DE136358C - - Google Patents
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- DE136358C DE136358C DENDAT136358D DE136358DA DE136358C DE 136358 C DE136358 C DE 136358C DE NDAT136358 D DENDAT136358 D DE NDAT136358D DE 136358D A DE136358D A DE 136358DA DE 136358 C DE136358 C DE 136358C
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- centrifugal
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 136358 KLASSE
Bei Beharrungsreglern, welche sich durch die zwangläufige Verbindung eines Flachregulators
mit einer lose auf seiner Achse beweglichen Hülfsschwungmasse kennzeichnen, addiren
sich zwar die Verstellungskräfte beider Regler, doch wirken dann die radialen und meist auch
die tangentialen Trägheitskräfte der Fliehkraftpendel den Relativbewegungen der Hülfsschwungmasse
entgegen und beeinträchtigen deren im ersten Augenblick einer Belastungsänderung vorhandene Stellkraft. Auch die
ständige Eigenreibung des Fliehkraftreglers, welcher fortwährend den Bewegungen der Hülfsschwungmasse
folgen mufs, vermindert ihre Stellkraft und Empfindlichkeit. Diese Nachtheile sind die Folge des unmittelbaren Zusammenwirkens
von Fliehkraftregler und Hülfsschwungmasse.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Beharrungsregler, bei dem sich
nicht Verstellkräfte addiren, dessen Fliehkraftregler also nur dazu dient, dem Trägheitsring
eine bestimmte Normalgeschwindigkeit anzuweisen, bei welchem die am Trägheitsring aufgehängten,
in ihren Endstellungen begrenzten Fliehkraftpendel mittels Kulissenangriff auf einen
um die Achse verdrehbaren Ring einwirken, welcher deren Fliehkräfte auf eine am Trägheitsring
und centrisch zur Achse aufgehängte Spiralfeder überträgt und in seiner rückläufigen
Bewegung begrenzt ist, zu dem Zweck, den Fliehkraftregler nur beschleunigend auf den
Trägheitsring einwirken zu lassen, aber sein ständiges Mitarbeiten zu vermeiden.
Auf der Zeichnung ist durch Fig. 1 im Axialschnitt, durch Fig. 2 im Querschnitt der Gegenstand
vorliegender Erfindung zur Darstellung gebracht.
Auf der Achse α sitzt lose der als Gehäuse
für den Fliehkraftregler ausgebildete Trägheitsring b, dessen Relativbewegungen bei Belastungsänderungen die Verstellung des Excenters c im
erforderlichen Sinne einleiten. An diesem Gehäuse b sind um Bolzen d e die Fliehkraftpendel
fg beweglich und wirken durch Kulissenangriff h i auf den um die Achse α beweglichen
Ring r ein. Das Gleichgewicht für die Fliehkräfte dieser Pendel fg wird durch die centrisch
zur Achse aufgehängte Spiralfeder k hergestellt, deren eines Ende am Ring r und deren anderes
Ende am Gehäuse b angreift. Der Trägheitsring b wird durch die von der Feder k
zusammengehaltenen Pendel f g in der durch den Pfeil angedeuteten Drehrichtung mitgenommen,
indem deren Kulissenring r sich vermittelst des Knaggen η gegen den mit der
Achse α fest verbundenen Anschlagstift 5 lehnt. Durch diese Anordnung können die Fliehkraftpendel
f g unabhängig von den Bewegungen zwischen Trägheitsring b und Achse α auf
ihre Federung k einwirken, so dafs sie damit nicht mehr gezwungen sind, jeder dieser Relativbewegungen
zu folgen. Es wird also der Trägheitsring b nach erfolgtem Ausschlagen der Fliehkraftpendel fg bei normaler Tourenzahl
in seiner eben innegehabten Umfangsgeschwindigkeit verharren und, unterstützt durch
die Trägheitskräfte der Fliehkraftpendel f g, bei Ungleichförmigkeiten in der Maschinengeschwindigkeit
das Steuerexcenter c beeinflussen. Der Fliehkraftregler tritt jedoch wieder in Thätigkeit,
wenn infolge äufserer Einflüsse der Trag-
heitsring b an Geschwindigkeit wesentlich verliert, wobei auch der Fliehkraftregler seine
Gleichgewichtslage ändert und wieder im mitnehmenden bezw. beschleunigenden Sinne auf
den ersteren einwirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Beharrungsregler mit den Beharrungszustand bestimmendem Fliehkraftregler, dadurch gekennzeichnet, dafs die am Trägheitsring (b) aufgehängten , in ihren Endstellungen begrenzten Fliehkraftpendel (f g) mittels Kulissenangriff (h i) auf einen um die Achse (α) verdrehbaren Ring (r) einwirken, welcher deren Fliehkräfte auf eine am Trägheitsring (b) und centrisch zur Achse aufgehängte Spiralfeder (k) überträgt und in seiner rückläufigen Bewegung begrenzt ist, zu dem Zweck, den Fliehkraftregler nur beschleunigend auf den Trägheitsring einwirken zu lassen und sein ständiges Mitarbeiten zu vermeiden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136358C true DE136358C (de) |
Family
ID=404324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136358D Active DE136358C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136358C (de) |
-
0
- DE DENDAT136358D patent/DE136358C/de active Active
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