DE310340C - - Google Patents

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DE310340C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof
    • A61F2/64Knee joints
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/68Operating or control means
    • A61F2002/6818Operating or control means for braking

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- ΛΙ 310340 KLASSE 3Od. GRUPPE
KURT HASCHKE in CHARLOTTENBURG.
Kniegelenkbremse für Kunstbeine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1918 ab.
Bei der · Benutzung von Kunstbeinen erweist sich die Anordnung einer selbsttätig wirkenden Kniegelenkbremse als notwendig, durch welche beim Gehen, namentlich über Treppen und bei unbeabsichtigter Beugung des Gelenkes, der Unterschenkel des Kunstbeines festgehalten wird, so daß der Träger des Kunstbeines sofort festen Halt gewinnen . kann.
Die diesem Zwecke dienenden, bisher bekannt gewordenen selbsttätigen Bremsen sin'd nicht nach einheitlichen Gesichtspunkten ausgebildet. Im Gegenteil hat man das Problem in sehr verschiedener Weise .zu lösen gesucht.
!5 Teils begnügte man sich mit einem einfachen Sperrwerk mit Sperrad und Klinke, die mittels der den Beinstumpf aufnehmenden Hülse des Kunstbeines durch eine Hebelverbindung gesteuert wurde und durch die zum Vorsetzen des Beines notwendige Vorwärtsbewe-. gurig des Beinstumpfes im entgegengesetzten Sinne gedreht wurde, so daß die Auslösung der Klinke eintrat. · Teils benutzte man Bandoder Seilbremsen, die mit dem um einen Zapfen drehbaren Fußteil des Kunstbeines elastisch verbunden waren und mittels dieser Verbindung angezogen oder freigegeben wurden.
Es hat sich aber gezeigt, daß diese Ausbildungen teuer und auch nicht hinreichend zuverlässig in der Wirkung waren. Auch machte sich bei der Anordnung von Gesperren der Stoß beim Einsetzen der Klinke, nicht nur durch ein deutlich wahrnehmbares Gerausch, wie auch insbesondere durch den Gegendruck unangenehm für den Kunstbeinträger bemerkbar. Diesen Nachteil haben zwar die Seilbremsen nicht, ihre" Wirkung ist aber von Umständen abhängig, die zu bemeistern dem Kunstbeinträger nicht immer möglich ist. So, spielt bei so empfindlichen Ausbildungen schon die Ausdehnung bzw. Zusammenziehung infolge Wärmeerhöhung oder -abfalls eine nicht zu übersehende Rolle. Diese Unterschiede können derart ins Gewicht fallen, daß die Bremse bisweilen versagt. Ihre Wirkung ist aber auch bei normalen Verhältnissen nur gering, weil das Bremsseil, das über den im Knie des Kunstbeines untergebrachten Bremszylinder gelegt ist, nicht genügend stark wirkt, so daß ein Gleiten keineswegs ausgeschlossen ist.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt und insbesondere eine bisher nicht erreichte Einfachheit der Kniegelenkbremse erreicht werden. Dies geschieht in der Weise, daß um den bekannten, am Unterschenkel des Kunstbeines starr befestigten und quer durch das Knie hindurchgehenden Bolzen eine aus etwa 2 bis 3 mm starkem Stahldraht gewundene Schraubenfeder mit möglichst vielen Windungen gelegt ist. TJm die Berührung zwischen diesen beiden Teilen zu einer möglichst durchgreifenden zu machen, empfiehlt es sich, die Feder innen genau auf den Durchmesser des Bolzens auszuschleifen. In dem Falle muß natürlich ein stärkerer Draht zur Herstellung der Feder benutzt werden.
Das eine Federende wird in irgendeiner Weise, nach Aufbringung der Feder auf den Bolzen, befestigt, das andere bewegt sich im
freien Spiel, welches dadurch bedingt wird, daß der Beinstumpf unmittelbar oder mittelbar auf dieses Ende der Feder einen Druck ausübt. Wird dieser bei beabsichtigter Benutzung der Bremse oder ganz selbsttätig beim Gehen, Stolpern, Beugen des Oberkörpers oder beim Steigen über eine Treppe erhöht, dann geschieht mit größter Schnelligkeit und Zuverlässigkeit das Anziehen der
ίο Feder und damit die Bremsung.
Die Erfindung liegt somit in dem Gedanken, eine Schraubenfeder, die am zweckmäßigsten über den erwähnten Bolzen oder eine diesen ersetzende Trommel in vielen Win-·
!5 düngen gelegt ist, zu benutzen und sie aus Stahldraht o. dgl. zu machen, so daß schon ein geringer Zug oder Druck genügt, die sämtlichen Gänge der Feder sofort fest gegen die Unterlage zu pressen und damit eine stark bremsende Wirkung hervorzurufen. Wie der Druck oder Zug auf das Federende bewirkt wird, ist nicht so sehr entscheidend, wenn es auch am vorteilhaftesten ist, dies durch unmittelbare oder mittelbare Einwirkung des Beinstumpfes des Kunstbeinträgers, nicht aber durch eine mit dem Unterschenkel oder Fuß verbundene Zugvorrichtung herbeizuführen.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in
Fig. ι in einem senkrechten achsialen Schnitt durch das Bein bei freier Bremse, und in
Fig. 2 in einem gleichen Schnitt bei wirksamer Bremse.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie a-b in Fig. i.
Auf den Beinstumpf 1 des Kunstbeinträgers ist eine Hülse 2 aufgesetzt, die in eine zweckmäßig metallische Kappe 3 ausmündet, die mit der Hülse 2 fest, aber lösbar verbunden ist. Diese Kappe bildet das Lager des mit der Hülse 4 starr verbundenen Bolzens 5-Auf diesen ist eine Schraubenfeder 6 aus Stahldraht in der Weise gewickelt, daß sie in der Mitte durch zwei dicht aneinandergerückte Stränge eine Art Hebel 7 bildet. Diese Stränge laufen um den Bolzen 5 herum in Schraubenwindungen 8, 9 aus, die entgegengesetzt gewunden sind (Fig. 3). Die freien Enden 10, 11 des Drahtes sind bei 12 und 13 an der Kappe 3 befestigt.
Der Beinstumpf 1 drückt beim Gehen auf einen TelJer 15, der in einen Hebel 16 aus-· läuft, der an seinem freien Ende ein Gewinde besitzt. Dadurch ist es möglich, den über den Hebel 16 greifenden Hebel 17, auf den eine Schraubenfeder 18 wirkt, genau einzustellen. Der Hebel 17 ist mit einer Hülse 19 verbunden, die auf den Zapfen 20 aufgesetzt ist und einen Hebel 21 trägt, der auf den Hebel 7 einwirkt.
Sobald der Beinstumpf auf den Teller 15 drückt, wird der Hebel 16 nach unten verschoben und damit die Hülse 19 gedreht, so daß die in Fig. 2 gezeichnete Stellung dieser Teile erreicht wird. Infolgedessen wird der Hebel 7 ein wenig nach unten gedrückt and damit der Durchmesser der Feder 6 zusammengezogen, wodurch sofort eine starke,· aber stoßfrei durchgeführte Bremsung des Bolzens 5 eintritt.
Es sei schließlich noch darauf hingewiesen, daß es möglich ist, die beschriebene Bremse auch von der Unterschenkelhülse des Kunstbeinesaus in Gang zu setzen, indem diese unmittelbar oder mittelbar beim Auftreten einen Druck auf das freie Ende der S.chrau benfeder 6 ausübt. Selbst vom Fußteil des .Kunstbeines könnte solche Ingangsetzung der Bremse bewirkt werden, natürlich nur mittelbar.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Kniegelenkbremse für Kunstbeine, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubenfeder (6) mit vielen Windungen um einen mit der Unterschenkelhülse starr verbundenen Bremskörper (5) gelegt ist 90 ' und durch den vom Beinstumpf ausgeübten Druck oder in anderer Weise zusammengezogen wird, so daß sie bremsend auf den Bremskörper (5) einwirkt.
2. Kniegelenkbremse nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (6) einen Hebel (7) bildet, auf den ein Hebel (21) einwirkt, der an einer Hülse (19) befestigt ist, die mit einem Hebel (17) in Verbindung steht, der von dem Beinstumpf aus mittels eines Hebels (16) gesteuert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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