DE307443C - - Google Patents
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- DE307443C DE307443C DENDAT307443D DE307443DA DE307443C DE 307443 C DE307443 C DE 307443C DE NDAT307443 D DENDAT307443 D DE NDAT307443D DE 307443D A DE307443D A DE 307443DA DE 307443 C DE307443 C DE 307443C
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- centrifugal
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
- G05D13/10—Centrifugal governors with fly-weights
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 307443 KLASSE 60. GRUPPE
WILHELM JAHNS in OFFENBACH a. Main.
Fliehkraftregler für Kraftmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1915 ab.
Es ist bereits der Versuch unternommen worden, Fliehkraftregler einzuführen, bei
welchen die Fliehgewichte alle insgesamt dem Druck einer einzigen, die Stellung der Reglermuffe
beeinflussenden Feder entgegenwirken. Der Vorteil dieser Ausführung beruht darauf,
daß Hemmungen vermieden werden, wie sie durch das verschiedenartige Verhalten der Einzelfedern
für jedes Gewicht eintreten können
ίο und ein Ecken im Gestänge zwischen Fliehgewichten
und Reglermuffe· bedingen. Gleichzeitig aber weisen derartige Konstruktionen
den Nachteil auf, daß die Fliehgewichte mit : der Reglermuffe nur in einseitiger, kraftschlüssiger
Verbindung stehen, was bei den Reglern mit durch Einzelfedern belasteten
Fliehgewichten vermieden ist.
Die Erfindung betrifft einen Fliehkraft-
·' regler, welcher von beiden Konstruktionen dasjenige vereinigt, was vorteilhaft ist, gleichzeitig
das Nachteilige vermeidet. . Demgemäß hat sie einen Fliehkraftregler zum Gegenstande,
bei dem die Fliehgewichte alle insgesamt dem Druck einer einzigen, die Stellung
der Reglermuffe beeinflussenden Feder entgegenwirken, und eine neuartige kraftschlüssige
Verbindung zwischen Fliehgewichten und Reglermuffe hergestellt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Fliehgewichte
mittels Führungsrollen an sich überkreuzenden Führungsarmen aufgehängt sind,
von denen eine Gruppe ortsfest mit der Reglerwelle und die andere ortsveränderlich mit der
beweglichen Reglermuffe verbunden ist.
.-' In der Zeichnung ist der Gegenstand der.
Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht des' Reglers
in teilweisem Längsschnitt und zwei verschiedenen Ausführungsformeh,
Fig. 2 eine Teilansicht der Eliehgewichtanordnung auf den Kreuzungspunkten der
Führungsarme. Die Fliehgewichte α der einen Ausführungsform und a' der wanderen Ausführungsform
sind durch eine Mehrzahl von Rollen oder Kugellagern b, die gleichzeitig zur Bestandmasse des Fliehgewiclits gehören,
an sich überkreuzenden Führungsarmen c und d gelagert, von denen eine Gruppe c mit
der starr mit der Welle e verbundenen Nabe f,
die andere Gruppe d jedoch mit der auf der. Welle e achsial verschiebbaren Hülse g-, in
fester Verbindung steht. Die Verbindungsarme d sind mit Schlitzen versehen (Fig_2),
durch welche die Führungsarme c hindurchgreifen.1
Bei der Anordnung gemäß der oberen Hälfte der Fig. 1 sind Gruppen mit
je drei Rollen 1, 2, 3 vorgesehen, während bei der Anordnung gemäß der unteren Hälfte
Gruppen mit nur zwei Rollen oder Kugellagern
4, 5 vorhanden sind.
Unter'dem Einfluß der Zentrifugalkraft bewegen
sich die Fliehgewichte längs der Führungsarme c und rufen hierbei, indem die entsprechenden
Rollen --gleichsam als treibende Keile auf die Kreuzungspunkte: wirken, eine
Verschiebung der Reglerhülse g hervor. In letzterer ist eine Feder h angeordnet, welche
mit dem einen Ende gegen eine Führungsmütter i anliegt. Die Führungsmutter weist
' einen Bund auf, welcher als Hubbegrenzung für die Hülse g dient.
Dadurch, daß beide Führungsarme schräg gestellt sind, wird erreicht, daß die Fliehge-'
■ wichte bei jeder Zustandsänderung das Bestreben zeigen, die ortsfesten Führungsarme
auf und ab zu rollen und dabei die Führungsrollen doch -einen festen Zusammenhalt der
sich überkreuzenden Führungsarme gewährleisten. Wäre bei senkrechter Stellung der
Drehachse des Reglers der eine Führungsarm wagerecht, so würde die Eigenmasse des
Fliehgewichts für Rückgängigmachen der Verstellung nicht in Frage kommen. Der neue
Regler ist in jeder Lage, nicht nur in der vertikalen-oder horizontalen, sondern auch auf
den Kopf gestellt, verwendbar. Er gibt bei einfachster und billigster Bauart eine vollkommen
gesicherte bestimmungsgemäße Wirkungsweise.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fliehkraftregler für Kraftmaschinen, bei dem die Fliehgewichte alle-insgesamt dem 'Druck einer einzigen, die Stellung der Reglermuffe beeinflussenden Feder entgegenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichte (α bzw. α') an Je zwei sich überkreuzenden, schräg gestellten Führungsarmen (c, d), von denen eine Gruppe ortsfest mit der Reglerwelle (e) und die andere ortsveränderlich mit der beweglichen Reglermuffe (g·) verbunden ist, derartig mittels an den Fliehgewichten angebrachter Laufrollen aufgehängt sind, daß die Führungsrollen zugleich die kraftschlüssige Verbindung zwischen Fliehgewichten und Reglermuffe und die Führung der Fliehgewichte (α bzw. a') herstellen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307443C true DE307443C (de) |
Family
ID=560780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307443D Active DE307443C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307443C (de) |
-
0
- DE DENDAT307443D patent/DE307443C/de active Active
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