DE498993C - Fliehkraftregler, insbesondere fuer Kleinmotoren fuer Registrier- und Rechenmaschinen - Google Patents
Fliehkraftregler, insbesondere fuer Kleinmotoren fuer Registrier- und RechenmaschinenInfo
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- DE498993C DE498993C DEN29714D DEN0029714D DE498993C DE 498993 C DE498993 C DE 498993C DE N29714 D DEN29714 D DE N29714D DE N0029714 D DEN0029714 D DE N0029714D DE 498993 C DE498993 C DE 498993C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/06—Switches operated by change of speed
- H01H35/10—Centrifugal switches
Landscapes
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Zentrifugalregler zum Konstanthalten der Geschwindigkeit
von unter veränderlicher Last oder leer auslaufenden Motoren, insbesondere von Klein- (Serienschluß-) Motoren für Registrier-
und Rechenmaschinen, durch welchen bei Erreichung einer bestimmten Umlaufzahl
ein im Motorstromkreis liegender Schalter geöffnet und beim Unterschreiten geschlossen
wird, so daß dem Motor ein pulsierender oder intermittierender Strom zugeführt wird.
Gemäß der Erfindung ist eine sichere Wirkung selbst bei in Massen hergestellten Motoren
dadurch gewährleistet, daß auf der Motorwelle ,angeordnete Fliehgewichte an ein
begrenzt drehbares Gehäuse angepreßt werden, welches am Ende seiner durch den Anpreßdruck
entgegen der Wirkung einer Feder erzeugten Drehbewegung den Schalter öffnet.
ao Der Regler kann auch bei Schwankungen der Energiezufuhr oder, wenn die Energiezufuhr
konstant bleibt, bei der sich durch das Einlaufen der beweglichen Teile ergebenden
größeren Umlaufzahl nachgestellt werden.
Der Regler muß der etwa auftretenden Axialverschiebung der Welle des Elektromotors
Rechnung tragen, indem die für die Öffnung und Schließung des Stromes in Eingriff
tretenden Teile für das notwendige Spiel bemessen werden.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt,
wobei Abb. 1 in Vorderansicht einen Elektromotor mit dem Regler gemäß der Erfindung
darstellt, während die Abb. 2 und 3 in Draufsieht und Seitenansicht den Regler und den
Stromschalter zeigen. Abb. 4 veranschaulicht das zugehörige Schaltbild. Abt). 5 zeigt in
Draufsicht den Schwingarm des Stromschalters.
Auf der Motorwelle 32 (Abb. 1) sitzt ein Zahnrad 33 zum Antrieb der Hauptmaschinenwelle.
An dem Zahnrad 33 ist eine Scheibe 35 befestigt, an welcher nebeneinander gewichtsbelastete
Arme 36 und 37 drehbar um Achsen 350 angeordnet sind. Die Gewichtshebel 36 und 37 sind durch eine Feder 38
miteinander verbunden, welche sie in der Ruhelage zu halten sucht. Die Scheibe 35
und die Gewichtshebel 36 und 37 befinden sich innerhalb eines schalenförmigen Gehäuses
39, welches an dem Motorgehäuse durch in ihren konzentrischen Schlitzen 390
befindliche Schraubenbolzen 40, 41 festgehalten wird (Abb. 3). Die Schlitze 390 gestatten
eine kleine Drehung des Gehäuses 39 im Uhrzeigersinne. Das Gehäuse 39 ist durch einen
Lenker 42 mit einem Arm 43 eines Stromschalters verbunden, der an dem Motorgehäuse
31 angeordnet ist und bei seiner
Drehung um die Achse 44 durch ein Isolierstück 45 einen Federkontakt 46 für die Stromöffnung
und -Schließung bewegt.
Sobald die Motorwelle bei ihrer Drehung im Uhrzeigersinne (Abb. 3) eine bestimmte
Geschwindigkeit erreicht, überwindet die Zentrifugalkraft den Zug der Feder 38 und
die Trägheit der Fliehgewichte 36, 37, so daß sie beim Ausschwingen ihre Schuhe 50, 51 an
die Innenwand 49 des Gehäuses 39 anpressen, welches infolge der Reibung im Uhrzeigersinne
entgegen dem Zuge einer Rückholfeder 47 mitgenommen wird. Durch die Drehung
des Gehäuses 39 wird der Lenker 42 gehoben und der bei 44 gelagerte Arm 43 im Gegenzeigersinne
geschwenkt, so daß durch das Isolierstück 45 der Federkontakt 46 angehoben und geöffnet wird, wodurch die Geschwindigkeit
des Motors sich sofort verao ringert.
Sobald die Geschwindigkeit des Motors nachläßt, überwindet die Feder 38 die Zentrifugalkraft
und holt die Gewichtshefbel 36, 37 aus dem Reibungseingriff-mit der Innenwand
49 des Gehäuses 39 zurück. Dabei wird durch die Feder 47 der Lenker 42 gesenkt und das
Gehäuse 39 in die Ruhelage gemäß Abb. 3 zurückgeführt. Ferner wird der Arm 43 im
Uhrzeigersinne zurückgedreht, dabei das Isolierstück 45 herabgezogen und der Federkontakt
46 wieder geschlossen.
Für die Einstellung der Spannung der Feder 47 zur Erhöhung oder Verringerung
der Reibung zwischen den Schuhen 50, 51 der Fliehgewichte 36, 37 und dem Gehäuse
39, wodurch eine entsprechend raschere oder langsamere Öffnung und Schließung des
Hauptstromkreises bewirkt wird, dient eine Schraube 54 (Abb. 1), weiche eine Verschiebung
und Feststellung des Halters 53 für die Feder 47 gestattet.
Durch den Zentrifugalregler wird bei jeder Bewegung des Gehäuses 39, die eine Folge
des Über- oder Unterschreitens der zulässigen Geschwindigkeit ist, der Federkontakt 46 geöffnet
und geschlossen, so daß ein intermittierender oder pulsierender Strom dem Motor zugeführt wird, der in bekannter Weise eine
gleichbleibende Umdrehungsgeschwindigkeit der Motorwelle aufrechterhält.
Um eine Funkenbildung an dem Federkontakt 46 auszuschließen, ist ihm (Abb. 34)
ein Kondensator 57 parallel geschaltet, an welchem auch noch der Kontakt 55 des
während der ganzen Dauer eines Maschinenganges .geschlossen gehaltenen Hauptschalters
liegt.
Da die Belastung^- und Netzschwankungen bei der fast ununterbrochenen Aufeinanderfolge
von Öffnen und Schließen der Kontakte durch die starke Inanspruchnahme der Kassen
leicht zur Funkenbildung und bei den verschiedenen Motoren vom Kontaktverschleiß
bis zur Beschädigung des Motors führen können, so wird durch den parallel geschalteten
Kondensator und durch die damit verbundene Verhinderung der Funkenbildung ein Ausgleich in erhöhtem Maße geschaffen.
Bekanntlich muß jeder Elektromotor zur Erreichung des besten Wirkungsgrades eine
Längs- oder Axialverschiebung der Motorwelle gestatten. Dieses Spiel ist auch bei dem
Zentrifugalregler gemäß der Erfindung möglich, da die zylindrische Wand des schalenförmigen
Gehäuses 39 so lang ist, daß bei einer Veränderung der Einstellung der Scheibe 35 und der Gewichtshebel 36, 37 ein
Eingriff zwischen der Innenwand 49 des Gehäuses 39 und der Schuheso, 51 unter
allen Umständen (gewährleistet ist.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Fliehkraftregler zum Konstanthalten der Geschwindigkeit von unter veränderlicher Last oder leer auslaufenden elektrischen Motoren, insbesondere für Klein-(Serienschluß-) Motoren für Registrieramd Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Motorwelle angeordneten Fliehgewichte an ein begrenzt go drehbares Gehäuse .angepreßt werden, welches am Ende seiner durch den Anpreßdruck entgegen der Wirkung einer Feder (47) erzeugten Drehbewegung den Schalter, (46) öffnet.
- 2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung des Gehäuses (39) durch innerhalb von konzentrischen Schlitzen (390) bewegliche Bolzen (40, 41) begrenzt ist.
- 3. Regler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dieZurückführung des Gehäuses (39) in die Normalstelkmg bewirkende Feder (47)" regelbar ist.
- 4. Regler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Schalter (46) und dem Hauptschalter (55) ein Kondensator (57) geschaltet ist.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRL'CKEREI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US498993XA | 1927-12-17 | 1927-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE498993C true DE498993C (de) | 1930-05-28 |
Family
ID=21962333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN29714D Expired DE498993C (de) | 1927-12-17 | 1928-12-16 | Fliehkraftregler, insbesondere fuer Kleinmotoren fuer Registrier- und Rechenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE498993C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046156B (de) * | 1953-09-21 | 1958-12-11 | Licentia Gmbh | Elektrische Maschine mit Fliehkraftkontaktregler |
-
1928
- 1928-12-16 DE DEN29714D patent/DE498993C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046156B (de) * | 1953-09-21 | 1958-12-11 | Licentia Gmbh | Elektrische Maschine mit Fliehkraftkontaktregler |
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