DE37878C - Maschine zur Anfertigung von Cigaretten - Google Patents
Maschine zur Anfertigung von CigarettenInfo
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- DE37878C DE37878C DENDAT37878D DE37878DA DE37878C DE 37878 C DE37878 C DE 37878C DE NDAT37878 D DENDAT37878 D DE NDAT37878D DE 37878D A DE37878D A DE 37878DA DE 37878 C DE37878 C DE 37878C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/08—Machines with aprons and tables for wrapping
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. Yl
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von (Zigaretten, deren Arbeitsweise sich
dadurch kennzeichnet, dafs der Tabak zunächst in die der zu fertigenden Cigarette entsprechende
Cylinderform gebracht und dann erst mit dem Deckpapier umwickelt wird.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen Blatt I einen Grundrifs und einen
Längsschnitt, Blatt II Seitenansichten der Maschine und Blatt III einzelne Theile derselben.
Die Gesammtarbeit der Maschine zerfällt in folgende Theilarbeiten:
i. Abtrennen eines Papierstreifens in /den für die Cigarette erforderlichen Abmessungen
und Gummiren einer Kante
desselben.
Auf eine Scheibe a, Blatt I, ist ein Papierstreifen
α1 von einer der beabsichtigten Länge
der Cigarette gleichen Breite gewickelt. Dieser Streifen wird mittelst einer Leit- und Druckwalze
b längs einer schrägen Tischplatte 3 zwischen zwei Walzen d und e geführt, von denen
erstere zum Theil mit einem Streifen aus Tuch oder Gummi bekleidet und letztere glatt gelassen
ist. Die beiden Walzen werden sich daher bei ihrer Drehung bald berühren, bald
einen Raum zwischen sich lassen. Infolge dessen verursacht ihre Umdrehung ein zeitweise unterbrochenes
Vorschieben des Papiers, dessen Gröfse von der Breite der Bekleidung der
Walze d abhängig ist. Diese Breite läfst sich
leicht so feststellen, dafs der Papierstreifen α1 sich jedesmal um ein Stück vorschiebt, welches
dem Umfange der zu fertigenden Cigarette entspricht.
Das vorgeschobene Papierstück geht, durch die Druckwalze/ geführt, über den beweglichen
Tisch h und wird an ■ seinem Ende durch eine Leiste j erfafst, welche sich in diesem Augenblick
auf den Tisch h niedersenkt. Kurz vorher war die Leiste j durch einen unter dieselbe
greifenden Hebel angehoben, der von einem auf der Achse d1 der Walze d befestigten
Excenter j1 bethätigt wird (s. die Theilbilder 15
und 16 auf Blatt III). Das in der beschriebenen Weise festgehaltene Papierstück wird nun von
dem Streifen a1 durch ein Messer g abgeschnitten,
welches unter dem Antriebe, den ein Excenter gi in Verbindung mit einem gekrümmten
Hebel g1 bewirkt (auf Blatt I punktirt angegeben), niedergeht und durch eine Flachfeder
g& in seine angehobene Lage zurückgeführt
wird. Nachdem der Schnitt erfolgt ist, steigt der bewegliche Tisch h, welcher sich
währenddessen auf gleiche Höhe mit dem Tisch 3 eingestellt hat, empor und drückt die
hintere Kante des abgeschnittenen Papierstückchens zum Zwecke der Gummirung gegen die
mit flachen Längsrippen versehene Walze Ϊ1, Fig. 4 und 5, welche den Boden des oberhalb
des Tisches h angebrachten Kästchens i bildet und bei ihrer Drehung in dauernder Berührung
mit dem in diesem befindlichen Klebstoffe bleibt. Das Papierstück ist nun so weit hergerichtet, um
in die Vorrichtung zum Wickeln der Cigarette einzutreten.
Fig. 4 und 5 auf Blatt III zeigen die Mittel zur Bewegung des Tisches h, bestehend in
einem Excenter cl auf der Achse d1 und einem
von diesem bethätigten Winkelhebel c c. Diese Einrichtung ist auch aus Blatt I ersichtlich.
2. Abtheilen des für je eine Cigarette erforderlichen Tabaksquantums und
Einführung desselben in den Wickelapparat.
Der zu verarbeitende Tabak wird auf ein endloses Tuch t aufgegeben (s. Blatt I), welches
über zwei Walzen r und r2 gelegt ist, von denen erstere die Bewegung des Tuches
und letztere die Führung und Spannung desselben bewirkt. Der Antrieb der Wralze r
erfolgt mittelst eines Zahnsegmenthebels r1 (s. Blatt II), bethätigt durch Daumen, die an
einer auf der Achse άλ befestigten Scheibe O2
seitlich angebracht sind. Das Zahnsegment r1 steht in Eingriff mit einem Rade auf der Achse
von v, welches mit dieser nur nach einer Drehrichtung zwangläufig verbunden ist, und zwar
so, dafs beim Niedergange des Segments r1 der Antrieb der Walze r erfolgt. Die Bewegung
des Tuches t ist mithin eine unterbrochene, ihre Dauer ist nach der Menge des vorzuschiebenden
Tabaks zu bemessen. . Der Tabak wird beim Vorschieben durch die Walzen s s, Blatt I,
zusammengedrückt, welche ihre Bewegung durch ein Zwischenrad S1, Blatt II, erhalten,
das mit einem Rade auf der Achse der Walze r ■in Eingriff steht. Die Walzen s machen daher
die nämliche unterbrochene Drehbewegung wie die Walze r.
Der vorgeschobene Tabak fällt in einen um eine untere Achse beweglichen Trog p7 Blatt I,
welcher nach Aufnahme desselben niedergeht, ihn in den Wickelapparat fallen läfst und alsdann
in seine frühere Stellung zum Empfang der nächstfolgenden Tabaksfüllung zurückkehrt.
Der Trog ρ erhält seine Bewegung einerseits durch den von einem Excenter ρ3 auf der
Welle dl bethätigten Hebel p2 und andererseits
durch eine Spiralfeder^4, welche den Stützhebel des Troges mit dem die Drehachse desselben
tragenden Arm verbindet (s. Fig. 6 auf Blatt III).
Die Tabaksfüllung des Troges^ wird von dem auf dem Tuch t zurückbleibenden Tabak abgetrennt
durch zwei kurz auf einander folgende Schnitte des senkrecht beweglichen Messers q
(s. Blatt I und II); zwei Schnitte sind deshalb vorgesehen, damit der zweite Schnitt die Abtrennung
vollendet,' wenn diese durch den ersten Schnitt nicht vollständig erreicht sein
sollte. Die Schnittbewegungen des Messers q "werden erzeugt durch je zwei Daumen O3
und O*, in kurzen Abständen von einander seitlich angebracht an Rädern O2 bezw. P3
(s. Blatt I und II), welche Daumen zwei Hebel O bethätigen, die unter den nach beiden
Seiten stabförmig verlängerten Rücken des Messers q greifen (s. Blatt I). Die Feder q1
bewirkt die Anhebung des Messers nach erfolgtem Schnitt.
3. Rollen des Tabaks und Umwickeln desselben mit dem Deckpapier.
Als Mittel zur Verrichtung dieser Arbeiten dient ein endloses Band kl, Fig. ι bis 3 auf Blatt III,
welches um Walzen kklnk* und k5 gelegt
ist, von denen die in festen Lagern ruhenden Walzen k k dem Bande die für den Arbeitsgang
erforderliche Lauf bewegung ertheilen und die von beweglichen Lagern getragenen Walzen Z und η
die aufserdem nothwendige Hin- und Herführung des Bandes bewirken. Walze k5 fungirt als
Leitwalze und Walze &4 als Leit- und Spannwalze;
letztere ist zu diesem Zwecke im Gestell der Maschine senkrecht verschiebbar und an
ihren Enden mit Haken zur Aufnahme von Belastungsgewichten versehen. Zur Mitwirkung
gelangen ferner zwei Finger to2, welche zwischen den Walzen k und Z über die Kanten
des Bandes greifen. Diese Finger sind, nach Fig. 13 und 14 auf Blatt III, seitlich an Hebeln
angebracht, welche auf einer in senkrechten Schlitzführungen m3 verschiebbaren Stange befestigt
sind.
Die Fig. 1, 2, 3 und 2 a auf Blatt III veranschaulichen
die auf einander folgenden Theile des Arbeitsganges.
In Fig. ι ist das zwischen den Walzen k
und Z schlaffe Band k1 unter der belastenden Wirkung der Finger wi2 nach unten gezogen,
so dafs sich neben der Walze Z eine Tasche bildet, welche den aus dem Trog ρ niederfallenden
Tabak aufnimmt. Die übergreifenden Finger to2 begrenzen zugleich die Tasche nach
aufsen.
In Fig. 2 ist die Walze Z so weit aufgestiegen, dafs sie sich neben der Walze k befindet
und diese noch etwas überragt; zugleich hat sich die Walze η der Walze ki genähert.
Während dieses Vorganges hat in der sich nach oben bewegenden Tasche des Bandes das Rollen
des aufgenommenen Tabaks zu einem Cylinder stattgefunden.
Hierauf macht die Walze Z eine kurze, sie von der Walze k für einen Augenblick entfernende
Seitenbewegung, um das zuvor abgeschnittene und gummirte Deckpapier in die Tasche eintreten zu lassen. Es rollt nun der
Tabakscylinder unter dem Einflüsse der sich bei beginnender Rückkehr der Walze η verkürzenden
Tasche auf das von der festen Tischplatte ^, Blatt I, unterstützte Papierstück Und
zieht dieses bei seiner weiteren Rollbewegung mit fort, so dafs sich dasselbe um den Tabakscylinder
wickelt, bis sich der hintere, gummirte Rand des Papierstückes auf den Vorderrand
desselben auflegt und die Cigarette fertiggestellt ist.
Indem hierauf die Walze η ihre Rückkehrbewegung mit beträchtlicher Geschwindigkeit
vollzieht und zugleich die Walze Z in ihre
Claims (3)
- frühere, tiefere Lage zurückgeht, wird für einen Augenblick das Band kl zwischen den Walzen k und η so angespannt, dafs es das Gewicht der Finger m2 überwindet und die Cigarette abschleudert. Im nächsten Augenblick bildet sich die Tasche neben Z, und es wiederholt sich das beschriebene Spiel,Die Verschiebung der Walzen erfolgt durch die auf Blatt III in den Fig. 8 bis 12 veranschaulichten Mechanismen.Als gemeinschaftliche Antriebswelle dient die Achse d1 der Papiervorschiebewalze d.Die Zapfen der Walze η ruhen in den Enden von Hebeln n2, Fig. 9, deren Drehachse durch einen Hebel ns bewegt wird, der von einer unrunden Scheibe p* unter Vermittelung des Hebels und Gelenkes n1 seinen Antrieb erhält. Fig. 8 zeigt die beiden Endstellungen der Walze n.Die Verschiebung der Walze Z erfolgt durch die Zusammenwirkung der in den Fig. 11, 12 und 10 dargestellten Mechanismen. Die Walze erhält eine senkrechte Verschiebung durch die unrunde Scheibe Is in Verbindung mit dem Winkelhebel Z2 und dem Gelenk Z1, welches an die Walze greift; sie erhält ferner seitliche Bewegung durch die Coulissenscheibe χ 3, die unter Vermittelung eines doppelarmigen Hebels x2 und eines Gelenkes x1 zwei durch gemeinschaftliche Achsen verbundene Hebel χ bethätigt, in deren Schlitzen die seitlich angebrachten Zapfen der Walze / geführt sind. Die Lagerung der Zapfen in den Schlitzen gestattet der Walze { der ihr durch die unrunde Scheibe Z3 ertheilten Auf- und Niederbewegung zu folgen.Aus der Form der Coulisse χ3 ist ersichtlich, dafs, wie oben angegeben, die in höchster Stellung befindliche Walze Z eine sie für einen Augenblick von der Walze k entfernende Schwingung macht, ehe ihr Niedergang beginnt.Paten τ-Ansprüche:An der beschriebenen Maschine zur Herstellung von Cigaretten:ι. Das Verfahren, das abgeschnittene und gummirte Deckpapier in die zwischen den Walzen k und Z gebildete und sich durch Verschiebung der letzteren für einen Augenblick erweiternde Tasche des endlosen, durch die WTalzen k k bewegten Bandes k1 selbstthätig einfallen zu lassen und dasselbe bei dem durch Verkürzung der Tasche erfolgenden Weiterrollen des vorhin gewickelten Tabakscylinders um diesen herumzuziehen.
- 2. Die zum Einwerfen des Tabaks in die Tasche des endlosen Bandes k1 angeordnete Vorrichtung, bestehend aus dem um eine untere Achse . schwingenden Troge ρ in Verbindung mit der unrunden Scheibe p3, dem Hebel jj2 und der Spiralfeder p4.
- 3. Die zur Verschiebung der Walze Z angeordnete Vorrichtung, bestehend aus der uiirunden Scheibe Z3, dem Winkelhebel Z2 und dem an die Walze angreifenden Gelenk Z 1 in Verbindung mit der Coulissenscheibe x3, dem doppelarmigen Hebel x2, dem Gelenk x1. und. dem Hebel x, in dessen Schlitz die Achse der Walze Z beweglich eingeführt ist.Hierzu 3 Blatt.Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37878C true DE37878C (de) |
Family
ID=313614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37878D Expired - Lifetime DE37878C (de) | Maschine zur Anfertigung von Cigaretten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37878C (de) |
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- DE DENDAT37878D patent/DE37878C/de not_active Expired - Lifetime
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