DE178160C - - Google Patents

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DE178160C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/10Bundling rods, sticks, or like elongated objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 178160 KLASSE 81 a. GRUPPE
FR. KUHLMANN in HALSTENBEK. Faschinen-Bindemaschine.
Zusatz zum Patente 164076 vom 7. Mai 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1906 ab. Längste Dauer: 6. Mai 1919.
Die Erfindung betrifft eine weitere Aus-, führungsform der durch Patent 164076 geschützten Faschinen-Bindemaschine.
Gegenüber dieser bekannten Ausführung wird das Wesen der Erfindung darin gesehen, daß der Bogen der Lagerketten seiner Größe nach verstellbar ist. Dies wird z. B. dadurch erreicht, daß der eine der Balken, an welchem die Lagerkettenreihe befestigt ist, in der Richtung nach dem anderen Balken zu verschoben werden kann, öder daß man die Lagerketten gleich den Anzugsketten zum Anziehen mittels einer Winde einrichtet. Die anziehbaren Ketten verändern hierbei die Gestalt des Bogens, durch welchen der Druck auf das Faschinenmaterial bewirkt wird. Es tritt also von selbst diejenige Veränderung der ■ Form des Bogens der Ketten ein, welche notwendig ist, um Faschinengebinde von fast runder Form zu erhalten. Man kann an dem Gestell anstatt zwei Kettenreihen auch mehrere anordnen, wodurch eine noch rundere Form der herzustellenden Faschitienbündel gewährleistet wird. Die einander entsprechenden Ketten der Kettenreihen sowohl als auch die letzteren müssen im Gestell symmetrisch angeordnet werden, so daß der Druck auf das •Faschinenmaterial möglichst gleichmäßig verteilt wird. Der Ersatz der Lagerkette durch eine anziehbare Kette hat noch den Vorzug, daß die fertig gepreßte' Faschine bequem mit Draht o. dgl. umwickelt werden kann, weil sie über dem Lager in der Schwebe gehalten wird.
Die in dieser Weise verbesserte Faschinen-Bindemaschine ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Faschinen-Bindemaschine, von der Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt und Fig. 3 eine Draufsicht zeigt.
α und b sind die auf dem Gestell befestigten, durch Querbalken verbundenen parallelen Längsbalken. Zwischen ihnen ist ein Kasten c angebracht, welcher das Auflager des Faschinenmaterials und der beiden sich gegenüberstehenden Kettenreihen d und e bildet. Die einzelnen Ketten jeder Reihe sind an ihrem einen Ende an einer gemeinsamen Trommel/ bezw. g befestigt und am anderen Ende mit einem Haken versehen. Die Trommeln ruhen in den an den Längsbalken angebrachten Lagern h. An den über das Lager herausragenden Enden der Trommein sind Zahnräder i und k angebracht, welche zum Antrieb der Trommeln dienen. I sind die auf dem Oberteil der beiden Längsbalken neben einer jeden Kette angeordneten Holzkeile.
Zur Herstellung von Faschinenbündeln werden zunächst die Ketten auf das Lager c gebracht, und zwar so, daß das mit Haken versehene Ende der Ketten über die gegen-
überliegende Trommel ragt. Sodann wird das Faschinenmaterial auf diese Ketten gebracht. Hierauf werden dieselben um das Faschinenmaterial gelegt und in die betreffende Trommelöse eingehakt. Nun werden mittels einer geeigneten Übersetzung die Zahnräder i und k so in Umdrehung gesetzt, wie die Pfeile in Fig. 2 der Zeichnung andeuten.
Der Druck, welchen die Kette auf das Faschinenmaterial ausübt; ist in. der Mitte des dem Faschinenmaterial anliegenden Bogens der Kette am größten. Man kann diesen Druck dadurch gleichmäßiger gestalten, daß man in der Mitte Zwischenglieder einschaltet, welche eine der fertigen Faschine entsprechende Bogenform besitzen; dieses bogenförmige Zwischenglied muß so eingeschaltet oder so einstellbar sein. daß seine Mitte ungefähr an der Stelle liegt, wo bei der ziemlich fertig gepreßten Faschine die größte Druckstelle liegt.
Um das Durchbiegen der Welle oder Trommel bei sehr starker Anspannung zu vermeiden, erhalten diese in der Mitte eine oder mehrere Versteifungen. Beide Wellen können entweder gleichzeitig oder einzeln angetrieben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Faschinen-Bindemaschine nach Patent 164076, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Lagerketten zum Zusammenpressen des Faschinenmaterials mittels einer Winde benutzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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