DE309546C - - Google Patents

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DE309546C
DE309546C DENDAT309546D DE309546DA DE309546C DE 309546 C DE309546 C DE 309546C DE NDAT309546 D DENDAT309546 D DE NDAT309546D DE 309546D A DE309546D A DE 309546DA DE 309546 C DE309546 C DE 309546C
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pendulum arms
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.,
PATENTSCHRIFT
JVi 309546 KLASSE 60. GRUPPE
.53t.'3ttg. REINHOLD PROELL in DRESDEN.
Federaufhängung bei Fliehkraftreglern mit Kreuzschleife.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1917 ab.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Federaufhängung bei den bisher bekannt gewordenen Fliehkraftreglern mit Ereuzschleife, bei welchen die Fliehkraft der Pendel durch eine achsial angeordnete Belastungsfeder im Gleichgewicht gehalten wird. Derartige Regler zeichnen sich durch Einfachheit der Bauart' aus, sie leiden aber an dem Nachteil, daß es schwierig ist, die drehende Bewegung der
ίο Schwungmassen auf die ■ achsiale Bewegung der Federmuffe hinreichend reibungsfrei zu übertragen. Die gebräuchlichen Mittel, die .Pendelarme mit Rollen, Radialkugellagern oder Schneiden zu versehen, führen nur teilweise zum. Ziel, da die Federplatte durch einen Längskeil oder ähnliche Vorrichtungen gegen Drehung gesichert werden muß, wodurch schädliche Reibungswiderstände entstehen. Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem die Federplatte mit Hilfe eines Achsialkugellagers frei einstellbar gemacht wird, während die seitlich von . der Achse fliegenden Pendelarme mit mehreren nebeneinander liegenden Rollen oder Radialkugellagern ausgerüstet werden. Fig. ι und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für einen vertikalen Druckfederregler. Fig. ι stellt einen Längsschnitt durch die Achse, Fig. 2 ejnen . Horizon talschnitt nach der Linie X-Y dar.
Auf die von der Druckfeder d belastete achsiale Federplatte m drücken die seitlichen Pendelarme p1; ft2 der Schwungmassen s1, s2 unter Vermittlung der Rollen r1, y2, rs bzw. r*, r5, re. Konzentrisch um die Spindel e ist ein Achsialkugellager α angeordnet," gegen welches sich die Feder d abstützt und das an dem festen Widerlager w anliegt. Die Federplatte ist somit frei einstellbar und.kann beim Zusammendrücken der Feder d den Abweichungen der Kreisbahnen, welche die Zapfen der Rollen r1; r2, r3, bzw.' ri, r5, re beim Ausschlage der Schwungpendel beschreiben, von der-Vertikalenleicht folgen. Die Rollen besitzen sämtlich gleichen Durchmesser und "sind gemäß Fig. 2 sehr schmal gehalten, so daß sie pro +5 Regler keine größere Breite beanspruchen als eine einzige Rolle. Sie haben vor letzterer aber den Vorteil, daß sie den verschiedenen Wegen, welche die einzelnen Berührungspunkte zwischen Rolle und Platte wegen ihres verschiedenen Abstandes von der Drehachse bei einer Drehung der Platte beschreiben, Rechnung tragen- und dadurch eine Abnutzung der Druckstellen sowie die hiermit zusammenhängende Unempfindlichkeit vermeiden. Die Anzahl der.Rollen ist natürlich nicht auf 2 oder 3 Stück beschränkt, sondern kann entsprechend den jeweils günstigsten Verhältnissen bei der Konstruktion frei gewählt werden; Ihre 'Bewegung ist infolge der freien Einstellbarkeit der Muffe äußerst gering und beträgt nur gerade soviel, wie notwendig ist, um ein Einarbeiten der Druckstellen an den~Berührungspunkten zu vermeiden. Gegenüber den bekannten Anordnungen, bei welchen einfache Rollen auf eine , gegen Drehung gesicherte Platte drücken, ist nicht nur die Reibung an der Längsführung der Platte vollständig vermieden, sondern auch an den Rollen fast ganz beseitigt, da der Drehwinkel der letzteren auf V° einen verschwindend geringen Bruchteil des normalen Betrages verringert ist. Das Be-
harrungsvermögen der Platte m und der Feder d dient dazu, die Reibung der Ruhe bei plötzlichen Belastungsänderungen an den Rollen r zu überwinden, so daß der Widerstand der letzteren nur noch mit der erheblich kleineren Reibung der Bewegung zur Geltung kommt. Hierdurch wird eine Erhöhung der Empfindlichkeit der Regulierung erzielt. Zur Verstärkung der Wirkung kann man die Muffe m ίο noch mit einem Schwungring u versehen, der in Fig. ι strichpunktiert angedeutet ist.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Federaufhängung bei Fliehkraftreglern mit Kreuzschleife, und achsial angeordneter Belastungsfeder, bei welchen die Pendelarme seitlich von der Drehachse des Reglers angeordnet sind,dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelarme (p\ fi2) mehrere nebeneinanderliegende schmale Rollen (r1, r2, r3 bzw. r4, rB, r6) tragen und mit Hilfe derselben auf die achsial verschiebliche Federplatte (m) drücken, die vermittels eines konzentrisch um die Achse (e) angeordneten Ächsialkugellagers («) drehbar gemacht und erforderlichenfalls mit einer Schwungmasse (n) verbunden ist, zum Zwecke, die Reibung der Ruhe in den Rollen (r) bei plötzlichen Belastungsänderungen zu überwinden und durch die erheblich kleinere Reibung der Bewegung zu ersetzen*
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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