DE307807C - - Google Patents

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DE307807C
DE307807C DENDAT307807D DE307807DA DE307807C DE 307807 C DE307807 C DE 307807C DE NDAT307807 D DENDAT307807 D DE NDAT307807D DE 307807D A DE307807D A DE 307807DA DE 307807 C DE307807 C DE 307807C
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Germany
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/005Devices preventing skis from slipping back, actuated by the boot

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

■KAISERLICHES:
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77b. GRUPPE
WALTER ANRIG in HERISAU, Schweiz.
Schneeschuh mit verschwenkbaren Sperrarmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1917 ab.
Die Erfindung betrifft die Lagerung verschwenkbarer Sperrarme an Schneeschuhen in einer Weise, die es ermöglicht, das Traggehäuse der Sperrarme ganz dicht gegen Schnee und Nässe abzuschließen und nötigenfalls mit Fett zu füllen. , *
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3,
Fig. 3 eine Öberansicht mit Teilen im Schnitt, und
Fig. 4 eine Einzelheit.
ι ist .das mit,der üblichen Bindung i' versehene Schneeschuhholz (Fig. 1). Auf demselben ist hinter der Bindung mittels Schrauben 2 ein Gehäuse 3, 4 mit seinem Bodenteil 3 befestigt, dessen einzelne Teile (die miteinander verlötet sein können) einen dicht geschlossenen Hohlraum 5 bilden. Mit 6 ist ein in dem Gehäuse 3, 4 drehbar gelagerter Bolzen bezeichnet, an dem außerhalb des Gehäuses 3, 4 nach rückwärts ragende Sperrarme 7, 7' mit winkelförmigem Querschnitt sitzen. Zur Dichtung des Bolzens nach innen können Gummi- oder Lederscheiben vorgesehen sein. Der auswärts ragende Schenkel des Armes 7' ist schmäler als der Arm 7 und verbreitet sich nach seinem freien Ende hin. 8 ist eine Torsionsfeder; diese befindet sich im Hohlraum 5 auf dem Bolzen 6, und das eine Ende derselben ist am Bolzen selbst, das andere am Bodenteil befestigt. Dabei ist die Feder so gespannt, daß sie das Bestreben hat, die Arme" 7, η' in die in Fig. ι strichpunktiert dargestellte Lage nach abwärts zu schwenken. Um das Überschnappen der Arme 7, 7' zu verhindern, ist ein seitlicher Anschlagzapfen 9 vorgesehen (Fig. 1). Derselbe sitzt an einem federnden Arm 10, welcher mittels einer Schraube 11 seitlich ,am Holz befestigt ist und zufolge seiner Federung mitsamt dem Anschlagbolzen in eine darunterliegende Ausnehmung 12 im Holz zurückgepreßt werden kann.
Um die Arme bei Nichtgebrauch über dem Schneeschuh festzuhalten, ist auf dem Holz ι eine drehbare Sicherung 14 angeordnet, welche iri der in Fig. 3 strichpunktiert dargestellten Lage unter die hochgehobenen Sperrarme greift. Mit 15 ist eine um einen Zapfen 15' drehbare Zunge ■ bezeichnet, welche am wagerechten Schenkel des Armes 7 angeordnet ist. Dieselbe deckt sich bei Nichtgebrauch mit dem wagerechten Armschenkel und dient dazu, bei schlechten Schneeverhältnissen diej Angriffsfläche zu vergrößern, zu welchem Zweck sie in die in Fig. 3 strichpunktiert dargestellte Lage verstellt wird. . ■ ~
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Vorrichtung ist die folgende:
35
45
55
60
Beim Vorwärtsschieben des Schneeschuhes wird die Wirkung der Feder 8 überwunden, indem die Arme aus der in Fig. ι strichpunktiert dargestellten Lage in der Richtung des Pfeiles α geschwenkt werden, so daß der Widerstand gegen das Gleiten nur ganz gering ist.
' Dabei wirken die senkrechten Schenkel der im Querschnitt winkelförmigen Sperrarme durch ihren Eingriff in die Schneedecke in der bekannten Weise als Sicherung gegen seitliches Ausgleiten der Schneeschuhe. Sobald der Gleitschritt vollendet ist und der Schuh rückwärts gleiten will, so werden durch die Wirkung der Feder 8 die Arme abwärts bewegt, bis zum Anschlagen gegen den Zapfen 9; sie greifen dabei gleichzeitig in die Schneedecke ein, so daß das Rückwärtsgleiten verhindert wird.
Beim Abwärtsfahren kann die Vorrichtung als Bremse verwendet werden. Die Spannung der Feder 8 wird dann vergrößert, um die Bremswirkung zu erhöhen, zu welchem Zweck die Arme um 180 ° gedreht werden, was infolge der nachgiebigen Anordnung des Anschlagzapfens 9 möglich ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung an Skiern mit zu beiden Seiten des Skiholzes unter Federwirkung verschwenkbaren Sperrarmen, dadurch gekennzeichnet, daß dieSperrarme(7,7')durch einen in einem dicht schließenden Gehäuse unmittelbar drehbar gelagerten Bolzen (6) fest miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Sperrarme (7, 7') ein seitlicher Anschlag (9) vorgesehen ist, der an einem Federarm (10) nachgiebig angebracht ist, um außer Wirkung gesetzt werden zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT307807D Active DE307807C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE307807C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE836452C (de) * 1950-12-21 1952-04-15 Willy Zerle Einrichtung an Skiern zum Bergansteigen
DE864815C (de) * 1948-08-23 1953-01-29 Edmund Raber Vorrichtung fuer Skier zur Sperrung des Rueckwaertsgleitens beim Bergansteigen
FR2538258A1 (fr) * 1982-12-23 1984-06-29 Salomon & Fils F Frein de ski

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864815C (de) * 1948-08-23 1953-01-29 Edmund Raber Vorrichtung fuer Skier zur Sperrung des Rueckwaertsgleitens beim Bergansteigen
DE836452C (de) * 1950-12-21 1952-04-15 Willy Zerle Einrichtung an Skiern zum Bergansteigen
FR2538258A1 (fr) * 1982-12-23 1984-06-29 Salomon & Fils F Frein de ski

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