DE309474C - - Google Patents

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DE309474C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/086Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by a spring for each arm

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 309474 KLASSE 51 e. GRUPPE
FRITZ BIAL in GLEIWITZ, O.-Schl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom I.März 1918 ab.
Bekannt sind Notenblattwender, bei denen die einzelnen Wendearme, mit denen die zu wendenden Notenblätter verbunden sind, durch eine bewegliche Sperrvorrichtung nacheinander freigegeben werden, worauf sie unter Federwirkung von einer Seite zur anderen schwingen. Die Wendearme kommen hier in bekannter Weise als Doppelarme zur Anwendung. Sind die beiden Arme eines Paares aufeinander gelegt, so ist die Feder gespannt. Dabei wird der eine Wendearm am Gestell festgehalten^ während der andere durch eine lösbare Sperrung zurzeit entriegelt wird. Man kann daher die Blätter nach der einen oder nach der anderen Richtung wenden.
Die Neuerung liegt in der lösbaren Verriegelung zweier zusammengehöriger Wendearme. Dieselbe kann z. B. mittels Sperrstifts erfolgen, der, durch einen Hebel ο. dgl. bewegt wird, oder durch einen übergreifenden Winkelhebel, der durch Ansätze einer verschiebbaren Stange oder durch eine mit Einschnitten versehene Welle gehalten und freigegeben wird. Das Auslösen der Verriegelung kann durch eine Kopfbewegung des Spielers, durch einen Fußtritt, durch einen Tastendruck ο dgl. bewirkt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Notenblattwender dargestellt. Fig. 1 zeigt in Ansieht und Fig. 2 in Draufsicht einen Doppelarm. Die beiden Arme α und δ sind durch ein Scharnier c gelenkig miteinander verbunden und können durch eine Feder d aufgeklappt werden. Fig. 3 zeigt die -aufgeklappte Stellung in Ansicht und Fig. 4 in Draufsicht, wobei gegenüber Fig. 2 der Wendearm b eine Halbkreisdrehung ausgeführt hat. Um die beiden Arme α und b zeitweise miteinander verbunden zu erhalten, ist eine Verriegelung angebracht, wie beispielsweise Fig. 5 und 6 in übereinandergelegter und aufgeklappter Stellung zeigen. Die Ansätze e und f der beiden Wendearme passen übereinander und sind miteinander verbindbar. Fig. 7 zeigt noch, wie die Wendearme mit Klemmvorrichtungen g versehen sind, um Notenblätter daran zu befestigen. Der Drehzapfen h des Scharniers c ist in den beiden festen Backen i gelagert.
Fig. 8 zeigt die Lösbarkeit der Verriegelung der Ansätze e und f in der Weise, daß der Verbindungsstift k durch einen zweiarmigen Hebel I ausgehoben werden kann. Fig. 9 zeigt, ,wie der in seiner Lage verbleibende Arm a durch irgendeine Verriegelung m mit dem Gestell verbunden wird. Der lösbare Arm b wird durch einen Winkelhebel η so lange gehalten, als die Stange 0 auf letzteren wirkt. Fig. 10 zeigt die Anordnung dreier Wendearme übereinander. Fig. 11 zeigt, größer herausgezeichnet, eine Gesamtanordnung der Auslösevorrichtung, wobei die Lager der Wendearme gegeneinander versetzt sind, und die Auslösehebel I, gemäß Fig. 8, durch Schnüre £ bewegt werden können. Gemäß Fig. 12 sind die Wendearme so übereinander gelagert, daß die Wellen h in einer Geraden liegen, und die Doppelarme werden durch Winkelhebel η gehalten, wie Fig. 13 in Ansicht und Fig. 14 im Schnitt zeigt. Die Stange 0 erhält gemäß Fig. 15 eine solche Form, daß die Einschnitte derselben nachein-
ander die einzelnen Winkelhebel η freigeben. Die Stange ο ist entsprechend geführt und kann durch Zug oder Druck bewegt werden. Gemäß Fig. 16 und 17 können die einzelnen Winkelhebel η auch durch eine Welle ft1 freigegeben werden, indem die Welle mit versetzt zueinander angeordneten Ausschnitten q versehen ist, um bei Wellendrehung diese Ausschnitte nacheinander zur Wirkung zu bringen. Fig. 18 läßt eine Gesamtanordnung in Ansicht erkennen, bei welcher sich drei Doppelwendearme übereinander befinden, welche die Notenblätter mittels Klemmen g mitnehmen. Fig. 19 zeigt schematisch die Gesteilanordnung in Seitenansicht und die Wendearme. Das Gestell r muß unten so zum Buch s stehen, daß sich die Blätter desselben beim Wenden unten nicht klemmen können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: \
1. Verriegelungsvorrichtung für Notenblattwender mit Doppelwendearmen, dadurch gekennzeichnet, daß ein die beiden Wendearme verbindender Sperrstift (k) an* einem Hebel (I) angelenkt ist.
2. Verriegelungsvorrichtung für Notenblattwender, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine mit Einschnitten1 versehene verschiebbare Stange (0) Verriegelungswinkelhebel (n) gehalten und nacheinander freigegeben werden.
3. Verriegelungsvorrichtung für Notenblattwender, dadurch gekennzeichnet, daß Winkelhebel (μ) durch eine mit Einschnitten versehene Walze (fi1) gehalten und durch Drehung derselben nacheinander freigegeben werden. :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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