AT151861B - Geschwindigkeitsregler mit Schwungkörpern für Kraft- und Arbeitsmaschinen. - Google Patents

Geschwindigkeitsregler mit Schwungkörpern für Kraft- und Arbeitsmaschinen.

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AT151861B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Geschwindigkeitsregler mit Schwungkörpern für Kraft- und Arbeitsmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft einen Fliehkraftregler mit   Schwungkörpern,   an dem die einzuhaltende
Drehzahl durch die Belastung der Reglermuffe bei   unverändertem     fngleichförmigkeitsgrad beliebig   eingestellt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass der von den   Schwungkörpern   zurückzulegende Weg über eine Kurvenfläche auf die als Kolben ausgebildete und durch Flüssigkeitsdruck belastete
Reglermuffe, die das Regelorgan steuert, übertragen wird. 



   Es ist bekannt, dass Fliehkraftregler mit federbelasteter Reglermuffe eine Verstellung der Drehzahl während des Betriebes durch Anspannen der Belastungsfedern in beschränktem Masse zulassen. 



  Die grösste erreichbare Drehzahl ist einerseits durch die mögliche Beanspruchung der Belastungsfedern, anderseits durch die Erreichung der Stabilitätsgrenze bedingt. Ausserdem ist in vielen Fällen die gleichzeitig mit der Verstellung der Drehzahl auftretende Änderung   des Ungleiehförmigkeitsgrades uner-   wünscht. 



   Die bisher bekanntgewordenen   Regleranordnungen   mit Federbelastung erfordern für die Konstanthaltung   des Ungleichförmigkeitsgrades   bei Drehzahlverstellung erhebliche bauliche Aufwendungen, welche zu   schwerfälligen     Reglerkonstruktionen führen. Ausserdem   ist der verfügbare Drehzahlverstellbereich wegen der begrenzten Ausnutzbarkeit der Belastungsfedern verhältnismässig klein. 



   Bei dem Erfindungsgegenstand werden die genannten Nachteile dadurch beseitigt, dass der von den   Sehwungkörpern   auf Grund der Fliehkraft zurückzulegende Weg über eine   Kurvenfläche   auf die Reglermuffe übertragen wird ; diese ist als Kolben ausgebildet und wird   durch Flüssigkeits-   druck belastet. Das Druckmittel zur Belastung der Reglermuffe kann durch den Steuerkolben zugeführt werden. 



   In den Rahmen der Erfindung fällt auch eine Vorrichtung, bei der die Verbindung der Reglermuffe mit dem Steuerkolben durch eine Hebelanordnung stattfindet, wobei das   Drucköl   zur Drehzahleinstellung durch das Kuppelelement von Muffe und Hebelanordnung hindurch   in ähnlicher Weise   zugeführt wird. 



   Der Aufbau des Reglers wird trotz des grossen Verstellbereiches der Drehzahl einfach. Das im Innern des Reglergehäuses befindliche, mit den   Schwungkörpern   umlaufende Öl wirkt auf das Pendelsystem dämpfend ein, so dass der Regler besonders auch dort Verwendung finden kann, wo während des Betriebes starke Stösse auftreten. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Achsenschnitt durch den Regler, während Fig. 2 die Bauart der Schwunggewichte und die Lagerung der Pendelstützen näher erläutert. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei   weitere Ausführungsmöglichkeiten   der Schwungelemente und deren Lagerung. 



   Der Geschwindigkeitsregler gemäss der Erfindung hat ein feststehendes   Gehäuse J. : in diesem   befindet sich sowohl die Zuführleitung B von der Füllpumpe als auch die Leitung C zur Kraft-und Arbeitsmaschine und eine Leitung D zur   Zuführung   der Flüssigkeit, die zur Belastung der Reglermuffe dient. Auch der Steuerkolben E ist in dem feststehenden Gehäuse A untergebracht. Er hat eine Bohrung F, durch welche die druekerzeugende Flüssigkeit von   J)   aus   hindurchgeführt   wird. Die umlaufende Reglertrommel G, welche in   Kugellagern Ill und 112   des   Gehäuses J drehbar   gelagert ist, wird über die Riemenscheibe J angetrieben.

   Im Innern der   Reglertrommel     1 r ;   ist die als Kolben ausgebildete. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   schirmförmig   ausladende Reglermuffe k angeordnet. Die erforderliche Belastung der Reglermuffe k wird durch die erwähnte Bohrung F im Steuerkolben E hindurch mittels Druckflüssigkeit von veränderlichem Druck erzeugt. 



   Der Regelvorgang wird durch die im Raum unter dem schirmförmigen Teil der Reglermuffe k angeordneten   Schwungkörper   bewirkt. Die   Schwungkörper   bestehen aus ringförmig ausgebildeten 
 EMI2.1 
 stützen 0, 0\   o2...   gegen Spurpfannen p, pl, p2... der umlaufenden Reglertrommel G einerseits und gegen die kegelig geformte Laufbahn q auf der Unterseite der Ausladung der Reglermuffe k anderseits abstützen. 



   Die Bewegung der   Schwungkörper m, m1, m2 ###   wird in achsparallelen Komponenten durch Abwälzen auf der Kegelfläche q auf die zylindrische Reglermuffe k, mit welcher der Steuerkolben E 
 EMI2.2 
 geführt, dass der Regler räumlich in jeder beliebigen Lage arbeiten kann. Das Herauskippen der   Schwungkörper   aus den Spurpfannen p,   pua...   ist auch bei Winkeländerungen des bewegten Reglers, wobei   Kreiselkräfte   ausgelöst werden, unmöglich. Die Fig. 2 verdeutlicht die Bauart der Schwunggewichte und die Lagerung der Pendelstützen. 



   An Stelle der Pendelstützen können, wie Fig. 3 zeigt, Laufebenen t1, t2... beliebiger Führungsrichtung vorgesehen werden, auf welchen die Achsen der   Sehwungkörper     s\     s2 ###   laufen. 



   Bei einer andern Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die in Fig. 4 dargestellt ist, 
 EMI2.3 
 



   Wenn die Reglermuffe k unter der Wirkung der Schwungkörper m, m1, m2 ... oder l1, l2 ... um einen sieh mit der aufgedrückten Drehzahl ändernden Weg angehoben wird, hebt sie den Steuerkolben E ebenfalls an und steuert dadurch den Flüssigkeitsstrom zu einer Kraft-oder Arbeitsmaschine bzw. zu einem zu diesen gehörigen Servomotor. 



   Für den Gegenstand der Erfindung ist es ohne Bedeutung, dass, um beim Ausbleiben des Öldruckes ein Auseinanderfallen der   Schwungkörper   zu verhindern, eine weiche   Feder r vorgesehen   wird. 



  Der Anteil dieser Feder an der   1\Iuffenbelastung   ist gegenüber der durch den Öldruck erzeugten so klein, dass er vernachlässigt werden kann. 



   Zur Erzielung der notwendigen Stabilität kann die   Kegelfläche   q, auf welcher die Schwungkörper abrollen, so gekrümmt sein, dass das   Verhältnis zwischen   Fliehkraft und   Muffenbelastung für   die Hubbewegung der Muffe k in   gewünschter   Weise geändert wird. Diese Änderung des Übersetzungsverhältnisses ist für jeden einstellbaren Öldruck die gleiche, so dass die Stabilität des Reglers über den ganzen Drehzahlverstellbereieh konstant bleibt. Der Einfluss der statischen Gewiehtswirkung der Schwungkörper und der Pendelstützen auf die Fliehkraft ist so gering, dass hiedurch die Stabilität des Reglers nicht beeinflusst wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Geschwindigkeitsregler mit   Schwingkörper   für Kraft-und Arbeitsmaschinen mit regelbar veränderlichem Flüssigkeitsdruck auf der Muffe und unveränderlichem Ungleichförmigkeitsgrad, dadurch gekennzeichnet, dass der von den   Schwungkörpern     zurückzulegende   Weg über eine Kurvenfläche auf die unter gleichbleibendem   Flüssigkeitsdruck   stehende Reglermuffe übertragen wird, wobei die Krümmung der   Kurvenfläehe   derart ausgebildet ist, dass das Verhältnis zwischen der jeweiligen Fliehkraft und der während des Regelvorganges gleichbleibenden Muffenbelastung stets der von der   Kurvenfläche   auf die Schwungkörper wirkenden Normalbelastung entspricht.

Claims (1)

  1. 2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwungkörper (m, m1, m2 ...) EMI2.4 das Druckmittel zur Belastung der Reglermuffe (k) durch den Steuerkolben (E) eingeführt wird.
    6. Regler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Sieherheitsorgan für Betriebsstörungen eine Feder (1") als zusätzliche Muffenbelastung vorgesehen ist, deren Druck gegen die durch den Flüssigkeitsdruek erzeugte Belastung der Muffe (k) zu vernachlässigen ist.
AT151861D 1935-12-07 1936-11-30 Geschwindigkeitsregler mit Schwungkörpern für Kraft- und Arbeitsmaschinen. AT151861B (de)

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