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Photographische Kassette Die Erfindung betrifft photographische Kassetten
mit Vorrichtungen zum Verhüten von vorzeitigen und Doppel-Belichtungen und zur lichtdichten
Verriegelung mit der Kamerarückwand, wie Platten- oder Filmkassetten, Kassetten
oder Magazine für geschnittene Filme, Filmpacks oder Rollfilme, wie sie in Verbindung
mit den verschiedenen Arten von photographischen Apparaten, wie Kameras, Vergrößerungsapparaten,
Verwendung finden.
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Kassetten der erwähnten Gattung bestehen im allgemeinen aus einem
Rahmen oder einem Gehäuse, welches einen Rahmen enthält, der die Platten oder Filme
trägt. Jede Platte oder jeder Film ist für gewöhnlich durch einen Schieber abgedeckt,
welcher zum Zwecke der Belichtung entfernt und dann wieder eingeschoben wird. In
der photographischen Praxis ist es üblich, die eine Seite eines Schiebers anders
zu markieren als seine andere Seite, um kenntlich zu machen, ob die von dem Schieber
abgedeckte Platte oder der Film belichtet oder unbelichtet ist. Für gewöhnlich zeigt
die versilberte oder weiße Seite des Schiebers eine unbelichtete Platte oder einen
unbelichteten Film an, während die geschwärzte Seite eine belichtete Platte oder
einen belichteten Film anzeigt. Dementsprechend dreht der Benutzer den Schieber
nach der Belichtung um, wodurch der geschwärzte Teil des Schiebers nach außen zu
liegen kommt.
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Es sind zahlreiche Vorrichtungen und Mittel vorgeschlagen worden,
um einen eingeschobenen Schieber in seiner Lage zu verriegeln, damit ein Belichten
einer
Platte oder eines Films durch zufälliges Herausziehen eines
Schiebers verhindert wird und um ein Umdrehen des Schiebers nach einer Belichtung
zu erzwingen und die Gefahr einer Doppelbelichtung auszuschalten. Die bisher bekannten
Vorrichtungen und Mittel erfordern jedoch Handhabungen seitens des Benutzers, welche
entweder unbequem sind und vergessen werden können oder welche nicht vollständig
zuverlässig sind.
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Die Erfindung bezweckt daher die Schaffung einer neuen und verbesserten
Platten- oder Filmkassette, bei welcher die lichtempfindliche Schicht oder die lichtempfindlichen
Schichten gegen zufällige oder doppelte Belichtung infolge Unachtsamkeit oder ungeeigneter
Handhabung des Schiebers geschützt werden, ohne daß eine besondere Behandlung der
Kassette erforderlich ist, um diesen Schutz zu erreichen.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Film- oder Plattenkassette
zu schaffen, deren Schieber automatisch verriegelt wird, nachdem die Kassette in
der Dunkelkammer geladen ist und automatisch entriegelt wird, um ihn herausziehen
zu können, wenn die Platten- oder Filmkassette in den photographischen Apparat eingesetzt
ist.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Filmkassette
zu schaffen, welche ein Wiedereinschieben des Schiebers verhindert, nachdem der
Schieber zwecks Belichtung herausgezogen wurde, sofern der Schieber nicht gewendet
worden ist.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung im Zusammenhang mit den vorerwähnten
Zwecken besteht darin, eine Platten- oder Filmkassette zu schaffen, welche durch
entsprechendes Handhaben der Kassette das beliebige Wiedereinschieben eines Schiebers,
nach seinem Herausziehen zwecks Belichtung, gestattet, ohne daß der Schieber gewendet
wurde.
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Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, daß der Schieber mit seinem
Silberteil nach außen wieder eingeschoben werden kann, wenn der Benutzer sich entschließt,
keine Aufnahme zu machen, nachdem er den Schieber als Vorbereitung zur Durchführung
einer Aufnahme bereits herausgezogen hat.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung einer Platten-
oder Filmkassette, deren Schieber automatisch verriegelt wird, nachdem er nach der
Belichtung gewendet wieder eingeschoben wurde und automatisch entriegelt wird, wenn
der Platten- oder Filmrahmen der Kassette herausgezogen wird, was für gewöhnlich
in der Dunkelkammer geschieht. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, daß sie
ein zufälliges Herausziehen des Schiebers nach der Belichtung verhindert.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung einer Platten-
oder Filmkassette, deren Platten- oder Filmrahmen automatisch im Kassettengehäuse
nach seinem Einschieben verriegelt wird und leicht entriegelt werden kann, um die
Platten oder Filme zu entfernen.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung einer neuen
und verbesserten Lichtdichtung für eine Platten- oder Filmkassette, welche leicht
und billig herzustellen ist und ein höheres Maß von Lichtdichtigkeit sichert, wenn
der Schieber aus der Kassette herausgezogen ist.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung einer neuen
und verbesserten, einseitigen oder doppelseitigen Platten- oder Filmkassette, bei
welcher ein Schieber automatisch in seiner Stellung verriegelt wird, welche eine
unbelichtete Platte anzeigt und automatisch bei Einsetzen der Kassette in die Kamera
entriegelt wird und bei welcher der Schieber in die Kassette ohne besondere Handhabung
nur wieder eingeschoben werden kann, nachdem er im Anschluß an eine Belichtung gewendet
wurde und automatisch in seiner gewendeten Stellung wieder verriegelt wird und schließlich
automatisch durch Entfernen des Platten- oder Filmhalters entriegelt wird. Ferner
wird der Platten- oder Filmhalter automatisch in der Kassette verriegelt und kann
zwecks Entfernung leicht entriegelt werden.
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Bei bestimmten Gattungen von photographischen Apparaten, wie Pressekameras,
wird die einfache oder doppelte Platten- oder Filmkassette zwischen das Kameragehäuse
und eine federbelastete Mattscheibe eingeschoben und in dieser Stellung durch den
Druck der Mattscheibe gehalten. Wenn jetzt der Benutzer den Schieber der Kassette
vor einer Aufnahme entfernt oder den herausgezogenen Schieber wieder einschiebt,
kann die auf den Schieber ausgeübte Stoß- oder Zugkraft oder ein zufällig auf die
federbelastete Mattscheibe ausgeübter Druck die Kassette und die Mattscheibe vom
Kameragehäuse abkippen. Infolgedessen wird ein Teil der Platte oder des Films belichtet
und dadurch verschleiert.
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Dieselbe Gefahr der Verschleierung eines Films oder einer Platte oder
wenigstens eines Teiles davon besteht bei Kassetten oder Magazinen für geschnittene
Filme oder Rollfilme. Da derartige Magazine oder Platten gewöhnlich zu dick sind,
um zwischen das Kameragehäuse und die Kamerarückwand eingeschoben zu werden, wird
letztere entfernt, und das Magazin oder die Kassette wird durch den Druck der federbelasteten
Arme der Rückklappe in seiner Lage gehalten. Aus den vorstehenden Erläuterungen
ergibt sich, daß das Magazin ebenfalls zufällig vom Kameragehäuse abgekippt werden
kann.
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Eine weitere Möglichkeit, eine Platte oder einen Film zu belichten
oder zu verschleiern, ergibt sich aus der Sorglosigkeit eines Teiles der Benutzer
bei der Entfernung der Kassette oder des Magazins von der Kamera, ohne vorher den
herausgezogenen Schieber vollständig wieder eingeschoben zu haben.
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Bei anderen Arten von photographischen Apparaten wird die Kassette
oder das Magazin in Führungsnuten des Gehäuses des photographischen Apparates geschoben.
Diese Führungsnuten halten die Kassette oder das Magazin am Kameragehäuse fest,
so daß die Gefahr eines zufälligen Abkippens der Kassette oder des Magazins fortfällt.
Jedoch kann hierdurch nicht die Möglichkeit ausgeschaltet werden, die Kassette oder
das Magazin zu entfernen, ohne vorher einen herausgezogenen Schieber vollständig
wieder eingeschoben zu haben.
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Demgemäß besteht ein weiterer Zweck der Erfindung in der Schaffung
von Vorrichtungen, welche bei
beliebigen Arten von photographischen
Apparaten jede Bewegung einer eingesetzten Kassette oder eines eingesetzten Magazins
aus seiner lichtdichten Lage am oder im Gehäuse des photographischen Apparates so
lange verhindern, bis ein zur Vorbereitung einer Belichtung herausgezogener Schiebervollständigwieder
eingeschoben ist.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung von Vorrichtungen,
durch welche eine Kassette oder ein Magazin positiv in seiner lichtdichten Lage
am oder im Gehäuse eines photographischen Apparates so lange gesichert wird, bis
ein zur Vorbereitung einer Aufnahme herausgezogener Schieber vollständig wieder
eingeschoben wurde.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung von Vorrichtungen,
durch welche eine in einen photographischen Apparat eingesetzte Kassette oder ein
Magazin positiv und automatisch mit dem photographischen Apparat verriegelt wird,
wenn ein Schieber teilweise oder vollständig zur Vorbereitung einer Belichtung herausgezogen
und automatisch entriegelt wird, wenn der Schieber vollständig wieder eingeschoben
worden ist.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung, welcher besonders nützlich in der
Verbindung mit Magazinen für geschnittene Filme, Filmpacks oder Rollfilmkassetten
ist, besteht in der Schaffung von Vorrichtungen, durch welche das Magazin, welches
durch federbelastete Arme gegen das Gehäuse eines photographischen Apparates gedrückt
wird, automatisch an verschiedenen Punkten mit dem Gehäuse verriegelt wird, wenn
ein Schieber teilweise oder vollständig ausgezogen ist und automatisch entriegelt
wird, wenn der Schieber vollkommen wieder eingeschoben worden ist. Eine derartige
Anordnung hat den Vorteil, daß das Magazin an keinem Ende von der Kamera abgekippt
werden kann.
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Der Ausdruck »photographische Kassette« umfaßt jede Art von Kassetten
für eine oder mehrere lichtempfindliche Schichten, wie Platten- oder Filmkassetten,
Magazine für geschnittene Filme, Fihnpack-oder Rollfilmkassetten und Behälter.
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Gemäß der Erfindung werden die vorzugsweise genannten Zwecke und andere
im folgenden noch erwähnte Zwecke der Erfindung erreicht durch die Kombination von
drei Verriegelungsvorrichtungen, von denen die erste aus einem Verriegelungsglied
am Kassettengehäuse besteht, das die Führung für den Schieber nach dessen Herausziehen
gegen Wiedereinschieben in derselben Schieberlage verriegelt, die Schieberführung
jedoch freigibt, wenn der um i8o° gewendete Schieber eingeschoben wird, von denen
die zweite aus einem Verriegelungsglied am Kassettengehäuse besteht, das den in
einer bestimmten Lage eingeschobenen Schieber verriegelt und das durch von außen
zugängliche Auslösemittel ausgeschaltet werden kann, und von denen die dritte aus
einem Verriegelungsglied am Kassettengehäuse besteht, welches den Schieber verriegelt,
wenn er in gewendeter Schieberlage eingeführt worden ist, und ferner aus einer von
einer Trennwand, z. B. vom Platten- bzw. Filmhalterrahmen gesteuerten Auslösung,
welche die dritte Verriegelung beim Herausziehen des Halterahmens freigibt. In den
Zeichnungen sind einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise
dargestellt. Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt.
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In den Zeichnungen zeigt Fig. i eine Draufsicht einer in eine Kamera
eingesetzten Platten- oder Filmkassette gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht
der Kassette gemäß Fig. i, Fig. 3 die Draufsicht eines Einzelteiles der Kassette,
Fig. q. eine Seitenansicht eines anderen Einzelteiles der Kassette, Fig.5 eine Draufsicht
der Verriegelungselemente der Kassette, welche ein Wenden des Schiebers nach der
Belichtung erzwingen, wobei der Schieber in der Stellung nach der Belichtung dargestellt
ist, Fig.6 eine der Darstellung gemäß Fig.5 entsprechende Ansicht zur Verdeutlichung
der Verriegelung, wenn versucht werden sollte, die gewendeten Schieber einzuschieben,
Fig. 7 eine Einzelansicht, teilweise im Schnitt, der automatischen Verriegelung
eines Schiebers nach seinem Einschieben in die Platten- oder Filmkassette, Fig.8
eine Fig.7 entsprechende Darstellung der automatischen Entriegelung des Schiebers
nach Einsetzen der Kassette in die Kamera, Fig. g, io Einzelansichten, teilweise
im Schnitt, der Verriegelungselemente, um den Schieber, nachdem er anschließend
an eine Belichtung gewendet wurde, zu verriegeln, und zwar Fig. g den durch den
Platten-oder Filmrahmen (septum) verriegelten Schieber und Fig. io den nach Herausziehen
des Rahmens entriegelten Schieber, Fig. ii einen Teilschnitt längs Linie ii-ii von
Fig. i der Lichtdichtung der Platten- oder Filmkassette in vergrößertem Maßstab
nach Entfernen des Plattenrahmens, Fig.12 einen Einzelteil der Lichtdichtung nach
Herausnahme aus der Kassette, Fig. 13 eine Teilansicht einer Plattenkassette, deren
Plattenhalter mit einer automatischen Verriegelungsvorrichtung gemäß der Erfindung
versehen ist, Fig. 14 einen Schnitt nach Linie 14-14 von Fig. 13, Fig. 15 einen
Schnitt nach Linie 15-i5 von Fig. 13, Fig. 16 eine Teilansicht, teilweise im Schnitt,
zusätzlicher Verriegelungselemente der Kassette gemäß Fig. I, Fig. 17 eine Teilansicht
der Verriegelungselemente gemäß Fig. 16 in einer anderen Stellung, Fig. 18 eine
Draufsicht eines in eine Kamera eingesetzten Magazins für Packfilm mit Verriegelungsvorrichtungen
gemäß der Erfindung, ' Fig. ig eine Seitenansicht des Magazins gemäß Fig. 18, Fig.2o
eine Seitenansicht einer Rollfilmkassette mit Verriegelungsvorrichtungen gemäß der
Erfindung und Fig.21 eine Draufsicht auf die Kassette gemäß Fig. 20.
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Fig. i zeigt eine doppelseitige Platten- oder Filmkassette 2o, welche
in einen photographischen Apparat, z. B. eine Kamera 21, eingesetzt ist, deren Umriß
mit strichpunktartigen Linien angedeutet ist. Die
dargestellte Kamera
gehört zu dem sogenannten »Pressetyp«, welche mit einer federnden Rückwand 39 und
federbelasteten Armen 22, 23 ausgerüstet ist. In Fig. r ist die Rückwand 39 teilweise
abgebrochen, um die Platten- oder Filmkassette zu zeigen.
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Gemäß Fig. 2 besteht das Gehäuse der Kassette aus zwei Teilen 24 bzw.
25, welche durch Schrauben 26 (Fig. z) oder andere geeignete Mittel miteinander
verbunden sind. Das Gehäuse dient zur Aufnahme eines Rahmens 27, welcher auf jeder
Seite in der üblichen Weise eine Platte oder einen Filia trägt.
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Die eine der lichtempfindlichen Schichten ist für gewöhnlich durch
einen Schieber 28 und die andere durch einen Schieber 29 abgedeckt. Die Endkanten
30 jedes Schiebers sind auf jeder Seite verschieden gekennzeichnet, um anzuzeigen,
ob eine durch den Schieber abgedeckte Platte oder ein Film belichtet ist oder nicht.
Zweckmäßigerweise ist der nach außen liegende Endteil des Schiebers silberfarbig
oder weiß, wenn die entsprechende lichtempfindliche Schicht unbelichtet ist, und
die andere Schieberseite ist schwarz. Es ist anzunehmen, daß der Schieber 28 in
Fig. z eine unbelichtete Platte abdeckt.
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In der folgenden Beschreibung wird der Aufbau und die Funktion der
Platten- oder Filmkassette der Einfachheithalber für eineKassettenhälftebeschrieben.
Es ist jedoch selbstverständlich, daß die zweite Hälfte der Kassette der beschriebenen
Hälfte entspricht.
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Der Gehäuseteil 24 hat drei Aussparungen 31, 32 und 33. An sie angrenzend,
jedoch mit genügendem Abstand zum Durchtritt des Schiebers 28, ist ein Rahmen 34
angeordnet, dessen Form aus Fig. 3 ersichtlich ist. Der Rahmen 34 hat ebenfalls
drei Aussparungen 35, 36 und 37 entsprechend den Aussparungen 31, 32 und 33. Im
Anschluß an den Rahmen 34 sind im Gehäuse 24 an jeder Längsseite des Gehäuseteils
24 und 25 je eine Stange 38 angeordnet. Jede Stange 38 hat eine axiale Nut 39, in
welcher der Rahmen 27 geführt wird. In ähnlicher Weise ist auch die zweite Hälfte
der Kassette mit einem Rahmen 34 ausgerüstet, während die Stangen 38 der beiden
Kassettenhälften gemeinsam sind.
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Vorrichtungen, um ein Wenden des Schiebers nach der Belichtung zu
erzwingen Die Vorrichtungen, um ein Wenden eines Schiebers "zu erzwingen, sind teilweise
an der Kassette und teilweise am Schieber angeordnet.
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Die Vorrichtungen an der Kassette bestehen aus einem Hebel oder Arm
40, welcher an der Stange 38 befestigt ist und gemäß Fig. 5 und 6 innerhalb der
sich deckenden Aussparungen 33 und 37. Der Arm 40 ist auf der Stange 38 mittels
eines Zapfens 41 drehbar, so daß er innerhalb der Aussparungen sich frei drehen
kann. Die Tiefe der Ausnehmungen ist so gewählt, daß die Kante 42 eines Armes 40
sich in die Bahn eines Schiebers 28 legen kann, welcher zwischen den Rahmen 34 und
die entsprechende Wandung des Rahmengehäuses 34 geschoben wird. Der Querschnitt
des Armes ist so gewählt, daß seine Kante 42 über die Ebene des Rahmens 34 hineinragt.
Mit anderen Worten blockiert der Arm 4o den Schieber 28 in bestimmten Stellungen
des Armes. Der Schieber 28 hat eine spitze Ecke 45 und eine abgerundete Ecke 46.
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung, um ein Wenden des Schiebers nach
der Belichtung zu erzwingen, ist folgende Es sei angenommen, daß die Kassette im
Dunkelraum geladen worden ist und daß jetzt der Schieber 28 eingeschoben werden
soll. Zu diesem Zweck wird die Kassette in einer Lage gehalten, in welcher sich
der Arm 4o an der unteren Kante der Kassette befindet, so daß der frei drehbare
Arm 40 in eine Lage kommt, in welcher die Bahn für den Schieber frei ist. Der Schieber
kann jetzt mit seiner spitzen Ecke 45 am Arm 40 vorbeigeschoben werden, worauf die
Kassette zum Einsetzen in eine Kamera vorbereitet ist.
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Wenn der Schieber, nachdem er herausgezogen und die Platte belichtet
wurde, richtig gewendet wurde und dann wieder eingeschoben wird, trifft seine abgerundete
Ecke 46 auf den Arm 40 und dreht ihn zurück, so daß der Schieber vollständig eingeschoben
werden kann. Wenn dagegen der Benutzer vergißt, den Schieber umzudrehen, trifft
die spitze Ecke 45 auf den Arm 40, so daß ein Weiterschieben des Schiebers über
den Arm 4o hinaus nicht möglich ist.
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In manchen Fällen kann der Benutzer sich entschließen, nach dem Herausziehen
des Schiebers keine Aufnahme zu machen. Wenn er dann den Schieber wieder so einschieben
will, daß seine eine unbelichtete Platte oder einen unbelichteten Film anzeigende
Seite nach außen liegt, so muß der Benutzer die Kamera umdrehen, während die Kassette
noch in die Kamera eingesetzt ist, und zwar in eine solche Lage, daß der Arm 4o
aus der Schieberbahn durch sein eigenes Gewicht herausschwenkt und dadurch das Einschieben
des Schiebers mit der Markierung für z>unbelichtetcc nach außen gestattet. Vorrichtungen,
um eine Belichtung durch zufälliges, teilweises oder vollständiges Entfernen des
Schiebers zu verhindern Die Vorrichtungen, um ein Belichten der Platte oder des
Films durch zufälliges, teilweises oder vollständiges Entfernen des Schiebers zu
verhindern, dienen dazu, die Platte oder den Fihn zu schützen, gleichgültig, ob
der Schieber »nicht belichtet« oder »belichtet« anzeigt. Einige Teile dieser Vorrichtung
sind an der Kassette, andere am Schieber selbst angebracht.
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Die Vorrichtungen, um ein Belichten der Platte oder des Filmes zu
verhindern, wenn der Schieber einen unbelichteten Film abdeckt, sind aus Fig.7 und
8 ersichtlich. Sie bestehen aus einer Blattfeder 5o, deren eines Ende durch geeignete
Mittel, z. B. einen Niet 51, an der Stange 38 befestigt und deren freies Ende aufgebogen
ist und eine Nase 52 bildet. Die Feder 50 liegt in der Aussparung 36 des Rahmens
34 und ist leicht aufwärts gebogen, so daß sie in den freien Raum zwischen den Rahmen
34 und dem Kassettenteil 24 zum Einschieben des Schiebers 28 hineinragt. Die Breite
der Aussparung 36 und der Feder 50 sind so gewählt, daß die Feder, insbesondere
ihre Nase 52, in die Bahn des Schiebers 28 hineinragt (Fig. z). In dem Kassettenteil
24 ist eine Bohrung 53
vorgesehen, in welche ein Schulterstift 54
eingesetzt ist. Die Bohrung 53 liegt außerhalb der Schieberführung (Fig. z), so
daß die Feder 5o den Stift 54 erfassen kann und ihn in die Lage gemäß Fig. 7 drückt,
in welcher der Stift aus dem Kassettenteil 24 hervorragt. Der Schieber 28 ist an
der Seite, an der seine spitze Kante 45 liegt, mit einer Nut 35 versehen, welche
so angeordnet ist, daß die Nase 52 in die Nut 55 eingreift, wenn der Schieber eingeschoben
wird.
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Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung, um ein
Belichten einer Platte oder eines Films zu verhindern, ist folgende: Es sei angenommen,
daß die Platten- oder Filmkassette geladen ist und daß der Schieber 28 in der richtigen
Lage eingeschoben wurde. Dann greift die Nase 52 in die Nut 55 des Schiebers 28
ein, verriegelt dadurch den Schieber und verhindert ein zufälliges, teilweises oder
vollständiges Herausziehen des Schiebers. Wenn die Kassette jetzt in die Kamera
eingesetzt wird, so drückt der in Fig. 7 und 8 in Strichpunktlinien angedeutete
Kamerarahmen den Schulterstift 54 bündig in den Rahmenteil 24 der Kassette (Fig.
8), wodurch der Schieber 28 automatisch entriegelt wird.
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Wie ersichtlich, ist der Oberteil des Stiftes 54 abgerundet und ragt
nur wenig aus dem Rahmengehäuse 24 hervor, so daß keine Gefahr besteht, daß der
Schieber 28 zufällig durch den Druck, beispielsweise eines Fingers, entriegelt wird.
Es ist jedoch möglich, den Schieber durch absichtliches Hineindrücken des Stiftes
54 zu entriegeln.
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Die Vorrichtungen, um ein Belichten der Platte oder des Films durch
zufälliges, teilweises oder vollständiges Herausziehen des Schiebers zu verhindern,
wenn der Schieber sich in einer Lage befindet, in welcher er anzeigt, daß die Platte
oder der Film belichtet ist, ist aus Fig. 9 und io ersichtlich. Gemäß diesen Figuren
ist eine Blattfeder 6o an der Stange 38 in geeigneter Weise, z. B. mittels eines
Nietes 61, befestigt. Das freie Ende der Feder 6o ist zur Bildung einer Nase 62
leicht aufwärts gebogen. Die Feder liegt in der Aussparung 35 des Rahmens 34 so,
daß die Nase 62 in die Bahn des Schiebers 28 hineinragt, und ist so gespannt, daß
sie versucht, eine mit dem Rahmen 34 bündige Stellung einzunehmen; mit anderen Worten,
die Feder 6o ist bestrebt, die Bahn des Schiebers 28 freizugeben. In der Stange
38 ist eine Bohrung 63 angeordnet, welche in die Nut 39 der Stange 38 mündet. Diese
Bohrung dient zur Aufnahme eines Schulterstiftes 64, dessen abgerundeter Kopf in
die Nut 39. hineinragt. Die Feder ho drückt den Stift in die in Fig. io gezeigte
Lage.
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Der Rahmen 27 wirkt mit dem Stift 64 zusammen und ist zu diesem Zweck
mit einer verjüngten Kante 66 versehen.
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Die Wirkungsweise der Verriegelungsvorrichtung oder -sicherung gemäß
Fig, 9 und io ist folgende: Es sei angenommen, daß der Rahmen 27 in die Kassette
eingeschoben ist (Fig. 9). Dann drückt der Rahmen 27 den Stift 64 in eine Lage,
in welcher der Schulterstift die Feder 6o in Eingriff mit der Nut 55 des Schiebers
28 bringt, so daß der Schieber verriegelt ist. Wenn der Rahmen 27 herausgezogen
wird, üblicherweise in der Dunkelkammer, so wird der Stift 64 freigegeben, und die
Feder 6o schnappt in ihre bündige Lage gemäß Fig. io zurück. Dadurch wird der Schieber
28 entriegelt, so daß er herausgezogen und umgedreht werden kann.
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Lichtdichtung für die Schieber Fig. zz und 12 zeigen eine Lichtdichtung
gemäß der Erfindung. Diese besteht aus einer Walze 7o geeigneter Länge. Diese Walze
besteht aus einem Kernrohr 71 aus Gummi oder anderem geeigneten biegsamen Material
und ist mit einem Gewebe 72, z. B. Samt, bedeckt. Die Walze 7o erstreckt sich über
die Breite des Kassettengehäuses und liegt in Nuten 73 bzw. 74, welche in den Kassettenteilen
24 bzw. 25 vorgesehen sind. Gemäß Fig. x= ragt die Walze 7o in die Bahn der beiden
Schieber hinein, so daß ein in einen der Schlitze 75 eingeschobener Schieber die
Walze um ein gewisses Maß zusammendrückt, wodurch Lichtdichtigkeit erreicht wird.
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Versuche haben ergeben, daß durch die Stoffwalze 72 ein sehr hoher
Grad von Lichtdichtigkeit erreicht wird. Die Walze hat den weiteren Vorteil, daß
sie einfach und billig hergestellt werden kann und keine Klebearbeit erfordert.
Vorrichtungen, um den Film- oder Plattenrahmen automatisch zu verriegeln Die Vorrichtungen
zur Verriegelung des Film- oder Plattenrahmens bestehen gemäß Fig. 13, 14 und 15
aus einem U-förmigen Verriegelungsglied 76, dessen beide Arme die Teilwände 77 des
Rahmens 27 erfassen. Es ist jedoch auch möglich, ein Verriegelungsglied nur auf
einer Seite der Rahmenwand vorzusehen. Das Verriegelungsglied wird gleitbar auf
einem Flansch 78 des Rahmens 27 getragen. Zu diesem Zweck tritt ein am Verriegelungsglied
befestigter Schulterstift 79 durch einen Längsschlitz So im Flansch 78. Das hineinragende
Ende des Stiftes 8o ist in einer vorzugsweise geriffelten Platte 81 befestigt, welche
als Griff dient. Ein Längsschlitz 82 (Fig. =3) in der Teilwand 77 des Rahmens 27
gestattet eine Querverschiebung des Verriegelungsgliedes 76 in bezug auf die Wand
77. Jeder Arm des Verriegelungsgliedes hat eine Nase 83, welche in entsprechende
Nasen 83' der benachbarten Stange 38 eingreift, wenn der Rahmen 27 vollständig eingeschoben
ist. Eine Feder 64, welche durch geeignete Mittel an der Wand 77 des Flansches 78
befestigt ist, drückt das Verriegelungsglied 76 in seine Eingriffsstellung. Die
Gleitbewegung des Verriegelungsgliedes durch die Feder 84 wird durch die Vorderkante
82' des Schlitzes 82 begrenzt. Die dem Kassettenrahmen zugewandte Kante der Nase
83 ist abgeschrägt, so daß das Verriegelungsglied zurückgedrückt wird, wenn der
Rahmen 27 eingeschoben wird, so daß der Rahmen eingeschoben werden kann, ohne das
Rahmenverriegelungsglied zu betätigen.
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Um eine geeignete Betätigung des Verriegelungsgliedes und ein Ergreifen
des Rahmens 27 zu gestatten, ist eine vorzugsweise geriffelte Platte 85 an jeder
Seite der Rahmenwand 77 vorgesehen (Fig. 13 und z5). Diese Platten treten in entsprechende
Aussparungen
86 des Kassettengehäuses ein, so daß die Platten 85
bündig zum Kassettengehäuse liegen, wenn der Rahmen 27 vollständig eingeschoben
ist. Zwischen den Platten 85 und der Wandung 77 sind vorzugsweise federnde Flansche
87 vorgesehen, um die Lage des Rahmens in der Kassette zu fixieren und ferner als
Lichtdichtung. Vorrichtungen, um eine eingesetzte Platten- oder Filmkassette mit
der Rückwand eines photographischen Apparates zu verriegeln Die Vorrichtungen, um
eine eingesetzte Platten-oder Filmkassette zu verriegeln, sind in Fig. 16 und 17
dargestellt. Sie bestehen aus einem zweiarmigen Sperrhebel go, welcher drehbar in
einer Aussparung gi des Kassettenteiles 24 mittels eines Stiftes 92 gelagert ist.
Der eine Arm des Hebels go hat eine aufgebogene Nase 93, welche sich durch
einen Längsschlitz 9q. im Gehäuseteil 24 erstreckt. Der Schlitz 9q. ist so geformt
und so angeordnet, daß er eine Drehbewegung des Hebels go in der Aussparung gi ermöglicht.
Das andere Ende des Hebels go ist mit einer Nase 95
versehen, welche in eine
Nut 96 in der Rückseite des Kamerarahmens eingreift, wenn der Hebel go sich
in der in Fig. 16 dargestellten Lage befindet, und welche aus der Nut
96 herausgezogen wird, wenn der Hebel go die Lage gemäß Fig.17 einnimmt.
Gemäß Fig. = liegt die Nase 95 neben der Nut 96,
wenn die Platten-
oder Filmkassette vollständig in eine Kamera eingeschoben ist. Eine Feder
97 drückt den Hebel go in seine Eingriffsstellung gemäß Fig. 16.
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Die Verriegelungsvorrichtungen gemäß Fig. 16 und 17 sind an gegenüberliegenden
Ecken der Kassette angeordnet (Fig. i), wobei jeder Kassettenhälfte ein Paar Verriegelungsvorrichtungen
zugeordnet ist. Die Stellung des Hebels go wird durch die Stellung des entsprechenden
Schiebers 28 gesteuert. Zu diesem Zweck ist der Teil 30 jedes Schiebers bei
98 abgeschrägt, so daß die abgeschrägten Ecken 98 die Nasen
93 erfassen, wenn der Schieber eingeschoben wird und der Drehhebel go in
eine Lage kommt, in welcher die Nasen 95 aus den Nuten 96 im Kamerarahmen
herausgezogen sind (Fig. 17).
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Die Wirkungsweise der Kassettenverriegelungsvorrichtung ist folgende
Wie bereits erwähnt, wird bei photographischen Apparaten, wie Kameras, mit federnder
Rückplatte, die Platten- oder Filmkassette dadurch in die Kamera eingesetzt, daß
sie zwischen den federbelasteten Rückdeckel und das eigentliche Kameragehäuse eingeschoben
wird und durch den von den federbelasteten Armen 22 und 23 auf den Federdeckel ausgeübten
Druck in ihrer Lage gehalten wird. Praktische Erfahrungen zeigen, daß in gewissen
Fällen eine Platte oder ein Film belichtet wird, wenn zufällig die eingesetzte Kassette
zusammen mit der federbelasteten Rückwand der Kamera von der Kamera weggekippt wird,
wenn ein Schieber teilweise oder vollständig herausgezogen wird, z. B. weil der
Schieber während des Herausziehens oder Hineinschiebens nach hinten gezogen wurde
oder durch zufälligen Druck gegen die federbelastete Kamerarückwand. Eine andere
Ursache für die Belichtung eines Films oder einer Platte liegt in der Entfernung
der Kassette von der Kamera, ohne daß der Schieber vollständig eingeschoben wurde.
Die vorstehend beschriebenen Verriegelungsvorrichtungen vermeiden .diese Gefahren
einer Belichtung einer Platte oder eines Films.
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Wenn die geladene Platten- oder Filmkassette in eine Kamera eingesetzt
wurde, sind alle Nasen 95
zurückgezogen. Wenn jetzt der Benutzer einen Schieber
herauszieht, so kommen die Schieberkanten 98 außer Eingriff mit den Nasen
93. Infolgedessen drücken die Federn 97 die Nasen 95 in die
Nut 96,
so daß die Kassette nicht nur durch den Druck der federbelasteten
Rückwand der Kamera gehalten wird, sondern automatisch mit dem Kameragehäuse verriegelt
ist. Infolgedessen kann die Kassette nicht von dem Kameragehäuse abgekippt werden,
selbst wenn der federbelastete Deckel der Kamera gekippt werden sollte. Ferner kann
die Kassette von der Kamera nur entfernt werden, wenn der Schieber vollständig eingeschoben
und dadurch die Kassette automatisch durch das Zusammenwirken zwischen den Schieberkanten
98 und den Hebeln go entriegelt ist.
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Fig. 18 und ig zeigen die Anwendung der in Verbindung mit Fig.16 und
17 beschriebenen Verriegelungsvorrichtungen auf ein Magazin ioo für geschnittene
Filme oder Platten. Bekanntlich verhindert die Dicke der Magazine oder Kassetten
für Filmpacks für gewöhnlich ihr Einschieben zwischen den Federdeckel und das Kameragehäuse.
Es ist daher üblich, den Federdeckel zu entfernen und die Federarme 22 und 23 über
entsprechende Nasen ioi an der Wand des Magazins zu streifen. Wie ersichtlich, besteht
hierbei dieselbe Gefahr der Belichtung eines der Filme in dem Magazin dadurch, daß
das Magazin abgekippt oder entfernt wird, ohne daß der Schieber vollständig eingeschoben
wurde, wie dies vorstehend für eine Platten- oder Filmkassette beschrieben wurde.
Diese Gefahren werden durch Anordnung der Verriegelungsvörrichtungen gemäß Fig.
16 und 17 an dem Magazin beseitigt, so daß das Magazin automatisch mit der Kamera
verriegelt ist, wenn ein Schieber herausgezogen wird, und zwar bis der Schieber
vollständig wieder eingeschoben wurde.
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Wie aus Fig.18 ersichtlich, verriegeln die Verriegelungsvorrichtungen
das Magazin mit der Kamera an dem Ende, an welchem der Schieber eingeschoben wird.
Daher bleibt die Möglichkeit offen, das Magazin am gegenüberliegenden Ende von der
Kamera abzuheben, da dieses Ende des Magazins nicht durch den Federdeckel gesichert
wird wie eine Platten-oder Filmkassette. Um das andere Ende des Magazins zu sichern,
sind Stifte io2 und 103 an der Rückwand des Magazins angeordnet, welche in entsprechende
Bohrungen 104 und 105 im Kameragehäuse eingreifen, wenn das Magazin eingesetzt wird.
Das Magazin ist jetzt positiv durch Verriegelung an beiden Enden und ferner durch
den Druck der Federarme 22 und 23 gesichert.
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Fig.2o und 21 zeigen die Anwendung der Verriegelungs- und Haltevorrichtungen
gemäß Fig.16 und 17 bei einer Rollfilmkassette 11o. Derartige
Kassetten
werden an der Kamera nach Entfernung des federbelasteten Rückendeckels durch Einhängen
der Federarme 22, 23 über Nasen iii und 112 der Kassette gesichert. Die Kassette
kann jedoch von der Kamera weggekippt oder entfernt werden, ohne daß der Schieber
vollständig wieder eingeschoben wurde, wie dies für eine Platten- oder Filmkassette
und ein Packfilmmagazin beschrieben wurde.
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Die Rollfilmkassette wird an dem Kameragehäuse dadurch positiv gesichert,
daß die Verriegelungs- und Haltevorrichtungen gemäß Fig. 16 und 17 und ferner Haltestifte
113 und 114 angeordnet werden, die in entsprechende Löcher 10q., io5 im Kamerarahmen
eingreifen, wodurch die Filmkassette an beiden Enden gesichert und in der Mitte
gegen die Kamera gedrückt wird.
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In ähnlicher Weise kann eine Filmpackkassette in der Kamera befestigt
werden, wenn und während der Schieber teilweise herausgezogen ist.
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Gemäß der vorstehenden Beschreibung greifen die Verriegelungs- oder
Haltevorrichtungen in entsprechende Aussparungen in der Kamera., Selbstverständlich
kann diese Anordnung auch umgekehrt werden, ohne am Wesen der Erfindung etwas zu
ändern, indem nachgiebige Vorsprünge aus dem Gehäuse des photographischen Apparates
in das Gehäuse der Kassette eingreifen, um die Kassette mit dem Gehäuse des photographischen
Apparates zu verriegeln.
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Um die Kassette zu entriegeln, werden diese Vorsprünge durch einen
vollständig eingeschobenen Schieber in das Gehäuse des photographischen Apparates
zurückgedrückt in ähnlicher Weise, wie vorstehend beschrieben.
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In gewissen Fällen ist es vorteilhaft, auf dem Kassettengehäuse und/oder
dem Schieber oder den Schiebern der Plattenkassette Markierungen oder Merkmale anzubringen,
um die Art des verwendeten Films oder der Platte oder die Anzahl der einzelnen Bilder
anzuzeigen. Diese Markierungen oder Merkmale können aus farbigen Punkten, Nuten
usw. bestehen, welche nach Art eines Schlüssels die verschiedenen Arten von Platten,
Filmen usw. angeben. Es ist ferner möglich und empfehlenswert, die Filme oder Platten
durch die Farbe der Kassette oder des Schiebers zu kennzeichnen.