DE309970C - - Google Patents

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DE309970C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D1/00Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials
    • B25D1/02Inserts or attachments forming the striking part of hammer heads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D2250/00General details of portable percussive tools; Components used in portable percussive tools
    • B25D2250/105Exchangeable tool components

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 309970 -' KLASSE 87b. GRUPPE
Es sind Hauwerkzeuge bekannt, bei welchen die Arbeitsteile in der Stielhülse auswechselbar verkeilt sind. Arbeitsfeste Verkeilung aber erschwert das Auseinandernehmen und Auswechseln der Arbeitsteile. Die Erfahrung lehrt außerdem, daß sich derartige Verkeilungen beim andauernden Gebrauch auch lockern, und dann viele Ausbesserungen sowie Erneuerungen der einzulegenden Keile erfordern. Bei einer ebenfalls bekannten Anordnung für nur einen ungeteilten Arbeitsteil ist der letztere in dem Hülsenkopf einer den Stiel durchsetzenden Schraubstange bloß einfach eingelegt, und wird nur durch den Zug der zugehörigen Schraubenmutter beim Anliegen des gegebenenfalls mit Einschnitt versehenen Arbeitsteiles an den Rändern des Stielhülsensattels festgehalten. Dieser Sattel selbst bietet jedoch keinen auf die Dauer genügend widerstandsfähigen Sitz.
Durch vorliegende Erfindung sollen alle diese und noch andere Mängel beseitigt und ein Hauwerkzeug mit auswechselbaren Arbeitsteilen geschaffen werden, welches bei einfacher und billiger Herstellung allen Bedingungen der Dauerhaftigkeit s'elbst bei angestrengtester Verwendung entspricht, und schnelle Auswechselung der Arbeitsteile erlaubt.
Das Hauwerkzeug ist mit Handstiel und einem oder zwei in der Ebene dieses Stieles von beiden Seiten oder von einer Seite auswechselbar eingesteckten und festgehaltenen Arbeitsteilen, als Spitzen, Pickel, Hauen, Dechsel u. dgl. versehen.
Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel durch die Zeichnungen veranschaulicht. Fig. ι bis 7 ist der Hülsenkopf mit seinem Stiel in verschiedenen Schnitten und Ansichten. Fig. 8, 9 und 10 zeigen die den Stiel durchsetzende und die sämtlichen Bestandteile fest zusammenhaltende eiserne Stange. Fig. 11 und 12 stellen einen Arbeitsteil dar. Die einseitig quer ausgehölte Hülse für einen einseitigen Arbeitsteil ist in Fig. 1 und 2 als Ausführungsbeispiel strichpunktiert dargestellt.
ι ist eine kegelförmige, mit dem Kopfe 2 versehene Hülse, bestehend aus Gußstahl ο. dgl. 3 ist ein seiner Länge nach durchgebohrter Stiel, auf dessen zugespitztem Ende 4 die Hülse 1 passend aufgesteckt wird. Der Hülsenkopf 2 ist mit einer zum Stiel 3 senkrecht gerichteten, durchgehenden, rechteckigen Aushöhlung 5 versehen. 6, 6' ist der Arbeitsteil, beispielsweise Spitze, Pickel, Haue, Dechsel ο. dgl. mit seinem in die rechteckige Öffnung 5 genau passenden Ansatz 7, 7'. Der Ansatz 7, 7' besitzt auf seiner gegen die Stirn 2 gekehrten Seite einen Zahrieinschnitt 8. Die Hülsenstirn 2 besitzt in der Mitte einen rechteckigen Ausschnitt, in welchen ein mit zwei Zähnen 9,10 versehener Kopf 11 der Stange 15
hineinpaßt. 12 ist ein Rückenzahn des Arbeitsteiles 6, welcher bei zusammengesetztem Hauwerkzeug die Lücke 13 bzw. 14 des Stangenkopfes 11 ausfüllt. Der rechteckige Körper 16 des Stangenkopfes 11 reicht zwischen den beiderseits an ihm anliegenden Ansätzen 7, 7' bis zu der öffnung 17 im Boden der Hülse 1. Die Stange 15 ist an ihrem aus dem Stiele 3 herausragenden Ende 18 mit Schraubengewinde und einer Flügelmutter 19 versehen, welche sich beim Anziehen auf den Stielbeschlag stützt.
Nach Lösen der Mutter 19 kann die Schraubenstange 15 mit ihrem Kopf 11 aus dem Stiel 3 teilweise oder auch gänzlich herausgezogen werden. Ersteres findet statt, falls die Arbeitsteile 6, 6' ausgewechselt werden und es genügt dazu, wenn nur die Zähne 9, 10 aus dem Eingriff gelangen. Wird die Stange aus ihrem Stiel ganz herausgezogen, so kann auch die Hülse 1 vom Stielende 4 leicht gelöst werden.
Das Zusammensetzen des Werkzeuges geschieht ganz ähnlich in umgekehrter Reihenfolge. Durch Anziehen der Mutter 19 wird ein festes und dennoch leicht lösbares Zusammenhalten der einzelnen Bestandteile erzielt.
Nur die Spitzen und Schneiden der Angriffsteile müssen aus gutem Stahl hergestellt sein, alle übrigen Bestandteile brauchen aus keinem wertvollen Stoff erzeugt zu sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:·
    . Hauwerkzeug mit auswechselbaren, von einer oder von beiden Seiten in eine am Stiel fest aufgesteckte Hülse einsetzbaren Arbeitsteilen, und mit einem der Länge nach durchbohrten Stiel, durch dessen Bohrung eine am Ende mit Schraubengewinde und Flügelmutter versehene Stange gesteckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehende Stielstange einen im Stirnteil (2) jener Hülse (1) geführten Kopf (16) besitzt, der mit Zähnen (9, 10) in Einschnitte (8) der in den Stirnteil der Hülse eingesteckten Ansätze (7) der Arbeitsteile eingreift und nach Anziehen der Mutter (19) sowohl die Arbeitsteile in der Hülse (2) als auch das ganze Hauwerkzeug fest zusammenhalt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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