese Theile die Lage, wie sie Fig. 4 zeigt, in welcher das Objectivbrett durch irgend eine Vorrichtung festgestellt wird. In dem Objectivbrett kann z. B. ein kleiner Kasten g mit einem breiten Rand g1 so angebracht werden, dafs .man den Kasten nach oben und nach unten schieben kann. Ist das Brett d vorgezogen, so wird g nach unten geschoben, wobei der Rand g1 (unten) hinter eine Schiene h des Rahmens b fafst, wodurch das Objectivbrett festgelegt und dem Ganzen ein Halt gegeben wird. In dem Fall, dafs die Camera als Reflex-Camera ausgebildet werden soll, wird der Spiegel i an den Hintertheil a so angelenkt, dafs er sich sowohl in diesen völlig einlegen, als auch gegen c legen kann. Der Spiegel i hat durch eine um seine Achse il gewundene Spiralfeder immer das Bestreben, nach oben gegen c zu schnellen, woran er im zusammengelegten Zustande der Camera durch das vor ihm liegende Objectivbrett d verhindert ist. Wird nun d nach vorn gezogen, so wird Spiegel i frei und sucht seinen Weg nach oben, kann jedoch nur bis zum Winkel von 450 gelangen, da ein Hebel k (Fig. 3), welcher mit der Achse i1 fest verbunden ist, gegen einen Stift Z1 des aufsen am Hintertheil a an-
gebrachten Hebels I anschlägt (Fig. 8). Hiermit ist die gewünschte Lage des Spiegels im Winkel von 45 ° erreicht und kann nun das durch das Objectiv entworfene Bild auf der Mattscheibe betrachtet werden.
Als Verschlufs wird zweckma'fsig der bekannte Rouleauverschlufs vor der Platte angewendet, welcher die empfindliche Platte bis zum Moment der Exposition vor Licht schützt, da jetzt die Camera noch Licht durch die Mattscheibe einläfst. Drückt man nun den Hebel / nach unten, so wird Hebel k ausgelöst, der Spiegel i schlägt nach oben und verdeckt die Visirscheibe lichtdicht, so dafs in diesem Moment die Camera einen vollkommen dunklen Raum darstellt und der Verschlufs ausgelöst werden kann. Für weitere Aufnahmen wird dann Hebel k wieder hinter Stift Ί1 gesetzt, so dafs Spiegelf wieder im Winkel von 45° steht. Zum Zusammenlegen der Camera wird Kasten g wieder nach oben geschoben und kann nun das Objectivbrett d mit den Jalousien e zurück in den Rahmen α gebracht werden, wobei der Spiegel i gleichzeitig mit zurückgedrängt wird. Der Rahmen c wird jetzt nach unten gedreht, worauf durch Rahmen b der Verschlufsdeckel gebildet wird.
Die Jalousien e bedingen durch ihren Weg in der Rundung cp und den waagerechten Schienen f (Fig. 4) eine senkrechte Führung zwischen den beiden Rahmen b und c. Da nun aber beim Zusammenlegen c in b zu liegen kommt, so stehen die Banden der beiden Rahmen nach dem Aufstellen nicht senkrecht über einander. Um diese Differenz auszugleichen, haben die Jalousien e an der Oberkante einen Falz an der Aufsenseite, an der Unterkante einen Falz an der Innenseite (Fig. 7).

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Zusammenlegbare Camera, deren starre Ober- und Unterwand (c und b) am Camera-Hintertheil (a) angelenkt sind, während die Seitenwände (e) aus biegsamem Stoff bestehen und mit dem Objectivbrett (d) zusammen in Führungen der Ober- und Unterwand laufen.
2. Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Camera, bei welcher die Seitenwände (e) aus Rolljalousien bestehen, welche sich beim Zusammenlegen der Camera in Führungsnuthen des Hintertheils (a) über einander schieben.
3. Ausführungsform der durch Anspruch 1 bezw. 2 geschützten Camera als Spiegel-Reflex-Camera, dadurch gekennzeichnet, dafs die Oberwand (c) die Visirscheibe trägt und im Innern ein drehbarer Spiegel i derart angeordnet wird, dafs er durch Federwirkung gegen die Visirscheibe klappt, sobald eine Arretirvorrichtung ausgelöst wird, welche ihn bei ausgezogener Camera in der Visirstellung anhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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