DE2333249B2 - Bandkassette - Google Patents

Bandkassette

Info

Publication number
DE2333249B2
DE2333249B2 DE19732333249 DE2333249A DE2333249B2 DE 2333249 B2 DE2333249 B2 DE 2333249B2 DE 19732333249 DE19732333249 DE 19732333249 DE 2333249 A DE2333249 A DE 2333249A DE 2333249 B2 DE2333249 B2 DE 2333249B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
tape
holder
tape cassette
bottom wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732333249
Other languages
English (en)
Other versions
DE2333249A1 (de
DE2333249C3 (de
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Publication of DE2333249A1 publication Critical patent/DE2333249A1/de
Publication of DE2333249B2 publication Critical patent/DE2333249B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2333249C3 publication Critical patent/DE2333249C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/08Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends
    • G11B23/087Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
    • G11B23/08707Details
    • G11B23/08785Envelopes
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
    • G11B15/67563Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette perpendicular to its main side, i.e. top loading
    • G11B15/67565Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette perpendicular to its main side, i.e. top loading of the cassette with holder
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/08Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends
    • G11B23/087Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
    • G11B23/08707Details
    • G11B23/08735Covers

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Automatic Tape Cassette Changers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bandkassette entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 2136 913 ist eine Bandkassette bekannt, die im Boden einen Schlitz aufweist, der mit einem Vorsprung eines Kassettenhalters des zugehörigen Bandgerätes zusammenwirkt. Dieser Schlitz ist nicht geeignet, die sichere Anordnung der Kassette im Bereich der vorderen öffnung zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bandkassette zu schaffen, die so ausgebildet ist, daß sie in richtiger Lage in ein Bandgerät eingesetzt werden kann, und deren Ausbildung hierfür einfach und für eine Massenproduktion geeignet ist.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Die Herstellung der Vorsprünge und Ausschnitte der Kassette ist besonders einfach. Die Vorsprünge, die. bei geschlossenem Deckel in dessen Ausschnitte eingreifen, wirken nach dem öffnen des Deckels mit entsprechenden Anschlägen eines Kassettenhalters zusammen. Da die Vorsprünge unmittelbar an der vorderen öffnung der Kassette liegen, gewährleisten sie eine genaue Anordnung der Kassette in diesem Bereich.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der F i g. 1 bis 13 beispielsweise erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines Beispiels einer Bandkassette,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie H-II in Fig. 1,
Fig.3 eine Aufsicht der Bandkassette der Fig. 1, wobei die obere Wand abgenommen ist,
F i g. 4 eine Ansicht von unten der Bandkassette der Fig.l,
Fig.5 einen Querschnitt längs der Linie V-V in Fig. 3,
Fig.6 eine perspektivische Darstellung aus zwei Richtungen, um die Verbindung der Bandkassette mit ihrer Antriebsvorrichtung zu zeigen,
Fig.7 eine Vorderansicht eines Beispiels eines Verschiebemechanismus,
F i g. 8 eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung des Zustandes, wenn die Bandkassette in ein Magnetbandgerät eingesetzt wird,
F i g. 9 eine ähnliche perspektivische Darstellung der Bandkassette im Betriebszustand,
Fig. 10 und 11 schematische Darstellungen, aus denen der Einsetzvorgang der Bandkassette in einen Kassettenhalter hervorgeht,
F i g. 12 eine perspektivische Darstellung, aus der der Zusammenbau eines Teils der F i g. 3 hervorgeht, und
F i g. 13A, 13B und 13C perspektivische Darstellungen weiterer Beispiele der Bandkassette.
Im folgenden wird anhand der Zeichnungen eine Bandkassette im einzelnen beschrieben.
F i g. 1 zeigt eine Bandkassette T gemäß der Erfindung im Ganzen. Ein Kassettengehäuse 1 der Bandkassette Γ besteht aus einer oberen Wand la und einer Bodenwand ib. Eine Ausnehipung 10 ist in der Vorderseite des Kassettengehäuses 1 ausgebildet, wie die F i g. 3 und 4 zeigen. Ein Magnetband 11 läuft über die Ausnehmung 10 und liegt damit frei. Ein Deckel 12 ist an dem Kassettengehäuse 1 vorgesehen, um die öffnung 10 teilweise zu verschließen. In dem Kassettengehäuse 1 ist eine Bandvorratsrolle 2 und eine Bandaufwickelrolle 3 angeordnet, wie F i g. 2 zeigt. Da die Vorrats- und Aufwickelrollen 2 und 3 im wesentlichen die gleiche Konstruktion haben, wird nur eine, z. B. die Vorratsrolle 2, beschrieben. Ein Zylinder bzw. eine Nabe 4 der Vorratsrolle 2 hat einen unteren Flansch 4a, und der obere Teil der Nabe 4 ist durch einen Verschluß 4b verschlossen. Mehrere Vorsprünge 5a, 5b ... sind an der Innenseite der Nabe 4 einstückig mit dieser in einem Winkelabstand von z. B. 60° angeordnet. Ein äußerer Zylinder bzw. eine Nabe 6 mit einem oberen Flansch 6a greift an der Außenseite der Nabe 4 an, um die Vorratsrolle 2 zu bilden. Wenn ein Bindemittel od. dgl. zwischen die beiden Naben 4 und 6 eingebracht werden kann, können sie fest verbunden werden. Die Bodenwand ib gegenüber der Nabe 4 hat eine Bohrung 7, deren Durchmesser etwas größer als der Außendurchmesser der Nabe 4 ist, so daß das freie Ende der Nabe 4 von der Bodenwand If) in ihrer Bohrung drehbar gelagert wird. Hierbei besteht zwischen der Nabe 4 und der Bohrung 7 der Bodenwand ib ein Zwischenraum. Zwischen dem Verschluß 4b der Nabe 4 und der Bodenwand la ist eine Feder 8 angeordnet, um die Vorratsrolle 2 normalerweise nach unten zu drücken. Obwohl in F i g. 2 nicht gezeigt, ist, um durch Verwendung der Federkraft der Feder 8 zu vermeiden, daß die Vorratsrolle 2 zufällig gedreht wird, wenn dies nicht erwünscht ist, z. B. ein Friktionsmittel auf die Oberseite der Bodenwand ib des unteren Flansches 4a aufgebracht.
Wie oben erwähnt wurde, hat die Aufwickelrolle 3 die gleiche Konstruktion wie die Vorratsrolle 2, so daß ihre Teile, die denjenigen der Vorratsrolle 2 entsprechen, die gleichen Bezugsziffern und zusätzlich einen Strich haben; ihre Beschreibung wird der Kürze halber unterlassen. Da F i g. 2 ein Querschnitt längs der Linie H-II ist, ist die Vorratsrolle 2 an der rechten Seite angeordnet.
Wie F i g. 3 zeigt, aus der das Innere der Bandkassette T bzw. des Bandgehäuses 1 hervorgeht, da die obere Wand la abgenommen ist, ist eine Bandführung 13 an der Innenseite der Bodenwand 16 einstückig mit diesem in geringem Abstand von dem Außenumfang der Flansche 4a, 6a, 4a'und 6a'und eine stehende Wand 10a ist an der Bodenwand 16 längs des Randes der Öffnung 10 ausgebildet. Mehrere Führungsstifte 14a bis 14dsind in die Bodenwand \beingesetzt, um das Magnetband 11 zu führen, das auf die Rollen 2 und 3 gewickelt ist, wie Fig.3 zeigt Beide Seitenwände 15a und 156 des Kassettengehäuses 1 sind an der Bodenwand \b einstückig mit dieser ausgebildet, und die Seitenwände 15a und 156 haben an ihren vorderen Teilen Abstufungen, wie F i g. 3 zeigt. Die Abstufungen dienen dazu, daß die Außenseite des Deckels 12 im wesentlichen mit den Außenseiten der Seitenwände 15a und 156 fluchtet, wenn der Deckel an dem Kassettengehäuse 1 befestigt ist, wie F i g. 1 zeigt.
Die beiden Seitenteile des Deckels 12 (der später beschrieben wird) sind gebogen, um zwei gebogene Arme 12a und 126 zu bilden, während die Teile der Seitenwände 15a und 156 gegenüber den Armen 12a und 126 bezüglich des Kassettengehäuses 1 nach innen gebogen sind. Die gebogenen Teile der Seitenwände 15a und 156 werden im folgenden als gebogene Teile lSa'und 156'bezeichnet. Durch den rechten gebogenen Teil 156'(Fig.3) sind zwei Öffnungen 16a und 166 gebohrt Wie die Fig.3 und 12A zeigen, ist eine elastische Sicherungsplatte 17 in dem Kassettengehäuse 1 und an der Stelle gegenüber dem gebogenen Teil 156' mit den öffnungen 16a und 166 vorgesehen. Die Sperrplatte 17 besteht aus einem Eingriffsteil 17a, einem Eingriffsvorsprung 176, einem keilförmigen Teil 17c/und einem dicken Plattenteil 17c. Eine Abstufung 18, die durch den gebogenen Teil 156'gebildet ist, eine Nut 20, die durch Wölbung der Seitenwand 156 nach innen gebildet ist, um einen Luftspalt hinter einer Klaue 19 (Fig. 1) zu schaffen, die an der Seitenwand 156 ausgebildet ist, um ein fehlerhaftes Löschen zu vermeiden, und eine Hilfsplatte 21 nahe der Abstufung 18 und der Nut 20 bilden ein Eingriffsteil 22. Der Eingriffsteil 27a der Sperrplatte 17, die an ihrem einen Ende im wesentlichen F-förmig ausgebildet ist, kommt mit dem Eingriffsteil 22 in Eingriff, und der Eingriffsvorsprung 176 wird in die öffnung 16a eingeführt. Die Sperrplatte 17 wird damit so angeordnet, daß sie um den Eingriffsteil 17a zu der Seitenwand 156 bewegt werden kann. Der Eingriffsvorsprung 176 kann mit einer Eingriffsöffnung 23a, die durch den Arm 126 des Deckels 12 (Fig. 1) gebohrt ist, in Eingriff gebracht werden, wenn der Deckel 12 geschlossen ist, so daß der Deckel 12 in der geschlossenen Stellung verriegelt ist. Ein gebogenes Teil 256, das so geformt ist, daß es längs der Innenseite des Deckels 12. liegt, ist an dem gebogenen Teil 156' befestigt. Das gebogene Teil 256 hat eine dritte öffnung 16c, durch die und durch die öffnung 166 sich ein Hebel (der später beschrieben wird) erstrecken kann, der an dem keilförmigen Teil Md angreift, um die Sperrplatte 17 zur Innenseite der Wand 156 zu bewegen und die Verbindung zwischen dem Eingriffsvorsprung 176 und der öffnung 23 zu lösen. Der Grund dafür, daß die Öffnungen 166 und 16c an der Seite und der Front des Kassettengehäuses 1 ausgebildet sind, besteht darin, daß der Deckel 12 aus zwei verschiedenen Richtungen geöffnet werden kann, wie sich aus der späteren Beschreibung ergibt. Mit dem anderen gebogenen Teil 15a' ist einstückig ein gebogener Teil 25a an der zu dessen Oberfläche zurückgesetzten Stelle ausgebildet.
Eine Bezugsfläche ist an der Bodenwand 16 vorgesehen, die als Bezug für die Bandkassette Tdient, wenn die Bandkassette T in den Kassettenhalter eingesetzt wird. Dies bedeutet, daß an beiden Seiten der Bodenwand 16 Vorsprünge 26a und 266 ausgebildet sind, die sich über die gebogenen Teile 25a und 256 nach vorn erstrecken. Die Vorderseite der Vorsprünge 26a
ίο und 266 wird als Bezugsfläche verwendet und so gewählt, daß sie mit der Außenseite der Frontplatte 27 des Deckels 12 bündig abschließt.
Wie Fig. 1 zeigt, besteht der Deckel 12 aus der Frontplatte 27 und den Armen 12a und 126, die mit den Enden der Frontplatte 27 verbunden sind. Die Arme 12a und 126des Deckels 12 sind an der oberen Wand la des Kassettengehäuses 1 durch Stifte 28 drehbar befestigt. Der Arm 126 gegenüber dem gebogenen Teil 156'weist die Eingriffsöffnung 23 auf, in die der Eingriffsvorsprung 176 eingesetzt werden kann, wie oben erwähnt wurde, und hat auch einen Ausschnitt 29, um durch diesen die öffnung 166 freizulegen, die in dem gebogenen Teil 156' ausgebildet ist. Zwei Ausschnitte 30a und 306 sind in der Frontplatte 27 an den Stellen ausgebildet, die den Vorsprüngen 26a und 266 entsprechen. Hierbei ist die Tiefe der Ausschnitte 30a und 306 im wesentlichen gleich der Dicke der Vorsprünge 26a und 266 bzw. der Dicke der Bodenwand 16 gewählt. Daher werden die Ausschnitte 30a und 306 von den Vorsprüngen 26a und 266 verschlossen, wenn der Deckel in dem geschlossenen Zustand ist, und in diesem Zustand schließt die Außenseite der Frontplatte 27 im wesentlichen bündig mit den Endflächen der Vorsprünge 26a und 266 ab. Ein Ausschnitt 31 ist in der Frontplatte 27 an der Stelle
ausgebildet, die der Öffnung 16c entspricht, wenn der Deckel geschlossen ist. Der Grund, weshalb die Vorsprünge 26a und 266 im wesentlichen bündig mit der Frontplatte 27 an deren Außenseiten abschließen, liegt darin, daß, wenn die Längsrichtung der Bandkassette T als die Einsetzrichtung der Bandkassette Tin den Halter gewählt wird, die Vorsprünge 26a und 266 das Einsetzen bzw. Entfernen nicht behindern sollten. Selbst wenn die Vorsprünge 26a und 266 etwas über die Frontplatte 27 vorstehen, sind sie bei der praktischen Verwendung kein Hindernis.
Damit, wenn die Bandkassette Γ nicht benutzt wird, der Deckel 12 geschlossen gehalten wird, ist eine Feder (nicht gezeigt) zwischen den Deckel 12 und die Bodenwand 16 eingesetzt. Der Deckel 12 wird daher daran gehindert, zufällig geöffnet zu werden. Wenn die Bandkassette T benutzt wird, wird der Deckel 12 entgegen der Federkraft der Feder (nicht gezeigt) von einem geeigneten Mechanismus geöffnet, der später in Verbindung mit dem Magnetbandgerät beschrieben wird, in das die Bandkassette eingesetzt wird, und ein Mechanismus, mit dem die Vorsprünge 26a und 266 in Berührung kommen, wird ebenfalls später beschrieben.
Auf einer oberen Platte 32 des Deckels 12 gegenüber der öffnung 10 sind zwei Anschläge 33a und 336 vorgesehen, die langgestreckt und parallel zur Frontplatte 27 verlaufen und eine Höhe im wesentlichen gleich der des Bandes 11 haben und gegenüber dem Band nach innen zurückgesetzt sind, das zwischen den Führungsstiften 146 und 14c über die öffnung 10 gespannt ist, wie Fig.4 zeigt. Selbstverständlich ist die Lage der Anschläge 33a und 336 so gewählt, daß sie das Band 11 nicht ergreifen können, wenn der Deckel 12 geöffnet wird. Eine Nut ist zwischen der Frontplatte 27
und den Anschlägen 33a und 336 gebildet, so daß das Band 11 in der Nut läuft, um zu vermeiden, daß der Finger einer Bedienungsperson das Band 11 berühren kann, wenn der Finger in die öffnung 10 eingreift. Zusätzlich zu den beiden Anschlägen 33a und 336 ist ein im wesentlichen L-förmiges Halteteil 34 an der oberen Wand la einstückig mit dieser an einer gegenüber dem Band in der Nut etwas nach innen versetzten Stelle zwischen den Anschlägen 33a und 336 ausgebildet, um zu vermeiden, daß das Band 11 von der Bandzugvorrichtung nicht herausgezogen werden kann, da es sich gelöst hat, wenn die Bandzugvorrichtung in die öffnung 10 eingesetzt wird.
Zweckmäßigerweise wird ein Führungsglied zur Führung der Bandkassette T vorgesehen, wenn sie an dem in Fig.7 gezeigten Halter befestigt wird. Hierzu sind an beiden Seitenflächen 35a und 35b der oberen Wand la und des Bodens \b zu führende Teile ausgebildet. In Fig. 1 ist ein Führungsglied 36 gezeigt, das an der rechten Seitenfläche 356 der oberen Wand 1 a ausgebildet ist. Das Führungsglied 36 ist hierbei z. B. als Nut ausgebildet. An den Außenseiten der Arme 12a und \2b des Deckels 12 sind Nuten 36c ausgebildet, die an die Nuten 36 anstoßen können. Die Nuten 36 erstrecken sich nicht zu dem hinteren Ende der beiden Seitenflächen 35a und 356. Wenn die Seite der Bandkassette T, an der der Deckel 12 vorgesehen ist, als Einsetzrichtung gewählt wird, werden dreieckig geformte öffnungen an den Armen 12a und 126 ausgebildet, die an die Nuten 26c anstoßen, wie F i g. 1 zeigt. Wenn die Richtung der Seitenflächen 35a und 356 der Bandkassette 7"bzw. ihre Längsrichtung als Einsetzrichtung gewählt wird, wird in ähnlicher Weise ein zu führendes Teil bzw. eine Nut 36' an der Bodenwand 16 ausgebildet und dreieckige öffnungen 36a' werden an der Bodenwand 16 anstoßend an die Enden des Führungsteils 36' ausgebildet, wie Fig.4 zeigt. Die Bandkassette Γ mit den Führungsteilen 36 und 36' kann allgemein in verschiedenen Arten von Magnetbandgeräten verwendet werden, die Halter mit verschiedenen Einsetzrichtungen bzw. mit zueinander senkrechten Einsetzrichtungen haben. Hierbei werden die geführten Teile bzw. Nuten 36 nicht an beiden Seitenflächen 35a und 356 längs ihrer Mittellinie ausgebildet, sondern auf der nach oben zu der oberen Wand la bei dem dargestellten Beispiel verschobenen Linie. Ähnlich ist das geführte Teil bzw. die Nut 36' nicht an der Bodenwand 16 längs ihrer Mittellinie, sondern auf der zu dem hinteren Ende des Kassettengehäuses 1 verschobenen Linie ausgebildet. Mehrere Halteelemente 37, z. B. in Form von aufgerauhten Flächen, sind an der Bodenwand 16 ausgebildet, um das Gleiten der Bandkassette T in verschiedenen Richtungen zu vermeiden.
Die Fig. 13A, 13B und 13C zeigen jeweils weitere Beispiele von Führungsteilen, in denen die gleichen Teile wie in den Fig.4 und 8 mit den gleichen Bezugsziffern versehen sind, und ihre Beschreibung unterbleibt.
Bei dem Beispiel der Fig. 13A sind anstelle der Nut 36' des Beispiels der F i g. 4 Vorsprünge 36dund 36d'an der Boden wand 16 vorgesehen, von denen sich ein jeder in Längsrichtung der Boden wand 16 erstreckt. Es kann auch nur ein Vorsprung vorhanden sein.
Bei dem Beispiel der F i g. 13B sind anstelle der Nuten 36 und 36cin Fi g. 1 an der oberen Wand la Vorsprünge 36c und 36c' vorgesehen, von denen sich jeder in Längsrichtung der Seitenfläche der oberen Wand erstreckt.
Bei dem Beispiel der Fig. 13C sind Vorsprünge 36f und 36f an der Seitenfläche anstelle der Nuten 36 und 36c an der gleichen Stelle vorgesehen. Obwohl in Fig. 13C nicht gezeigt, kann ein ähnlicher Vorsprung an der anderen Seitenfläche 356 ausgebildet werden.
In ähnlicher Weise sind die Vorsprünge 36/nicht an beiden Seitenflächen 35a und 356 längs ihrer Mittellinie ausgebildet, sondern auf der nach oben zu der oberen Wand la bei dem dargestellten Beispiel verschobenen
ίο Linie, und ebenso sind in ähnlicher Weise die Vorsprünge 36</ und 3%d', 36e und 36e' nicht an der Bodenwand und der oberen Wand längs ihrer Mittellinie ausgebildet, sondern auf der zur Seite der die Wand begrenzenden Umfangsränder verschobenen Linie.
Es werden nun weitere Teile der Bandkassette T anhand der F i g. 3 beschrieben. Im allgemeinen wird die Bandkassette derart benutzt, daß sie z. B. in den Kassettenhalter eingesetzt wird, der dann verschoben wird, um die Bandkassette mit einer Rollenwel'ie zu erfassen und das Band aus der Bandkassette Tzu ziehen. Die Bandkassette T muß an einer richtigen bzw. vorbestimmten Stelle bezüglich des Magnetbandgerätes eingesetzt werden. Hierzu sind mehrere Stifte in das Bandgerät eingesetzt, um die Bandkassette T zu erfassen. Wie Fig.6 zeigt, sind zwei Stifte 42 und 43, von denen jeder aus einem Abschnitt 41a mit einem größeren Durchmesser und einem Abschnitt 416 mit einem kleineren Durchmesser besteht, in eine Grundplatte 75 (F i g. 7) des Bandgerätes vor Rollenwellen 40a und 406 eingesetzt, und ein Stift 39 mit einem Durchmesser ähnlich dem des Stiftabschnittes 41a ist ebenfalls in die Grundplatte 57 eingesetzt. Die Bodenwand 16 der Bandkassette T hat dagegen Aufnahmeöffnungen 44 und 45 zum Erfassen der Stifte 42 und 43, wenn die Bandkassette Tin das Bandgerät an der richtigen bzw. vorbestimmten Stelle eingesetzt wird. In diesem Zustand sind es nur die Abschnitte 416 mit geringerem Durchmesser, die in die Aufnahmeöffnungen 44 und 45 eingreifen, die Abschnitte 41a mit größerem Durchmesser berühren jedoch die Bodenwand 16, und der Stift 39 berührt ebenfalls die Boden wand 16. Aufgrund dieser Dreipunktberührung wird die Bodenwand 16 parallel gehalten. Die Stellen, an denen die Aufnahmeöffnungen 44 und 45 ausgebildet werden, werden vor der Bodenwand 16 gewählt, wie Fig. 3 zeigt. Hierbei wird der Innendurchmesser der öffnung 44 derart gewählt, daß sie den Abschnitt 416 mit geringerem Durchmesser eng umfaßt, wie Fig.5
so zeigt. Bei einer solchen engen Umfassung kann die Gefahr bestehen, daß das Einsetzen und Entfernen des Abschnittes 416 aus der öffnung 44 schwierig wird, da in der öffnung 44 eingeschlossene Luft nicht entweichen kann. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, ist eine Auslaßöffnung 46 in dem Boden 44a der öffnung 44 ausgebildet. Selbst wenn der Stiftabschnitt 416 in der öffnung 44 dicht umfaßt wird, kann er leicht gelöst werden, da die Luft in den Raum in der öffnung 44 frei durch die Auslaßöffnung 46 strömen kann. Die andere
bo Aufnahmeöffnung 45 ist derart ausgebildet, daß ein gewisses Toleranzmaß beim Erfassen des Stiftabschnittes 416 des Stiftes 43 in der öffnung 45 vorhanden ist. Hierbei wird die Erfassungstoleranz in der Richtung zugelassen, die parallel zu derjenigen ist, die die beiden
hri Vorsprünge 26a und 266 verbindet, so daß, selbst wenn sich die Lagebezichung zwischen den Stiften 42 und 43 etwas ändert, beim Eingreifen keine Schwierigkeit auftritt.
Es wird nun ein Mechanismus beschrieben, mit dem die Bandkassette T, versehen mit den obenerwähnten Mechanismen, an dem Kassettenhalter befestigt und dann in die Antriebsstellung in dem Magnetbandgerät bewegt wird. In dem in folgenden erläuterten Kassettenhalter wird seine Drehbewegung zusammen mit seiner Abwärtsbewegung durchgeführt.
F i g. 7 zeigt schematisch ein Beispiel eines Kassettenhalters 50, an dem eine Bandkassette Tbefestigt ist, und einen Verschiebemechanismus 51, der den Kassettenhalter 50 zu dem Magnetbandgerät verschiebt und ihn in der verschobenen Stellung arretiert. Mit diesem Mechanismus wird der Kassettenhalter 50 nach unten in die in F i g. 7 strichpunktiert gezeigte Stellung gedrückt, und die Bandkassette T wird damit in die Stellung gebracht, in der die Rollenwellen von der Bandkassette Terfaßt werden und das Band 11 herausgezogen wird. Der Kassettenhalter 50 hat die Form eines im wesentlichen rechteckigen Prismas, das etwas größer als die Bandkassette Tist, und seine der Bandkassetteneinsetzrichtung zugewandten Endseiten sind offen. Die Bandkassetteneinsetzrichtung ist hier so gewählt, daß sie senkrecht zu deren Längsrichtung verläuft. Der Deckel 12 der Bandkassette Tist die Vorderseite der in den Halter 50 eingesetzten Kassette. Der Halter 50 hat eine obere Platte 52, deren hinteres Ende 526 sich weiter öffnet als ihr offenes vorderes Ende 52a, damit, selbst wenn der Deckel 12 geöffnet ist, das hintere Ende den Deckel 12 nicht berührt. Eine Bodenplatte 53 des Kassettenhalters 50 hat nicht gezeigte Bohrungen, durch die Rollenwellen 40a und 406 und die Stifte 39,42 und 43 verlaufen.
Wie Fig. 10 zeigt, ist die seitliche Länge der öffnung des Kassettenhalters 50 gleich der oder etwas größer als die Längsabmessung der Bandkassette T gewählt, um das Einsetzen der Bandkassette Tin den Kassettenhalter 50 zu erleichtern. Führungen 36a" und 36b", z. B. langgestreckte Führungsvorsprünge, sind an den Innenseiten beider Seitenplatten 54a und 54b des Kassettenhalters 50 ausgebildet. Die langgestreckten Vorsprünge 36a"und 366"können in die Nuten 36 der Bandkassette T eingreifen, um sie zu führen, wenn sie in den Kassettenhalter 50 vo" dessen öffnung her eingesetzt wird. In der Praxis kann einer der Führungsvorsprünge 36a" und 36b" weggelassen werden. Die Führungsvor-Sprünge 36a" und 36b" sind derart angeordnet, daß, wenn die Bandkassette T in den Kassettenhalter 50 nicht richtig eingesetzt wird, sie nicht eingreifen können, um ein falsches Einsetzen der Bandkassette T in den Kassettenhalter 50 zwangsläufig zu vermeiden.
Das Führungsteil 36' an der Bodenwand Xb der Bandkassette T wird hierbei nicht benutzt, es kann jedoch benutzt werden, wenn die Einsetzrichtung der Bandkassette in den Kassettenhalter 50 von der in Fig. 10 beschriebenen verschieden ist. Wenn die Bandkassette T in den Kassettenhalter 50 in ihrer Längsrichtung eingesetzt wird, wird eine Führung wie in langgestreckter Vorsprung 366'an der Bodenplatte 53 des Kassettenhalters 50 statt an den Seitenplatten 54a und 546 vorgesehen, wie F i g. 11 zeigt, um die t,o Bandkasselle richtig und zwangsläufig zu führen.
Wie F i g. 7 zeigt, sind Federn 55 unter der oberen Platte 52 des Kassettenhalters 50 an beiden Seiten vorgesehen, um normalerweise die Bandkassette Tnach unten vorzuspannen. Der Kasscttenhalter 50 ist an e>5 einem beweglichen Rahmen 56 befestigt, der von dem Verschiebemechanismus 51 schwenkbar getragen wird, wie nun beschrieben wird.
An der Grundplatte 57 des Magnetbandgerätes sind Lagerteile 58 und 59 befestigt, die in der Höhe verschieden sind und Wellen 58a und 59a an ihren oberen Enden parallel zu der Ebene der Grundplatte 57 tragen. Hebel 60 und 61 unterschiedlicher Längen werden an ihrem einen Ende von den Wellen 58a bzw. 59a drehbar getragen. Die Hebel 60 und 61 sind an ihrem anderen Ende an dem beweglichen Rahmen 56 schwenkbar befestigt, um diesen schwenkbar zu tragen. Der kürzere Hebel 61 ist im wesentlichen L-förmig ausgebildet, seine Ecke wird von der Welle 59a drehbar gehalten, und sein einer Arm 516 ist an dem Rahmen 56 schwenkbar befestigt. Eine Feder 62 erstreckt sich zwischen dem anderen Arm 61a des Hebels 61 und der Grundplatte 57, um den Hebel 61 normalerweise im Gegenuhrzeigersinn vorzuspannen. Wenn daher der Rahmen 56 nicht arretiert ist, ist er in die in durchgehenden Linien in Fig. 7 gezeigte Stellung geschwenkt.
Die beiden Rollenwellen 40a und 406 und die Stifte 39, 42 und 43 erstrecken sich durch die Grundplatte 57 nach oben und haben die anhand der F i g. 6 erläuterte Lagebeziehung zueinander. Die Bandkassette T wird von dem Verschiebemechanismus 51 in eine solche Stellung verschoben, daß die Rollenwellen 40a und 406 und die Stifte 39, 42 und 43 der Bandkassette 7 gegenüberliegen, wenn sie in den Halter 50 eingesetzt wird. Hierzu sind die Hebel usw. zur Bildung des Verschiebemechanismus 51 hinsichtlich der Abmessung und des Drehwinkels wie folgt gewählt:
Ί = y '2;
K = f h2;
/3 = y U;
Q1 = 60° und Θ2 = 25°,
wobei die in Fig. 7 angegebenen Buchstaben verwendet sind.
Es wird nun ein Mechanismus 63 zur Arretierung de; Verschiebemechanismus 51 in der in strichpunktierter Linien gezeigten Stellung beschrieben. Eine Sperrklinke 64 ist an der Bodenplatte 53 befestigt und steht vor dieser nach unten vor. Ein Klinkenhalter 65 ist an der Grundplatte 57 drehbar befestigt, um die Klinke 64 aufzunehmen und sie nötigenfalls zu halten. Dem Klinkenhalter 65 ist eine Feder 66 zugeordnet, um den Klinkenhalter 65 normalerweise im Uhrzeigersinn vorzuspannen, der Klinkenhalter 65 wird mittels einet welle 67 in seinem mittleren Abschnitt zu der Grundplatte 57 geschwenkt, ist jedoch an seinem einen Ende mit einer Betätigungsstange 68 verbunden, die mit einer Auswurftaste (nicht gezeigt) an dem Magnetbandgerät verbunden ist. Die Betätigungsstange 68 ist mit der Auswurftaste derart verbunden, daß, wenn die Betätigungsstange 68 bewegt wird, der Klinkenhalter 65 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Der Klinkenhalter 65 ist an seinem freien Ende gebogen, um einen Greifer 65a zu bilden, der an einem Absatz 64<i angreifen kann, der an der Klinke 64 ausgebildet ist, um die Klinke und damit den Kassettenhalter 50 zu arretieren. Wenn die Betätigungsstange 68 betätigt wird, um die Verbindung zwischen der Klinke 64 und
dem Klinkenhalter 65 zu lösen, dreht sich der Kassettenhalter 50 aufgrund der Feder 62 in seine Ausgangsstellung.
Wenn die Bandkassette T in den Kassettenhalter 50 eingesetzt wird, wird die Arretierung des Deckels 12 automatisch gelöst, und der Deckel 12 wird entgegen der Federkraft der in dem Deckel 12 vorgesehenen Feder bei der Verschiebung des Halters 50 geöffnet. Dieser Vorgang wird nun anhand der Fig. 8 und 9 beschrieben.
F i g. 8 zeigt den Zustand, in dem die Bandkassette T in den Halter 50 eingesetzt wird. Wie aus Fig.8 ersichtlich ist, sind zwei gebogene Teile 70a und 706 an dem Abschlußrand der Bodenplatte 53 des Kassettenhalters 50 einstückig mit diesem an Stellen entsprechend den beiden Vorsprüngen 26a und 266 an der Bodenwand 16 des Kassettengehäuses 1 ausgebildet. Wenn die Bandkassette T an die vorbestimmte Stelle in dem Kassettenhalter 50 gebracht wird, liegen die gebogenen Teile 70a und 706 an den Vorsprüngen 26a und 266 an, so daß die Lage der Bandkassette T, die an dem Halter 50 anliegt, begrenzt ist. Die Länge der gebogenen Teile 70a und 706 wird im wesentlichen gleich der Dicke der Vorsprünge 26a und 266 gewählt. Ein im wesentlichen L-förmiger Hebel 71 ist an der Stelle vorgesehen, die dem Ausschnitt 31 in der Frontplatte 27 der Kassette Γ entspricht. Der L-förmige Hebel 71 ist an seinem einen Ende an der Seite des beweglichen Rahmens 56 befestigt. In F i g. 8 und 9 ist jedoch die Befestigung des L-förmigen Hebels 71 an dem Rahmen 56 nicht gezeigt, jo Wenn die Kassette an der vorbestimmten Stelle in den Halter 50 eingesetzt ist, verläuft das freie Ende des L-förmigen Hebels 71 durch den Ausschnitt 31, und die öffnung 16c liegt an dem keilförmigen Teil I7d der Sperrplatte 17 an. Wenn daher die Kassette Tan der js vorbestimmten Stelle in den Halter eingesetzt ist, wird der Plattenteil 17c in der Uhrzeigerrichtung gedruckt, und damit wird der Eingriffspvorsprung 176 aus der Öffnung 16a gelöst, um den Deckel 12 freizugeben. Der angreifende Abschnitt 71a des L-förmigen Hebels 71 wird dabei so gewählt, daß er eine ausreichende Länge hat, um die Sperrplatte 17 zu betätigen, wie F i g. 8 zeigt.
Wie oben erwähnt wurde, wird die Arretierung des Deckels 12 durch den L-förmigen Hebel 71 gelöst. Nachdem die Arretierung des Deckels 12 gelöst wurde, ist es notwendig, den Deckel 12 um einen vorbestimmten Winkel zu drehen. Hierzu ist eine Betätigungsstange 73 an dem Magnetbandgerät derart vorgesehen, daß die Betätigungsstange 73 an dem unteren Rand der Frontplatte 27 des Deckels 12 beim Absenken der Bandkassette Tangreift. Die Betätigungsstange 73 liegt an der linken Seite, wie die Fig.8 und 9 zeigen. Es ist auch eine Ausnehmung 80 in der Bodenwand 16 des Kassettengehäuses I ausgebildet, um an einer Endfläche 27;i des Deckels 12 angreifen zu können. Die Ausnehmung 80 ist vorgesehen, um von der Stange 73 freizukommen. Wenn die Ausnehmung 80 nicht vorgesehen ist, wird der Öffnungsvorgang des Deckels 12 behindert. Die Bandkassette T wird daher in den Kassettcnhiilter 50 schräg eingesetzt, wie Fig. 7 zeigt, w> und dann nach unten bewegt. Nach einer vorbestimmten Abwärtsbewegung wird die Kassette Γ parallel zu der Grundplatte 57 abgesenkt. Selbst wenn die Konstruktion daher derart ist, daß die Stange 73 nur den unteren Rand der Frontplatte 27 erfaßt, bewegt sich der br> Kassettcnhalter 50 während seiner Verschiebung vorwärts, wie F i g. 9 zeigt, so daß, wenn keine Freigabe entsprechend der Bewegung des Halters 50 in der Boden wand 16 vorgesehen ist, die Betätigungsstange 73 den Deckel 12 nicht erfassen und dieser daher nicht geöffnet werden kann. Aus diesem Grund ist die Freigabeausnehmung 80 in der Bodenwand 16 ausgebildet. Eine Ausnehmung 74 ist in der Bodenplatte 53 des Halters 50 an der Stelle ausgebildet, die der Ausnehmung 80 entspricht, durch die die Stange 73 die Frontplatte 27 an ihrem unteren Rand erfaßt.
Die obenerwähnten Vorgänge sind zusammengefaßt folgende:
1. Wenn die Bandkassette Tin den Kassettenhalter 50 eingesetzt wird, wird die Arretierung des Deckels 12 durch den L-förmigen Hebel 71 gelöst;
2. wenn die Kassette in dem Halter 50 weiter verschoben wird, greifen die beiden Vorsprünge 26a und 266 an den gebogenen Teilen 70a und 706 an, um die Kassette 7" in ihre normale Stellung zu bringen;
3. wenn in diesem Zustand auf den Halter gedrückt wird, wird er mit einer Schwenkbewegung abgesenkt;
4. bei der Absenkbewegung des Halters 50 greift die Betätigungsstange 73 an der Endfläche 27a der Frontplatte 27 des Deckels 12 an:
5. wenn der Halter 50 weiter abgesenkt wird, beginnt der Deckel 12 geöffnet zu werden;
6. infolge der Änderung der Absenkbewegung des Halters 50 greift zu diesem Zeitpunkt die Betätigungsstange 73 in die Ausnehmung 80 in der Bodenwand 16 ein;
7. wenn sich der Halter 50 der Bodenplatte 57 nähert, nimmt er eine parallele Lage zu dieser ein;
8. zur gleichen Zeit erfassen die Rollenwellen 40a und 406 die Naben 2a und 3a, und die Stifte 42 und 43 greifen in die Aufnahmeöffnungen 44 und 45 ein;
9. bei Beendigung dieser Eingriffvorgänge wird der Verschiebemechanismus 51 in seiner Stellung arretiert, so daß die Stiftabschnitte 41a großen Durchmessers der Stifte 42 und 43 und der andere Stift 39 die Bandkassette T parallel zu der Grundplatte 57 halten; und
10. in diesem Zustand wird der Deckel von der Stange 73 so weit geöffnet, daß das Magnetband 11 ohne Hindernis herausgezogen werden kann.
Wenn die Rollenwellen 40a und 406 die Rollennaben 2a und 3a ergreifen, liegen die freien Enden der Rollenwellen 40a und 406 an den Verschlüssen 46 und 46' an, um die Rollennaben 2a und 3a etwas zu heben. Daher können die Vorrats- und die Aufwickelrollen 2 und 3, die von den Federn 8 und 8' zur Verhinderung der Drehung gegen die Bodenwand 16 gedrückt werden, frei drehbar gemacht werden.
Wenn die Auswurftaste betätigt wird, wird die Arretierung des Verschiebemechanismus 51 gelöst, um den Kassettenhalter 50 in seine Anfangsstellung zurückzubringen, wie oben beschrieben wurde.
Wie oben erwähnt wurde, wird, wenn die Bandkassette Γ in den Kassettenhalter 50 eingesetzt wird, die Positionierung der Kassette Γ zwangsläufig und genau erreicht, so daß der Halter 50 verschoben wird, um die Rollennaben 40a und 406 und die Stifte 72 und 73 mit der Kassette Tonne Behinderung zu erfassen.
Im allgemeinen hängt die Erfassung der Rollenwellen und der Stifte mit der Kassette im wesentlichen von der Lage der Kassette ab, die sie beim Einsetzen einnimmt, und wenn die Kassette nicht genau eingesetzt wird, tritt der obenerwähnte Nachteil auf.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind die beiden
Vorsprünge 26a und 26b an der Bodenwand Ib der Bandkassette Γ ausgebildet, und deren Fläche wird als Bezugsfläche verwendet, die an den an dem Endrand der Bodenplatte 53 des Halters 50 ausgebildeten gebogenen Teilen 70a und 70b zur Anlage kommt, wenn die Bandkassette rinden Halter50eingesetzt ist.
Die Vorsprünge 26a und 26b, die an den gebogenen Teilen 70a und 70b anliegen, wirken stets als Bezugsfläche für das Einsetzen T in den Halter 50 und zur Festlegung der Position der Kassette T. Daher kann die Kassette Γνοη dem Magnetbandgerät richtig erfaßt werden.
Die Vorsprünge 26a und 260 sind an der Kassette T an idealen Stellen ausgebildet, so daß, selbst wenn der Deckel 12 an der Kassette 7 an deren gesamtem zu öffnenden oder zu schließenden Frontteil vorgesehen ist, der Deckel 12 leicht und ohne Behinderung betätigt werden kann. Die Positionierung der Kassette Γ relativ zu dem Halter 50 wird ohne Verminderung des Öffnungsbereiches der Kassette T erreicht. Wenn es erforderlich ist, den Öffnungsbereich der Kassette zu verringern, nimmt beim Stand der Technik der Mechanismus zum Herausziehen des Bandes aus der Kassette eine schwierige Konstruktion an. Nach der Erfindung dagegen wird dieser Nachteil völlig vermieden, und daher kann die Größe der Bandkassette ohne wesentliche Nachteile leicht verringert werden.
Bei der vorangegangenen Ausführungsform der Erfindung wurde die Bandkassette in den Kassettenhalter in erster Linie derart eingesetzt, daß die Einsetzrichtung der Kassette 7"senkrecht zu deren Längsrichtung verläuft bzw. der Deckel 12 der Kassette Tzuerst in den Halter eingesetzt wird. Wenn jedoch die Kassette Tin den Halter 50 in ihrer Längsrichtung eingesetzt wird, behindern die Vorsprünge 26a und 26b an der Bodenwand \b das Einsetzen und Entfernen der Kassette nicht, sondern bewirken die richtige Positionierung der Kassette.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Bandkassette mit zwei Bandrollen, bestehend aus einem rechteckigen Gehäuse mit einer Bodenwand, einer oberen Wand und einer sich über drei Seiten erstreckenden Umfangswand zwischen der Bodenwand und der oberen Wand, wobei die Bodenwand an der vorderen öffnung, die zwischen der Boden wand und der oberen Wand gebildet ist, einen Ausschnitt hat. Führungen, die das Band längs der vorderen öffnung und längs des Bodenausschnitts führen, und einem schwenkbaren Deckel an dem Gehäuse zum Verschließen der vorderen öffnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (12) wenigstens einen Ausschnitt (30a, 30b) hat und daß das Gehäuse (1) wenigstens einen Vorsprung (26a. 26b) hat, der bei geschlossenem Deckel (12) in den Deckelausschnitt (30a, 30b) eingreift und dessen vorderes Ende mit der Außenseite des geschlossenen Deckels abschließt.
2. Bandkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (26a, 26b) mit der Bodenwand (ib) oder der oberen Wand (ia) einstückig ausgebildet ist.
3. Bandkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (26a, 26b) an beiden Seiten der öffnung (10) an wenigstens einer der Kassettenwände einstückig mit dieser ausgebildet ist.
DE19732333249 1972-06-29 1973-06-29 Bandkassette Expired DE2333249C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP7684472U JPS528407Y2 (de) 1972-06-29 1972-06-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2333249A1 DE2333249A1 (de) 1974-01-17
DE2333249B2 true DE2333249B2 (de) 1978-02-23
DE2333249C3 DE2333249C3 (de) 1978-10-05

Family

ID=13616959

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732333249 Expired DE2333249C3 (de) 1972-06-29 1973-06-29 Bandkassette

Country Status (9)

Country Link
JP (1) JPS528407Y2 (de)
BR (1) BR7304849D0 (de)
CA (2) CA1067057A (de)
DE (1) DE2333249C3 (de)
FR (1) FR2191192B1 (de)
GB (1) GB1416588A (de)
HK (1) HK68579A (de)
IT (1) IT990820B (de)
NL (1) NL178916C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045084A3 (en) * 1980-07-28 1982-08-04 Hitachi Maxell Ltd. Magnetic recording tape cartridge

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5734612Y2 (de) * 1976-05-04 1982-07-30
NL165598C (nl) * 1978-05-09 1981-04-15 Philips Nv Magneetbandcassette.
JPS56162571U (de) 1980-04-28 1981-12-03
US4485988A (en) * 1981-11-04 1984-12-04 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Tape cassette
EP0088437B1 (de) * 1982-03-10 1986-02-26 Hitachi Maxell Ltd. Aufnahmebandkassette
CA1214268A (en) * 1982-11-11 1986-11-18 Akihisa Osawa Video cassette designed for video theater use
JPS6047177U (ja) * 1983-09-09 1985-04-03 ティーディーケイ株式会社 磁気テ−プカ−トリツジ
JPS60140272U (ja) * 1984-02-22 1985-09-17 ソニー株式会社 テ−プカセツト
EP0274544B1 (de) * 1986-07-18 1993-12-29 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Bandkassette
NL8900879A (nl) * 1989-04-10 1990-11-01 Philips Nv Systeem omvattende een cassette alsmede een apparaat geschikt voor samenwerking met de cassette, alsmede een cassette en een apparaat geschikt voor toepassing in een dergelijk systeem.
US5026000A (en) * 1989-08-04 1991-06-25 Shape Inc. Video cassette integral dust door latch/spring
US5169088A (en) * 1989-08-04 1992-12-08 Shape, Inc. Video cassette combined dust door and dust door latch spring
US5368163A (en) * 1992-08-06 1994-11-29 Dic Digital Supply Corporation One-piece box construction for magnetic media devices

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045084A3 (en) * 1980-07-28 1982-08-04 Hitachi Maxell Ltd. Magnetic recording tape cartridge

Also Published As

Publication number Publication date
IT990820B (it) 1975-07-10
FR2191192B1 (de) 1977-02-18
DE2333249A1 (de) 1974-01-17
BR7304849D0 (pt) 1974-09-05
NL7309164A (de) 1974-01-02
JPS4934725U (de) 1974-03-27
JPS528407Y2 (de) 1977-02-22
CA1067057A (en) 1979-11-27
CA992942A (en) 1976-07-13
FR2191192A1 (de) 1974-02-01
DE2333249C3 (de) 1978-10-05
GB1416588A (en) 1975-12-03
HK68579A (en) 1979-10-05
NL178916C (nl) 1986-06-02
NL178916B (nl) 1986-01-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2404967C3 (de)
DE69411192T2 (de) Schloss für kassetten für die herstellung von schubladenschränken
DE2853329C2 (de) Farbbandkassette
DE2333249C3 (de) Bandkassette
DE4231574A1 (de) Ladevorrichtung fuer bandkassetten
CH630197A5 (de) Laufwerk fuer flexible aufzeichnungstraeger.
DE2820866C2 (de)
DE2816260C2 (de) Bandkassetten-Ladevorrichtung
EP0021406B1 (de) Filmkassette mit einem Fenster zum Einbelichten von Daten
DE3421639C2 (de)
DE2603463B2 (de) Farbband-Stopf-Kassette
DE2942996C2 (de) Tonband-Kassetten-Ladevorrichtung für ein Bandaufzeichnungsgerät
DD209413A5 (de) Farbbandpatrone fuer eine schreibmaschine
EP0002255B1 (de) Registriergerät
DE680481C (de) Kinokassettenkamera
DE3605291C2 (de)
DE2532812A1 (de) Kassettenhalterung fuer ein geraet zur magnetischen aufzeichnung und/oder wiedergabe von signalen
DE2255749A1 (de) Photographischer filmstreifen mit mindestens einem perforationsloch sowie kassette mit einem solchen filmstreifen
DE2364397C3 (de)
DE2161610C3 (de) Farbbandkassette für eine Schreibmaschine
DE2714725C2 (de) Filmfeeder
DE1449160C3 (de) Gefachautomat
EP0059352A1 (de) Kassenlade
DE1966088C3 (de) Kassetten-Magnetbandgerät. Ausscheidung aus: 1911224
EP0012987B1 (de) Einrichtung an einer Planfilmkassette, insbesondere einer Röntgenfilmkassette

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)