DE3046940C2 - - Google Patents

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DE3046940C2
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Marcello Mailand/Milano It Sarracino
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Pirelli and C SpA
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Cavi Pirelli SpA
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    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
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Description

Die Erfindung betrifft eine Verseilmaschine umfassend eine Mehrzahl von Einheiten, die eine Hohlwelle, an welcher Paare von Spulen frei drehbar angebracht sind, ein Paar von Scheiben, die an der Hohlwelle zwischen den Spulen eines Paares frei drehbar angebracht sind, eine Einrichtung zum Verbinden einer Spule mit der ihr zunächst liegenden Scheibe während der Verseilungsphase und zum Trennen dieser Bauteile in der Aufspulphase aufweist, wobei eine Bremseinrichtung für die Spulen und die Scheiben vorgesehen ist.
Verseilmaschinen dieser Art werden dazu verwendet, mehrere Drähte od. dgl. miteinander zu verseilen oder mehrere Drähte um einen mittleren Kern zu verseilen, wobei der Kern beispielsweise gebildet sein kann durch ein Seil, den Leiter eines elektrischen Kabels oder durch ein ähnliches Element beträchtlicher Länge, welches in Richtung seiner Achse vorbewegt wird.
Bei solchen Verseilmaschinen werden während des Verseilvorganges der Draht oder die Drähte von einer der Spulen aller Paare, die an jeder Hohlwelle frei drehbar angeordnet sind, mittels eines zugehörigen benachbarten Abzugselementes zunehmend abgezogen, wobei das Abzugselement sich in dieser Arbeitsphase in fester Verbindung mit der Hohlwelle befindet. Der Draht bzw. die Drähte werden mittels der Scheiben durch die Mehrzahl von Hohlwellen hindurch in Richtung gegen die Verseilstation geführt, und die erforderliche Spannung wird von einer geeigneten Spanneinrichtung ausgeübt oder angelegt.
Die zweiten Spulen der verschiedenen Spulenpaare, die an der gleichen Hohlwelle nahe den Spulen angeordnet sind, von denen beim Verseilvorgang Draht abgezogen wird, werden in Drehung versetzt, um mit neuem Draht gefüllt zu werden, und diese Spulen werden nachfolgend für den Verseilvorgang verwendet, wenn die zuerst genannten Spulen erschöpft sind.
Bei Maschinen dieser Art ist es erforderlich, dem Draht eine richtige Abzugsspannung zu erteilen und eine zweckentsprechende Spannungsregelvorrichtung vorzusehen. Es ist weiterhin wichtig, wenn die Maschine anhält, eine betreffende Bremswirkung hervorzurufen, die größer ist als die Bremswirkung in der Phase des Abziehens von Draht von den Spulen, so daß die Spule oder die Spulen zu dem gleichen Zeitpunkt anhalten, zu welchem die Maschine in den Stillstand gelangt.
Wenn die Drehrichtung in der Phase des Abziehens von Draht von der Spule oder den Spulen mit der Drehrichtung des Abzugselementes übereinstimmt, so daß das Abzugselement die betreffende Spule dauernd in Drehung versetzt, ist die absolute Geschwindigkeit der Spule gleich der Geschwindigkeit des Abzugselements und sie liegt beispielsweise in der Größenordnung von 600 bis 700 U/min plus der Abzugsgeschwindigkeit, die beispielsweise in der Größenordnung von 50 U/min liegt.
Wenn im Gegensatz dazu die Drehrichtung in der Phase des Abziehens von Draht der Drehrichtung des Abzugselementes entgegengesetzt ist, ist die absolute Geschwindigkeit der Spule gleich der Geschwindigkeit des Abzugselementes abzüglich der Abzugsgeschwindigkeit. Sie ist jedoch immer noch sehr hoch.
Daher ist es bei Maschinen der oben beschriebenen Art erforderlich, Mittel oder Maßnahmen vorzusehen, mit denen abgesehen davon, daß der Draht unter Spannung gesetzt wird, an die Spule beim Stillstand der Maschine ein starkes Bremsmoment angelegt werden kann, weil zur Drehung der Spule nicht nur die Abzugsgeschwindigkeit, sondern auch die Drehgeschwindigkeit gehört, die um das Zehnfache oder mehr höher ist als die Abzugsgeschwindigkeit.
Die Schaffung einer zufriedenstellenden Lösung ist kompliziert infolge der Notwendigkeit, nicht nur die Arbeitsbedingungen der Maschine dahingehend zu erfüllen, daß eine gute Verseilung erhalten wird, sondern auch diejenigen Bedingungen zu erfüllen, die hervorgerufen werden durch ein Anhalten aus irgendeinem Grunde. Dies muß gewährleistet werden durch Mittel, die in der Lage sind, einen automatischen oder selbsttätigen Übergang zu ermöglichen, und zwar aus der Situation, in welcher an den abzuziehenden Draht geringe Spannung angelegt wird, zu der Situation, in welcher eine starke Bremswirkung angelegt wird, wie sie erforderlich ist, um die Spule anzuhalten. Ein weiteres wichtiges Merkmal besteht darin, daß die Möglichkeit vorhanden sein muß, die Spule schnell freizugeben, um es ihr zu ermöglichen, nach der Verwendung beim Verseilvorgang dazu verwendet zu werden, neuen Draht auf sie aufzuwickeln.
Weiterhin muß eine geschaffene Lösung so beschaffen sein, daß sie für einfache und wirtschaftliche Anwendung bei einer Mehrzahl von Spulen geeignet ist, wobei die Anzahl der Spulen manchmal beträchtlich ist und beispielsweise achtzehn Spulenpaare oder sogar mehr Spulenpaare betragen kann.
Es ist weiterhin zu bemerken, daß bei den obengenannten Maschinen die auftretenden Geschwindigkeiten zu Problemen führen, die sich aus den hohen Zentrifugalkräften ergeben, welche die Wirkung der Mittel beeinträchtigen oder behindern können, die dazu vorgesehen sind, den Draht unter Spannung zu setzen und die Spulen abzubremsen.
Es wird daher angenommen, daß bei der Ausführung von Verbesserungen an Verseilmaschinen der obengenannten Art die drei nachstehend angegebenen Eigenschaften gewährleistet sein müssen: ein unmittelbares Abbremsen der Spulen, wenn die Maschine anhält; das Hervorrufen einer Spannung des zum Verseilen verwendeten Drahtes, die automatisch an alle Spulen angelegt werden kann, die an der Welle in zentraler Stellung angebracht sind, und ein schnelles Freigeben der Spulen im Hinblick auf ihr nachfolgendes Wiederfüllen.
Bei einer bekannten Verseilmaschine der einleitend genannten Art (GB-PS 14 21 706) weist die Bremseinrichtung einen komplizierten Mechanismus auf mit starren Elementen, die gelenkig miteinander verbunden sind. Eine solche Bremseinrichtung kann nicht nahe der Hohlwelle bzw. der Drehachse der Maschine angeordnet werden, so daß im Betrieb vergleichsweise hohe Zentrifugalkräfte auftreten, welche die richtige Wirkung der Bremseinrichtung beeinträchtigen können.
Darüber hinaus ergibt sich bei der bekannten Verseilmaschine, wenn die Maschine angehalten wird, keine Bremswirkung auf die Spulen. Eine Bremswirkung wird erst hervorgerufen in direkter Funktion mit der Spannung, die an den von einer Spule abgezogenen Draht angelegt wird. Wenn daher eine Spule erschöpft ist, was bedeutet, daß keine Spannung mehr an den Draht angelegt wird, ist die Bremswirkung automatisch null, und, um die Spule anzuhalten, ist es erforderlich, einen Bremsvorgang einzuleiten, wofür eine gewisse Zeit erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verseilmaschine der einleitend genannten Art derart auszuführen, daß unter Vermeidung hoher Zentrifugalkräfte ein Abbremsen der Spulen beim Anhalten der Maschine und ein schnelles Freigeben der Spulen gewährleistet sind.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die Bremseinrichtung eine Bremstrommel aufweist, die mit der Spule einheitlich verbunden ist und mit der ein Bremsband über eine Platte im Eingriff steht, die gegen den Widerstand einer Feder schwingt, die mit der Einrichtung zum Verbinden der Spule mit und zum Trennen von der zunächst liegenden Scheibe verbunden ist, und daß die Platte über ein biegsames Zugelement mittels eines Hebelsystems betätigbar ist, welches eine Scheibe aufweist, über welche der von der Spule abgezogene Draht läuft.
Die Bremseinrichtung bei einer Verseilmaschine gemäß der Erfindung kann infolge ihrer Ausbildung und insbesondere infolge der Verwendung eines Bremsbandes nahe der Drehwelle angeordnet werden, so daß auch bei hohen Drehzahlen nur geringe Zentrifugalkräfte auftreten. Gleichzeitig ist ein sicheres Bremsen beim Stillstand der Maschine mit maximaler Bremskraft gewährleistet, wobei die Bremskraft beim nachfolgenden Abziehen von Draht von einer Spule in Abhängigkeit von der Drahtspannung verringert wird. Gleichzeitig ist ein schnelles Freigeben der Spulen für ein Wiederauffüllen gewährleistet.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht einer Verseilmaschine, welche aus Zwecken der Einfachheit nur mit zwei Spulenpaaren ausgerüstet dargestellt ist.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht einer Scheibe neben einer zentralen Spule, und in dieser Ansicht sind die Einrichtung zum Einstellen der Drahtspannung, die Einrichtung zum Abbremsen der Spule und die Einrichtung zum Freigeben der Spule wiedergegeben.
Fig. 3 ist eine Teilansicht der Einrichtung zum Einstellen der Drahtspannung in einer Längsteilansicht der Maschine, wobei die Bandbremse nicht dargestellt ist.
Fig. 4 ist eine schaubildliche Teilansicht einer Verseilmaschine, wobei der Weg des Drahtes über die Führungsscheiben bis in das innere der Maschinenwelle dargestellt ist.
Fig. 5 ist eine Teilansicht einer Einzelheit der Einrichtung zum Freigeben der Spule.
Die Maschine 1 umfaßt mehrere Einheiten 4, deren Anzahl gleich der Anzahl der zu verseilenden Drähte 2 ist. Jede Einheit 4 umfaßt eine Hohlwelle 5 (Fig. 1 und 3), die an einem mittleren Träger 6 frei drehbar ist, zwei Spulen 7 und 8, die an der Welle 5 auf beiden Seiten des Trägers 6 frei drehbar angeordnet sind und sowohl für den Verseilvorgang als auch für einen Aufwickelvorgang (neuer Draht wird auf die Spule gewickelt) verwendet werden, wobei ihre Funktion in aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgängen umgekehrt wird, ferner zwei Scheiben 9 und 10, die an der Welle 5 auf beiden Seiten des Trägers 6 frei drehbar angeordnet sind, wobei jede Scheibe 9 bzw. 10 mit Bezug auf die betreffende Spule 7 bzw. 8 in einer axial inneren Stellung angeordnet ist, ein Abzugselement oder Abzugsarm 11 an jeder Scheibe 9, 10 mit einer zugehörigen Führungsscheibe 12 zum Abziehen von Draht 2 von den Spulen und zum Führen des Drahtes 2 mittels einer weiteren Führungsscheibe 13, die an der Drehwelle 5 befestigt ist, in die Hohlwelle 5, eine einzige Abgabeeinrichtung 14 (Fig. 1), um Draht 2 abwechselnd auf jede der Spulen 7, 8 des Spulenpaares zu wickeln, und eine Einrichtung, um den Spulen 7, 8 während des Aufwickelvorganges Drehbewegung zu erteilen.
Die Einheiten der Maschine 1 - die Maschine ist aus Gründen der Einfachheit mit zwei Einheiten 4 dargestellt - sind so angeordnet, daß ihre Hohlwellen 5 miteinander ausgerichtet und voneinander getrennt sind derart, daß vorteilhafte Verbindung zwischen dem Ende des beispielsweise von der Spule 8 während des Verseilvorganges abgezogenen Drahtes und dem Ende des Drahtes auf der benachbarten Spule 7′ der anderen Einheit 4 ermöglicht ist, die mittels der Abgabeeinrichtung 14 während der Zeitperiode, während welcher die Spule 8 am Verseilvorgang teilnahm, mit Draht gefüllt worden ist.
Eine Hilfswelle 15 versetzt mittels Zahnrädern oder mittels einer anderen äquivalenten Antriebseinrichtung, die an den Träger 6 vorgesehen ist, die Hohlwellen 5 in Drehung sowie auch die an den Hohlwellen 5 angeordneten Scheiben 9, 10 während der Teilnahme der der betreffenden Scheibe zugeordneten Spule am Verseilvorgang.
Alle Einheiten 4 (Fig. 1) sind zwischen einer Station 16, an welcher ein Kern 3 abgezogen wird, und einer Endstation 17 angeordnet, die eine Lochplatte 18 für den Durchtritt der Drähte 2 aufweist und die sich zusammen mit der Hohlwelle 5 der letzten Einheit 4 dreht. Die Endstation 17 weist weiterhin eine Form 19, die an einem Fundament 20 befestigt ist, und übliche, nichtdargestellte Sammel- und Spannmittel auf.
Somit werden die Drähte 2 und der Kern 3 in das Innere der Mehrzahl von Hohlwellen 5 geführt und sie werden durch die Spanneinrichtung bzw. durch die Spannmittel einer Spannung unterworfen.
Wenn mit der Maschine 1 mehrlagige Seile, beispielsweise zweilagige Seile hergestellt werden, werden die Maschineneinheiten 4 in zwei aufeinanderfolgende Gruppen unterteilt, und zwar eine Gruppe für jede Lage, und jede Gruppe hat Einheiten, deren Drehrichtungen und Drehgeschwindigkeiten gleich oder verschieden von den Drehrichtungen und Drehgeschwindigkeiten der Einheiten der anderen Gruppe sind, und zwar in Abhängigkeit davon, ob die Lagen abwechselnde Verseilrichtungen oder nicht haben. Jede Gruppe ist weiterhin mit der zugehörigen Lochplatte versehen für den Durchgang der Drähte, und auch mit der der Platte zugeordneten Form.
Die Abgabeeinrichtungen 14 für das abwechselnde Wickeln von Draht auf jede der Spulen eines Spulenpaares, und die Einrichtung, die dazu verwendet wird, den Spulen während des Aufwickelvorganges Drehung zu erteilen, können gleich den Einrichtungen sein, die in der DE-OS 30 40 974 beschrieben sind.
Die Abgabeeinrichtung 14 weist einen Arm 21 auf, der sich über einen Winkel von 180° von einer Spule 7 zu der anderen Spule 8 drehen kann und in einer Richtung parallel zur Achse der Maschine 1 mit einem Hub bewegt werden kann, der dem Abstand zwischen den beiden Flanschen einer Spule 7 oder 8 entspricht. Weiterhin umfaßt die Abgabeeinrichtung 14 eine Endscheibe 22, die in der Lage ist, den von einer Liefertrommel kommenden Draht auf die bestreffende Spule 7 oder 8 zu führen, und diese Endscheibe 22 bewegt sich zusammen mit dem Arm 21.
Die Betätigungseinrichtung für die Spulen 7, 8 beim Aufwickelvorgang kann eine mittlere Welle, die zwischen den Scheiben angeordnet und von einem von der Hauptwelle 5 unabhängigen Motor angetrieben ist, und zwei seitliche Wellen umfassen, die an den Scheiben frei drehbar angeordnet und mit Zahnrädern der Spulen verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform sind besondere Klauenkupplungen zwischen den seitlichen Wellen und der mittleren Welle vorgesehen.
Die Verbindungsmittel zwischen einer Spule 7 oder 8 und den zugehörigen Scheiben 9 oder 10 umfassen (Fig. 2) eine Bandbremse 23, die auf die Spule 8 wirkt, ein Hebelsystem 24, welches auf Änderungen der Spannung des von der Spule 8 abgezogenen Drahtes anspricht, und ein zwischen dem Hebelsystem 24 und der Bandbremse 23 angeordnetes Element 25, welches dazu dient, eine Änderung der Spannung des abgezogenen Drahtes 2, die höher als ein vorbestimmter Wert ist, zu übertragen, wobei das Element 25 in der Lage ist, die Bremswirkung der Bandbremse 23 an der Spule 8 zu ändern, so daß demgemäß die Spannung des abgezogenen Drahtes 2 praktisch auf einen konstanten Wert eingestellt wird.
Das Bremsband 23 ist mit einem vorbestimmten Umschlingungswinkel um den Umfang einer Bremstrommel 26 der Spule 8 gewickelt. Ein Ende 27 des Bremsbandes 23 ist an einer festgelegten Stelle an der Scheibe 10 angeschlossen, und das andere Ende 28 des Bremsbandes 23 ist der Wirkung einer ersten Feder 29 unterworfen, die solche Charakteristiken hat und die in einer solchen Weise an der Scheibe 10 angebracht ist, daß auf das Bremsband 23 ein Bremsmoment übertragen werden kann, welches in der Lage ist, die Spule 8, die mit Draht 2 gefüllt ist und sich mit ihrer Nenngeschwindigkeit dreht, zu dem gleichen Zeitpunkt anzuhalten, zu welchem die Maschine 1 angehalten wird.
Die Bandbremse umfaßt eine Platte 30, die sich um einen Zapfen 31 parallel zur Achse der Scheibe 10 dreht und an der Scheibe 10 getragen ist. Die Platte 30 trägt mit Bezug auf den Zapfen 31 an gegenüberliegenden Teilen ein erstes Ende 32 der ersten Feder 29, deren zweites Ende 33 an einem an der Scheibe 10 befestigten Teil 34 befestigt und gespannt ist, sowie ein Ende 35 des Elementes 25, welches eine Änderung der Drahtspannung zwischen dem Hebelsystem 24 und dem Bremsband 23 überträgt.
Die Platte 30 trägt weiterhin das Ende 28 des Bremsbandes 23, und diese Verbindung liegt mit Bezug auf den Zapfen 31 auf der gleichen Seite der Platte 30, auf welcher das erste Ende 32 der ersten Feder 29 der Platte 30 getragen ist.
Mittels der obenbeschriebenen Ausführung ruft die erste Feder 29, die durch die Wirkung, welche an dem an der Scheibe 10 befestigten Ende 33 ausgeübt wird, einer Spannung unterworfen wird, mit Bezug auf den Zapfen 31 eine Drehung der Platte hervor, und die Drehrichtung ist gemäß Fig. 2 derart, daß das Bremsband 23 fester um die Bremstrommel 26 der Spule 8 gewickelt wird, so daß der Spule 8 maximales Bremsmoment erteilt wird.
Das Aufheben dieser Bremswirkung hängt von der Wirkung ab, die auf die Platte 30 von dem Element 25 in Übereinstimmung mit den Schwingungen des Hebelsystems 24 ausgeübt wird, welches die Einstellung der Spannung für den Draht 2 schafft, wie es nachstehend beschrieben wird.
Das Hebelsystem 24 basiert im wesentlichen auf der Verwendung eines Hebels, der einen Drehzapfen an einem Träger hat, der an der Scheibe 10 befestigt ist, wobei die Hebelseiten oder Hebelenden der Wirkung des Drahtes 2 bzw. der Wirkung einer entgegenwirkenden Feder unterworfen sind.
Die Feder hat vorbestimmte Charakteristiken in dem Sinne, daß sie eine unveränderte Stellung des Hebels gewährleistet, solange die Spannung des Drahtes keinen vorbestimmten Wert überschreitet. Wenn diese Spannung einen vorbestimmten Wert überschreitet, wirkt eine Verschwenkung oder Schwingung des Hebels auf das Übertragungselement 25, und die Spule 8 wird freigegeben, so daß die Drahtspannung auf den gewünschten Wert zurückgebracht wird und demgemäß eine praktisch konstante Drahtspannung aufrechterhalten wird.
Die Einrichtung zum Einstellen der Drahtspannung umfaßt einen Hebel 36, dessen Dreh- oder Schwenkzapfen 37 an einem Träger 38 (siehe Fig. 3 und 4) angeordnet ist, der sich in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Achse der Spule 8 erstreckt. An der gemäß Fig. 3 rechten Seite 39 des Hebels 36 trägt der Hebel 36 eine Führungsscheibe 41 mit einer Drehachse 42, während die gemäß Fig. 3 linke Seite 40 des Hebels 36 der Wirkung einer zweiten Feder 43 unterworfen ist, welche die bereits beschriebene Funktion hat und in Fig. 2 dargestellt ist. Der Schwenk- bzw. Drehzapfen 37 des Hebels 36 verläuft radial zur Achse der Spule 8 (siehe Fig. 3 und 4), so daß der Hebel 36 sich entlang von Ebenen verschwenken kann, die rechtwinklig zu der genannten Richtung verlaufen, mit dem vorteilhaften Ergebnis, daß er keinen Zentrifugalkräften unterworfen ist, die sonst die gesamte Einstelleinrichtung beeinträchtigen könnten.
Die zweite Feder 43 hat ein Ende 44 welches an einer festen Stelle an der Scheibe 10 angebracht ist, und das andere Ende 45 der zweiten Feder 43 ist an einem weiteren Hebel 46 (Fig. 2 und 3) befestigt, der einen Schwenkzapfen 47 hat, der rechtwinklig zur Ebene der Scheibe 10 verläuft und an der Scheibe 10 angebracht ist. Die gemäß Fig. 3 obere Seite 48 des Hebels 46 ist an der Stelle 48′ mit dem Hebel 36 verbunden, und zwar mittels nichtdargestellter Verbindungsmittel, die einen Bolzen aufweisen, der in Übereinstimmung mit den Schwingungen oder Schwenkbewegungen verschiebbar ist und am Gabelende der Seite 40 des Hebels 36 vorgesehen ist.
Das Ende 44 der Feder 43 kann an der Scheibe 10 an einer anderen Stellung angeordnet sein, um die Belastung der Feder 43 zu ändern. Einstellmittel oder Regelmittel üblicher Art (nicht dargestellt) sind für diesen Zweck vorgesehen.
Der zweite Hebel 46 trägt weiterhin (Fig. 2) das Ende 49 des Übertragungselementes 25 zwischen dem Hebelsystem 24 und der Bandbremse.
Das Übertragungselement 25 ist biegsam und überträgt lediglich Zugkräfte. Es ist ein Metallseil oder ein Kunststoffseil, beispielsweise Polyamidseil, dessen Ende 49 mit dem Hebel 46 an einer Stelle verbunden ist, die mit Bezug auf die Lage des Schwenkzapfens 47 auf der Seite liegt, die der Seite gegenüberliegt, an welcher die Feder 43 angeschlossen ist, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Da das Metallseil oder Kunststoffseil biegsam ist, kann es gebogen werden, indem es beispielsweise über eine Scheibe 25′ geführt wird, die an der Scheibe 10 angebracht ist (Fig. 2 und 5). Hierdurch ist eine bequeme Anordnung beider Federn 29 und 43 innerhalb des Raumes möglich, der von dem Seil selbst begrenzt ist. Im wesentlichen können bei einer solchen Ausführung die beiden Federn 29 und 43 sehr nahe dem Drehzentrum der Scheibe 10 angeordnet werden, wodurch der Einfluß der Zentrifugalkraft verringert wird und außerdem der Vorteil eines richtigen Bremsens der Spule 8 erhalten wird.
Nachstehend wird noch unter Bezugnahme auf die bevorzugte Ausführungsform mit dem Hebelsystem 24 der Weg des von der Spule 8 abgezogenen Drahtes 2 beschrieben, und zwar vor und hinter der Scheibe 41, die sich um den Zapfen 37 verschwenkt.
Der von der Spule 8 abgezogene Draht 2 wird zunächst zu einer Rückkehrrolle 50 (Fig. 4) gerichtet, die an einem Schaft 11 in einer Richtung parallel zur Achse der Spule 8 und unmittelbar außerhalb des einen Spulenflansches 51 frei drehbar angeordnet ist. Danach läuft der Draht 2 um die Scheibe 41 des Hebels 36, wonach er um eine Führungsscheibe 52 läuft, die an dem Schaft 11 unabhängig von der Rolle 50 frei drehbar angeordnet ist. Danach wird der Draht 2 in Richtung gegen die an der Hohlwelle 5 befestigte Führungsscheibe 13 und dann in die Hohlwelle 5 hinein in Richtung gegen die Verseilstation geführt.
Der Draht 2 wird im wesentlichen mehrfach umgelenkt mit einer Verringerung des maximalen Drehradius der Maschine 1 als Folge des Vorhandenseins der Rückkehr- oder Umlenkrolle 50, über welche der Draht 2 läuft, bevor er zur Scheibe 41 gelangt. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine 1 zu erhöhen, da als Folge der Verringerung der radialen Abmessungen die Probleme hinsichtlich des Gleichgewichts und der konstruktiven Gestaltung geringer sind, wobei weiterhin geringerer Energieverbrauch wegen verringerten Luftwiderstandes erzielt ist.
Nachstehend wird die Einrichtung 53 zum Freigeben der Spule 8 von der Scheibe 10 zum Vorbereiten der Spule 8 zum Füllen mit neuem Draht und während des Aufwickelvorganges beschrieben.
Die Einrichtung 53 (Fig. 2, 5) wirkt auf eines von zwei Enden der ersten Feder 29 der Bandbremse, und sie wirkt nach dem Prinzip, die Feder 29 während des Verseilvorganges zu spannen und eine Annäherung der Federenden 32, 33 und damit eine Verringerung ihrer Spannung zu ermöglichen, wobei eine Freigabe der Bremse ermöglicht ist, wenn die Maschine 1 anhält.
Wie in der Zeichnung dargestellt, wirkt die Einrichtung 53 auf das zweite Ende 33 der Feder 29, und sie umfaßt einen Zapfen 54 und einen Sitz 55 an der Scheibe 10, der das Ende des Zapfens 54 aufnimmt, welcher mittels einer kleinen Feder 56 in Richtung in den Sitz 55 hinein belastet ist.
Der Zapfen 54 kann seinerseits an dem Ende eines Hebels 57 angeordnet sein, der einen Drehzapfen 58 an der Scheibe 10 hat, wobei das Ende 33 der Feder 29 an dem Hebel 57 an einer Stelle angebracht ist, die der Stelle gegenüberliegt, an welcher der Zapfen 54 angebracht ist. Die Einrichtung 53 umfaßt weiterhin einen Handgriff 58′, mittels welchem der Hebel 57 gemäß Fig. 2 in Uhrzeigerrichtung gedreht werden kann, wodurch die Feder 29 entspannt und das Bremsband 23 geöffnet wird.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Maschine 1 erläutert. Begonnen wird mit der Erläuterung der Ausführung gemäß Fig. 1, bei welcher die Spulen 7 und 7′ der Einheiten 4 der Maschine 1 einen Aufwickelvorgang ausführen, und wobei die Spulen 8 und 8′ der Einheiten 4 beim Verseilvorgang teilnehmen.
Während des Füllens mit neuem Draht ist die Scheibe 9 der Spule 7 mittels eines Zapfens an dem mittleren Träger 6 in einer entsprechenden Ausrichtung festgelegt, die so ausgewählt ist, daß der Abzugsarm 11 nach unten bewegt wird und jede Störung mit der Drahtabgabeeinrichtung 14 vermieden ist.
Die Spule 7 wird von einem Motor in Drehung versetzt, der für das Aufwickeln von Draht vorgesehen ist, der von einer Liefertrommel und/oder einer Lieferspule kommt. Eine Wirkung hinsichtlich des richtigen Legens der Drahtwindungen auf der Spule 7 ergibt sich durch die Abgabeeinrichtung 14, welche den Arm 21 und die Scheibe 22 abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen mit einer Geschwindigkeit verschiebt, die in Relation zu der Drehgeschwindigkeit der Spule 7 steht.
Das Aufwickeln neuen Drahtes auf die Spule 7′ wird in analoger Weise ausgeführt.
Während des Verseilvorganges ist die Scheibe 10 der Spule 8 mittels eines Zapfens mit einem nichtdargestellten geeigneten Flansch der Hohlwelle 5 verbunden, die von der Hilfswelle 15 in Drehung versetzt wird, wobei die Übertragung von Bewegung auf die Spule 8 zum Bewickeln der Spule mit neuem Draht 2 unterbrochen ist.
Die Spule 8 wird als Folge der Spannung, die auf den Draht 2 durch die Spanneinrichtung ausgeübt wird, um die Hohlwelle 5 gedreht und der Draht 2 läuft auf seinem Weg von außen in das Innere der Hohlwelle 5 zuerst über den Umfang der Rückkehrrolle 50 (Fig. 4), dann über die Scheibe 41 des Einstellhebels 36, dann über die Scheibe 52 an dem Ende der Rolle 50, und zuletzt über die Scheibe 13, die sich mit der Hohlwelle 5 dreht.
Gleichzeitig mit dem Draht 2 tritt der Kabelkern 3 in die Hohlwelle 5 ein. Auch der Kern 3 wird der Spannung unterworfen, die von der Spanneinrichtung ausgeübt wird, und der Kern 3 läuft von der Lieferstation 16 durch die Hohlwellen 5 aller Einheiten 4 der Maschine 1 in Richtung gegen die Verseilstation 18, 19.
Während des Verseilvorganges wird die Spannung des über die Scheibe 41 und damit über den Schwenkhebel 36 laufenden Drahtes 2 durch die Reaktionskraft der Feder 43 (Fig. 2) ausbalanciert. Die sich aus diesem Ausgleich ergebende Spannung übt über das Metallseil 25 eine Wirkung hinsichtlich einer Verringerung der Bremswirkung des Bandes 23 aus, und zwar hervorgerufen durch eine Verringerung der Spannung der Feder 29, die zu einem Öffnen des Bremsbandes 23 führt.
Wenn die Maschine 1 aus irgendeinem Grund anhält, wird die Scheibe 10 von einer Bremse getrennt gebremst, beispielsweise mittels einer pneumatisch betätigten Bremse, und die Spule 8 hat noch das Bestreben, sich relativ zu der Scheibe 10 zu drehen.
Demgemäß ergibt sich eine Lose in dem Draht 2, so daß die Wirkung aufgehoben wird, die von dem Draht 2 auf das Bremsband 23 über die Scheibe 41 und den Schwenkhebel 36 ausgeübt wird und die das Bestreben hat, die Bremswirkung zu verringern. Daher ist die Bandbremse der von dem Metallseil 25 ausgeübten Spannung nicht länger unterworfen und sie kann ihr maximales Bremsmoment anlegen, was zu einer engeren Verbindung zwischen der Scheibe 10 und der Spule 8 führt, bis die relative Bewegung zwischen ihnen auf Null zurückgeführt ist.
Die Arbeitsweise der Spule 8′ während des Verseilvorganges ist analog der Arbeitsweise, wie sie für die Spule 8 beschrieben ist.
In den Zwischenzeiten ergibt sich die Umkehrung der Funktion der Spulen 7, 8 ein- und derselben Einheit 4 wie folgt:
Wenn die Maschine 1 angehalten ist, wird die Spule 7 von dem Motor für den Aufwickelvorgang getrennt, und die Scheibe 9 wird mit dem bereits genannten geeigneten Flansch der Hohlwelle 5 in Verbindung gebracht. Danach wird das Ende des auf der Spule 7 befindlichen Drahtes 2 mit dem Ende des Drahtes von der bereits erschöpften Spule verbunden, die sich in der benachbarten Einheit 4 befindet, die der Verseilstation 19 am nächsten liegt.
Eine analoge Arbeitsweise wird angewendet, um in allen Einheiten 4 der Maschine 1 die während des vorhergehenden Arbeitsvorganges mit neuem Draht 2 gefüllt worden sind, für die Teilnahme am Verseilvorgang vorzubereiten.
Dann wird die bereits geleerte Spule 8 für den nachfolgenden Arbeitsvorgang des Bewickelns mit neuem Draht vorbereitet. Dies wird ausgeführt durch Betätigung des Handgriffes 58′ (Fig. 2 und 5) der Einrichtung 53 derart, daß der Zapfen 54 außer Eingriff mit seinem Sitz 55 an der Scheibe 10 (Fig. 5) gebracht wird. Daraus ergibt sich eine Entspannung der Feder 29, die wiederum zu einer Freigabe derSpule 8 führt.
Wenn dann die Spule 8 frei drehbar ist, werden die nachstehend beschriebenen Arbeitsvorgänge ausgeführt:
Zuerst wird die Scheibe 10 im Winkel derart bewegt, daß der Abzugsarm 11 Bewegung der Abgabeeinrichtung 14 mit dem Drahtführungsarm 21 nicht stört. Der Arm 21 wird dann über 180° gedreht, bis die Scheibe 22 mit der Spule 8 ausgerichtet ist. Die Scheibe 10 wird dann an dem Träger 6 festgelegt und der Motor für das Bewickeln der Spule 8 wird mit der Spule 8 mechanisch verbunden. Zuletzt wird der von der Liefertrommel oder Lieferspule kommende Draht um die Scheibe 22 geführt und dann rund um die Spule 8 gelegt, wonach das Bewickeln der Spule 8 begonnen wird.
Die Länge einer Hohlwelle 5 ist im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den äußeren Flanschen der beiden Spulen 7, 8, die zu jeder Einheit 4 gehören.

Claims (9)

1. Verseilmaschine, umfassend eine Mehrzahl von Einheiten, die eine Hohlwelle (5), an welcher Paare von Spulen (7, 8) frei drehbar angebracht sind, ein Paar von Scheiben (9, 10), die an der Hohlwelle (5) zwischen den Spulen eines Paares frei drehbar angebracht sind, eine Einrichtung (58′) zum Verbinden einer Spule (8) mit der ihr zunächst liegenden Scheibe (10) während der Verseilungsphase und zum Trennen dieser Bauteile in der Aufspulphase aufweist, wobei eine Bremseinrichtung für die Spulen und die Scheiben vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung eine Bremstrommel (26) aufweist, die mit der Spule (8) einheitlich verbunden ist und mit der ein Bremsband (23) über eine Platte (30) im Eingriff steht, die gegen den Widerstand einer Feder (29) schwingt, die mit der Einrichtung (58′) zum Verbinden der Spule (8) mit und zum Trennen von der zunächst liegenden Scheibe (10) verbunden ist, und daß die Platte (30) über ein biegsames Zugelement (25) mittels eines Hebelsystems (48) betätigbar ist, welches eine Scheibe (41) aufweist, über welche der von der Spule abgezogene Draht läuft.
2. Verseilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Bremsbandes (23), welches den Umfang der Bremstrommel (26) auf einem vorbestimmten Winkel umschlingt, mit einer Stelle an der Scheibe (10) bzw. an einer Stelle der Platte (30) angeschlossen sind, die Feder (29) mit der Platte (30) derart verbunden ist, daß auf das Bremsband (23) ein Bemsmoment übertragen wird, welches in der Lage ist, die mit Draht gefüllte und sich mit ihrer Nenndrehzahl drehende Spule (8) zum Zeitpunkt des Anhaltens der Maschine anzuhalten, das Hebelsystem (48), welches mittels des biegsamen Zugelements (25) mit der Platte (30) verbunden ist, um einen Stift (47) an der Scheibe (10) gegen den Widerstand einer zweiten Feder (43) schwingbar ist, der Seite (49) des Hebelsystems (48) ein zweites Hebelsystem (24) zugeordnet ist, dem der von der Spule (8) abgezogene Draht zugeordnet ist und das mittels des biegsamen Zugelementes (25) eine Spannung des Drahtes, die höher als die Gegenkraft der zweiten Feder (43) ist, auf die Bandbremse (23) überträgt, um die Bremswirkung zu ändern und einen konstanten Wert der Spannung des abgezogenen Drahtes einzustellen.
3. Verseilmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Trennen der Spule (8) von der Scheibe (10), wenn die Maschine angehalten ist, eine Einrichtung (53) vorgesehen ist, die der Scheibe (10) dauerhaft zugeordnet ist und die eine Zugwirkung auf ein Ende (33) der beiden Enden der ersten Feder (29) während der Verseilungsphase ausübt und in der Lage ist, die Wirkung der ersten Feder (29) aufzuheben, wenn die Maschine angehalten ist.
4. Verseilmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Spule (8) abgezogene Draht vor dem Laufen über die schwingende Scheibe (41) des Hebelsystems (48) über eine Rückkehrrolle (50) läuft, die parallel zur Achse der Spule unmittelbar außerhalb des Spulenflansches angeordnet ist.
5. Verseilmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkehrrolle (50) frei drehbar an einem Schaft (11) angebracht ist, der an der Scheibe (10) befestigt ist.
6. Verseilmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Schaftes (11) eine Führungsscheibe (52) trägt, die an dem Schaft frei drehbar angeordnet ist und über die der von der schwingenden Scheibe (41) des Hebelsystems kommende Draht läuft.
7. Verseilmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (30) sich um einen Zapfen (31) dreht, der parallel zu der Hohlwelle (5) angeordnet und der Scheibe (10) zugeordnet ist, die Platte (30) mit Bezug auf den Zapfen (31) auf gegenüberliegenden Seiten ein erstes Ende (32) der ersten Feder (29), deren zweites Ende (33) an einer Stelle der Scheibe befestigt und gespannt ist, bzw. ein Ende (35) des biegsamen Zugelementes (25) trägt zum Übertragen der Drahtspannung von dem Hebeleinstellsystem (24) auf das Bremsband (23), eines (28) der beiden Enden des Bremsbandes (23) mit der Platte (30) mit Bezug auf den Zapfen (31) auf der gleichen Seite wie die erste Feder (29) verbunden ist, und daß das Moment, welches sich aus der Spannung der Feder (29) an der Scheibe (10) und aus dem Abstand zwischen dem Zapfen (31) und der Feder (29) ergibt, an dem Bremsband (23) eine Bremswirkung entsprechend dem Bremsmoment hervorruft, welches erforderlich ist, die mit Draht gefüllte Spule zum gleichen Zeitpunkt wie die Maschine (1) anzuhalten.
8. Verseilmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame Zugelement (25) ein an der Scheibe (10) in gekrümmter Lage angeordnetes Seil ist und über eine Kreisführung (25′) läuft, und daß die Bewegungsbahn des Seiles derart ist, daß die erste Feder (29) und die zweite Feder (43) nahe dem Drehzentrum der Scheibe (10) angeordnet werden können.
9. Verseilmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die der Scheibe (10) permanent zugeordnete Einrichtung (53) zum Trennen der Spule (8) auf ein Ende (33) der ersten Feder (29) einwirkt, welches dem von der Platte (30), die sich um den Zapfen (31) an der Scheibe (10) dreht getragenen Ende (32) gegenüberliegt, das eine Ende (28) des Bremsbandes (23) mit der Platte (30) mit Bezug auf den Zapfen (31) auf der gleichen Seite verbunden ist und das Ende (35) des biegsamen Zugelementes (25) mit Bezug auf den Zapfen (31) mit der gegenüberliegenden Seite mit der Platte (30) verbunden ist.
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