DE31033C - Cigarettenmaschine - Google Patents
CigarettenmaschineInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/08—Machines with aprons and tables for wrapping
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
:v
KLASSE 79: Tabak.
Cigarettenmaschiiie.
Gegenstand der Erfindung ist eine verbesserte Construction einer Cigarettenmaschine,
welcher der Tabak in der Gestalt von langen, losen, von Hand gemachten Rollen zugeführt
wird. Diese Rollen werden in gleichen Abständen, parallel mit einander, quer auf eine
endlose,, sich fortbewegende Fläche abgelegt, welche dieselben in regelmäfsiger Reihenfolge
nach demjenigen. Mechanismus führt, der dieselben rollt und mit Papier umhüllt. Die so
entstandene lange Cigarette wird alsdann in eine Anzahl kürzerer Cigaretten von der gewünschten
Länge geschnitten. Bei Cigarettenmaschinen dieser Art, wie dieselben gewöhnlich
üblich, sind, wird der Tabak in mehr oder weniger comprimirtem Zustande aufgegeben,
was zur Folge hat, dafs die fertigen Cigaretten ungleichmäfsig gerollt oder an einer
Stelle dichter als an der anderen sind. Bei der neuen Cigarettenmaschine dagegen wird
der Tabak erst sorgfältig von Hand ausgelesen, in ganz losem Zustande in die Maschine eingelegt
und dann allmälig verdichtet, während er ausgerollt wird, um eine lange Cigarette
von auf ihrer ganzen Länge gleichmäfsiger Beschaffenheit zu bilden.
Beiliegende Zeichnungen stellen die neue Maschine dar, und zwar in den Fig. 1 und 2
die Tabakszuführung oder denjenigen Theil der Maschine, welcher die Tabaksrollen zu dem
Wickelapparat führt.
Fig. ι ist die Seitenansicht, theilweise im
Längenschnitt, .und
Fig. 2 die Oberansicht der Tabakszuführung.
Fig. ι a und ib stellen eine veränderte Construction
der Tabaksbretter dar.
Fig. 3 zeigt den Wickelapparat im Grundrifs.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht desselben und
Fig. 5 ein Längenschnitt durch denselben nach der Linie 1-2, Fig. 3.
Fig. 5 a und 5 b zeigen den Mechanismus des Tabakstroges und der damit zusammenhängenden
Theile, durch welchen eine Tasche in dem Rollgurt gebildet und die Tabaksrolle in
dieselbe gelegt wird; ' .
Fig. 6 bis 11 den Mechanismus, durch welchen die Ablegung der Tabaksrollen von den
Brettern auf das endlose Zuführblech regulirt wird..
Fig. 12, 13. und 14 sind Einzelheiten des
Schieberahmens, durch welchen in Verbindung mit dem Rollgurt die Verdichtung der losen
Tabaksrolle bewirkt wird.
Fig. ι 5 und 16 zeigen Einzelheiten der Vorrichtung,
.durch welche der die Hülle bildende Papierstreifen in die richtige Lage gebracht
wird;
Fig. 17 und 18 die Finger, welche zum
Festhalten und Spannen des Papierstreifens dienen, ehe derselbe um die Tabaksrolle gewickelt
wird.
Fig. 19 ist derjenige Theil der Maschine,
von der Seite gesehen, welcher dazu dient, den Klebstoff auf den Rand des Papierstreifens
aufzutragen.
I. Tabakszuführung. A, Fig. 1 und 2, ist ein langer Tisch, an dessen beiden Enden
die Walzen BB1 montirt sind, um welche
ein endloses Zuführblech von Zink gelegt ist, welches nahezu dieselbe Breite wie der Tisch
hat und sich zwischen den beiden langen Seitenwänden D D desselben hinbewegt.
Aufserhalb und längs dieser Seitenwä'nde ist eine Anzahl Bretter F F1 auf beiden Längsseiten
des Zuführtisches, z. B. auf jeder Seite fünf, angebracht, welche auf der Zeichnung
nicht alle dargestellt sind, da die Fig. ι und 2 nur die beiden Enden des Zuführtisches zeigen.
An jedem Brett steht ein Arbeiter, der lose Rollen von gleichmäfsiger Dichtigkeit und bestimmter
Länge auf diesem Brett aus Tabak bildet. Die Bretter haben alsdann die am linken Ende der Fig. 2 gezeichnete Stellung
parallel mit dem Tisch und aufserhalb der Seitenwände D desselben. Jedes Brett ist an
seinem Ende um eine Verticalachse α drehbar
und läfst sich vermittelst des Hebels a1 um die
Achse α durch einen Schlitz in der Wand D um 900, d. h. so drehen, dafs es, wie auf der
rechten Seite der Fig. 2 dargestellt ist, quer über dem Tisch, rechtwinklig auf der Längenrichtung
desselben steht. An dem inneren Rande eines jeden der Bretter FF1 sind zwei
Blechkappen b und c, Fig. 6 bis 1 o, angeordnet, durch welche eine Rinne G gebildet ist, die
sich öffnen kann, um den vorher hineingelegten Tabak auf das endlose Blech C fallen zu
lassen. Die Bretter F der einen Seite liegen etwas höher als die Bretter F1 der gegenüberliegenden
Seite, wodurch eine Drehung der Bretter F und F1 quer auf die Längenrichtung
des Tisches überhaupt möglich ist. Die die Rinne G, Fig. 11, der höher liegenden Tabaksbretter F bildenden Klappen b und c sind so
breit, dafs sie sich über einander legen und, wenn sie sich öffnen, den Tabak langsam auf
das endlose Blech C herabgleiten, aber nicht plötzlich auf dasselbe fallen lassen. Die freien
Enden der Bretter F F1 werden, sobald die
Bretter in ihre Querstellung gedreht sind, vermittelst der auf der inneren Seite der Wände D
angebrachten Stellschlösser, welche in Fig. 1 und 2 mit H bezeichnet und in Fig. 6 bis 10
im Detail dargestellt- sind, so lange festgehalten, bis die Oeffnung und Schliefsung der Rinnen
erfolgt ist. Jedes Stellschlofs besteht aus zwei drehbaren Theilen, einem Winkelhebelf7 welcher
die Festhaltung des Brettes, und einer Scheibe h, welche vermittelst des Daumens h3
die Oeffnung der Rinne bewirkt. Die Scheibe h sitzt drehbar auf der Achse e und der Winkelhebel
f drehbar auf der Achse f1. Beide
Achsen sitzen in Hülsen einer ovalen, an der inneren Fläche der Wand D befestigten Platte,
welche in den Fig. 6, 7 und 9 im Aufrifs, in Fig. 8 aber im Grundrifs dargestellt ist. Der
Winkelhebel f hat an seinem einen Schenkel einen seitlich vorstehenden Zapfen fi und an
dem Ende seines anderen Schenkels eine-Einkerbung f1. Die Scheibe h hat am einen
Ende ein Gegengewicht hl, aiii anderen Ende
aber einen Daumen hs: zwischen beiden bildet
ein Theil des Umfanges der Scheibe eine concentrische
Bahn, welche einerseits durch die Nase /?2, andererseits aber durch eine schräge
Bahn begrenzt ist. Das Zusammenwirken von Scheibe und Winkelhebel ist derart, dafs in
der Ruhestellung des Hebels dessen Zapfen _/4
sich vor die .Nase h2 der Scheibe legt, wie
Fig. 6 zeigt, und hierdurch verhindert, dafs. diese Scheibe sich mit dem Gewicht h1 dreht.
Sobald aber beim Einschwingen des Brettes in seine Querstellung der am Ende desselben seitlich vorstehende Zapfen f3 gegen die Einkerbung
des Winkelnebels drückt und diesen Hebel in die Stellung Fig. 7 dreht, hebt sich
der Zapfen /* über die Nase h2 und löst die
Scheibe h aus. Letztere Scheibe kann sich jedoch nicht eher durch die Wirkung des Gewichts h1 um ihre Achse drehen, bis alle
Bretter. F und F1 in ihre Querstellung gedreht
und durch die betreffenden Winkelhebel in dieser Stellung gehalten werden. Erst wenn
dies geschehen ist, drehen sich die Scheiben h und veranlassen die Oeffnung der Rinnen. Zu
diesem Zwecke sind alle Stellschlösser H mit krummen Armen d versehen, welche drehbar
auf den Achsen e der Scheiben sitzen und durch Klauen mit den letzteren in der Weise
gekuppelt sind, dafs zwischen den Klauen der Scheibe und derjenigen des Armes ein genügender
Spielraum ist, um die Drehung der Scheibe durch das Gewicht h1 zu gestatten.
Die oberen Enden aller krummen Arme d sind durch zwei Kuppelstangen /, welche sich
parallel auf beiden Seiten längs des Tisches hinziehen, mit einander verbunden. Die obere
Kuppelstange / ist am einen Ende durch einen kurzen Arm mit der Drehachse J, Fig. 1 und 2,
verbunden. Auf dem anderen Ende dieser Achse sitzt ein zweiarmiger Hebel j, an dessen
unterem Ende die tiefer liegende Kuppelstange / befestigt ist. Auch ist an diesem Ende ein
Gewicht /* aufgehängt. Die Auslösung, sowie die Hebung dieses Gewichtes wird in den
passenden Zeitpunkten während des Arbeitsprocesses von dem vorderen Theil der Maschine
durch den in Fig. 5 dargestellten und noch zu beschreibenden Mechanismus bewirkt.
Die Verbindung der Kuppelstangen I mit diesem Mechanismus ist durch den Winkelhebel
71 hergestellt, dessen einer Schenkel mit
dem vorderen Ende der oberen Kuppelstange 7 verbunden ist.
Befinden sich alle Bretter Fund F1 in ihrer
Querstellung und die Stellschlösser in der Stellung Fig. 7 und 8, so wird durch den
Mechanismus, Fig. 5, der Winkelhebel I1 ausgelöst. Sofort werden die Kuppelstangen I
durch die Wirkung des Gewichts /*, Fig. i,
bewegt, und zwar die obere, rechts liegende Kuppelstange nach rechts, die untere nach
links, die krummen Arme d folgen diesen Bewegungen, und indem sie sich,mit ihren unteren
Augen um die Achsen e der Stellschlösser drehen, kommen ihre Klauen aufser Berührung
mit den Klauen der Scheiben h, so dafs sich letztere, durch die Gewichte h1 getrieben, um
ihre Achsen drehen können (s. Fig. 9 und 10). Hierbei greift der Daumen h3 unter den Arm c1
der um c2 drehbaren Klappe c und bewirkt die Oeffnung der Rinne. Die beiden Ecken
der Klappe c sind mit Klammern c3 versehen, welche die Ränder der Klappe b umfassen, so
dafs die Herab drehung der Klappe c auch diejenige der Gegenklappe b zur Folge hat.
Nachdem die Tabaksrollen aus den Rinnen auf das Blech c gefallen und die Daumen h3
bei ihrer Drehung die Arme c1 der Klappen c
verlassen haben, drehen sich die letzteren durch die Wirkung der Federn c4 wieder in ihre
Normalstellung, Fig. 10, wobei sie die Gegenklappen b durch die Klammern c3 mitnehmen.
Während der Drehung der Scheibe h gleitet der Zapfen /4 auf der concentrischen Bahn
derselben, infolge dessen sich der Winkelhebel / nicht senken kann. Sobald aber der
Zapfen/4 bei fortgesetzter Drehung der Scheibe an die schräge Fläche des Scheibenumfanges gelangt,
dreht sich der Winkelhebel und läfst den Zapfen/3 des Brettes F frei, so dafs in diesem
Augenblick alle Bretter durch die Federn /5, Fig. ι und 2, oder durch Gewichte getrieben,
sich von selbst in ihre Anfangsstellung längs der Seitenwände D des Tisches zurückdrehen. Um
den hierbei stattfindenden Stofs zu schwächen, dienen in Luftcylindern/6 eingepafste und mit
Armen der Verticalachsen α der Bretter verbundene
Taucherkolben, welche gegen die in den Cylindern /e, Fig. 1 und 2, enthaltene
und nur .langsam aus denselben entweichende Luft drücken.
Durch die Drehung der Scheiben h der Stellschlösser aus der Stellung Fig. 7 in die
Stellung Fig. 10 haben sich die Klauen derselben wieder gegen die Klauen der krummen
Arme d gelegt, aber von der entgegengesetzten Seite, so dafs, wenn durch den am vorderen
Theil der Maschine befindlichen Mechanismus, in dem passenden Zeitpunkte durch den Winkelhebel
J1, die Kuppelstangen so geschoben werden, dafs das Gewicht /* gehoben wird, so
packen die Klauen der sich bei der Bewegung der Kuppelstangen drehenden Arme d die
Klauen der Scheiben h und drehen die letzteren in die Stellung Fig. 6 zurück, in welcher
Stellung dieselben von den Zapfen/4 gehalten werden, bis die Bretter, mit frischen Tabaksrollen versehen, wieder quer über den Tisch
gedreht und für die Oeffnung der Rinnen bereit sind.
Der am vorderen Theil der Maschine befindliche, in Fig. 5 dargestellte Mechanismus,
welcher den Zweck hat,, die Bewegung der Theile sämmtlicher Stellschlösser in Uebereinstimmung
mit den · Bewegungen der anderen, ebenfalls am vorderen Theil der Maschine angeordneten
Mechanismen zu bringen und dieses durch Hebung und Auslösung des an den
Kuppelstangen / hängenden Gewichts /* bewirkt, ist wie folgt zusammengesetzt:
Der eine Schenkel des mit der Kuppelstange I verbundenen Winkelhebels I1 ist durch
eine Stange mit dem am Gestell drehbar befestigten Hebel J2 verbunden, auf dessen vorstehendes
Ende ein an der Scheibe /* seitlich angebrachter Zapfen /3 bei der Umdrehung
dieser Scheibe preist und den Hebel 72 herabdrückt, so dafs er durch einen auf der Zeichnung
nicht dargestellten, auf dem Träger K montirten Fänger so lange festgehalten wird,
bis letzterer durch die auf der Scheibe befindliche schräge Bahn /5 wieder ausgelöst und
das bei der Herabbewegung des Hebels P gehobene Gewicht 1* der Kuppelstangen I zur
Wirkung kommt, indem es die letzteren so zieht, dafs die Scheiben der Stellschlösser ausgelöst
werden.
Anstatt der eben beschriebenen Einrichtung kann auch der mit punktirten Linien gezeichnete
einfachere Mechanismus zu demselben Zweck gebraucht werden. Derselbe besteht in einem am Gestell drehbar befestigten, gekröpften
Arm i\ welcher durch eine Stange mit dem Winkelhebel verbunden und dessen Ende in
Berührung mit der excentrischen Bahn i der Kammscheibe /4 ist. So lange das Hebelende
auf dieser Bahn gleitet, bleibt das Gewicht 7* gehoben und kommt erst zur Wirkung, indem
es den Arm ζ1 in die Höhe zieht, sobald das gekröpfte Ende dieses Armes mit der Einsenkung
der Kammscheibe in Berührung kommt.
Die Rinnen G der unteren Reihe von Brettern F1 sind etwas verschieden von den Rinnen
der oberen Reihe, wie Fig. 11 zeigt. Bei denselben sind beide Klappen b und c gleich grofs,
um ihr oberes Ende, drehbar und in gleichen Winkeln zusammenstofsend. Die Achsen sind
an dem der Verticalachse zunächst liegenden Ende mit in einander greifenden Zahnrädern bl
und έ2 versehen. Die Oeffnung der Rinne
wird durch den Daumen des betreffenden Stellschlosses gerade wie bei den Rinnen F
bewirkt. Die Räder b1 b2 bedingen eine gleichmäfsige
Drehung der Klappen, deren Schlufs durch Federkraft hergestellt wird.
Die Stellschlösser der Bretter F1 haben die umgekehrte Stellung, wie diejenigen der Bretter F,
da die Kuppelstangen / dieser Reihe von Schlössern unterhalb der Schlofstheile liegen
und sich in entgegengesetzter Richtung wie die Kuppelstangen der gegenüberliegenden Stellschlösser
bewegen.
Anstatt dafs sich die Bretter FF1 um Verticalachsen
drehen, können dieselben auch zum Schieben eingerichtet sein, wie . in Fig. ι a
und ι b dargestellt ist. Zu diesem Zwecke sind in regelmäfsigen Abständen oberhalb des
Tisches A und über der Seite desselben, um dessen Breite vorspringend, die Bretter F* befestigt.
Dieselben sind der Länge nach mit einem Schlitz versehen, in welchem die verschiebbaren
Bretter F geführt werden. Dieselben haben eine seitliche, wie in Fig. ii
construirte Rinne G und werden, wenn die Rinnen mit Tabak gefüllt sind, durch Schlitze
in der Wand D quer über den Tisch A geschoben. Die Bretter können mit einem passenden
Mechanismus versehen sein, um die Rinnen G gleichzeitig zu öffnen, ähnlich wie bei
den schon beschriebenen drehbaren Brettern.
II. Wickel- und Schneidapparat. Derselbe besteht aus einem Mechanismus, welcher
die von dem endlosen Blech C zugeführten losen Tabaksrollen in die Papierhülle rollt
und die lange Cigarette in kleinere Längen zerschneidet.
Zunächst vor der das endlose Blech C treibenden
Walze B, Fig. 5a und 5b, ist derjenige Theil der Vorrichtung angeordnet, dessen Zweck
ist, eine Tabaksrolle nach der anderen von dem Blech abzunehmen, eine Falte oder Tasche
in den Rollgurt zu drücken und die aufgenommene Tabaksrolle in diese Tasche abzulegen.
Die Vorrichtung besteht aus einem über die ganze Breite der Maschine sich erstreckenden
Trog L, welcher in verticalen Gleitbahnen M auf- und abbewegt wird und dessen Aufgabe
ist, die Tabaksrolle aufzufangen, die Falte in den zum Rollen dienenden Rollgurt O zu
stofsen und den Tabak in diese Tasche abzulegen.
Der cylindrische Boden des Troges L wird durch zwei Klappen I ll gebildet, welche sich
um eine gemeinsame, die Mittellinie des Cylinders bildende Achse drehen. Jede dieser
Klappen ist mit einem Arm Z2 Z3 versehen,
welche auf den beiden einander gegenüberliegenden schmalen Seilen des Troges angebracht
sind. Fig. 5 a zeigt den Trog im Schnitt von der einen und Fig. 5 b von der anderen Seite aus gesehen. Man sieht aus
diesen Figuren, dafs der Arm Z2 der Klappe Z mit dem Hebel Z4 und der Arm Z3 der
Klappe Z1 mit dem Hebel ZB verbunden ist.
Diese Hebel ll und Z5 sind um die Zapfen Z9
drehbar an den Platten Z10 angeordnet. Die letzteren gleiten mit dem Trog L in den Gleitbahnen
M auf und ab. An den Hebeln Z4 und Z5 sind seitlich vorspringende Zapfen Z6
befestigt, welche beim Niedergang der Platten Z10 gegen die an den Bahnen M angebrachten
Knaggen Z7 und Z8 stofsen. Hierdurch werden die Hebel Z* und Z5 ebenso wie die Arme P lz
(welche damit verbunden sind) in die in Fig. 5 a punktirt eingezeichnete Stellung gedreht, wodurch sich die Klappen Z und Z1 von einander
wegdrehen, den Trog öffnen und den Tabak in die Tasche des Rollgurtes O fallen lassen.
m ist eine feststehende schräge Fläche, welche sich vom endlosen Blech C nach dem Trog L
erstreckt und auf welcher die Tabaksrolle durch eine weiter unten beschriebene Vorrichtung in
den Trog herabgeführt wird, wenn derselbe seine höchste Stellung eingenommen hat.
Ueber der vorderen Walze B ist die Platte 1,
welche sich über die ganze Breite des Bleches C erstreckt, um ihre obere Kante drehbar aufgehängt
und mit ihrer unteren Kante in Berührung mit dem Blech, und zwar an derjenigen Stelle, wo die schräge Fläche m aufliegt.
Nahe hinter' der Platte 1 ist die ebenfalls über die ganze Breite des Bleches C sich ausdehnende Streichlatte 2 mittelst eines Rahmens
an den drehbaren Armen 3 aufgehängt.
In der Normalstellung befindet sich die Streichlatte 2 in genügendem Abstand über
dem Blech C, ■ um die Tabaksrollen durchpassiren zu lassen. Jede derselben wird von
der Platte ι zurückgehalten, bis sich der Rahmen mit der Streichlatte 2 senkt und vorwärts
schwingt. Hierdurch kommt ein an der Streichlatte 2 vorspringender Dorn 8 in Berührung
mit der Platte 1 und zwingt dieselbe, von der Tabaksrolle weg nach vorn zu schwingen, wie
in Fig. 5 a in punktirten Linien gezeichnet ist.
Bei der weiteren Vorwärtsdrehung und Senkung der Streichlatte 2 wird die Tabaksrolle unzerbrochen, rasch und gleichmäfsig die
schräge Fläche m . hinab in den Trog L befördert, welcher in diesem Zeitpunkt am Ende
seines aufwärts gerichteten Hubes angekommen ist. Die auf- und abgehende Bewegung des
Rahmens der Streichlatte wird durch die auf der Welle Z sitzende Daumenscheibe 7 bewirkt,
mit deren Umfang die Rolle 6 des Winkels 5 in Berührung ist. Dieser Winkel ist durch die
Verbindungsstange 4 mit den Armen 3 gekuppelt und der lange Schenkel von 5 dient
zur Führung in einem Schlitz des Pfostens, an dessen oberem Ende die Arme 3 drehbar befestigt
sind. Bei der Umdrehung der Daumenscheibe sinkt die Rolle 6 in die Einkerbung derselben, und die Arme 3 mit dem Rahmen
und der Streichlatte 2 senken sich herab. Durch die weitere Drehung der Daumenscheibe
hebt sich der Winkel 5 wieder mit seinem Rahmen und Armen 3, wodurch die Streichlatte
2 wieder in ihre gewöhnliche Stellung gehoben wird, in welcher dieselbe bleibt, bis
die nächste Rolle in den Trog befördert wird. N ist ein Querbalken oder Tisch, welcher die
beiden Seitenwände des Gestelles verbindet und hinter welchem sich der Trog L herabbewegt,
und zwar zwischen der hinteren Kante dieses Tisches und der Querstange oder Walze 9.
Dieser Tisch kann vermittelst Stellschrauben gehoben und gesenkt werden. Derselbe ist
mit dem Rollgurt O aus Seide oder anderem entsprechenden Stoff überspannt, welcher über
die vordere Kante des Tisches geht und daselbst befestigt ist (s. Fig. 5 und 5 a). Der
Rollgurt, dessen Zweck ist, den Tabak zu rollen und zu verdichten, erstreckt sich rückwärts
unter dem Trog L hinweg, über die Walze 9 und unter der Welle Z nach der
Walze O1 hin. Er wird über dieser Walze
durch ein Gewicht O2 gespannt, welches an einer durch das Ende des Gurtes gesteckten
Stange aufgehängt ist, wie in Fig. 4 und 5. Diese Spannung des Gurtes wird indessen durch
eine weiter unten beschriebene Einrichtung zeitweise aufgehoben, damit der Trog L bei
seinem Niedergang eine Falte o, Fig. 5 und 5 a, in den Rollgurt eindrücken kann, um den
Tabak aufzunehmen. Die Spannung des Rollgurtes läfst sich durch die Schrauben O3 reguliren,
welche so verstellt werden können, dafs sie, je nach der gewünschten Dicke der
Cigarette, das herabsinkende Gewicht an irgend einer Stelle zum Stillstand bringen. Unmittelbar
unterhalb des Rollgurtes O und des endlosen Bleches C ist ein Schieberahmen Q,
Fig. 12, 13 und 14, waagrecht angebracht,
dessen vorderes Querstück P aus Winkeleisen gebildet wird und den Zweck hat, den Rollgurt
über den Täbakswickel zu rollen und mit dem Papier um denselben zu wickeln, wobei
zugleich der Tabak verdichtet wird. Durch die hin- und hergehende Bewegung des Schieberahmens Q. wird gleichzeitig die zur
Bildung der Tasche 0 nöthige Verminderung der Rollgurtspannung bewirkt.
Der Rahmen Q. ist mit Köpfen q, Fig. 3
und 4, versehen, welche in Gleitbahnen q1 des Gestelles geführt werden. Vermittelst der Verbindungsstangen
<72 empfängt der Rahmen seine
hin- und hergehende Bewegung von dem Kurbelzapfen q3 einer auf der Welle Z festsitzenden
Scheibe. An dem vorderen Theil des Rahmens, hinter dem Querstück P, ist eine
Querachse r, Fig. 12, angebracht, auf deren Ende die Rolle r1 sitzt, welche bei dem Rückgang
des Rahmens in Berührung mit der krummen Bahn des Hebels L\ Fig. 3, kommt
und denselben herabdrückt. Dieser Hebel L1 sitzt auf einer Achse jL2, auf deren beiden
Enden die Arme Ls sitzen, welche durch Verbindungsstangen
mit den oberen Enden des Troges L zusammenhängen und die zur Taschenbildung nöthige, abwärts gerichtete Bewegung
des Troges bewirken, wie Fig. 5 a in vollen und punktirten Linien zeigt.
Die Aufwärtsbewegung des Troges wird vermittelst Federn veranlafst, welche einerseits am
Trog und andererseits an Ständern der verticalen Gleitbahnen M befestigt sind. Um die
für die Bildung der Tasche nöthige Abspannung des Rollgurtes gleichzeitig mit dem
Niedergang des Troges hervorzubringen, sind auf die Querachse r die Rollen r2, Fig. 3
und 5, aufgekeilt, welche beim Rückgang des Rahmens auf die lose auf der Achse L2 sitzenden
Hebel R drücken. Die hinteren Enden dieser Hebel sind mit der Spannvorrichtung
des Gurtes verbunden und heben die Gewichte O2, sobald die Rollen r2 in Berührung
mit den vorderen Enden genannter Hebel kommen, wodurch die Spannung des Rollgurtes
zeitweise aufgehoben wird.
Das vordere Querstück P, Fig. 12, 13 und 14,
des Schieberahmens Q. ist an seiner oberen und unteren Kante mit Walzen ρ und p1 besetzt,
von welchen die obere ρ stärker ist und hauptsächlich durch den Druck auf den Gurt
in Anspruch genommen wird. Wie in Fig. 13 und 14 gezeigt ist, giebt man diesen Walzen ρ
und p1 die nöthige Steifigkeit über die ganze Rahmenbreite dadurch, dafs man dieselben aus
kurzen Walzen zusammensetzt, deren Zapfen in Lagern p% aus dünnem Stahlblech laufen.
Der Zapfen an dem einen Ende jeder kurzen Walze kann durch das Lager p2 hindurch in
das Ende der nächsten Walze eingelassen sein.
Mit Hülfe dieser Walzen kann das Querstück P mit möglichst wenig Reibung auf den
Rollgurt drücken.
Die in letzterem gebildete Tasche 0 mit der darin lagernden Tabaksrolle befindet sich vor
dem Querstück P; bei der Vorwärtsbewegung des Rahmens Q. wird die Tasche geschlossen,
indem das Querstück P den Gurt vorwärts unter den Trog L hinweg Und über den
Tisch N drängt. Bei dieser Vorwärtsbewegung wird der Gurt durch die Gewichte O2 angespannt,
die Tabaksrolle in die Tasche ο eingeschlossen und mit Hülfe der gegen den an
.seinem vorderen Ende am Tisch N befestigten Gurt O drückenden Walzen ρ und ρλ comprimirt
und um sich selbst gegen das vordere Ende des Tisches N hingerollt. Hier liegt der
zur Umhüllung des Tabaks dienende Papierstreifen s, Fig. 3, bereit, in welchen die Tabaksrolle durch den Rollgurt eingewickelt wird.
Es darf hierbei der unter der. unteren dünnen Walze p1 des Querstückes P anliegende Theil
des Rollgurtes O den Papierstreifen s nicht berühren, so dafs letzterer, welcher schon
vorher an seinem Rande mit Klebstoff bestrichen wurde, sich mit in die Tasche 0 einrollen
und um den Tabak herumlegen kann.
Der Papierstreifen ist als endloses Band s, Fig. 19, auf eine Rolle S aufgewickelt, und
wird von derselben über die Rolle 5α von der
einen Seite der Maschine quer über den Rollgurt O längs des vorderen Randes des Tisches N
hingezogen. Dies geschieht durch die Zange T, deren Einrichtung Fig. 15 und 16 zeigen.
Diese Zange wird durch ein endloses Band oder eine Kette T1 von Stahl, welche über
die auf beiden Seiten der Maschine gelagerten Scheiben T2 geschlungen ist, quer über den
Gurt nach der gegenüberliegenden Seite der Maschine geführt, wobei der obere Theil der
Zange unmittelbar unter der vorderen vorspringenden Kante des Tisches hinläuft.
Die Zange ist so gestaltet, dafs sie um und über die genannte Tischkante sich erstreckt.
Sie besteht aus einem unteren festen Theil t und einem oberen drehbaren Theil f1, welcher
letztere sowohl bei geöffneter, als auch bei geschlossener Zange durch eine Feder festgehalten
wird, auf ähnliche Weise wie die Klinge eines Federmessers. Die beiden genannten
Zangentheile t und i1 gelangen, sobald
die Zange, wie Fig. 19 zeigt, über die Scheibe T2 in die Höhe steigt, auf beide
Seiten des Papierstreifens, und zwar der obere drehbare Zangentheil f1 in aufrechter Stellung.
An der Zange sitzen Zapfen tl, welche in feststehenden
Gleitbahnen i? unterhalb des Tisches N geführt werden. Der drehbare Zangentheil t1
hat eine Frictionsrolle an seinem Ende, welche in Berührung mit einer an der Seite der Maschine
befestigten schrägen Bahn oder einem Daumen i2, Fig. 3 und 4, kommt, wenn die
Zange durch eine Oeffnung in dieser Seite hindurchgeht. Alsdann schliefst sich die Zange,
indem sich der drehbare obere Theil auf den Papierstreifen 5 legt. Der Streifen wird von
der Zange über den Rollgurt O gezogen, und sobald die Zange auf der gegenüberliegenden
Seite angekommen ist, wird dieselbe durch eine andere gegenüberliegende schräge Bahn oder
einen Kamm i3, Fig. 3, wieder geöffnet.
Ehe jedoch der Papierstreifen durch Oeffnung
der Zange frei wird, wird er durch ein Paar Finger U U1, Fig.-3, auf den Rollgurt O
geprefst. Diese Finger sitzen fest auf der sich hin- und herschwingenden Achse u, Fig. 17
und 18, und werden durch Federn κ1 oder Gewichte herabgezogen.
Die Fig. 17 und 18 zeigen zugleich die Einrichtung
der Finger, welche mit Gummiplatten überzogen und auf beiden Seiten der Maschine,
unmittelbar neben und innerhalb des Gestelles und aufserhalb der Ränder des Rollgurtes O,
angeordnet sind. Diese Finger werden gehoben, wenn die Zange den Papierstreifen über
den Gurt zieht., und zwar durch eine an der Zange befestigte, nach beiden Seiten abgeschrägte
Leiste w2, Fig. 15 und 16, welche,
indem sie unter dem ersten Finger U hihdurchpassirt, denselben hebt, und ebenso auch den
anderen Finger U1. Die Finger bleiben in dieser gehobenen Stellung vermittelst einer auf
der Seite der Maschine angebrachten Falle u3,
welche sich unter die Finger U1 legt, während die Zange quer über den Rollgurt gezogen
wird. Diese Falle wird durch einen vorspringenden Arm-M* der Zange getroffen und
zurückbewegt, sobald die Zange den Papierstreifen über den Rollgurt gezogen hat, wodurch
die Finger herabschlagen und das Papier gerade in oder vor dem Augenblick festhalten,
wo die Zange durch die Wirkung des Daumens i2 sich öffnet.
Die Finger bleiben nun in dieser gesenkten Stellung, bis die Zange T um die Scheiben T2
passirt ist und vermittelst der abgeschrägten Leiste w2 die Hebung des Fingers U und U1
bewirkt.
Der von der Scheibe S nach der Zange T laufende Papierstreifen wird auf demjenigen
Rand mit Klebstoff bestrichen, welcher nach dem vorderen Theil der Maschine hin gerichtet
ist. v, Fig. 4 und 19, ist die Klebwalze, welche
auf Spitzen in passenden Trägern läuft und durch ein endloses Band von der Scheibe S1
getrieben wird. Die letztere Scheibe wird durch den Papierstreifen s getrieben. Die Klebwalze ν
empfängt den Klebstoff aus der Klebstoffbüchse F, in welcher ein durch Gewichte oder,
wie in Fig. 4 und 19, durch Verzahnung von der Scheibe S1. aus abwärts gedrückter Taucherkolben
eingelassen ist, welcher den Klebstoff durch den Boden der Büchse und das Rohr F1
drückt und denselben zwingt, durch eine sehr kleine Oeffnung dieses Rohres gegenüber der
Walze ν auszutreten; man kann die Walze ν auch ganz weglassen und den Papierstreifen
unmittelbar mit der genannten Oeffnung in Berührung bringen.
Nahe jedem Ende, des Tisches N, an dessen sich gegenüberliegenden schmalen Seiten zwischen
dem Rollgurt O und den Fingern U U1
ist die Klinge w, Fig. 5 a, drehbar montirt. Dieselbe wird bei der Vorwärtsbewegung des
Schieberahmens Q. durch das Querstück P auf den Papierstreifen s heruntergedreht und letzterer
gegen eine andere in die Tischplatte eingelassene horizontale Klinge geprefst. Beide Klingen w
und jp1 wirken wie eine Scheere und schneiden
auf beiden Seiten des Tisches den Papierstreifen auf die entsprechenden Längen ab, unmittelbar
ehe derselbe um die Tabaksrolle gewickelt wird.
Die so entstandene lange Cigarette fällt, an der vorderen Kante des Tisches N, Fig. 5, angekommen,
aus der Tasche des Rollgurtes auf die schräge Platte X, welche die ganze Breite
der Maschine einnimmt und mit einer ebenso breiten Platte X1 verbunden ist. Die Platte X
ist um ihre obere Kante, wo sie von der
Welle χ getragen wird, drehbar.
Der Theil X1 dient zum Aufhalten der über
die Platte X herabrollenden langen Cigarette. Y ist eine Querwelle, auf welcher in geeigneten
Abständen von einander die Messerscheiben y sitzen, zum Zerschneiden der langen Cigarette
in kleinere Längen. Die Platte X ist mit Einschnitten
für die Messerscheiben versehen. Dieselbe nimmt, sobald sie die lange Cigarette aufnimmt und ehe sie dieselbe an die Messer
führt, eine Stellung ein, welche zwischen der in Fig. 5 mit vollen Linien und der mit punktirten
Linien gezeichneten in der Mitte liegt. Die hin- und herschwingende Bewegung der
Platten χ χ1 wird auf folgende Weise hervorgebracht:
.. An der Achse χ der Platte X ist ein Hebelarm
x1, Fig. 3 und 4, befestigt, welcher vermittelst der Stange x2 mit dem drehbaren
Arm x3 verbunden ist. An letzterem sitzt die
Rolle x4 in Berührung mit dem Umfang der Daumenscheibe x5, so dafs durch die Drehung
der letzteren um ihre Achse die Welle χ und mit ihr die Platte X und X1 eine hin- und
herschwingende Bewegung empfängt. Beim Aufwärtsdrehen der Platte X legt sich die
Platte X1 dicht gegen die erstere an und
nimmt die lange Cigarette in ihrer Hohlkehle auf. In dieser liegend, wird sie gegen die
Messerscheiben geführt. Unmittelbar nachdem die lange Cigarette von der Platte XX1 an
die Messerscheiben geprefst und von letzteren zerschnitten worden, sinkt die Rolle x* in die
Einkerbung der Daumenscheibe und die Platten X X1 nehmen die in Fig. 5 in vollen Linien
gezeichnete Stellung ein. Die Verbindung der Platten X und X1 ist so, dafs in letzterer
Stellung zwischen beiden Platten sich ein Spalt' öffnet, durch welchen die einzelnen Cigaretten
in den Trog X2 hinabfallen. An der Platte X1
sitzt seitlich ein Stift x6, welcher beim Herabdrehen
der Platte gegen die schräge Bahn x7 schlägt und hierdurch eine Drehung der Platte X1
und die Oeffnung des Spaltes bewirkt.
Die Achse Y, Fig. 3 und 5, der Messerscheiben
wird durch den Riemen Y1 von einer Scheibe der Hauptwelle 10 getrieben. Auf
dieser Welle sitzen die festen und losen Riemscheiben
11 und 12, sowie das Zahnrad 13,
welches durch Eingriff mit dem Rade 14 die Welle Z in Umdrehung versetzt. Von der
Hauptwelle 10 wird auch durch die gleich grofsen Zahnräder 16 und 17 die vorgelegte
Welle 15 getrieben, von welcher letzteren
vermittelst der konischen Getriebe 18 und 19
die verticale Welle 20, Fig. 3, gedreht wird. Die letztere ist an ihrem unteren Ende mit
einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Zahnrade versehen, das in das Kegelrad 21
auf der horizontalen Welle 22, Fig. 5, eingreift.
Auf letztere ist die Kettenscheibe T"2, Fig. 19,
aufgekeilt, welche die Zange T für den Papierstreifenan den Tisch ΛΓ hinführt. Die das endlose
Blech C treibende Walze B wird durch die Zahnräder 23 und 24 von gleich grofsem Durch-"messer
in Bewegung· gesetzt, von.welchen das erstere auf die Achse Z aufgekeilt ist, während
das letztere auf der Achse der Walze B sitzt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie
folgt:
Nachdem der Tabak von Hand ausgesucht ist, wird er in die Rinne G, Fig. 1 und 2,
der Bretter FF1 gelegt; dann werden diese
Bretter in die Querstellung gedreht, und sobald dies geschehen, öffnen sich alle Rinnen durch
Auslösung der Gewichte /* und die hierdurch hervorgerufene Verschiebung der Kuppelstangen
und Drehung der Scheiben der Stellschlösser, Fig. 6 bis 11. Die Tabaksrollen fallen auf
das endlose Blech C und werden "von demselben, nach einander folgend, in den Trog L,
Fig. 5 a und 5 b, abgelegt. Nachdem sich der Schieberahmen Q. mit dem Querstück P rückwärts
bewegt hat, geht der Trog L nach abwärts, verursacht die Bildung einer Tasche ο
im Rollgurt O, Fig. 5, und legt die Tabaksrolle durch Oeffnung seiner Bodenklappen in
diese Tasche. Unmittelbar, darauf steigt der Trog L wieder, um in seiner höchsten Stellung
eine frische Rolle Tabak zu empfangen. Durch den Vorwärtsschub des Querstückes P wird
der Rollgurt um den in der Tasche liegenden Tabak geschlagen, hierdurch diese Tasche geschlossen
und nach vorn über den Tisch N gerollt. Bei diesem Arbeitspro cefs wird die in
den Gurt eingeschlagene Tabaksrolle zu einer gleichmäfsigen Dichtigkeit auf ihre ganze Länge
gewickelt. Auf den Rollgurt O ist der bereits an einem Rande mit Klebstoff versehene Papierstreifen
s, Fig. 3, durch die Klammer T gelegt, vermittelst der Finger U U1 . auf demselben
festgehalten und unmittelbar, ehe das Querstück P, Fig. 5, 5 a und 5 b, denselben mit
dem Gurt rollt, durch die Klingen w wY auf
beiden Seiten abgeschnitten worden. Die gleichmäfsig zusammengedrückte Tabaksrolle wird
mithin von dem Rollgurt in die Papierhülle gerollt und die so gebildete lange Cigarette fällt,
am vorderen Rande des Tisches N angekommen, auf die schräge, nach aufwärts schwingende
Platte X, legt sich in die Hohlkehle der Platte X1 und wird so gegen die sich drehenden
Messerscheiben y geführt. Die letzteren zerschneiden die lange Cigarette in kleinere
Cigaretten, welche bei der Herabbewegung der Platten X und X1 durch einen sich öffnenden
Spalt in den Trog X2 fallen.
Das Querstück P bewegt sich rückwärts, und ehe dasselbe sich wieder vorschiebt, erfafst
die Zange T den Papierstreifen s, dessen eines Ende noch von dem Finger festgehalten
Claims (6)
- wurde. Der Finger U wird gehoben und der Papierstreifen über den Gurt 0 gezogen, nachdem auch der zweite Finger U1 gehoben wurde. Die Finger U U1 werden alsdann durch die Wirkung des Armes C/4 auf die Falle us ausgelöst und fallen herab, indem sie sich," durch die Feder w1 gespannt, quer über den Papierstreifen legen und denselben festhalten, in Bereitschaft zur Aufnahme einer anderen Tabaksrolle, währenddefs die entsprechende Länge durch die Klingen w wx abgetrennt wird. Sobald auf die eben beschriebene Weise alle von den Rinnen der Bretter F F1 auf das endlose Blech C abgelegten Tabaksrollen in (Zigaretten verarbeitet sind, öffnen sich wieder die während dieser Zeit mit Tabak gefüllten und quer über das Blech gedrehten oder geschobenen Bretterrinnen durch die Wirkung der Scheibe I4, Fig. 5, auf die Kuppelstangen /. Die Scheibe I* ist nämlich so mit dem Triebwerk der Maschine verbunden, dais sie eine Umdrehung macht, während alle auf einmal auf das Blech C abgelegten Tabaksrollen in fertige Cigaretten umgewandelt sind. Es wird nun wieder eine Anzahl von Tabaksrollen gerollt und geschnitten und dieselbe Arbeit beginnt von neuem.Pa ten τ-Ansprüche:An der in Fig. 1 bis 19 dargestellten Cigarettenmaschine, bei welcher von einer Anzahl auf einem endlosen Blech zugeführten Tabaksrollen eine nach der anderen in dem Rollgurt gerollt, gedichtet, mit Papier umwickelt und dem Schneidapparate zugeführt wird:i. Die Ablegung der Tabaksrollen auf das endlose Blech C vermittelst der drehbaren oder verschiebbaren Bretter F und F1, Fig. ι und 2, deren Rinnen G sich durch ! die bei jeder Umdrehung der Scheibe /4, Fig. 5, bewirkte Auslösung des Gewichts /*, Fig. ι und 2, in Verbindung mit den Kuppelstangen / und Stellschlössern H öffnen, sobald alle Bretter ihre Querstellüng eingenommen haben.
- 2. Die Platte 1, Fig. 5, 5 a und 5 b, und Streichlatte 2 in Verbindung mit der schrägen Fläche m und dem Trog L, durch deren Zusammenwirken jede Tabaksrolle als eine zusammenhängende Einlage rasch und gleichmäfsig in den Trog befördert wird, wenn letzterer am Ende seines aufwärts gerichteten Hubes angekommen ist.
- 3. Der auf- und abgehende Trog L mit drehbaren Bodenklappen 11 * in Verbindung mit dem durch Gewichte gespannten Rollgurt O, Fig. 5, 5 a und 5 b, dessen Spannung beim Niedergange des Troges aufgehoben, damit die Tasche 0 gebildet wird, in welche die Tabaksrolle durch Oeffnung der Bodenklappen II1 abgelegt wird.
- 4. Der hin- und hergehende, zum Rollen des Tabaks dienende Schieberahmen Q., Fig. 5, 12, 13 und 14, mit dem Querstück P, in Combination mit dem Rollgurt O und Tisch N, wodurch die von dem Trog L in die Tasche des Rollgurtes abgelegten Tabaksrollen gerollt und verdichtet werden.
- 5. Die Führung des Papierstreifens s, Fig. 3, 4 und 19, quer über den Rollgurt vermittelst der an der endlosen Kette T1 befestigten und durch die Scheiben T2 getriebenen Zange T, welche sich durch die Wirkung der Daumen f2 und tB schliefst und öffnet, in Combination mit den das Papier festhaltenden, durch die abgeschrägten Leisten u2 gehobenen und den Arm w4 wieder ausgelösten Fingern U U1.
- 6. Die durch den Papierstreifen vermittelst der Scheibe S1 getriebene, durch das Rohr F1 mit der Klebstoff büchse V communicirende Klebwalze v, welche. den Klebstoff auf den einen Rand des von der Scheibe 5 ablaufenden Papierstreifens überträgt, in Combination mit der den genannten Streifen quer über den Rollgurt O ziehenden Zange T.Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31033C true DE31033C (de) |
Family
ID=307133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31033D Expired - Lifetime DE31033C (de) | Cigarettenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31033C (de) |
-
0
- DE DENDAT31033D patent/DE31033C/de not_active Expired - Lifetime
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