DE308250C - - Google Patents

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DE308250C
DE308250C DENDAT308250D DE308250DA DE308250C DE 308250 C DE308250 C DE 308250C DE NDAT308250 D DENDAT308250 D DE NDAT308250D DE 308250D A DE308250D A DE 308250DA DE 308250 C DE308250 C DE 308250C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/02Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which the lifting is done by hauling
    • B63C7/04Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which the lifting is done by hauling using pontoons or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 308250 -.. KLASSE 65 b. GRUPPE
Hebe-und Bergungsschiff. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1917 ab.
Die Erfindung betrifft ein aus zwei ! Schwimmkörpern bestehendes Hebe- und ■ Bergungsschiff mit mehreren Hebevorrichtungen. Das Neue besteht darin, daß die Lastorgane, wie Haken, Schäkel, Seile, Ketten o. dgl., auf Schwimmer wirken, die sich • in: Schächten der Schwimmkörper führen. Sind hierbei die Windwerke auf den das Hebe- und Bergungsschiff ausmachenden
ίο Schwimmkörpern angeordnet, so wird nach vorheriger gleichmäßiger Anspännung der Winden und bei gleicher Geschwindigkeit der Winden eine gleichmäßige Beanspruchung der Windwerke beim Lastheben ohne weiteres selbsttätig erzielt. Bei Anordnung der Windwerke auf den Schwimmern^selbst ist es hingegen möglich, die jeweilige Spannung in den einzelnen Lastorganen zu beurteilen und bei etwaiger ungleichmäßiger Beanspruchung derselben durch Regelung der zugehörigen Winden die Spannung in allen Lastorganen wieder auf gleiche Höhe zu bringen.
In der Zeichnung sind mehrere .Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch ver-
anschaulicht. .
In den Fig. 1 und 2, von denen Fig. 1 einen Grundriß und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B ■ der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe darstellt, bezeichnen α und b die
beiden Schwimmkörper, die durch eine Anzahl Querträger c miteinander verbunden sein können. Anstatt dur.ch diese Querträger c können die beiden Schwimmkörper α und b auch dadurch miteinander verbunden werden, daß sie, wie mit gestrichelten Linien angedeutet ist, ein gemeinsames Heck und einen gemeinsamen Bug erhalten. In den Schwimmkörpern α und b sind oben und unten offene Schächte d vorgesehen, in denen· sich die ; Schwimmern befinden. Es kann für jeden einzelnen Schwimmer ein besonderer Schacht vorhanden sein, oder es kann in jedem der Schwimmkörper α und b ein einziger Schacht für sämtliche Schwimmer e vorgesehen sein. · Je zwei gegenüberliegende Schwimmern sind mit Hilfe der senkrechten Stangen / und der ., an diese angelenkten Querbalken g miteinander verbunden. Auf diesen sind die Oberflaschen h der Lasthaken i fest (Fig. 2 links) oder fahrbar (Fig. 2 rechts) angeordnet. Die zugehörigen Windwerke w sitzen auf den Schwimmkörpern α und b; die von den Wind-/ werken m ausgehenden Lastseile führen über die Rollen k, die an den Stangen f gelagert sind, zu den Oberflaschen h. Die Lasthaken i werden an den zu hebenden Gegenstand unmittelbar angeschlagen oder dieser wird mit Hilfe eines Seiles unterschert und dieses Seil erst wird an den Lasthaken i befestigt.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß bei gleichmäßiger Belastung aller Schwimmer e diese gleich weit eintauchen. Würde einer derselben durch irgendwelchen Umstand höher belastet als die übrigen, so würde er tiefer eintauchen als alle anderen Schwimmer. Hierdurch würde aber dann sofort eine Entlastung des betreffenden Lastseiles eintreten, da das tiefere Eintauchen des Schwimmers e eine Senkbewegung des Balkens g und der. Rolle k sowie der Oberflasche h bedingt. Bei

Claims (5)

gleichmäßiger Geschwindigkeit der von den Windwerken ausgehenden Hubseile kann also bei der neuen Einrichtung überhaupt keine ungleichmäßige Belastung; ·;: der. , ,einzelnen Schwimmer e eintreten) Die Erfindung kann außer auf die oben beschriebene Art noch auf 'verschiedene andere Weise ausgeführt werden. So zeigt das Beispiel nach Fig. 3 eine, Einrichtung, hei der. die Oberflaschen h an Hebeln p angeordnet sind, die bei 0 an den Schwimmkörpern a und b drehbar gelagert sind und sich auf den Stangen / der Schwimmer e stützen.', Die> Windwerke m sind hier wie beim ersten Beispiel auf den Schwimmkörpern α und &-angeordnet. ' Beim Ausführuhgsbeispiel gemäß Fig. 4 befinden sich die Oberflaschen h sowie die AVindwerke m unmittelbar: auf den Schwimmern e. Bei einer solchen Einrichtung erfolgt eine gleichmäßige Belastung der Windwerke nicht ohne weiteres selbsttätig. Wohl ist es bei dieser Einrichtung möglich, an der Eintauche tiefe der Schwimmer e die jeweilige Spannung 'in den einzelnen Lastorganen festzustellen, was z. B. mit Hilfe einer an den Schwimmern e angebrachten Skala r und eines \ am ■'■. Schwimmkörper befestigten Zeigers s möglich ist. Zeigt sich, daß einer der Schwimliier tiefer eintaucht als die anderen, so. ist ;.; dies'ein Zeichen dafür, daß das: betreffende Lastoigan stärker beansprucht ist als alle übrigen. Man hat es dann in der Hand, mit Hilfe der Windwerke m die Spannung im betreffenden Lastorgan wieder auf das ge-,,: wünschte,Maß zu bringen. Auch ist es denkbar, daß die einzelnen Windwerke durch eine gemeinsame Regelungsvorrichtung beeinflußt werden. Pa T EIi T - Ä NSPRU CHE:
1. Aus zwei Schwimmkörpern bestehen-' des Hebe- und Bergungsschiff mit mehreren Hebevorrichtungen, dadurch ge-
}!. kennzeichnet, .;.-daß'v ■■'jdie Lastorgane, wie /7 Haken, "Schäkel, Seile, Ketten ο. dgl,, auf Schwimmer (e) wirken, die sich in ·.'. Schächten der Schwimmkörper führen.
2. Hebe- und Bergungsschiff nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastorgäne fest oder fahrbar in auf den Schwimmern (e) gelagerten Querträgern, Hebeln o. dgl. angeordnet sind. .
V'.
3. Hebe- .und Bergungsschiff' nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
': Oberflaschen (K) der Lastorgane unmittelbar auf den Schwimmern gelagert sind,
... wobei,..die:.zügehörigen Winden entweder auf den Schwimmern selbst oder auf den Schwimmkörpern angeordnet sein können.
4. Hebe- und Bergungsschiff nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch^gekennzeichnet, daß an jedem Schwimmer (e) eine Skala vorgesehen ist, die--die-jeweilige Spannung im betreffenden Lastorgan anzeigt. '■· .'■.■.■'.:'. .·■ ,';: · ■ ■ : . . : ■ -: ■ ; ". , ■'.
5. Hebe--und Bergungsschiff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ■
..' durch. Regelung, der Winden diei Spannung in / allen Lastorgan en auf gleiche Höhe, gebracht: werden kann.- - - ■ -- Ci-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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